FAQ
© 2016 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

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Die EU nach dem Brexit-Referendum (12.7.)

1. Juli 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 848 Aufrufe

Symbolbild: kaputtes Großbritannien-Schließfach in der Stabi Gehen oder bleiben? Die Antwort darauf haben die britischen Wähler_innen am 23. Juni gegeben. Der Brexit kommt – aber wann und wie? Das werden die bestimmenden Themen der nächsten Wochen, Monate und Jahre sein. Und mehr noch: Längst wird die europäische Einigung auch in anderen Ländern immer lauter in Frage gestellt. Weitere Referenden können folgen.

Knapp drei Wochen nach der Entscheidung der britischen Wähler_innen richten wir den Blick nach vorn. Was macht die britische Politik mit dem Votum? Vor welchen Herausforderungen steht die Europäische Union? Welche Rolle kann Deutschland spielen?

Die Gäste sind:

  • Niels Annen, MdB, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
  • Cord Jakobeit, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Hamburg
  • Markus Kotzur, Professor für Europa- und Völkerrecht an der Universität Hamburg
  • Brendan Simms, Professor für die Geschichte der internationalen Beziehungen an der Universität Cambridge und Mitbegründer von „Project for Democratic Union“

Moderiert wird die Veranstaltung von Louise Brown (Journalistin).
Weiter lesen „Die EU nach dem Brexit-Referendum (12.7.)“

Andromeda

Sternkarte oder Mosaik? Welches Bild, welche Konstellation ergeben die Dinge in einer Sammlung? Welcher epistemischen oder ästhetischen Ordnung gehorchen sie? Welchen Interessen dient eine Sammlung und wie entwickelt man sie?

Fragen wie diese beantwortet Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach, anhand konkreter Beispiele aus den Sammlungen einer Institution, die von sich behauptet, das literarische Gedächtnis ihrer Nation zu sein.

Das Deutsche Literaturarchiv Marbach besteht aus zwei Museen (Schiller-Nationalmuseum und Literaturmuseum der Moderne), einem umfangreichen, 1400 literarische und philosophische Vor- und Nachlässe und 300.000 Bilder und Objekte umfassenden Archiv und der weltweit größten Spezialbibliothek zur neueren deutschen Literatur.
Weiter lesen „„Die Dinge und ihre Verwandten. Wie entwickelt man eine Sammlung?“ (22.7.)“

Der Schabbat - Grundlagen des jüdischen Glaubens

Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg.

Ca. 100.000 Juden leben in Deutschland. Die meisten davon dürften die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Sie sind längst ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Auch wenn wiederum nur ein Teil von ihnen als „religiös“ betrachtet werden kann, so sind es doch so viele, dass wir mehr über ihre Religion und deren Bezug zum Leben in Deutschland kennenlernen wollen. Fremdheit und daraus folgende tägliche Ablehnung und Diskriminierung können wir dadurch abbauen, dass wir mehr übereinander erfahren, mehr voneinander wissen.

19:00 Uhr: Vortrag und Diskussion
Ort: Vortragsraum, 1. Etage

Arie Rosen: Der Schabbat – Grundlagen des jüdischen Glaubens
Weiter lesen „Der Schabbat – Grundlagen des jüdischen Glaubens (14.7.)“

Philippinische Passionsrituale (12.7.)

29. Juni 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 584 Aufrufe

Selbstkreuzigung auf den Philippinen

Selbstkreuzigung auf den Philippinen. Foto: istolethetv (CC BY 2.0)

Vortrag Prof. Dr. Peter J. Bräunlein (Universität Göttingen): Philippinische Passionsrituale.
Medien und Medialität als Herausforderungen der Katholizismusforschung.

Selbstgeißelungen und Selbstkreuzigungen – für den westlichen Blick ebenso spektakulär wie erschreckend – sind feste Bestandteile österlicher Passionsbräuche auf den Philippinen. Alljährlich strömen Tausende von Menschen zusammen, um blutigen Kasteiungen beizuwohnen oder zu verfolgen, wie sich Männer und Frauen im Nachvollzug des Leidensweges Christi ans Kreuz nageln lassen.

Weiter lesen „Philippinische Passionsrituale (12.7.)“

Abbildungen und Urheberrecht: Schulung am 13. Juli 2016

27. Juni 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 768 Aufrufe

justicia Das Urheberrecht hat in vielen Bereichen des wissenschaftlichen Betriebs einen großen Einfluss, oft ist den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern jedoch nicht ganz klar, was genau erlaubt ist und wo mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen ist. Gerade im Bereich der Abbildungen ist es schwer, eine klare Trennlinie zwischen erlaubter und nicht erlaubter Verwendung zu ziehen.

Die zu bearbeiteten Fragen der Schulung sind:

  • Liegen Werke oder sonstige, urheberrechtlich geschützte Leistungen vor? Welche?
  • Ist das Werk vielleicht schon gemeinfrei?
  • Ist meine beabsichtigte Nutzung erlaubt?
  • Wenn sie nicht erlaubt ist, gibt es vielleicht doch noch eine gesetzliche Lizenz für meine Zwecke?
  • Sind weitere Rechte außerhalb des Urheberrechts betroffen?
  • Besteht eine Vergütungspflicht?
  • Wie kann ich ein vertragliches Nutzungsrecht etwa in Form einer CC Lizenz oder anderer Vertragbedingungen erwerben?

Das Ziel der Schulung ist, Ihnen eine erste und ganz eigene Übung in der Beurteilung urheberrechtlicher Fragen zu ermöglichen. Sie sollen bereits in Ansätzen in die Lage versetzt werden, einen Sachverhalt mit einer urheberrechtlichen Fragestellung zu verbinden. Sie sollen ein Gefühl dafür bekommen, wo Sie nach einer Antwort darauf suchen können.

Bei Interesse melden Sie sich bitte hier an: stabi.hamburg/service/schulungen/urheberrecht.

Mittwoch, 13. Juli 2016, 16 – 18 Uhr c.t.
Veranstaltungsort: Stabi Hamburg, Konferenzraum (HG260)

Malerei und Plastik in Deutschland 1936. Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung Im Jahr der Olympischen Spiele wurde am 21. Juli 1936 im Kunstverein Hamburg eine repräsentative Ausstellung eröffnet, auf der 249 Kunstwerke von 175 Künstlern gezeigt wurden. Nach 10 Tagen musste die Ausstellung auf Anweisung des aus Berlin herbeigeeilten Vizepräsidenten der Reichskulturkammer, Adolf Ziegler, geschlossen werden. Begründung: es würde Kunst der „Verfallszeit“ gezeigt.

Der Konflikt hatte für die Künstler tief greifende Folgen: Der deutsche Künstlerbund wurde aufgelöst, das Gebäude des Hamburger Kunstvereins enteignet und damit dem Verein die Ausstellungsmöglichkeit genommen. Gegen den Organisator der Ausstellung, den Hamburger Maler Heinrich Stegemann, wurde ein „Ehrengerichtsverfahren“ eingeleitet, das mit einem Verbot der Berufsausübung hätte enden können. Ein Jahr später waren 118 Künstler von den 175 der Hamburger Ausstellung von der Aktion „Entartete Kunst“ (1937) betroffen mit insgesamt 9229 Beschlagnahmen in deutschen Museen.
Weiter lesen „Malerei und Plastik in Deutschland 1936. Die Geschichte einer verbotenen Ausstellung (8.7.-28.8.)“

Hamburger Lehrpreisverleihung (5.7.)

21. Juni 2016
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 457 Aufrufe

Preisträger des Hamburger Lehrpreis 2015

Angesichts des zentralen gesellschaftlichen Stellenwertes von Wissenschaft und Forschung und der Akademisierung des Arbeitsmarktes ist es eine vordringliche Aufgabe der Hochschulen, für eine gute Bildung und Ausbildung der Studierenden zu sorgen – qualitätvolle Lehre ist damit eine Grundbedingung erfolgreicher Hochschulen.

Am 5. Juli 2016 verleiht der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg bereits zum achten Mal den Hamburger Lehrpreis für besondere Lehrleistungen an den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen. Vorschlagsberechtigt sind ausschließlich die
Studierenden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden unter Beteiligung der Studierenden von den Hochschulen festgelegt.

Dienstag, 5. Juli 2016, 15 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Eintritt frei.

Honduras-Tag: Herrschaft und indigene Völker von Copán bis in die Gegenwart

Die Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e.V. veranstaltet einen Hondurastag in der Stabi.

Sonnabend, 2. Juli 2016, 13-18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Programm

Eröffnung, Begrüßung, Einführung: Christian Brückner und Gerrit Höllmann, Vorsitzende der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg e. V.

Vorträge:

  • Herrschaftslegitimation in Copán in der Maya-Klassik
    Vortrag von Dirk Tiemann

    PICT0355[4]-kl In der Gesellschaft des Maya-Zentrums Copán entwickelte sich während der frühklassischen Zeit (4. und 5. Jh. n. Chr.) eine besondere Art der Herrschaftslegitimation. Der Herrscher K ́inich Yax K ́u ́k Mo ́ gründete nicht nur neue dynastische Linie, sondern propagierten – mittels der Verwendung nicht-heimischer Symbole – einen „fremden“ Ursprung und Verbindungen zu diesem. Deren Wurzeln lassen sich scheinbar ins zentralmexikanische Zentrum Teotihuacan zurückführen. Bei näherer Betrachtung jedoch erscheinen solche eindeutigen Ursprünge fragwürdig. Es lässt sich aber durchaus zeigen, dass die benutzten „fremden“ Symbole ihrem ursprünglichen Kontext entnommen wurden, um sie der eigenen Maya-Vorstellungswelt zuzuführen. Dieser Vortrag nimmt sich vor, einen kleinen Einblick in die Vorstellungs- und Ideenwelt der Gesellschaft Copáns im Bezug der Herrschaftslegitimation während der Klassik darzustellen.

  • Weiter lesen „Honduras-Tag: Herrschaft und indigene Völker von Copán bis in die Gegenwart (2.7.)“

Flyer Juli & August 2015

Jeden Monat fassen wir für Sie das Veranstaltungsprogramm der Stabi in einem Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar wird der Flyer an vielen Stellen in der Stadt verteilt, und er liegt im Foyer der Stabi zum Mitnehmen aus. Sie können ihn auch wie immer bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Sommer-Programm für die beiden Monate Juli & August 2015 ist bereits da: Flyer Juli & August 2016 (PDF; 1,7 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Discursos conservadores en el mundo ibérico, siglos XIX y XX

Eine Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Hamburg. Tagungssprache ist Spanisch.
Donnerstag, 30. Juni, und Freitag, 1. Juli 2016, jeweils 10-19.30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

En las últimas décadas la historia política de América Latina y de la península ibérica ha vivido un gran auge. Al buscar las raíces históricas de las sociedades post-dictatoriales se ha resaltado que el mundo ibérico, a ambos lados del atlántico, siempre formó parte de la historia democrática occidental. Por eso, la historiografía actual ha tenido más interés en las tradiciones liberales y seculares de América Latina y la península ibérica, que en los movimientos y pensamientos conservadores y religiosos. Estos, no obstante, son fundamentales para poder comprender la historia política del mundo ibérico en los últimos dos siglos, ya que forman una parte constitutiva de la modernidad política.

El coloquio sobre “Discursos conservadores en el mundo ibérico, siglos XIX y XX” reúne a reconocidos especialistas internacionales en la historia de las ideas y de los movimientos conservadores, para fomentar la discusión sobre similitudes y diferencias de los diversos discursos conservadores en América Latina, España y Portugal. El evento enfocará cuatro aspectos: la formación y el desarrollo de los discursos conservadores, su relación con el catolicismo, su carácter, a menudo, elitista y su orientación anticomunista.

Flyer der Veranstaltung mit Programm und allen Informationen: PDF.

Programm
Weiter lesen „Discursos conservadores en el mundo ibérico, siglos XIX y XX (30.6./1.7.)“