Kategorie ‘Ausstellungen und Veranstaltungen’

28

Mai

2015

Bücherflohmarkt im Asien-Afrika-Institut (9.6.)

von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 146 Aufrufe

Flohmarkt im AAI

Flohmarkt im AAI

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts lädt ein zum Bücherflohmarkt
am Dienstag, 9. Juni 2015,
von 11 bis 16:30 Uhr.

Ort: Edmund-Siemers-Allee 1 Ost, Foyer.

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22

Mai

2015

Hans-Werner Engels: Der Französischen Revolution verpflichtet. (4.6.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 208 Aufrufe

engels-frz-revolution Buchvorstellung: Hans-Werner Engels: Der Französischen Revolution verpflichtet.
Ausgewählte Beiträge eines Hamburg-Historikers

Der Französischen Revolution verpflichtet – das war der Hamburger Historiker Hans-Werner Engels (1941-2010). Er hat sich zeitlebens intensiv mit der Französischen Revolution in Deutschland, vor allem der Jakobinerforschung, beschäftigt. Darüber hinaus hat er sich seinem Wohnort Hamburg-Altona historisch gewidmet. Damit hat er herausragende Beiträge zu einem heute nur noch wenig in der Fachöffentlichkeit präsenten Feld geleistet. Seine verstreut publizierten Beiträge sind nun in diesem Band zugänglich, der durch eine Bibliographie und zwei biographische Essays über Hans-Werner Engels abgerundet wird. Mit dieser Buchvorstellung wird zugleich an den vor fünf Jahren verstorbenen Autor erinnert.

Buchvorstellung in Kooperation der Herausgeber und des Hamburger Arbeitskreises für Regionalgeschichte. Der Band erscheint in der Reihe bibliothemata.

Donnerstag, 4. Juni 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

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22

Mai

2015

Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt, 1460-1864 (3.6.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 223 Aufrufe

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt

Dr. Rainer Hoffmann: Die Erfolge der dänischen Schulverwaltung bei der Durchsetzung der Schulpflicht im Kirchspiel Bergstedt (1460-1864)

Jacobus Eberhardi, Pastor in Bergstedt Ausgehend von den erlassenen Schulordnungen für die niederen Schulen (für das ehemalige Herzogtum Holstein und für die Hamburger Walddörfer) wird die Durchsetzung der Schulpflicht in der ehemals ländlichen Region des südlichen Holsteins im Stormarner Kirchspiel dargestellt. Dabei muss als ein Ergebnis der Studie hervorgehoben werden, dass die Leistungsfähigkeit des schleswigholsteinischen (dänischen) Schulsystems dem viel gepriesenen preußischen weit überlegen war. Die mehr auf Konsens ausgerichtete dänische Schulverwaltung erreichte beispielsweise schon 1825 eine 100-prozentige Einschulungsquote im Untersuchungsgebiet, während Preußen nur eine Quote von 82 Prozent bewirkte.

Dr. Rainer Hoffmann, Historiker und Direktor i.R. der Gesamtschule Poppenbüttel, wurde mit einer Arbeit über dieses Thema an der Universität Hamburg promoviert.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 3. Juni 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

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21

Mai

2015

Disk. mit Wiss.-senatorin: Gekaufte Wissenschaft – wird ein Grundrecht geopfert? (8.6.)

von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 354 Aufrufe

Katharina Fegebank (GAL), Wissenschaftliche Mitarbeiterin, * 1977; Wahlkreis 10, Fuhlsbüttel - Alsterdorf - Langenhorn, Hamburgische Bürgerschaft

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft und Forschung

Gekaufte Wissenschaft – wird ein Grundrecht geopfert?

Hochschulen sind chronisch unterfinanziert. Ohne Drittmittel (30% der Gesamteinnahmen) stünde es schlecht um die Leistungsfähigkeit bzw. Forschungsfinanzierung der Universitäten. Rund 6,76 Mrd. Euro davon flossen 2012 an deutsche Hochschulen – zusätzlich zu den Grundmitteln, die die Hochschulen von den Ländern erhalten. Hiervon stammen ca. 1,35 Mrd. Euro aus der „gewerblichen Wirtschaft“. Das stimmt nachdenklich. Wie steht es um die grundgesetzlich garantierte Freiheit von Forschung und Lehre? Wer gewährleistet demokratische Strukturen? Wie groß sind die Verflechtungen zwischen Hochschulen und Wirtschaft? Gefährden sie die Unabhängigkeit von Forschung und damit auch die Aussagekraft wissenschaftlicher Erkenntnisse und Studien? Welchen wissenschaftlichen Expertisen und Gutachten können wir noch trauen?

Mit

  • Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung
  • Prof. Dr.-Ing. Edwin Kreuzer, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
  • Arne Semsrott, Transparency International Deutschland e.V., Leiter AG Wissenschaft, Projekt Hochschulwatch.de
  • Moderation: Angela Grosse, Wissenschaftsjournalistin

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Eine Veranstaltung von umdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Montag, 8. Juni 2015, 19 Uhr
Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

 

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18

Mai

2015

Von Humboldt bis Charnay. Amerika-Forscher und ihre Reisen im 19. Jahrhundert (28.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 291 Aufrufe

Pirámide de Papantla Christian Brückner, M.A. (Hamburg): Von Humboldt bis Charnay. Amerika-Forscher und ihre Reisen im 19. Jahrhundert

Mit seiner erfolg- und ertragreichen Amerika-Expedition von 1799 bis 1804 setzte Alexander von Humboldt Maßstäbe: Seinem Vorbild folgten zahlreiche Reisende, die nicht nur die eindrucksvolle Natur und die dort lebenden Menschen faszinierte, sondern die sich besonders für die Ruinen und Artefakte aus der Zeit vor der Ankunft der Europäer interessierten. Die Begeisterung für die Antike der ‘Alten Welt’ und die Entzifferung altorientalischer und ägyptischer Inschriften übertrug sich auch auf die ‘Neue Welt’. Auch dort entdeckten und dokumentierten Forscher und Künstler unter widrigsten Umständen und großer Mühsal Dutzende neuer archäologischer Stätten und Hunderte von Strukturen. Damit verbunden sind Namen wie eben Humboldt, darüber hinaus Jean-Frédéric Maximilien Waldeck, Carl Nebel, John Lloyd Stephens und Frederick Catherwood, Emmanuel von Friedrichsthal und Désiré Charnay. Die Aufzeichungen und Darstellungen in ihren Berichten zeichnen ein äußerst lebendiges Bild der damaligen Lebenswelt, zeugen aber auch von wissenschaftlicher und künstlerischer Konkurrenz und vom Ringen um Anerkennung und Ruhm.

Donnerstag, 28. Mai 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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8

Mai

2015

Lichthof-Konzert Bell‘arte Salzburg: Mozarts Vorbilder (27.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 457 Aufrufe

Plakat Mozarts VorbilderDas Konzertprogramm stellt Kompositionen vor, die Wolfgang Amadeus Mozart besonders schätzte und selbst bearbeitete. Den jungen Mozart beeindruckte vor allem die galante Schreibweise der Söhne Johann Sebastian Bachs. Clavier-Sonaten von Johann Christian Bach arbeitete Mozart zu Konzerten für Cembalo und Streicher um, indem er sie instrumentierte und mit Kadenzen versah.

Zeitlebens wuchs Mozarts Interesse immer weiter daran, seine Tonsprache mit der Kunst des Kontrapunkts zu vervollkommnen. Das führte unter anderem zur Auseinandersetzung mit dem Werk Johann Jacob Frobergers, dessen Hexachord-Fantasie Mozart für vier Streichinstrumente umschrieb. Ferner instrumentierte er die Fuge in es-moll aus dem Wohltemperierten Clavier von Johann Sebastian Bach für Streichtrio, während er das Präludium dazu selbst komponierte. In derselben Weise bearbeitete er eine Fuge von Wilhelm Friedemann Bach. Im Konzert wird Zvi Meniker zunächst das „Original“ vortragen und anschließend musizieren die Streicher Mozarts „Bearbeitung“.
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8

Mai

2015

Auf den Spuren Eduard Selers (21.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 605 Aufrufe

parcha

Dr. Ulrich Wölfel (Bonn): Auf den Spuren Eduard Selers: Neue archäologische Forschungen zur Region Chaculá, Guatemala

Im Jahre 1896 besuchten Eduard Seler und seine Frau Caecilie Seler-Sachs die Chaculá-Region im nordwestlichen Hochland Guatemalas. Hier führten sie Ausgrabungen in den Stätten sowie regionale Erkundungen durch. Anschließend nahezu vergessen, rückt diese Gegend in jüngster Zeit wieder in den Fokus archäologischer Untersuchungen. Das Proyecto Arqueológico de la Region Chaculá (PARCHA) beschäftigt sich mit der Aufarbeitung von Selers Forschungen in der Chaculá-Region.

Dabei liegt der Fokus auf Chronologie und Siedlungsgeschichte der von Seler nur unvollständig dokumentierten Region. Seit 2013 werden hierzu die von ihm erwähnten archäologischen Stätten neu lokalisiert und ihr heutiger Zustand dokumentiert, sowie neu entdeckte Stätten erstmals erkundet. Darüberhinaus werden in der Stätte Vermessungs- und Ausgrabungsarbeiten durchgeführt. Der Vortrag gibt einen Überblick zu Selers Forschungen und den aktuellen Arbeiten von PARCHA.

Donnerstag, 21. Mai 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Wer sich für die Arbeit von Eduard Seler interessiert, kann auch eine Doku über ihn in der ZDF-Mediathek nachschauen: «Der geheime Code der Azteken» (Doku-Drama, Reportage, Deutschland, 2009, 45 Min., Buch und Regie: Saskia Weisheit):

eduardseler-film

Eduard Seler, ein Gelehrter aus Berlin, entschlüsselte die rätselhaften aztekischen Bilderschriften. Langsam lernte Seler sie zu verstehen und legte damit den Grundstein für eine ganze Wissenschaft.

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5

Mai

2015

Firma Karstadt-Porges (20.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 573 Aufrufe

Plakat Karstadt-Porges Prof. Dr. Ulrich Bauche: Firma Karstadt-Porges, Färberei, Wäscherei und Reinigung in Hamburg-Billbrook

Dieser Industriebetrieb, der anfangs und dann wieder später als J.H.C. Karstadt firmierte, wurde von 1888 bis zur Enteignung 1939 von seinen Inhabern aus der hamburgischen jüdischen Familie Tuch geleitet. Er war in dieser Zeit Branchenführer in Hamburg. 1942 wurden die Eheleute Clara und Dr. Theodor Tuch, ehemaliger Seniorchef, im KZ Treblinka ermordet. Seit 2004 und 2010 erinnern in Volksdorf und Billbrook jeweils Stolpersteine an ihr Schicksal. Die biografische Spurensuche brachte über erneute Kontakte zu den in die USA zwangsemigrierten jüngeren Familienmitgliedern Dokumente, Fotos und einen Dokumentarfilm von 1929 wieder nach Hamburg. Weitere Werbemittel unterstreichen die Bedeutung dieses mit dauerhaft großer Belegschaft und damals moderner Technik arbeitenden Industriebetriebes.

Prof. Dr. Ulrich Bauche, war Hauptkustos am Museum für Hamburgische Geschichte und Lehrbeauftragter am Institut für Volkskunde. Mit der Familie Tuch ist er verwandt.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 20. Mai 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei

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4

Mai

2015

Social Media für die Recherche (19.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 908 Aufrufe

Social Media für die Recherche Im Mai findet für Angehörige der Universität Hamburg wieder die Veranstaltung «Social Media für die Recherche» statt. Was zeigen wir in diesem Vertiefungsangebot der Stabi?

Finden – Bewerten – Festhalten – Auf dem Laufenden bleiben: Sie erfahren, wie soziale Netzwerke in die persönliche Suche mit eingebunden werden können. Fachblogs, Social Bookmarking-Dienste, Slideshare etc. unterstützen die wissenschaftliche Recherche im Internet und die individuelle Wissensorganisation. Via RSS oder persönliche Netzwerke (z.B. Twitter, Facebook) sind die aktuellsten Informationen schnell bei der Hand.

Das Seminar findet am Dienstag, 19. Mai 2015, von 16 – 18 Uhr im Vortragsraum der Stabi (1. Etage) statt, Treffpunkt ist im Foyer (EG). Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Deshalb bitte hier anmelden.

Eule auf einer Drachme Da die Information über eine Social Media Veranstaltung in Blogs, auf Twitter und auf Facebook immer auch ein bisschen wie Eulen nach Athen tragen ist (d.h. man erreicht hier eher Menschen, die dieses Angebot gar nicht mehr notwendig haben, da sie Social Media schon aktiv und nicht nur privat sondern auch professionell nutzen), weisen Sie doch bitte Kommilitonen oder Dozenten, die Social Media bisher noch nicht (oder noch nicht für die Recherche) nutzen, auf dieses Angebot hin. Vielen Dank.

Abbild. unten rechts: SNGCop 039 von Classical Numismatic Group, Inc. http://www.cngcoins.com. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

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4

Mai

2015

Literatur-Nobelpreise nach Ländern in Asien und Afrika

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Fachbibliotheken — 577 Aufrufe

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts zeigt in der Eingangsvitrine Publikationen von und über Literatur-Nobelpreisträger aus Asien und Afrika.

 

Die Nation mit den meisten der mittlerweile 111 Literatur- Nobelpreisträger ist laut Statista Frankreich mit 15 Preisträgern. Doch Literatur lässt sich nicht gut ins Korsett von Nationalismus und Nationalsprache zwängen. Denn zu den französischen Preisträgern gehört auch Gao Xingjian, der Preisträger von 2000. Er wird bei Frankreich mitgezählt, weil er französischer Staatsbürger ist, stammt aber aus China und schreibt auch in seiner Muttersprache Chinesisch. Nach Afrika gingen vier Literatur-Nobelpreise, davon zwei nach Südafrika an Nadine Gordimer und J. M. Coetzee. Nach Asien wurden fünf Preise vergeben, eingerechnet Gao und der israelische Autor Samuel Agnon, der sich den Preis 1966 allerdings mit Nelly Sachs teilte, die wiederum Schweden zugerechnet wird.

Für die internationale Gemeinschaft der Schriftsteller stehen zwei Werke, die sich jeweils mit einem japanischen bzw. einem chinesischen und dem heute wohl international bekanntesten deutschen Preisträger befassen, dem jüngst verstorbenen Günter Grass.

Zwei Absolventinnen des AAI haben ihre Magisterarbeit über Nobelpreisträger geschrieben. Eine weitere, heute zuständig für die China-Abteilung der Bibliothek, hat an der Übersetzung eines Dramas von Gao Xingjian mitgewirkt.

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