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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Historisches Forschen mit Schülern (23.8.)

9. Juli 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 260 Aufrufe

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten Am 1. September 2018 startet die 26. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Lehrerinnen und Lehrer sind eingeladen, sich über den Wettbewerb und das aktuelle Thema zu informieren. Dazu gibt es Impulse und Anregungen für historische Projektarbeit mit Schülern. Anmeldung über das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (VA-Nummer 1814X2001).
Mehr Informationen auf www.geschichtswettbewerb.de; E-Mail: gw@koerber-stiftung.de
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Sommerkonzert des Vokalensembles DeZett (13.7.)

26. Juni 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 371 Aufrufe

Vokalensemble DeZett

Sommerkonzert des Vokalensembles DeZett DeZett, das sind 12 junge Hamburgerinnen und Hamburger, die seit drei Jahren gemeinsam singen. Dabei verzichten sie auf Instrumente, musizieren a cappella – und Vokalmusik gibt’s hier auf Rezept: ursprünglich am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf als Ensemble aus Medizinstudenten und Ärzten gegründet, singt sich das Ensemble durch vielfältiges Repertoire:

Nach Konzerten unter anderem im Hamburger Michel präsentiert das DeZett auch beim Sommerkonzert im Lichthof der Hamburger Staatsbibliothek Close Harmony Gesang neben anspruchsvoller Alter Musik:

So treffen Motetten von Heinrich Schütz spielerisch auf Vocal Jazz der Real Group, es gibt Musik von Felix Mendelssohn und Billy Joel – einige Klangüberraschungen inklusive. Die Spezialität des DeZett sind vor allem eigene Arrangements – garantiert ohne Risiken und Nebenwirkungen.

Freitag, 13. Juli 2018, 19:30 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee. Der Eintritt ist frei.

Verleihung des Hamburger Lehrpreises (4.7.)

20. Juni 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 511 Aufrufe

Lehrpreisverleihung 2017. Foto: Asja Caspari

Zum zehnten Mal verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bereits den Hamburger Lehrpreis für besondere Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden auf Vorschlag und unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen ausgewählt. Wer bisher mit dem Preis ausgezeichnet wurde, sehen Sie hier.

Welche herausragende und innovative Lehrleistungen an den Hamburger Hochschulen von der Behörde für Wissenschaft und Forschung mit dem Hamburger Lehrpreis prämiert werden, erfahren Sie am

Mittwoch, 4. Juli, 16-18 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee. Der Eintritt ist frei.

Alumni-Chor Universität Hamburg: Love & Spirit (29.6.)

14. Juni 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 363 Aufrufe

Alte Madrigale und neue Motetten – Musik aus Renaissance und Gegenwart.

„Lasst uns singen, unseren Kummer vergessen“, heißt es im historischen Tanzlied Tourdion. Von Weltlichem wie Liebe, Freude, Tränen, gehörnten Ehemännern oder gutem Wein erzählen die Madrigale aus der Renaissance, u.a. von Lasso, Tomkins und Monteverdi.
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Veranstaltungsflyer Juli & August

Jeden Monat fassen wir für Sie das Veranstaltungsprogramm der Stabi in einem Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar wird der Flyer an vielen Stellen in der Stadt verteilt, und er liegt in Kürze im Foyer der Stabi zum Mitnehmen aus. Sie können ihn auch wie immer bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Sommer-Programm für die beiden Monate Juli & August 2018 ist bereits da: Flyer Juli & August 2018 (PDF; 1,4 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Dass Spanien „anders“ sei, ist ein Slogan, der immer wieder bemüht worden ist, um auf „Eigenheiten“ zu verweisen, zu denen auch der Staatsbildungsprozess zählt. Die Fragen nach Identität und Nationalismus sind untrennbar miteinander verwoben und haben Diskurse geschaffen, in denen Geschichte als Argument dient:

Regionen wie Katalonien begründen ihre Forderungen nach einem größeren Autonomiestatus und rechtfertigen ihre separatistischen Tendenzen u.a., indem sie auf die Besitzungen der Krone von Aragón in Mittelalter und früher Neuzeit, aber auch auf ihre Vergangenheit als besonders intensiv romanisierte Provinz der Iberischen Halbinsel verweisen. Der Nationalstaat selbst sucht sich in Abgrenzung von seiner arabisch-islamischen Vergangenheit zu definieren.

Ziel des Studientages ist es, den Zusammenhang von Nationalismus und Identität epochenübergreifend und aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen in den Blick zu nehmen, um abschließend die Frage zu diskutieren, ob Spanien in dieser Hinsicht tatsächlich einen „Sonderweg“ gegangen ist.

Eine Veranstaltung von Toletum – Netzwerk für die Erforschung der Iberischen Halbinsel in der Antike in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Staatsbibliothek Hamburg.


Donnerstag, 28. Juni 2018, 9 – 20 Uhr
Im Vortragsraum in der ersten Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Programm des Studientages im Überblick:

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Konzert UKE-Studierendenchor (15.6.)

1. Juni 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 468 Aufrufe

UKE-Studierendenchor

Bereits das dritte Mal gestalten der Studierendenchor des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und das Saxophon-Quintett QWAIN ein gemeinsames Konzert!

Die Bandbesetzung mit Sopran-, Alt-, Tenor- sowie Baritonsaxophon bietet ein seltenes Klangerlebnis und hat hörenswerte und farbenfrohe Stücke aus dem Bereich Swing, Pop, Musical und Klassik zusammengestellt. Der Studierendenchor umfasst mittlerweile knapp 30 Sängerinnen und Sänger und bietet ein vielseitiges Programm mit geistlicher Werken, Popularmusik und Jazz dar. Unterstützt wird der Chor zusätzlich von einer Jazzcombo! Zum Abschluss gibt es eine gemeinsame Darbietung aller Beteiligten.

Freitag, 15. Juni 2018, 19:30 Uhr
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

1968 in Osteuropa: Reformen und Gegenbewegungen Das Jahr 1968 war in Osteuropa ein Jahr voller dramatischer Ereignisse, verbunden mit großen politischen Hoffnungen und großen Enttäuschungen. Doch in Deutschland ist die Erinnerung an 1968 bis heute vor allem durch die Studentenproteste in den westlichen Ländern geprägt. Was in den sozialistischen Ostblockstaaten passierte ist, abgesehen von den Ereignissen in Prag, weniger bekannt.

Auch in Osteuropa war 1968 ein Jahr des Aufbruchs. Liberale Kräfte der kommunistischen Parteien in der ČSSR und in Ungarn wollten politische und wirtschaftliche Reformen erreichen, in Polen probten demokratische Kräfte den Aufstand gegen das autoritäre System und Studenten demonstrierten für mehr Freiheit.

Wie war die Atmosphäre dieser Zeit in der ČSSR? Worin bestanden die Reformbemühungen in Ungarn? Warum entluden sich die Ereignisse in Warschau in einer antisemitischen Kampagne? Am Beispiel dieser drei Länder blickt die Reihe aus der Perspektive der Osteuropastudien auf das Jahr 1968.

Im Rahmen der Reihe gibt es drei Veranstaltungen:
Mittwoch, 13., 20. und 27. Juni 2018, jeweils 18:15-19:45 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

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„Vergiß mein nicht“ (7.6.-12.8.)

22. Mai 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.238 Aufrufe

'Vergiß mein nicht' – Stammbücher des 16. bis 20. Jahrhunderts aus Hamburg Stammbücher und Freundschaftsalben des 16. bis 20. Jahrhunderts aus Hamburg.

In Stammbücher oder sogenannte Freundschaftsalben („Alba Amicorum„) etwas hinein zu schreiben, war eine beliebte Sitte in der Frühen Neuzeit, die bis heute in Poesiealben sowie Freunde- und Gästebüchern weiterlebt. Beginnend im adligen und im akademischen Milieu weitete sich dieser Trend vor allem in der Aufklärungszeit schon bald in private Kreise aus. Wappen, Zeichnungen, kleine Malereien, Silhouetten, Stickereien und vieles mehr schmückten die Einträge, die je nach Besitzer von Zitaten antiker Autoren, großer Reformatoren oder zeitgenössischer Literaten und Philosophen bis hin zu einfachen Freundschaftssprüchen wie das „Vergiß mein nicht“ reichen. Gerade letzteres drückt aus, dass die Bücher auch an die Menschen aus dem eigenen Lebenskreis erinnern sollten, an Familienmitglieder, Freunde und Bekannte. Und wie heute Freundebücher bei Kindern oder Facebook bei Erwachsenen die soziale Vergemeinschaftung festhalten und sichtbar machen, so spiegeln die historischen Alben auch das gesellschaftliche Leben der Besitzer auf eigentümliche und zum Teil intime Weise wieder. Damit sind diese u.a. für Historiker, Philologen, Kunsthistoriker und Volkskundler eine wichtige personengeschichtliche und kulturhistorische Quelle.
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Stefan Zweig im Land der ‚Guten Wilden‘ – Vom Mythos zum Brasilienbuch

In den letzten Monaten seines Lebens schrieb Stefan Zweig in seinem brasilianischen Exil eine Biographie von Michel de Montaigne. Interessant ist, dass Zweig in dieser Biographie auch eine Beziehung zu Brasilien herstellte, und zwar zu dem Mythos des „unverstellten, unverdorbenen Menschen“. Tatsächlich erwähnt Montaigne in seinen Essais eine Begegnung mit Indianern aus Brasilien, die zum berühmten 30. Kapitel des ersten Buches seiner Essais, genannt „Des Cannibales“, Anlass gab. Dieses Kapitel legte bekanntlich die Basis für den Mythos des ‚guten Wilden‘, der Idee, wonach die Urbevölkerung Amerikas bis zur Ankunft der Europäer in einer Form der natürlichen Unschuld lebte. Ziel dieses Vortrags ist nachzugehen, inwieweit dieser Mythos, der im Laufe der Geschichte in verschiedensten Varianten in der intellektuellen Auseinandersetzung mit Brasilien auftaucht, auch Zweigs Vorstellungen dieses Landes beeinflusst und sich in seinem Brasilienwerk niedergeschlagen hat.
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