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Ich heisse Stella!

Kategorie ‘Ausstellungen und Veranstaltungen’

21

Oktober

2014

Felicitas Kukuck zum 100. Geburtstag

von HS — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 65 Aufrufe

Am 2. November 2014 wäre die Hamburger Komponistin Felicitas Kukuck 100 Jahre alt geworden. Zahlreiche Konzerte mit ihren Werken finden in diesem Herbst in ganz Deutschland statt. Eine Übersicht über regionale und überregionale Veranstaltungen zu Felicitas Kukucks Jubiläum finden Sie auf der Website zu ihrem Leben und Werk http://www.felicitaskukuck.de.

“Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, wurde am 2. November 1914 in Hamburg geboren. Ihr Vater, Prof. Dr. med. Otto Cohnheim, und ihre Mutter Eva Cohnheim förderten die künstlerische Entwicklung von Felicitas von Kindheit an. [...] An der Berliner Musikhochschule studierte Felicitas zunächst Klavier und Querflöte. 1937 bestand sie die Privatmusiklehrerprüfung für Klavier, bekam jedoch sogleich Unterrichtsverbot wegen ihrer teiljüdischen Abstammung. Bei Paul Hindemith studierte sie bis zu dessen Emigration Komposition. 1939 schloss sie ihr Musikstudium mit der künstlerischen Reifeprüfung für Klavier ab. [...]

Ihr Kompositionslehrer Paul Hindemith hat Felicitas Kukuck nachhaltig beeinflusst. Sein Bekenntnis zur ethischen Verpflichtung des Komponisten ist für sie richtungweisend geworden. Die konkreten Bedingungen einer Aufführung, d.h. den Anlass, das Können der Ausführenden, das Publikum, den Ort bereits bei der Komposition selbst zu berücksichtigen, ist für sie nie eine Einengung, sondern eine musikalische Herausforderung gewesen. [...]

In über sechs Jahrzehnten hat Felicitas Kukuck neben Instrumentalwerken eine reiches Werk geistlicher und weltlicher Vokalmusik geschaffen und dabei einen sehr eigenen, unverwechselbaren Stil entwickelt. Von herausragender Bedeutung für die Komponistin war die freundschaftliche Zusammenarbeit mit dem Lektor des Möseler Verlages und Leiter des Norddeutschen Singkreises, Gottfried Wolters. [...]

Auch im Alter von 86 Jahren komponierte Felicitas Kukuck noch täglich. Ständig war sie auf der Suche nach guten Texten, denn es waren, wie sie selbst einmal sagte, “die Worte”, die sie “entzünden”. Sie starb am 4. Juni 2001.” (Quelle: http://www.felicitaskukuck.de/bio.htm)

 

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20

Oktober

2014

Osmanen in Hamburg (6.11. – 4.1.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 229 Aufrufe

Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges

Osmanen in Hamburg – eine Beziehungsgeschichte zur Zeit des Ersten Weltkrieges

Nach ersten Kontakten seit dem 16. Jahrhundert intensivierte sich der Austausch Hamburgs mit dem Osmanischen Reich im 19. Jahrhundert, in dem erstmals offizielle Beziehungen aufgenommen wurden. 1839 schlossen die Hansestädte einen „Freundschafts-, Handels- und Schiffahrts-Vertrag“ mit dem Osmanischen Reich. 1844 eröffneten die Osmanen ihr erstes Generalkonsulat in Hamburg. Ein Jahr später wurde die diplomatische Vertretung der Hansestädte in Istanbul eröffnet, mit Andreas David Mordtmann (1811-1879) als erstem Generalkonsul. Die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen nahmen im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts rapide zu, Dampfschifffahrtsgesellschaften, wie die Deutsche-Levante-Linie oder HAPAG, erleichterten nicht nur den Warentransport, sondern ermöglichten auch Personentransporte.

Insgesamt gewannen die Beziehungen des Deutschen Reiches mit dem Osmanischen Reich am Vorabend des I. Weltkrieges eine neue Qualität und wandelten sich schließlich zur tragisch-berühmten „Waffenbrüderschaft“.
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17

Oktober

2014

2x Deutschland: Hamburger Zeitzeugen im Gespräch (4.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 100 Aufrufe

2x Deutschland Podiumsdiskussion / Lesung
«2x Deutschland: Hamburger Zeitzeugen im Gespräch zur Deutschen Teilung»

9. November 1989: Die Mauer, undurchlässiger Grenzwall zwischen zwei deutschen Staaten, öffnet sich. Fast auf den Tag genau ein Vierteljahrhundert später erinnern sich Hamburger Zeitzeugen an dieses Ereignis und an ihren Alltag im geteilten Deutschland. Es sind persönliche Zeugnisse im Sinne von „Oral History“, Geschichte von unten, mit unterschiedlichen Sichtweisen. Ausgangspunkt ist das neu erschienene Buch «2x Deutschland».

Die Absetzbewegung aus der DDR in den fünfziger Jahren, die Folgen des „Mauerbaus“ am 13. August 1961 und damals geläufige Termini wie „Transitverkehr nach West-Berlin“ und „Zwangsumtausch“ – was ist davon für Schulen und Schüler heute berichtenswert? Was könnte Eingang in den Schulunterricht finden?

Moderiert wird die Veranstaltung von Oberstudienrätin Maria Beimel.
Eine Veranstaltung der Hamburger Zeitzeugenbörse und des Seniorenbüros Hamburg e. V..

Dienstag, 4. November 2014, 16 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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13

Oktober

2014

Der Kollaps der Klassischen Maya (30.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 268 Aufrufe

Palast in Palenque, Chiapas, Mexiko

Eine gute Nachricht für alle Interessenten der Kultur und Geschichte Mesoamerikas: Auch im Wintersemester werden die sehr beliebten Veranstaltungen der Ringvorlesung Mesoamerika fortgeführt. Den Auftakt bildet am

Donnerstag, den 30. Oktober 2014, um 18:15 Uhr

der Vortrag

Der Kollaps der Klassischen Maya
– Zusammenbruch der politischen Institutionen statt Klimawandel und Dürre

von Prof. Dr. Nikolai Grube (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)

im Vortragsraum (1. Etage), Eintritt frei.

Die Gründe für das scheinbar plötzliche Ende der Klassischen Maya-Kultur werden sowohl in der Wissenschaft wie auch in den Medien immer wieder neu und kontrovers diskutiert. Im Zusammenhang mit unserem gegenwärtigen Interesse am Klimawandel sind Erklärungen des Kollaps-Phänomens auf der Grundlage von anhaltenden Dürreperioden in den letzten Jahren sehr populär geworden. Sowohl die archäologischen Befunde wie auch die Angaben aus den Hieroglypheninschriften liefern jedoch Argumente dafür, dass der Zusammenbruch der politischen Institutionen im Maya-Tiefland bereits sehr viel früher begann als die Dürreperioden, und dass der Aufgabe der Städte eine Transformation der Gesellschaft vorausging welche die Macht der Gottkönige in ihren Grundfesten erschütterte.
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10

Oktober

2014

Veranstaltungsflyer November

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 395 Aufrufe

Veranstaltungsflyer November

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen Überblick über das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat November ist nun da: Flyer November 2014 (PDF, 1,5 MB).

Sicher ist in unserem Veranstaltungsangebot etwas dabei, was Sie interessiert und was Sie vielleicht in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

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7

Oktober

2014

Carl von Ossietzky – ein demokratischer Publizist (23.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 266 Aufrufe

Carl von Ossietzky Vortrag Prof. Dr. Werner Boldt:
Carl von Ossietzky – ein demokratischer Publizist

Wenn ein politisch Verfolgter mit dem Friedensnobelpreis geehrt wird, fällt Ossietzkys Name. Der Häftling des Konzentrationslagers Esterwegen ist der Erste in dieser Achtung gebietenden Reihe. Die Gedankenwelt und das Wirken des politischen Publizisten Ossietzky sind dagegen weithin unbekannt, selbst bei Historikern, die ihm vorwerfen, zum Untergang der Weimarer Republik beigetragen zu haben.

Carl von Ossietzky – Vorkämpfer der Demokratie In seinem Vortrag legt Werner Boldt Ossietzkys Verständnis von Demokratie und Wirken für die Demokratie dar. Dabei treten in der Sicht Ossietzkys Züge der ersten deutschen Republik in Erscheinung, die den gängigen Vorstellungen nicht gehorchen, aber sein Wirken erst verständlich machen.

Werner Boldt, emeritierter Professor an der Carl von Ossietzky – Universität Oldenburg, ist Mitherausgeber der Gesamtausgabe der Schriften Ossietzkys und Verfasser der umfangreichen Ossietzky-Biographie „Carl von Ossietzky – Vorkämpfer der Demokratie“.

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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7

Oktober

2014

Wolfgang Borcherts junge Männer (22.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 518 Aufrufe

Barbara Nüsse - Foto: Ralf Brinkhoff Felix Knopp – Foto: Philipp Rathmer „Horch’ hinein in den Tumult deiner Abgründe“ – Wolfgang Borcherts junge Männer

Lesung mit Barbara Nüsse und Felix Knopp,
Musik: Café Royal Salonorchester
Konzeption: Sonja Valentin / Hans-Gerd Winter

Wolfgang Borchert (1921-1947), jung verstorbener Hamburger Autor: seine Anti-Helden, die aus dem zweiten Weltkrieg zurückkommen, sind unfertig, kaum der Pubertät entronnen, ohne Identität, unfähig zur Kommunikation und zum Funktionieren in der Gesellschaft. Sie hadern mit ihrem eigenen und dem weiblichen Geschlecht, zu dem sie sich doch hingezogen fühlen. Eher weich und narzisstisch, widersprechen sie dem harten Männerbild, das aus dem untergegangenen Nazi-Reich in die Nachkriegsgesellschaft hineinwirkte. Ohne Sicherheiten stehen sie vor dem „Tumult“ ihrer eigenen „Abgründe“. In der Swing-Musik können sie diese Erregung ausleben, und ihr „heißkalter Rhythmus“ pulsiert auch in Borcherts Sprache. Gedichte, Erzählungen, Szenen, Briefe und Swing-Musik werden sich an diesem Abend zu einer Einheit verbinden, die das Publikum mitreißen wird.

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, Kartenvorbestellung: grau@sub.uni-hamburg.de
Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19.30 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

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6

Oktober

2014

Vortrag Jewish Book History (22.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 426 Aufrufe

Vortrag Prof. Schrijver: Jewish Book History

Begleitend zur Hebraica-Ausstellung «Tora – Talmud – Siddur» findet am Sonderforschungsbereich «Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa» die Konferenz «Research on Hebrew Manuscripts: Status quaestionis» statt, in deren Rahmen Prof. Dr. Emile Schrijver von der Bibliotheca Rosenthaliana, Universität Amsterdam, am

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19 Uhr

einen englischsprachigen Vortrag im Vortragsraum der Stabi (1. Etage) hält. Eintritt frei, eine Anmeldung zum Vortrag ist nicht notwendig.

Jewish Book History – Hebrew Manuscripts since the Invention of Printing: the status quaestionis

In the past half century the study of the Jewish book has developed from a traditional, descriptive bibliographical discipline into an independent field of research in which the book is studied as an expression of Jewish culture and as an instrument for the transmission of Jewish and non-Jewish knowledge. The foundations for this new field of Jewish Book History were laid in medieval book research. In particular Malachi Beit-Arié and Colette Sirat have defined new fundamental research questions, which are closely related to and often anticipate the current research agenda into non-Jewish medieval books.
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6

Oktober

2014

Hans-Frankenthal-Preis 2014 (16.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 275 Aufrufe

Stiftung Auschwitz-Komitee Die Stiftung Auschwitz-Komitee verleiht den Hans-Frankenthal-Preis 2014

Hans Frankenthal (1926-1999) war Vorstandsmitglied des Auschwitz-Komitees, Mitglied des Zentralrats der Juden, der jüdischen Gemeinde Hagen und der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA). Als Jugendlicher wurde er mit seinem Bruder nach Auschwitz verschleppt, überlebte die Lagerhaft und die Zwangsarbeit in Auschwitz-Monowitz, im KZ Mittelbau Dora und im KZ Theresienstadt.

Seit fünf Jahren werden mit dem Preis Initiativen ausgezeichnet, die im Sinne des Auschwitz-Komitees Aufklärungs- und Bildungsarbeit gegen das Vergessen und gegen nationalsozialistische und neofaschistische Bestrebungen leisten.

2013 wurden geehrt: die Bürgerinitiative Glinde gegen Rechts für ihren Widerstand gegen den örtlichen Nazi-Laden und ihre Unterstützung der Lampedusa-Flüchtlinge sowie der VVN-BdA für die Neu-Herausgabe der Wanderausstellung „Neofaschismus in Deutschland“. Bei der Preisverleihung werden die Projekte 2014 vorgestellt und gewürdigt. Im Anschluss kann man sich bei Sekt oder Selters austauschen.

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 19 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee

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6

Oktober

2014

Prof. Sarnowsky: Die Hamburger Threse (15.10.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 398 Aufrufe

Prof. Dr. Sarnowsky: Die Hamburger Threse Prof. Dr. Jürgen Sarnowsky: Die Hamburger Threse. Ein Regestenwerk zur Erschließung zentraler Bestände des Staatsarchivs der Freien und Hansestadt Hamburg. Stand und Zukunft des Projekts

Der Bestand Threse I bildet den Kern der Überlieferung im Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg. Die erhaltenen Briefe und Dokumente überstanden gleichermaßen den Stadtbrand von 1842 wie auch die Auslagerung zwischen 1943 und 1990 – sie kehrten teilweise erst in den 1990er Jahren aus der Sowjetunion zurück –, harren aber vielfach noch einer intensiveren Erschließung und Auswertung. Dies war der Ausgangspunkt des vorzustellenden Projekts, aus dem ein erster Band hervorgegangen ist. Der Vortrag wird die Probleme der Erschließung, die methodischen Ansätze, einige inhaltliche Beispiele und weitere Perspektiven behandeln.

Verein für Hamburgische Geschichte Jürgen Sarnowsky ist seit 1996 Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg. Die von Prof. Dr. Sarnowsky mit herausgegebene Veröffentlichung «Hamburgs Gedächtnis – die Threse des Hamburger Rates» ist im Frühjahr 2014 in Hamburg University Press, dem Verlag der Staatsbibliothek, im Open Access und als gedrucktes Buch erschienen.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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