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Open Access – freier Zugang zu wissenschaftlichem Wissen

22. Oktober 2018
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 400 Aufrufe

Besuchen Sie unsere Posterausstellung im Informationszentrum in der 1. Etage der Stabi.

Besuchen Sie unsere Posterausstellung im Informationszentrum in der 1. Etage der Stabi.

Herzlich Willkommen zur Internationalen Open-Access-Woche 2018! In der Woche vom 22. bis 28.10.2018 wird weltweit das Thema Open Access aufgegriffen, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information zu informieren.

Mit diesem Beitrag starten die Aktivitäten der Stabi. Wir informieren Sie mit einer Blogserie, einer Posterausstellung im Informationszentrum sowie einer Reihe von Vorträgen.  Kurzentschlossene können sich heute, Mo., 22.10., 13 bis 14 Uhr, im Vortragsraum zum Thema „Open Access und Bibliotheken: Was macht die Stabi?“ informieren.

Was bedeutet Open Access?

Open Access bezeichnet den kostenfreien und unbeschränkten öffentlichen Zugang zu in der Regel mit öffentlichen Mitteln finanzierter wissenschaftlicher Literatur sowie zu wissenschaftlichen Materialien. Diese werden ohne technische Barrieren in elektronischer Form zugänglich und nutzbar gemacht.

Rechte und Lizenzen

Der freie Zugang setzt klare rechtliche Rahmenbedingungen voraus: Ob und wie kopiert, nachgenutzt und verbreitet werden darf, muss eindeutig sein. Daher werden die Nutzungsmöglichkeiten meist in generellen freien Lizenzen festgelegt.

Worauf bezieht sich Open Access?

Bei Open-Access-Publikationen handelt es sich in erster Linie um Zeitschriftenartikel, Zeitschriften, Monografien und Sammelbände sowie in diesen enthaltene Beiträge. Die freie Verfügbarkeit bezieht sich darüber hinaus auf Forschungsdaten, Kulturgüter, Digitalisate, Software, Metadaten sowie vieles mehr.

Was sind die Vorteile von Open Access?

Open-Access-Publikationen und -Materialien sind für alle Nutzenden sofort überall erreichbar. Dadurch wird die Sichtbarkeit von wissenschaftlichen Veröffentlichungen erhöht. Diese können besser wahrgenommen und häufiger zitiert werden – wichtig für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen werden mit den Leistungen ihrer Forschung international sichtbarer. Die schnelle und freie Verfügbarkeit ist grundlegend für erfolgreiches Arbeiten in der digitalen globalisierten Welt.

Wer fördert Open Access?

Von Forschungseinrichtungen, Forschungsförderern wie auch in der Politik national wie international wird der freie Zugang zu Wissen als Voraussetzung für zukunftsfähiges wissenschaftliches Arbeiten und Innovation (Stichworte Open Science, Openness) anerkannt und gefördert.

In der Open-Access-Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF, 2016) heißt es

Open Access soll schrittweise zu einem Standard des wissenschaftlichen Publizierens werden. Das ist ein Kulturwandel. Er stärkt das deutsche Wissenschaftssystem nach innen und außen und stellt wissenschaftliche Erkenntnisse in die Mitte der Gesellschaft.

Gängige Veröffentlichungswege: Grün und Gold

Die Farben Grün und Gold bezeichnen die beiden gängigsten Veröffentlichungswege. Der goldene Weg meint dabei die frei verfügbare Erstveröffentlichung, wie es aktuell vor allem bei Open-Access-Zeitschriften der Fall ist. Der grüne Weg bezeichnet die zusätzliche Bereitstellung, Selbstarchivierung oder Zweitveröffentlichung, die meist über Dokumentenserver (Repositorien) erfolgt. Dabei können Publikationen entweder vor Begutachtung und Veröffentlichung (Preprint) oder danach (Postprint) zur Verfügung gestellt werden.

Zahlreiche Verlage haben Open Access in ihre Angebote integriert und ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine zeitgemäße Veröffentlichung mit ihnen als bewährtem Partner. Auch Hochschulen und Bibliotheken unterstützen die Wissenschaft mit eigenen Publikationsservices.

Und die Qualität?

Open Access bezeichnet eine Art und Weise der Bereitstellung von Wissen und sagt erst einmal nichts über die Qualität einer Veröffentlichung aus. Die Regeln für wissenschaftliches Veröffentlichen gelten ebenso wie bei herkömmlichen Publikationswegen.

Bei Interesse finden Sie weitere Informationen unter:

 

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