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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Aus der Reihe: 10 Jahre „Staatsverträge“ zwischen der Stadt Hamburg und den islamischen Gemeinden sowie der alevitischen Gemeinde

(I) – Eine historische Herleitung Dienstag, 31.5.2022 18 – 19.30 Uhr
(II) – Muslimisches Alltagsleben Donnerstag, 9.6.2022, 18 – 19.30 Uhr
(III) – Einflussnahme aus dem Ausland? Was bedeutet dieser Vorwurf? Donnerstag, 16.6.2022 19 – 20.30 Uhr

Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Zum Hintergrund der Reihe:

10 Jahre „Staatsverträge“ zwischen der Stadt Hamburg und den islamischen Gemeinden sowie der alevitischen Gemeinde

Im Jahr 2012 schloss die Stadt Hamburg Verträge mit drei islamischen Dachverbänden sowie der alevitischen Gemeinde. Diese sog. „Staatsverträge“ regeln auf Landesebene eine ganze Reihe von Fragen, die das Alltagsleben von Muslim*innen in Hamburg betreffen. So geht es beispielsweise um Feiertagsregelungen, Religionsunterricht oder auch Seelsorge in besonderen Einrichtungen, um nur einige Punkte zu nennen. Darüber hinaus haben die Vertragsabschlüsse Symbolkraft, weil sie als Schritt in Richtung Gleichstellung der Religionen gelten und zudem die ersten ihrer Art in Deutschland waren – und neben Bremen bis heute sind. Zehn Jahre später soll nun evaluiert werden, um „im Lichte der gewonnenen Erfahrungen über diesen Vertrag und die Notwendigkeit von Änderungen und Ergänzungen zu verhandeln“, wie es der Vertrag 2012 festschrieb.

Aus diesem Anlass informiert die Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg über Hintergründe und Entstehung der Verträge, zeigt ihre aktuelle Bedeutung und thematisiert eventuelle Versäumnisse.
Weiter lesen “Diskussionsreihe: Hamburg und die »Staatsverträge« (31.5./9.6./16.6.)”

Veranstaltungsflyer Juni 2022

20. Mai 2022
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 179 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Juni 2022

Jeden Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juni ist bereits da: Flyer Juni 2022 (PDF; 1,7 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Wolfgang Borchert, am 20. Mai 1921 als erstes und einziges Kind von Fritz und Hertha Borchert geboren, war bereits als Jugendlicher überzeugt, dass in ihm ein Genie schlummerte. Allerdings: Seine quantitativ enorme schriftstellerische Produktion – oft schrieb der Sechszehnjährige rund zehn Gedichte täglich – ließ nicht allzu viel Talent erkennen. Einen „Allesversucher und Nichtskönner“ hat sein Biograf Peter Rühmkorf den Nachwuchspoeten deswegen genannt. Und doch feierte Borchert noch in jungen Jahren seinen Durchbruch: Als sein Hörstück Draußen vor der Tür im Februar 1947 über die nachkriegsdeutschen Hörfunksender knisterte und ein lautstarkes Echo hervorrief, war er 25 Jahre alt. Bis zu seinem frühen Tod am 20. November 1947 hatte Borchert ein Werk geschaffen, das ihn postum zu einem der wenigen Autoren machte, die generationsprägend genannt werden können.

Von der jugendlichen Selbstüberschätzung war in den wenigen Monaten, in denen er selbst einen „Borchert-Rummel“ wahrnahm, allerdings kaum noch etwas übrig. Nachdem sein Verleger Ernst Rowohlt ihm den neuen Katalog des reputationsreichen Verlags in die Schweiz geschickt hatte, wo sich der schwerkranke Borchert seit Mitte September 1947 zu regenerieren versuchte, und sich der Autor »an die erste Stelle« gesetzt sah, glaubte er an einen schlechten Witz. Aktualität sei schließlich kein Qualitätszeichen. »In zwei Jahren«, so Borchert in seinem vermutlich letzten Brief am 15. November 1947 an den Verlagsdoyen, »wird kein Mensch das Zeug mehr lesen.«

Weil es anders kam, weil Borchert viele Autor:innen prägte und viele Leser:innen faszinierte, übergab seine Mutter Hertha, die es als Plattdeutsch-Autorin selbst zu regionaler Bekanntheit gebracht hatte, den Nachlass ihres berühmten Sohnes 1976 an die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek, wo er seitdem gehütet und erschlossen wird. Ein Versprechen, das bei der Übergabe gegeben worden war, haben wir im 100. Geburtsjahr des Autors endlich erfüllt: Der Nachlass Wolfgang Borcherts wurde im Hauptgebäude der Bibliothek zugänglich gemacht. Unsere Borchert-Box mit der Dauerausstellung zu Leben und Werk des Autors, die unter dem Titel Dissonanzen. Wolfgang Borchert 1921-1947, läuft, feiert nun ihren ersten Jahrestag.

Weiter lesen “Die Neuentdeckung eines Autors: Die Borchert-Box feiert ihren ersten Jahrestag”

Politisches Denken und gesellschaftlicher Wandel in der Englischen Revolution: Aufbruch in die Moderne? Donnerstag, 2.6., 14 – 18 Uhr
Freitag, 3.6., 10 – 18 Uhr, Vortragsraum

Die Zeit des Bürgerkriegs in England stellt für die Herausbildung des modernen politischen Denkens wie auch der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse und Institutionen selbst eine der prägendsten Entwicklungsphasen dar.

Auf der Tagung, organisiert von Prof. Dr. Olaf Asbach vom Institut für Politikwissenschaften der Universität Hamburg, soll ein neuer Anlauf unternommen werden, die politischen, sozialen und ökonomischen Konfliktfelder in England in der Mitte des 17. Jahrhunderts und ihre Bedeutung für die Herausbildung des modernen politischen und sozialen Denkens ins Blickfeld politiktheoretischer und ideengeschichtlicher Forschung rücken. Eine Anmeldung nimmt Saskia Mestern unter politisches-denken.wiso@uni-hamburg.de entgegen.

Donnerstag, 2.6., 19.30 Uhr, Vortragsraum
Vortrag: “The Gate of Heroes” – On the China Trail

Weiter lesen “Tagung: Politisches Denken und gesellschaftlicher Wandel in der Englischen Revolution: Aufbruch in die Moderne? (2.-3.6.)”

Ausstellung: Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar Bereits während seines Hochschulstudiums der klassischen Violine entdeckte Helmut Zacharias (1920-2002) den Swing-Jazz für sich. Als Geiger, Komponist, Arrangeur und Entertainer gelang ihm eine beispiellose Karriere in der Unterhaltungsbranche der Nachkriegszeit: 400 Kompositionen, 1.400 Arrangements, 13 Mio. verkaufte Schallplatten dokumentieren Zacharias Entwicklung vom Klassik- zum Jazz- und schließlich zum „Zaubergeiger“, der die Massen begeisterte.

Helmut Zacharias

(c) Horst Prange RWWA

Anlässlich seines 100. Geburtstags erinnert die Ausstellung „Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar“ in der Staats- und Universitätsbibliothek mit einer pandemiebedingten Verspätung an den Musiker, der viele Jahre in Hamburg lebte. Neben Notenhandschriften, Fotos, Schallplatten, Konzertprogrammen und Briefen machen Ton- und Videosequenzen an zwei Multimedia-Stationen sein Werk lebendig. Eine Spezialsektion dokumentiert Zacharias‘ Wirken in Hamburg. Zudem thematisiert die Ausstellung die kontroverse Rezeption seines Jazzstils im Wandel der Zeiten.

Weiter lesen “Ausstellung: “Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar” (2.6.-10.7.)”

Konferenz: Poetry in the digital age (20.5.)

9. Mai 2022
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 175 Aufrufe

Freitag, 20.5.2022, 9 – 21.30 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage.

Poetry and Contemporary Visual Culture / Lyrik und zeitgenössische Visuelle Kultur

Foto: Maxellon 2021

Die erste internationale und interdisziplinäre Konferenz des ERC-Projekts »Poetry in the Digital Age« (Leitung: Prof. Dr. Claudia Benthien, Institut für Germanistik, UHH) widmet sich vom 19. bis 21. Mai visuellen und ästhetischen Dimensionen gegenwärtiger Lyrik. Im Zentrum stehen die Fragen, welche Erkenntnisse Lyrik im digitalen Zeitalter über Beziehungen von Bild, Text und Sprache sowie über Veränderungen in Produktions- und Rezeptionspraktiken beitragen kann und welche Potentiale sie für eine (post-)digitale Sprach- und Medienkritik bereithält.
Weiter lesen “Konferenz: Poetry in the digital age (20.5.)”

Mittwoch, 18.5.2022, 16 Uhr, Stabi HamburgHub (Zentralbibliothek am Hühnerposten)
Info-Snack: Borcherts Pfeife. VIP-Nachlässe online.

Pfeifenzubehör von Wolfgang Borchert

Weiter lesen “Info-Snack im Stabi HamburgHub: Borcherts Pfeife (18.5.)”

Loukas Lymperopoulus

Loukas Lymperopoulus

Update: Die Veranstaltung muss leider entfallen und wird zu gegebener Zeit nachgeholt.

Dienstag, 17.5.2022, 18 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage.

Über das Schicksal der griechischen Häftlinge im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern ist in Deutschland wie auch in Griechenland bis heute nur wenig bekannt. Auf der Grundlage von Recherchen in verschiedenen Archiven und Gesprächen mit Nachkommen sowie einem Überlebenden ist es Loukas Lymperopoulus gelungen, einigen der überlieferten Häftlingsnummern einen Namen und ein Gesicht zu geben und folgende Fragen zu beantworten: Aus welchen Regionen Griechenlands stammten sie? Aus welchen Motiven, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort wurden sie verhaftet? Wie erlebten sie die Haft und wie verlief die Rückkehr der Überlebenden nach Griechenland?

Moderation: Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).
Weiter lesen “Entfällt: Vortrag ‚Griechische Häftlinge im KZ Neuengamme‘ (17.5.)”

Freitag, 13. Mai 2022, 19 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage

Thomas Manns Rede ‚Von deutscher Republik‘ wird meist als Wendepunkt in seinem politischem Denken verstanden. Tatsächlich lässt sich eher von einer Weiterentwicklung sprechen. Claudio Steiger zeigt in seinem Vortrag, wie das politische Denken des Autors auch nach 1922 im Fluss bleibt – bis am Ende eines langen Weges dann der glaubwürdige Einsatz für die soziale Demokratie und gegen den Nationalsozialismus steht.

Weiter lesen “Vom Nutzen und Nachteil der Romantik für das Leben. Thomas Manns langer Weg zur Demokratie seit 1922 (13.5.)”

Veranstaltungsflyer Mai 2022

25. April 2022
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 303 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Mai 2022

Nach Monaten ohne Vorträge, Konzerte, Lesungen und nur wenigen Ausstellungen in der Stabi, nimmt unser Veranstaltungsprogramm so langsam wieder Fahrt auf. Um Ihnen einen besseren Überblick über das im Mai wieder recht umfangreiche Veranstaltungsprogramm zu geben, haben wir wieder einen Flyer mit dem kommenden Programm für Sie erstellt. Sie können den Flyer hier betrachten oder bequem herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Mai finden Sie hier: Flyer Mai 2019 (PDF; 0,5 MB).
Weiter lesen “Veranstaltungsflyer Mai 2022”