FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Thomas Mann und Willy Brandt – Nachdenken über Deutschland (5.11.)

18. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.014 Aufrufe

Thomas Mann und Willy Brandt – die Kombination irritiert. Außer dem Geburtsort Lübeck scheint den Patriziersohn Mann nur wenig mit dem fast 40 Jahre jüngeren Arbeiterkind Brandt zu verbinden. Doch was die beiden so verschiedenen Männer eint, ist ihre Opposition zum Nationalsozialismus: In nur wenigen Wochen Abstand voneinander verlassen sie Anfang 1933 Hitler-Deutschland. Brandt flieht nach Norwegen, Thomas Mann zunächst in die Schweiz, dann in die USA.

Über die Exilzeit der beiden berichtet Prof. Dr. Hans Rudolf Vaget und beschreibt die bislang wenig beachteten Parallelen in ihren Gedanken über die Ursachen der nationalsozialistischen Katastrophe und eine Neuordnung Deutschlands nach dem Krieg – Vorstellungen, die sie u.a. in der Auseinandersetzung mit den Thesen des britischen Diplomaten Robert Gilbert Vansittart entwickeln.
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Konzert vokal|format|acht: licht|im|puls Mit Werken von Pachelbel, Pärt, Dyrud, Bach u.a.

Nach dem großartigen Erfolg des letzten Programms ”incantations”, das deutschlandweit zu Gehör gebracht wurde, tourt das Doppelquartett vokal|format|acht ab November 2018 erneut durch Deutschland: Mit “licht|im|puls – dämmerungen für acht stimmen” bringt das junge Ensemble ein innovatives und dramaturgisch dicht gewobenes a-cappella-Programm auf Tournee, das die acht Stimmen in „perfektem Zusammenspiel“ (Haller Kreisblatt) zum Funkeln bringt, in schwarze Tiefen taucht, in Abenddämmerung hüllt und wie hellen Morgen strahlen lässt. Kaleidoskopartig bricht sich die Musik dabei durch die speziell für dieses Programm komponierte Videoinstallation der Lichtkünstlerin Bette Bayer.
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Digital in die Zukunft – Deutsch-indische Perspektiven (29.10.)

16. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.483 Aufrufe

Podiumsdiskussion und -gespräch mit

  • Jürgen Webermann, langjähriger ARD-Korrespondent für Indien und Südasien,
  • Dr. Rajnish Tiwari, Senior Research Fellow, Institut für Technologie und Innovationsmanagement (TIM) an der TU Hamburg (TUHH),
  • Dr. Axel Siegemund, bisher Indien-Referent des Zentrums für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit.

Moderation: Katrin Jäger, Leiterin der TIDE.akademie
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Die Hamburg-Sammlung im Lesesaal

12. Oktober 2018
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi,Hamburg — 1.540 Aufrufe

Über 13.000 Bände regionalkundlicher und regionalgeschichtlicher Literatur zu Hamburg und ganz Norddeutschland sind an ihrem neuen Standort angekommen: im Lesesaal 1, ganz in der Nähe des Eingangsbereichs. Der Bestand des ehemaligen Hamburg-Lesesaals ist dorthin umgestellt worden, um ihn sichtbarer und leichter zugänglich zu machen. Einzige Ausnahme: die kompletten Serien landesgeschichtlicher Zeitschriften von außerhalb Hamburgs sind magaziniert worden, um Platz zu schaffen für eine noch umfangreichere Aufstellung der eigentlichen Hamburg-Literatur. Auch die Bände des Hamburger Abendblatts sind bis zum Jahrgang 2017 am neuen Standort wieder verfügbar – für die Zeit danach sind die E-Paper des Abendblatts und seiner Regionalausgaben an den PCs in den Räumlichkeiten der SUB mit einer Verzugszeit von acht Tagen zu lesen.

Die Beratungszeiten sind geblieben: Mo Di 11-13, Mi-Fr 13-15 Uhr. Ein moderner Informationsplatz mit ausklappbarem und abschließbarem Tisch wurde installiert. Für telefonische Anfragen steht durchgehend der Anrufbeantworter der Hamburg-Sammlung unter 040 42838 5860 zur Verfügung. Schriftliche Anfragen können an das Funktionspostfach landesbibliothek@sub.uni-hamburg.de gerichtet werden. In den Katalogen der SUB wird der neue Standort unter „Staats- und Universitätsbibliothek – Lesesaal / Hamburg-Sammlung“ geführt.

Den Weg zur Hamburg-Sammlung weisen zum einen ein Info-Screen im Eingangsbereich des Lesesaals 1, der die vielfältigen Angebote der SUB als Landesbibliothek darstellt. Zum anderen werden die Regale der Hamburg-Sammlung demnächst mit einem eigenen Logo erkennbar gemacht. Nahe dem Info-Point und bei der Stadtteilliteratur im Regal sind aktuelle Flyer zu Veranstaltungen, Museen, Stadtteilarchiven und Geschichtswerkstätten in und um Hamburg zu finden.

Preisverleihung HamburgLesen 2018 (26.10.)

10. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.691 Aufrufe

Am Freitag, dem 26. Oktober, ab 17 Uhr ist es wieder soweit: Zum sechsten Mal vergibt die Staatsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen “Jahresproduktion”, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis sind folgende sieben Titel der Shortlist:

Shortlist HamburgLesen 2018

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Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises 2018 (25.10.)

10. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.285 Aufrufe

Verleihung des Hans-Frankenthal-Preises 2018

Die Stiftung Auschwitz-Komitee hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stimmen, die Mahnung und das Vermächtnis derjenigen, welche die nationalsozialistischen Verbrechen noch selbst erlebt und überlebt haben, an die nachfolgenden Generationen weiter zu geben und in Erinnerung zu halten. Mit dem Hans-Frankenthal-Preis werden jedes Jahr Gruppen, Initiativen und Institutionen ausgezeichnet, die Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.

Der Hans-Frankenthal-Preis 2018 geht zu gleichen Teilen an das Alternative Kultur- und Bildungszentrum AKuBiZ e.V. für das Projekt Digitale Geschichtskarte für Sachsen und an die Beteiligten des Dokumentarfilmprojekts „Liza ruft!“ mit der Partisanin Fania Brantsovskaya.
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Stabi-Veranstaltungsflyer November 2018

10. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.612 Aufrufe

Veranstaltungsflyer November

In unserem monatlich erscheinenden Flyer zeigen wir das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi im Überblick. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Die neueste Ausgabe mit dem vollen Programm für den kommenden Monat November ist nun eingetroffen. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden: Flyer November 2018 (PDF, 1,5 MB).
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Open-Access-Woche 2018: die Stabi ist dabei

9. Oktober 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,Open Access,Open Science — 6.328 Aufrufe

Open-Access-Woche 2018 In der Woche vom 22. bis 28.10.2018 wird weltweit das Thema Open Access aufgegriffen, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren. Die Woche steht unter dem Motto “Angemessene Grundlagen für offenes Wissen schaffen” (Designing Equitable Foundations for Open Knowledge). Das Motto formuliert eine zentrale Anforderung für das Wissenschaftssystem im Wandel. Regierungen, Förderorganisationen, Universitäten, Verlage und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übernehmen zunehmend offene Richtlinien und Praktiken. Um diese umzusetzen, müssen Grundlagen und Strukturen geschaffen werden, die alle Beteiligten vom freien Zugang profitieren lassen.

Weitere Informationen zur Open-Access-Woche finden Sie unter www.openaccessweek.org und auf Twitter unter dem Hashtag #oaweek sowie in einer Blogserie.
[Update] Veröffentlichte Beiträge:

Die Stabi beteiligt sich mit folgenden Veranstaltungen:
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Neben bekannten wissenschaftlichen Verlagen veröffentlichen auch wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Einrichtungen selbst die Ergebnisse von Hochschulforschung. Ein oft zentraler Teil einer institutionellen Publikationsinfrastruktur sind dabei Universitätsverlage. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verlagen sind sie in der Regel nicht kommerziell ausgerichtet. Beide Verlagsarten konkurrieren entgegen verbreiteter Einschätzung eher selten, sondern arbeiten vielmehr sogar zusammen und können sich ergänzen. Beide eint, dass sie qualitätsgesicherte wissenschaftliche Publikationen in digitaler und gedruckter Form veröffentlichen und verbreiten.

Universitätsverlage sind in der Regel an wissenschaftlichen Bibliotheken angesiedelt. Sie unterstützen generell den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und Materialien (Open Access), der aller wissenschaftlichen Offenheit und Transparenz zugrunde liegt. Dieser ist eine Voraussetzung für eine offene Wissenschaft (Open Science). In diesem Sinn setzen Universitätsverlage Impulse, wie die folgenden Beispiele zeigen.

AEUP hat zurzeit 39 Mitglieder in 19 europäischen Ländern. 

Positionen zur Bedeutung von Universitätsverlagen

Die Association of European University Presses (AEUP) ist zurzeit die einzige (Selbst-)Organisation von Universitätsverlagen und Verlagen wissenschaftlicher Einrichtungen auf europäischer Ebene. Die Organisation veröffentlichte 2018 zentrale Aussagen zur Bedeutung europäischer Universitätsverlage (Seven Statements on European University Presses) für die Wissenschaftskommunikation. Diese Positionen unterstreichen die wichtige Rolle von Universitätsverlagen und positionieren sie als bedeutsame Handelnde und Partner von Politik und Forschung.

Besuchen Sie die AG Universitätsverlage und den Stabiverlag Hamburg University Press auf der Frankfurter Buchmesse in Halle 4.2 an ihrem Gemeinschaftsstand E68-77. 

Die deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft Universitätsverlage ist die Interessenvertretung von Hochschulverlagen und von Publikationsservices wissenschaftlicher Einrichtungen im deutschsprachigen Raum. Die AG hat eine modifizierte, weiterentwickelte Fassung der von AEUP formulierten Positionen in deutscher Sprache verfasst. [PDF-Fassung].

Qualitätsstandards

Universitätsverlage setzen Open Access und eine wissenschaftsfreundliche Rechtepolitik um. Sie treffen Maßnahmen zur Gewährleistung hoher wissenschaftlicher und formaler Qualität. Mit den im Rahmen der AG gemeinschaftlich erarbeiteten Qualitätsstandards für Open-Access-Monografien und -Sammelbände entwarf die AG in die Zukunft weisende Maßstäbe für Open-Access-Monografien. Die Qualitätskriterien richten sich gleichermaßen an die Mitgliedsverlage der AG wie auch an kommerzielle Buchverlage, deren Open-Access-Publikationen aus öffentlichen Mitteln (OA-Monografienfonds) gefördert werden. Das Papier wird zur öffentlichen Diskussion gestellt.

Mit ihrem Verlag Hamburg University Press unterstützt die Stabi seit Langem Open Access: Monografien, Sammelbände und gehostete Zeitschriften erscheinen frei verfügbar in digitaler Form. Der Verlag ist Mitglied in der AG Universitätsverlage und wirkt auch im Vorstand von AEUP mit an der internationalen Vernetzung und Zusammenarbeit im Sinne der Wissenschaft.

 

Weltgemeinschaft am Abgrund: Warum wir eine starke UNO brauchen (17.10.)

2. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.323 Aufrufe

Vereinte Nationen

Lesung und Diskussion mit dem Autor Mark Engelhardt.

Mark Engelhardt. Foto: Andrea Vollmer

Mark Engelhardt. Foto: Andrea Vollmer

Die UN befindet sich in der schwersten Krise seit ihrer Gründung vor 70 Jahren. Ein globales neoliberales Spardiktat hat den Staatenbund ebenso an den Abgrund manövriert wie Bürokratie und Dilettantismus in den eigenen Reihen. Despoten und Populist_innen versuchen jetzt, der UN den Rest zu geben. Mit ihren veralteten Strukturen und unzureichenden Ressourcen sind die UN kaum mehr in der Lage, ihre bisherigen Aufgaben zu erfüllen: den Erhalt des Weltfriedens, die Garantie grundlegender Menschenrechte, die Ermöglichung von Gesundheit und Entwicklung für alle – von neuen Herausforderungen wie Cyberkriegen ganz zu schweigen. Was muss jetzt geschehen, damit die UN erhalten bleiben? Müssen sie sich neuen Aufgaben zuwenden, um relevant zu bleiben – dem globalen Terrorismus, Cyberkriminalität, der Regulierung autonomer Waffensysteme? Welche Rolle sollte Deutschland dabei spielen?

„Weltgemeinschaft am Abgrund. Warum wir eine starke UNO brauchen” ist kein nüchternes Sachbuch. Es ist ein Plädoyer für die Vereinten Nationen, leidenschaftlich und dringlich, jedoch nie naiv oder beschönigend. Im Gegenteil.“ – Tatjana Heid, F.A.Z.
Quelle: Ch. Links Verlag
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