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Hamburg, Carl von Ossietzky

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„Schädlich und unerwünscht“ – Verbotene Literatur und NS-Raubgut in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky Mit dem Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland setzte im Frühjahr 1933 auch die Zensur von Literatur ein, wenige Wochen danach brannten Bücher; schon vor der „Machtergreifung“ waren schwarze Listen vorbereitet worden. Nun wurden Bibliotheken von politisch missliebigen Organisationen beschlagnahmt, Autoren verhaftet und verfolgt, ihre Werke verboten. Viele von ihnen flohen aus Deutschland.

Der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg kam in dieser Zeit eine besondere Rolle zu. Als wissenschaftliche Bibliothek musste sie die verbotenen Bücher nicht aussortieren, sondern war aufgefordert, diese Literatur zu verwahren, um die wissenschaftliche Befassung mit den „Feinden des Reiches“ zu ermöglichen.

Die von den emigrierten und später auch von den deportierten jüdischen Bürgern beschlagnahmten Besitztümer wurden durch das Reich gewinnbringend „verwertet“. Bücher wurden dabei den Bibliotheken angeboten, auch die Stabi profitierte davon. Sie erhielt besonders viel „verbotene Literatur“, da diese nicht öffentlich versteigert werden konnte.
Weiter lesen „„Schädlich und unerwünscht“ – Verbotene Literatur und NS-Raubgut in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (8.09. bis 22.10.)“

Veranstaltungsflyer September

7. August 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 373 Aufrufe

Flyer September 2017

Es spricht sich herum, dass die Stabi ein gutes Veranstaltungsprogramm hat. Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, wann was wo stattfindet, gibt es unseren monatlich erscheinenden Flyer. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat September ist nun da: Flyer September 2017 (PDF; 1,4 MB). Dort gibt es erste Informationen über die von vielen mit Spannung erwartete Ausstellung über Verbotene Literatur und NS-Raubgut in der Stabi, «Schädlich und unerwünscht», die am 7. September 2017 eröffnet werden wird.
Weiter lesen „Veranstaltungsflyer September“

Avi Soffer

Avi Soffer

Jedes Jahr feiert Tel Aviv den größten und bekanntesten CSD des Nahen Ostens, für viele europäische LSBTI* ein beliebtes Urlaubsziel als Start in die Pride-Saison. In ihrem Alltag jenseits der Parade ist die politische LSBTI*-Community mit vielen Fragen konfrontiert, die auch europäische LSBTI* beschäftigen. Und wie in europäischen Ländern hat die Emanzipationsbewegung seit den 1970er Jahren große Fortschritte erzielt. Dabei wurden im Gegensatz zu Deutschland die aus der britischen Mandatszeit stammenden Gesetze gegen männliche Homosexualität in Israel nie angewandt. Dass israelische LSBTI* heute so frei leben können, wie nirgendwo sonst in der Region, ist insbesondere dem Einsatz verschiedener NGOs bei der politischen und juristischen Durchsetzung der Rechte von LSBTI* zu verdanken.
Weiter lesen „Perspektiven der LSBTI*-Bewegung in Israel und Deutschland | Vortrag und Gespräch mit Avi Soffer (19.7.)“

Globale Demokratie: ein Weltparlament als Alternative zu G20 und Co?

Die Europa-Union-Hamburg lädt zu einem Autorengespräch ein:

Freitag, 14. Juli 2017, 18 – 20 Uhr, Vortragsraum der Stabi Hamburg (1. Etage).

  • Wie wird internationale Politik gemacht?
  • Was verbirgt sich hinter den Kürzeln G20, G8, G7?
  • In welchem Verhältnis stehen sie zu den Vereinten Nationen? Welche Kritik ist berechtigt und welche vielleicht fehlgeleitet?
  • Was wird aus dem G20-Gipfel in Hamburg folgen?
  • Kann ein Weltparlament eine demokratische Alternative zu solchen Gipfeln sein?
  • Wie lässt sich eine Demokratisierung globaler Politik erreichen – angesichts zahlreicher autoritärer Systeme und Diktaturen oder zunehmend demokratiekritischer Diskurse?

Weiter lesen „Globale Demokratie: ein Weltparlament als Alternative zu G20 und Co? (14.7.)“

Buchbilder und Briefe an den Horizont – Malerei von Volker Altenhof (7.7.-20.8.) Der Künstler Volker Altenhof, 1950 geboren, studierte von 1977-1982 „Freie Kunst“ und „Experimentelle Malerei“ bei Professor W. Zimmermann an der „Muthesius-Hochschule“ in Kiel. Während seines Studiums erhielt er Stipendien in Griechenland, Estland und Russland, bevor ihn 1995 ein Reisestipendium des Landes Schleswig-Holstein in den Jemen führte.

Heute lebt und arbeitet er in Schleswig-Holstein und Griechenland. Seit er 1982 Mitglied im „Bundesverband Bildender Künstler (BBK)“ wurde, hat er neben zahlreichen Ausstellungen in Deutschland seine Werke in ganz Europa vorgestellt. Ob Dänemark, Frankreich, England, Finnland oder Griechenland, seine lyrische Bildsprache und sein feines Gespür für Farben berühren die Menschen überall.

Oft mit autobiographischen Erfahrungsmomenten und Reiseeindrücken durchsetzt, entstehen seine Werke in thematischen und motivischen Zyklen wie „Briefe an den Horizont“, „Unterwegs“ oder „Navigation“. Dabei durchlaufen sie einen umfangreichen Prozess von Veränderung, Varianten, Versuchen und Möglichkeiten, bevor das eigentliche malerische Werk geschaffen wird.
Weiter lesen „Buchbilder und Briefe an den Horizont – Malerei von Volker Altenhof (7.7.-20.8.)“

Entfällt: Kuba-Yukatan-Florida-Kuba 1517 (29.6.)

13. Juni 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 607 Aufrufe

Wie uns der Veranstalter mitgeteilt hat, muss die Veranstaltung leider aus organisatorischen Gründen entfallen. Sie wird nachgeholt und der Termin rechtzeitig bekannt gegeben.

Francisco Hernández de Córdoba

Francisco Hernández de Córdoba, Museo Histórico Naval, Veracruz, Mexico

Christian Brückner: Kuba-Yukatan-Florida-Kuba 1517 – eine folgenreiche Schiffsreise vor 500 Jahren.

Am 8. Februar 1517 stach eine kleine Flotte unter Francisco Hernández de Córdoba, einem wohlhabenden spanischen Siedler auf Kuba, in See. 21 Tage später erreichten die drei Schiffe mit über einhundert Mann Besatzung eine bislang unbekannte Küstenlinie: die Halbinsel Yukatan, auf Höhe des Kap Catoche. Eine der Siedlungen und ihre Tempel, die die Spanier von Bord aus in der Ferne sahen, bezeichneten sie als „El Gran Cairo“. Diesen Anklang an die altägyptischen Pyramiden erwähnt Bernal Díaz del Castillo, Teilnehmer dieser Expedition und späterer Zeuge und Chronist der Eroberung Mexikos, als einen seiner ersten Eindrücke.

Wie verlief dieses, nicht nur für Hernández de Córdoba und die Hälfte seiner Mannschaft verhängnisvolle, Unternehmen und der Kontakt zu den Bewohnern Yukatans? Welche gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten herrschten dort nach heutigem Kenntnisstand vor? In dem Vortrag wird versucht, ein lebendiges Bild der folgenreichen Ereignisse vor nunmehr 500 Jahren zu zeichnen.
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Verleihung des Hamburger Lehrpreises (27.6.)

12. Juni 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 865 Aufrufe

Lehrpreisverleihung 2016. Foto: Michael Zapf

Bereits zum neunten Mal verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg den Hamburger Lehrpreis für besondere Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden auf Vorschlag und unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen ausgewählt. Wer bisher mit dem Preis ausgezeichnet wurde, sehen Sie hier.

Welche herausragende und innovative Lehrleistungen an den Hamburger Hochschulen von der Behörde für Wissenschaft und Forschung mit dem Hamburger Lehrpreis prämiert werden, erfahren Sie am

Dienstag, 27. Juni 2017, 17 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Der Eintritt ist frei.

Internationale Telemann Tagung (23.-25.6.)

7. Juni 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 669 Aufrufe

Freitag, 23. Juni, bis Sonntag, 25. Juni 2017
Extravaganz und Geschäftssinn – Telemanns Hamburger Innovationen.
Internationale Tagung unter der Leitung von Prof. Dr. Bernhard Jahn und Prof. Dr. Ivana Rentsch, Universität Hamburg

Georg Philipp Telemanns Tätigkeit in Hamburg wird über 46 Jahre hinweg von einer permanenten Innovationskraft getragen, die ihre Impulse nicht zuletzt aus den politischen und kulturellen Rahmenbedingungen der Stadt gewinnt. Neben seiner Stelle als Cantor Johannei finden wir den Komponisten in den 1720er und 30er Jahren in der Rolle eines Publizisten, der seine Notendrucke dem Format der damals florierenden Wochenschriften anpasst, der immer wieder unkonventionelle Werkzusammenstellungen präsentiert und der marktstrategisch geschickt die stark divergierenden musikalischen Fähigkeiten seiner potentiellen Käufer berücksichtigt.

Telemanns Innovationskraft lässt sich auch am Umgang mit den Dichtern seiner Zeit ablesen. Wohl kaum ein Komponist war derart aufgeschlossen gegenüber neuen literarischen Strömungen wie Telemann, der sich vom Barock über die galante Literatur, die empfindsame Dichtung, die Anakreontik, die Berliner Aufklärung bis hin zum frühen Sturm und Drang alle literarischen Strömungen kompositorisch aneignete und auch europäische Neuerscheinungen (Gulliver-Suite) musikalisch rezipierte.
Weiter lesen „Internationale Telemann Tagung (23.-25.6.)“

Konzert mit Hamburger Erstaufführungen.
Georg Philipp Telemann: Musiken zur Einweihung des Altonaer Akademischen Gymnasiums (Christianeum) 1744 sowie zur Einweihung der Kirche im Hamburger St. Hiob-Hospital 1745

Anlässlich des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann bringt das Ensemble barockwerk hamburg drei in Hamburg entstandene Kompositionen zum Klingen. Zum ersten Mal seit ihrer Uraufführung am 26. Mai 1744 sind die beiden Einweihungsmusiken für das Altonaer Christianeum zu hören, die während des Festgottesdienstes in der Hauptkirche Altonas und im Rahmen der Feierlichkeiten in dem neuerbauten Gymnasiums erklangen: Gebeut, o du Vater der Gnade (TVWV 13:13) und Geschlagene Pauken, auf! (TVWV 13:14).
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Flyer Juli & August 2017

Jeden Monat fassen wir für Sie das Veranstaltungsprogramm der Stabi in einem Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar wird der Flyer an vielen Stellen in der Stadt verteilt, und er liegt im Foyer der Stabi zum Mitnehmen aus. Sie können ihn auch wie immer bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Sommer-Programm für die beiden Monate Juli & August 2017 ist bereits da: Flyer Juli & August 2017 (PDF; 1,1 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.