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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Neue Digitalisate durch “Hamburger Kulturgut im Netz” online

18. Oktober 2021
von Redaktion — abgelegt in: E-Medien,Schätze der Stabi — 338 Aufrufe

Von Nele Leiner.

1. Eintragung von Goethe (1791) im Stammbuch des Schauspielers Friedrich Ludwig Schröder;
resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1700584316

Karl Lorenz (1930): W. Shakespeare; resolver.sub.uni-hamburg.de/kitodo/PPN1732484430

Im Rahmen des an der Stabi angesiedelten Projektes “Hamburger Kulturgut im Netz” (HaKiN) konnten wieder weitere Bände aus den vielfältigen Beständen der wissenschaftlichen Bibliothekslandschaft Hamburgs digital frei verfügbar gemacht werden.

Seit 2018 werden mit Förderung der Stadt Hamburg Bestände wissenschaftlicher Bibliotheken in Hamburg digitalisiert. Die Stabi übernimmt dabei die Projektkoordination, Beratung, technische Umsetzung und logistische Organisation für alle beteiligten Bibliotheken. Ziel von HaKiN ist es, dem kulturellen und wissenschaftlichen Erbe der Stadt und Region zu digitaler Präsenz und vielfältiger, weltweit offen zugänglicher Nutzung zu verhelfen. Die Bestände zeichnen sich durch ihre Bedeutung für Wissenschaft und Bildung, die Region Hamburg sowie für die Geschichte der besitzenden Einrichtung aus und unterstützen bestandserhaltende Maßnahmen. Damit kann die physische Nutzung eines Objekts bis auf wenige wissenschaftlich begründete Ausnahmefälle vermieden werden und entsprechend geschont werden.
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Wolfgang Borcherts Nachlass im Netz

18. Mai 2021
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Medienecho,Schätze der Stabi — 989 Aufrufe



Briefe, Manuskripte und Bilder digitalisiert.

Digitalisierte Bestände Wolfgang Borchert

Das 100. Geburtsjahr Wolfgang Borcherts feiert Hamburg, die Heimatstadt des frühverstorbenen Autors, mit einem großen Festival. Die Staats- und Universitätsbibliothek trägt dazu neben einer Reihe von Veranstaltungen und der kürzlich eröffneten Dauerausstellung Dissonanzen. Wolfgang Borchert (1921-1947) noch ein weiteres Highlight bei: Alle Briefe, Manuskripte, Fotos und Grafiken von Wolfgang Borchert, dessen Nachlass Borcherts Mutter Hertha der Stabi 1976 übergeben hatte, sind digitalisiert worden und stehen fortan allen Interessierten weltweit zur Verfügung.
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Visuelle Poesie – Literatur und Kunst zugleich

22. März 2021
von Anne Liewert — abgelegt in: Hamburg,Schätze der Stabi — 638 Aufrufe

Zum 80. Geburtstag Klaus Peter Denckers

Klaus Peter Dencker: Geschichte (2010)

Am 22. März 2021 begeht die Kunst der Visuellen Poesie einen besonderen Festtag, da einer der international bedeutendsten Autoren dieser Gattung seinen 80. Geburtstag feiert: Klaus Peter Dencker, der mit der Stadt Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek eng verbunden ist, wurde 1941 in Lübeck geboren, begründete aber schon durch sein Studium der Literaturwissenschaft, Japanologie und Philosophie seine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität Hamburg und wirkte hier später 17 Jahre lang als Leitender Regierungsdirektor der Kulturbehörde. Besondere Bedeutung und internationale Anerkennung erlangte er als Fernsehschaffender durch etwa 100 Dokumentar- und Experimentalfilme, als Vordenker auf dem Gebiet der experimentellen Literatur (1985 wurde er zum Honorarprofessor für „Medientheorie und Medienpraxis“ ernannt) und nicht zuletzt als Autor der Visuellen Poesie, der Kunst, die in Einzelblättern, Blattfolgen oder Objekten dem Betrachter eine einzigartige Facette der Kombination von Text und Bild, von Theorie, Poesie und Visualisierung nahebringt. 2012 wurde Klaus Peter Dencker das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
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Eine Stiftung zur Förderung der Wissenschaft

4. Februar 2021
von AKH — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Schätze der Stabi — 599 Aufrufe

Dr. Wilfried Rinke zum 90. Geburtstag.

Exlibris Dr. Wilfried und Gisela Rinke-Stiftung

In ihrer bald 550-jährigen Geschichte hat die Staats- und Universitätsbibliothek immer wieder großzügige Geschenke und Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt erhalten. Auch im 21. Jahrhundert gibt es Menschen, die sich für die Förderung der Wissenschaft und der Bibliothek einsetzen.

Einer der großzügigsten Förderer der letzten Jahrzehnte ist, gemeinsam mit seiner Ehefrau Gisela, Dr. Wilfried Rinke. Seinen heutigen 90. Geburtstag nehmen wir zum Anlass, die Geschichte der von ihm und Gisela Rinke gegründeten Stiftung und ihre wertvolle Arbeit für die Staats- und Universitätsbibliothek vorzustellen und zu würdigen. Weiter lesen “Eine Stiftung zur Förderung der Wissenschaft”

Beethoven zum 250. Geburtstag am 16.12.2020

16. Dezember 2020
von JN — abgelegt in: Aktuelles,Schätze der Stabi — 1.371 Aufrufe

Heiligenstädter Testament

Anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven – bekannt ist nur das Taufdatum (17.12.1770), das jedoch nach damaliger Gepflogenheit auf den Vortag als Geburtsdatum rückschließen lässt – möchte die Staatsbibliothek an eines ihrer berühmtesten Sammlungsstücke erinnern: Beethovens sogenanntes Heiligenstädter Testament. Wann und wie es in die Bibliothek kam, erfahren Sie im folgenden Beitrag.
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Stabi Adventskalender

26. November 2020
von MJGT — abgelegt in: Schätze der Stabi — 4.911 Aufrufe

Hinter jeder dieser 24 Stabi-Türen verbirgt sich ein Schatz aus unseren Sondersammlungen. Ab 1. Dezember geht’s los. Nach Klick auf die erst dann zu öffnende Tür des jeweiligen Tages gelangen Sie zur Abbildung und Beschreibung eines Exponates aus unseren Sammlungen samt Link zum Download des “Schatzes” in den digitalisierten Beständen der Bibliothek.

“Erst die seit 2006 an der SUB angeschobenen Aktivitäten zur Sichtbarmachung verborgener Schätze in den Sondersammlungen haben auch die Kupferstichsammlung aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und endlich in den Fokus der Lehre und Forschung gerückt.

Doch bis zur beinahe vollständigen Erschließung und damit einhergehenden Digitalisierung und Auffindbarkeit war es ein weiter Weg. Dieser wurde von drei Lehr- und Publikationsprojekten am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg begleitet, die wesentlich dazu beigetragen haben, das große Potenzial dieser Sammlung aufzuzeigen.”
– aus dem Vorwort

Die SUB Hamburg beschäftigt sich seit 2006 intensiv mit der Erschließung ihres grafischen Materials. Im Rahmen des Projekts zur Erschließung und Digitalisierung der Kupferstichsammlung, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, bringt die Bibliothek gemeinsam mit dem Kunstgeschichtlichen Seminar der UHH die vollständige Erschließung und Digitalisierung zunächst der Kupferstichsammlung wesentlich voran. Der vorliegende Sammelband gibt einen Einblick in Projektarbeit und -ergebnisse. 

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Neuerwerbung: Die erste hochdeutsche Bibelausgabe Hamburgs

4. November 2020
von MJGT — abgelegt in: Schätze der Stabi — 1.830 Aufrufe

Bücher haben ihre eigene Lebensgeschichte und bisweilen lassen sie uns daran sogar teilhaben, so auch im Falle der jüngsten Neuerwerbung der Sondersammlungen der Stabi:

Das Newe Testament, in der Übersetzung von Martin Luther, gedruckt im Jahr 1597 in Hamburg durch Theodosius Wolder (Sign.: Scrin A/2043).

Das Newe Testament, in der Übersetzung von Martin Luther

Bei dem kleinen Büchlein, das mit einer Rückenhöhe von nur etwa 10 cm für den Privatgebrauch gedacht war, handelt es sich um die früheste Hamburger Ausgabe des neuen Testaments in hochdeutscher Sprache. Andernorts, insbesondere in Wittenberg, wurden solche Druckausgaben bereits seit 1522 zahlreich verlegt. In Hamburg jedoch veröffentlichten die Druckereien jahrzehntelang ausschließlich niederdeutsche Übersetzungen, ganz im Sinne Martin Luthers, der ja darauf bedacht war, die Bibel in der Sprache des Volkes zu verbreiten, damit die Heilige Schrift für jedermann zugänglich würde. Da die Hamburger Bürger seit jeher Platt sprachen, waren die niederdeutschen Bibelausgaben, die schon ab 1523 in der Hansestadt verlegt wurden (vgl. Das nyge Testament tho dude), vorerst die naheliegende Veröffentlichungsform.

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Schätze der Stabi oder „geniale Künstler“

16. Dezember 2019
von Redaktion — abgelegt in: Schätze der Stabi — 1.093 Aufrufe

Von Sophia Kunze.

Wir stellen passend zur Weihnachtszeit einen Fund der Kupferstichsammlung vor!

Die Stabi beherbergt im Bereich der Sondersammlungen eine Kupferstichsammlung von reichlich 3000 Blatt namhafter niederländischer, deutscher, italienischer und französischer Künstler des 16.-18. Jahrhunderts, die im Rahmen eines BMBF geförderten Projektes aktuell erschlossen und digital bereitgestellt werden.

Wer ohne Spoiler rätseln möchte, kann sich die Abbildung anschauen, und versuchen, den „Clou“ selbst zu erkennen.
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Anlässlich der verheerenden aktuellen Situation im Amazonas-Gebiet (Waldbrände bzw. illegale Waldrodungen) werfen wir einen Blick zurück auf einen historischen Reisebericht, nein nicht von Alexander von Humboldt, der morgen seinen 250. Geburtstag feiert, sondern von Charles Marie de La Condamine: «Reise auf dem Amazonenstrome durch den Herrn de la Condamine», 1750 erschienen im «Hamburgisches Magazin, oder gesammelte Schriften, aus der Naturforschung und den angenehmen Wissenschaften überhaupt». Der Text befindet sich im Bestand der Stabi. Eine leicht abgewandelte Fassung des Textes ist an der Universitätsbibliothek Bielefeld digitalisiert worden und kann dort online gelesen werden.

Dieser Artikel ist mit einigen Scans aus unserem Originalbericht bebildert (alle Vorschaubilder werden wie immer auf Klick in groß angezeigt). Sehenswert sind die Karten. Lesenswert ist unter anderem die Edisode mit dem Test der giftigen Pfeile (S. 332f, siehe erster Scan, auch online):