FAQ
© 2019 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

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Lesung mit Kallia Papadaki (7.5.)

23. April 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 41 Aufrufe

Kallia Papadaki Kallia Papadaki wurde 1978 in Didymoteicho geboren und wuchs in Thessaloniki auf. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften in den USA und Regie und ist heute Drehbuchautorin. Ihr Erstlingswerk war der Film «September» von Penny Panajotopoulou. Ihr erster Roman «Dendrites» erhielt 2017 den Literaturpreis der Europäischen Union.

Am 7. Mai wird es um Fragen gehen wie: Wie konstruiert man literarische Figuren? Wie verhalten sie sich zur Geschichte und zu ihrer Zeit? Wie wird ein Dokument in einen literarischen Text integriert? Wie feilt man am Erzählstil und wie verwendet man Sprache? Mit Ausgangspunkt der Erzählsammlung O ichos tou akalyptou: exi kinochristes istories und dem Roman Dendrites stellt Kallia Papadaki ihre Romanwelt vor, spricht über ihre literarischen Vorbilder und ihre narrativen Experimente.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg
Dienstag, 7. Mai 2019, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Lotte im Kino
Freitag, 26. April 2019, 16:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.

Lilli Palmer in der Rolle der Charlotte Kestner Es war wohl kein herzliches Wiedersehen: „Mittag Riedels und Mad. Kästner“, derart knapp vermerkt Goethe im Tagebuch am 25. September 1816 den Besuch von Charlotte Kestner bei ihm in Weimar – der Frau, die Vorbild war für die Lotte in „Die Leiden des jungen Werther“. Um diese Begegnung spinnt Thomas Mann seinen Roman „Lotte in Weimar“, den Egon Günther 1974 für die DDR-Filmfirma Defa auf die Leinwand brachte. Der Film entstand, kurz nachdem die DDR-Kulturpolitik sich von der Vereinnahmung Goethes und anderer Dichter für die Staatsdoktrin gelöst hatte und stattdessen eine „kritische Aneignung“ der Klassiker forderte.
Weiter lesen „Thomas Manns Roman „Lotte in Weimar“ und die Verfilmung von Egon Günther (26.4.)“

Veranstaltungsflyer Mai 2019

11. April 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 304 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Mai 2019

Monat für Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Mai ist bereits da: Flyer Mai 2019 (PDF; 1,5 MB).
Weiter lesen „Veranstaltungsflyer Mai 2019“

Erregern auf der Spur (24.4.)

8. April 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 213 Aufrufe

Erregern auf der Spur - Podiusmdisskussion im Lichthof der Stabi

Wie Forscher ihnen bei der Arbeit zusehen und neue Wege für Therapien eröffnen.

Mittwoch, 24. April 2019, 19 – 21 Uhr.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: www.cssb-hamburg.de/aufderspur
Im Lichthof der Stabi (Eingang Grindelallee/Ecke Edmund-Siemers-Allee).

Krankheitserreger gibt es ungezählte und es entstehen jedes Jahr neue wie z. B. Grippeviren. Wie sieht ihre Feinstruktur aus? Wie manipulieren sie menschliche Zellen? Genau das analysieren die Forscherinnen und Forscher am CSSB. Was erfahren sie Neues? Kann ihr Wissen vorhandene Therapien verbessern?

Darüber diskutieren auf Einladung des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg:
Weiter lesen „Erregern auf der Spur (24.4.)“

Gunnar B. Zimmermann: Bürgerliche Geschichtswelten im Nationalsozialismus Der Verein für Hamburgische Geschichte zwischen Beharrung und Selbstmobilisierung. Buchvorstellung.

Mit Band 67 der „Beiträge zur Geschichte Hamburgs“ liegt nun in einer kritischen Detailstudie die Geschichte des VHG im „Dritten Reich“ samt unmittelbarer Vor- und Nachgeschichte vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Handlungsspielräume es für den Verein, seine Funktionäre und Mitglieder während des Nationalsozialismus im Spannungsfeld zwischen Beharrung und Anpassungsdruck bzw. Traditionswahrung und Selbstmobilisierung gab.

Bürgerliche Geschichtswelten im Nationalsozialismus. Im Gespräch mit dem Herausgeber Prof. Dr. Dr. Rainer Hering und mit Prof. Dr. Franklin Kopitzsch stellt der Autor seine Ergebnisse vor. Der Historiker Gunnar B. Zimmermann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte der Universität Hamburg und hat in seiner Dissertation die Vereinsgeschichte von 1912 bis 1974 untersucht.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 24. April 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Verehrung des Maximón, Foto © by Andrew Weeks

Verehrung des Maximón, Foto © by Andrew Weeks

Immer wieder begleitete Andrew Weeks über einen Zeitraum von acht Jahren traditionelle T´zutujil-Maya in Santiago Atitlán und verarbeitete insbesondere ihre religiöse Lebenswirklichkeit in dem Film „Balancing the Cosmos – Living Traditions in a Modern Maya City“ von 2010. Protagonist in Weeks beeindruckender Studie ist die Figur des lokalen Heiligen Maximón, dem besonders zu Ostern eine essentielle Rolle zukommt – ohne ihn ist eine nach traditioneller Überzeugung die Auferstehung Jesu und der Fortbestand der Welt unmöglich.

Der Film zeigt, wie der religiöse Alltag, insbesondere aber das Osterfest vorbereitet und gefeiert wird – bzw. wurde, denn die Bewohner am Atitlán-See sind mit starken gesellschaftlichen Spannungen und Veränderungen konfrontiert, über die Forscher wie Dr. Lars Frühsorge zu berichten wissen. Weiter lesen „Frohe Ostern? Die Semana Santa im Hochland von Guatemala (18.4.)“

Doris Knecht: 'weg'

»weg« (Rowohlt) erzählt von zweien, die nichts miteinander zu tun haben, auf einer Reise mit unbekanntem Ziel: Eine Frau und ein Mann, die sich kaum kennen und nicht besonders mögen. Dieser Mann und diese Frau müssen sich gemeinsam auf die Suche machen, nach dem einzigen, was sie im Leben gemeinsam haben: eine Tochter. Schon erwachsen, mit psychischen Problemen. Und plötzlich verschwunden.

High Voltage – Frühjahrslesetage Hamburg Heidi verlässt ihr Kleinbürgerparadies, Georg seinen Landgasthof. Im Flugzeug, auf Booten und auf Mopeds reisen sie durch Vietnam und Kambodscha den Hinweisen auf ihre Tochter hinterher.

Doris Knecht erzählt von Entscheidungen, deren Gewicht nie geringer wird, vom Festhalten und Loslassen, vom Erwachsenwerden und davon, wie man über sich hinauswächst. Zwei fast fremde Menschen werden auf eine gemeinsame Mission schickt, mit unsicherem Ausgang.
Weiter lesen „Doris Knecht liest aus ihrem neuen Roman »weg« (12.4.)“

Ausstellung: Licht ins Dunkel! (4.4.-23.6.)

19. März 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 668 Aufrufe

Ausstellung: Licht ins Dunkel! (4.4.-23.6.) Die Diasammlung des Kunstgeschichtlichen Seminars
im Kontext der Zeit
Dauer: 4. April bis 23. Juni 2019

Broschüre zur Ausstellung

Auf Glas gemalte Bilder, die mit „Laterna Magica“ auf Jahrmärkten, in Salons und Kinderzimmern gezeigt wurden, fanden seit dem 18. Jahrhundert ein begeistertes Publikum. Die Erfindung der Fotografie und die Industrialisierung eröffneten dem im Dunklen leuchtenden „magischen Lichtbild“ Einsatzmöglichkeiten auch im Bildungswesen. Firmen wetteiferten in der Herstellung der besten Glasplattendias und „Bildwerfer“. Anfang des 20. Jahrhunderts war die Projektion aus Schulen und Universitäten nicht mehr wegzudenken. Für die Kunstgeschichte wurde sie im „Vergleichenden Sehen“ zum zentralen Lehr- und Forschungsinstrument.

Am Kunstgeschichtlichen Seminar der 1919 gegründeten Universität Hamburg sorgte Erwin Panofsky für den Erwerb der ersten Dias und Fotografien, die er eigenhändig beschriftete. Seine Nachfolger trugen Kriegs- und Krisenzeiten zum Trotz die größte kunstgeschichtliche Diasammlung Deutschlands zusammen. Ergänzt durch umfangreich erhaltenes Schriftgut gibt sie Einblick in die Entwicklung der kunstgeschichtlichen Methode und lässt die Geschichte des Fachs lebendig werden.
Weiter lesen „Ausstellung: Licht ins Dunkel! (4.4.-23.6.)“

Mesoamerika im Film (28.3.)

13. März 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 324 Aufrufe

Vortrag von Christian Brückner.
Donnerstag, 28. März 2019, 18:15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Aufnahme aus dem Film 'Der Schatz der Azteken' (1965)

500 Jahre liegen zwischen dem Beginn der Eroberung Mexikos und unserer heutigen Sicht auf die vorspanischen Kulturen in Mittelamerika. Seit den 1950er Jahren gelingt es Kulturwissenschafter_innen aus den Bereichen Archäologie, Ethnologie, Geschichte und und weiteren Disziplinen, ein immer differenzierteres Bild von Azteken, Maya und Olmeken & Co. zu gewinnen. Wenngleich die vielen Forscherinnen und Forscher um eine differenzierte Betrachtung und um Erkenntnisgewinn – vorrangig in schriftlicher Form – bemüht sind, wird die allgemeine Wahrnehmung neben diversen populärwissenschaftlichen Beiträgen in Magazinen und Zeitungen sehr stark durch Archäologie- und Geschichtsdokus sowie durch Spielfilme geprägt. Hinzu kommen im Internet zahlreiche Beiträge wie Tutorials, zusammengeschnittene Videosclips oder Cinematic Trailer von PC-Games.
Weiter lesen „Mesoamerika im Film (28.3.)“

barockwerk hamburg: „Jason oder die Eroberung des goldenen Vließes“ Erst-Wiederaufführung einer Hamburger Barockoper von Georg Caspar Schürmann (1672/73-1751).

Der Mythos vom Goldenen Vlies – eine alte Geschichte im barocken Gewand.Verstaubt? Nein, entstaubt!

Liebe und Lebensgefahr, Zauber und Komik, Mystik und göttliche Einmischung, alles musikalisch vom Komponisten Georg Caspar Schürmann ergreifend untermalt, erwartet den Zuhörer in der konzertanten Aufführung der Oper „Jason, oder die Eroberung des goldenen Vließes“.

Das Schicksal dieses Bühnenwerkes ist nicht weniger abenteuerlich als der griechische Mythos selbst. Einem anderen Komponisten zugeordnet und als Pasticcio (Flickwerk) abgestempelt, liegt die handschriftliche Partitur des Jason seit etwa 300 Jahren unbeachtet in der Staatsbibliothek zu Berlin. Mit der Ausgrabung der Oper bringt barockwerk hamburg dieses originelle Werk, das allein in den Jahren 1720–1722 an der Gänsemarkt Oper in Hamburg 31 Mal aufgeführt wurde, wieder ans Tageslicht und setzt seine Reihe von außergewöhnlichen Opernproduktionen im Lichthof der Staatsbibliothek fort.
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