FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

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Place de la République

Eine Veranstaltung der Reihe «Europa in Bewegung» von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.:

Donnerstag, 4. Mai 2017, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Ganz Europa blickt gebannt auf Frankreich. Die Präsidentschaftswahl hat Bedeutung weit über Frankreich hinaus. Sie wird entscheiden, ob Frankreich weiterhin gemeinsam mit Deutschland der Motor der Europäischen Integration sein will oder lieber der nationalen Abschottung den Vorzug gibt.

Heinrich-Böll-Stiftung Nach dem ersten Wahlgang fragen wir: Ist die rechtsradikale Marine Le Pen im zweiten Wahlgang? Gelingt dem unabhängigen Emmanuel Macron die Überraschung? Versinken Konservative und Sozialisten in der Bedeutungslosigkeit? Welche beiden Optionen stehen zur Wahl? Welche Gesellschaftskonzepte bieten sie für ihr Land und Europa an? Verschärft sich die Krise der Europäischen Union oder gibt es neuen Schwung für die EU?

Mit:
Weiter lesen „Frankreich wählt – Wie geht es weiter in Europa? (4.5.)“

Georg Philipp Telemann in Hamburg Georg Philipp Telemann in Hamburg – Schlüsseldokumente seines Wirkens in der Elbmetropole

Von 1721 bis zu seinem Tod am 25. Juni 1767 war Georg Philipp Telemann städtischer Kantor und Musikdirektor an den Haupt- und Nebenkirchen Hamburgs. Darüber hinaus prägte er das Musikleben der Stadt als Komponist, Konzertveranstalter und musikalischer Leiter der Oper am Gänsemarkt.

Die Ausstellung zeigt Dokumente rund um Telemanns Wirken in Hamburg: seine kirchenmusikalische Tätigkeit, speziell für Hamburger Anlässe komponierte Fest- und Gedenkmusiken, die für die klangliche Realisierung so wichtigen Musiker und Ensembles, sein Wirken an der Gänsemarkt-Oper, als Konzertveranstalter sowie als Verleger. Außerdem beleuchtet sie Telemanns Zusammenarbeit mit Hamburger Dichtern und Gelehrten sowie sein Verhältnis zu komponierenden Hamburger Kollegen.
Weiter lesen „Georg Philipp Telemann in Hamburg: Ausstellung und Konzert (4.5.-28.6.)“

Was ist mit den Amis los? Hundert Tage Präsident Trump und die Folgen für Amerika und Europa. Donald Trumps erste Monate im Amt haben Aufruhr ausgelöst, in den USA und in den transatlantischen Beziehungen. Vieles, was selbstverständlich erschien, steht in Frage: der Respekt eines Präsidenten vor Gerichten und Medien, die Beistandsgarantie der NATO, die Bindung an die Werte einer offenen und liberalen Gesellschaft. Welche US-Bürger haben Trump gewählt, für wen macht er Politik?

Christoph von Marschall hat acht Jahre lang für den Berliner „Tagesspiegel“ aus Washington berichtet, Präsident Obama als White House Correspondent aus der Nähe beobachtet und Donald Trump im Wahlkampf begleitet. Über die Unterschiede in der politischen Kultur zwischen den USA und Deutschland hat er das Buch „Was ist mit den Amis los?“ geschrieben, das er bei der Gelegenheit vorstellt.
Weiter lesen „Hundert Tage Präsident Trump und die Folgen für Amerika und Europa (27.4.)“

40 Jahre Stammheim-Prozess (27.4.)

11. April 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 406 Aufrufe

Stammhein Protokoll Prof. Dr. Florian Jeßberger: 40 Jahre Stammheim-Prozess – Bausteine einer Rekonstruktion

Der sog. Stammheim-Prozess, der von 1975 bis 1977 vor dem Oberlandesgericht Stuttgart gegen Andreas Baader, Ulrike Meinhof u.a. geführt wurde, zählt zu den großen politischen Strafprozessen des 20. Jahrhunderts. Die 192-tägige Hauptverhandlung ist vollständig in
einem gerichtlichen Wortprotokoll dokumentiert.

Anlässlich des 40. Jahrestages der Urteilsverkündung werden der Jurist Florian Jeßberger, die Historikerin Gabriele Metzler sowie Rechtsanwalt Kurt Groenewold, der selbst als Verteidiger am Prozess beteiligt war, aus ihren jeweiligen Perspektiven kurze Schlaglichter auf den Prozess werfen. Eingerahmt werden die Vorträge durch eine szenische Lesung von Auszügen aus dem Protokoll der Hauptverhandlung. Lesen werden u.a. Hannah Ley (u.a. „Die Nacht der großen Flut“, „Meine Tochter Anne Frank“) und Felix Römer (Ensemble der Schaubühne, Berlin).

Die Veranstaltung markiert zugleich den Auftakt zu einem Forschungsprojekt der Universität Hamburg, dessen Ziel es ist, die zentralen Quellen des Stammheim-Prozesses wissenschaftlich zu erschließen (Infos unter: www.stammheim-prozess.de).
Weiter lesen „40 Jahre Stammheim-Prozess (27.4.)“

Eva Menasse; Foto: juergen-bauer.com

Raupen, die sich ihr eigenes Grab schaufeln, Enten, die noch im Schlaf nach Fressfeinden Ausschau halten, Schafe, die ihre Wolle von selbst abwerfen. Jede von Eva Menasses Erzählungen geht von einer kuriosen Tiermeldung aus und widmet sich doch ganz der Gattung Mensch. Wie in ihrem Erzählungsband »Lässliche Todsünden« studiert sie ihre Objekte mit einem liebevollen, unerbittlichen Forscherinnenblick.

Ein alter Despot, der sich gegen jede Veränderung wehrt, kann nicht verhindern, dass die Demenz seiner Frau auch die eigene Vergangenheit löscht. Eine Frau realisiert, wie sehr das Schicksal ihres Vaters sie geprägt hat, in ihren Marotten ebenso wie in ihren tiefsten
Ängsten.
Weiter lesen „Eva Menasse liest aus ihren Erzählungen: »Tiere für Fortgeschrittene« (26.4.)“

Veranstaltungsflyer Mai

10. April 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 467 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Mai 2017

Unser Veranstaltungsprogramm ist mittlerweile so umfangreich, dass man schon mal den Überblick verlieren kann. Damit das nicht passiert, geben wir in unserem monatlich erscheinenden Flyer einen Überblick über das umfangreiche Programm der Stabi. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Mai ist bereits da: Flyer Mai 2017 (PDF; 1,8 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Heinrich-Böll-Stiftung Die politische Großwetterlage hat sich innerhalb des letzten Jahres dramatisch verändert, die Stimmung ist aufgeheizt: Öffentliche Debatten werden schneller und aggressiver geführt, „Fake News“ entscheiden über Wahlen, „alternative Fakten“ über Stammtischhoheit. Was bedeuten diese Entwicklungen für Gesellschaft und Demokratie? Welche Chancen hat der unabhängige Qualitätsjournalismus in diesem Stimmungsgeflecht, seine Rolle als kontrollierende, quasi vierte Gewalt im Staat auszuführen? Sind Online-Medien dabei Teil des Problems oder Teil der Lösung?

Es diskutieren

  • Barbara Hans – Chefredakteurin SPIEGEL ONLINE
    Hans studierte Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Angewandte Kulturwissen-schaft in Münster und Brighton, promovierte 2015 in Hamburg zur Inszenierung von Politik und ist seit Dezember 2016 Chefredakteurin von SPIEGEL ONLINE.
  • Anja Reschke – Journalistin, Publizistin und Moderatorin
    Reschke leitet seit 2015 die Abteilung Innenpolitik beim Norddeutschen Rundfunk (NDR), für den sie seit 2001 das Fernsehmagazin Panorama moderiert. 2015 wurde sie zur „Journalistin des Jahres“ ernannt.
  • Lars Haider – Chefredakteur Hamburger Abendblatt
    Haider studierte Geschichte und Politik in Hamburg und kam über die Berliner Morgenpost und den Weser Kurier zum Hamburger Abendblatt, wo er seit 2011 Chefredakteur ist.

Weiter lesen „Journalismus im postfaktischen Zeitalter – Teil der Lösung, Teil des Problems? Streitgespräch (11.4.)“

Joseph, der Amerikaner (25.4.)

3. April 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 407 Aufrufe

Max Liebermann, Porträt von Thomas Mann, 1925. © die LÜBECKER MUSEEN „Joseph, der Amerikaner“ – Vortrag von Prof. Dr. Hans Rudolf Vaget (Smith College, Northampton).

Als Thomas Mann 1940 beginnt, den letzten Band von „Joseph und seine Brüder“ zu schreiben, lebt er seit zwei Jahren im amerikanischen Exil. Tausende Kilometer von der Heimat entfernt vollendet er seine monumentale Neu-Erzählung der biblischen Geschichte – zunächst in Princeton an der Ostküste, dann in Kalifornien.

Wie sehr ihn beim Schreiben das neue Leben in Amerika prägt, zeichnet der Germanist Hans Rudolf Vaget in seinem Vortrag nach: Manns amerikanische Gönnerin Agnes Meyer – unverzichtbar und ihm doch oft lästig – spiegelt sich etwa in der biblischen Tamar wider, dieihren Ehemännern den Tod bringt. Und die Hauptfigur Joseph trägt Züge von Präsident Roosevelt, den Mann wegen seiner konsequenten Gegnerschaft zum NS-Regime sehr verehrt.
Weiter lesen „Joseph, der Amerikaner (25.4.)“

Gebete der yukatekischen Maya (21.4.)

31. März 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 390 Aufrufe

Gebete der yukatekischen Maya
Dr. Harald Tomaß, Universität Hamburg:

Rituelle Spezialisten, die sogenannten J-meno’ob, haben bei den heutigen yukatekischen Maya verschiedene Aufgaben: Sie leiten Agrarrituale, wie z.B. Brunnenweihe, sie leiten Lebenszyklusrituale wie z.B. Jets‘ Mek (entspricht einer Taufe). Sie heilen mit pflanzlichen und anderen Medikamenten und werden als Ratgeber in schwierigen Lebenssituationen aufgesucht.
Weiter lesen „Gebete der yukatekischen Maya (21.4.)“

Von Seedeichen und Sturmfluten (19.4.)

23. März 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.223 Aufrufe

Karte Döser Deich und Cuxhaven 1729 StA Cuxhaven

Prof. Dr. Norbert Fischer: Von Seedeichen und Sturmfluten: Wasserbau, Geschichte und Gesellschaft im Amt Ritzebüttel und auf der Insel Neuwerk (17. bis 20. Jahrhundert).

Für die Geschichte des hamburgischen Amtes Ritzebüttel war der Wasserbau von grundlegender Bedeutung. Durch zahlreiche Vor- und Rückdeichungen wurde die Grenze zwischen Land und Meer im Lauf der Jahrhunderte immer wieder neu festgelegt. Zum Symbol dieses Wandels ist der Hafen geworden, also das eigentliche „Cuxhaven“, der 1618 von Hamburg zunächst als Not- und Winterhafen angelegt wurde. Verheerende Sturmfluten, wie die Weihnachtsflut 1717 und die Februarflut 1825, bildeten historische Zäsuren. International bekannte Wasserbauingenieure wie Reinhard Woltman sorgten für den Schutz von Deichen und Ufern.
Weiter lesen „Von Seedeichen und Sturmfluten (19.4.)“