FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Eimsbütteler Gesundheitsgespräche: Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und Familie Im Dezember 2015 bezogen in Hamburg insgesamt 56.300 Personen Leistungen der Pflegeversicherung. Davon wurden 71 % zu Hause pflegerisch versorgt, das entspricht 40.200 Pflegebedürftigen in Hamburg. Die meisten Menschen haben den Wunsch so lange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung zu bleiben. Das stellt viele Angehörige vor die Herausforderung Pflege, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren.

Das ist keine leichte Aufgabe, wenn man sich vorher nicht mit den gesetzlichen, wirtschaftlichen und psychologischen Fragen bei Pflegebedürftigkeit auseinandergesetzt hat, was in der Regel eher selten geschieht.

Welche Hilfs- und Unterstützungsangebote gibt es für pflegende Angehörige, wo findet man Rat, wer hilft einem bei der Antragsstellung und welche Leistungen stehen einem eigentlich zu? Wie sieht es mit psychologischer Hilfe aus und wo trifft man Menschen in einer ähnlichen Lebenslage zum gemeinsamen Austausch?

Viele Fragen stellen sich für alle Beteiligten in dieser Situation und nicht immer gibt es die passenden Gesprächspartner und Antworten.

An diesem Abend haben Sie die Möglichkeit mit Experten über die Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und Familie zu diskutieren. Nach einem Vortrag, der in die Thematik einführt, können Sie anschließend Ihre Fragen an die Expertinnen stellen.

Unsere geladenen Referentinnen sind:
Weiter lesen „Eimsbütteler Gesundheitsgespräche: Vereinbarkeit von Pflege, Beruf und Familie (24.1.)“

Der Völkermord in Ruanda liegt über 20 Jahre zurück und der zentralafrikanische Staat hat sich seitdem verändern und festigen können. Die grausamen Verbrechen des Jahres 1994 bedürfen jedoch nach wie vor der Aufarbeitung. Dazu hat Gerd Hankel das Buch „Ruanda – Leben und Neuaufbau nach dem Völkermord“ veröffentlicht, in dem er sich unter anderem mit der Bedeutung des Völkermords für das heutige Alltagsleben und mit der ruandischen juristischen Aufarbeitung befasst.

Hierzu veranstaltet umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. einen Gesprächsabend mit dem Autor Gerd Hankel und dem Hamburger Rechtsanwalt Dieter Magsam, der sowohl als Justizberater in Ruanda tätig war, als auch Überlebende des Völkermordes vor europäischen Gerichten vertritt. Dieser teilt die Perspektive Hankels nur bedingt. Die teils konträren Sichtweisen auf die jüngere Geschichte Ruandas bieten damit eine vielversprechende Ausgangslage für einen interessanten Abend. Moderation: Sigrid Thomsen – Journalistin.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Montag, 6. Februar 2017, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Von Mark Emanuel Amtstätter.

Wer das Glück hat, Wolfgang Rihms Komposition „Reminiszenz (Hamburg). Triptychon und Spruch in memoriam Hans Henny Jahnn“ zur Eröffnung der Elbphilharmonie zu hören [wir berichteten], könnte den dort vertonten Ausschnitt aus Hans Henny Jahnns Roman „Fluß ohne Ufer“ auch in der Originalhandschrift mitlesen (alle hier gezeigten Abbildungen sehen Sie nach Klick darauf in groß).

Hans Henny Jahnn 'Fluß ohne Ufer'
Weiter lesen „Zur Elbphilharmonie-Eröffnung vertonte Hans Henny Jahnn-Passage in erster Niederschrift und im Typoskript“

Stellenausschreibung: Mitarbeit im Bereich Sondermaterialien (E9)

10. Januar 2017
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles — 706 Aufrufe

An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende unbefristete Stelle zu besetzen:

stabilogo-150

Tarifbeschäftigte/r E9

Mitarbeit im Bereich der Erschließung und Bereitstellung von Sondermaterialien, Digitalisierung

Führungsposition: nein
Arbeitsumfang: Vollzeit auch teilzeitgeeignet
Bewerbungsschluss: 06.02.2017

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Allgemeine Hinweise

Hamburg ist eine weltoffene und vielfältige Stadt. Diese Vielfalt soll sich in der hamburgischen Verwaltung widerspiegeln, um die Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger optimal erbringen zu können.

Als Arbeitgeber begrüßen wir ausdrücklich die Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.

Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung.

Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Männer unterrepräsentiert (§ 3 Abs. 1 und 3 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG)). Wir fordern Männer daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Wer sind wir?
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Das Tagebuch von Heinrich Witt [1799-1892] (26.1.)

9. Januar 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 195 Aufrufe

Heinrich Witt Das Tagebuch von Heinrich Witt ist das umfangreichste in Lateinamerika verfasste Tagebuch, welches heute bekannt ist. Es stammt von einem Altonaer Kaufmann, der über London nach Peru auswanderte und dort ein riesiges Vermögen erwarb. Es dokumentiert in zehn Bänden Witts Kindheit und Jugend in Altona, seine Auswanderung, sein Leben in Peru und seine zahlreichen Kontakte nach Altona und Hamburg, einschließlich seiner zum Teil jahrelangen Reisen in seine alte Heimat und durch Europa. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Ulrich Mücke hat das Verlagshaus Brill (Boston und Leiden) das Tagebuch 2015 und 2016 vollständig im englischen Original publiziert.

Das Tagebuch wird vorgestellt von Prof. Dr. Franklin Kopitzsch und Prof. Dr. Ulrich Mücke. Moderation: Prof. Dr. Inke Gunia. Grußwort: Der peruanische Generalkonsul in Hamburg Ministro Carlos Manuel Román Heredia.

Eine Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Verein für Hamburgische Geschichte.

Donnerstag, 26. Januar 2017, 18.30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

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NDR berichtet über geraubte Bücher in der Stabi

9. Januar 2017
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 330 Aufrufe

Arbeitsstelle Provenienzforschung - NS-Raubgut der Stabivon Maria Kesting.

Am 28.12.2016 berichtete NDR 90,3 über die Tätigkeit der „Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut der Stabi.“

Die Mitarbeiter der Arbeitsstelle beschreiben darin die mühsame Suche nach den geraubten Büchern und die detektivischen Recherchen, die nötig sind, um Erben zu ermitteln, denen die Bücher restituiert werden können.

Der Radio-Beitrag von Sven Barske (Dauer 2 Min. 49 Sek.) kann hier nachgehört werden:

Britische Hochschulmesse Hamburg (25.1.)

6. Januar 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 198 Aufrufe

Britische Hochschulmesse Hamburg Denken Sie darüber nach, in England, Nordirland, Schottland oder Wales zu studieren?

Haben Sie Fragen zu Studiengängen, Universitäten oder Bewerbungsverfahren in Großbritannien?

Wenn Sie ein Bachelor-, Master- oder PhD-Programm in Großbritannien absolvieren wollen, dann sollten Sie die Britische Hochschulmesse im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg nicht verpassen.

Kommen Sie vorbei und nutzen Sie die Gelegenheit, mit Vertretern der Universitäten aus England, Schottland, Wales und Nordirland zu sprechen und im persönlichen Gespräch mehr über das Studienangebot zu erfahren.

Informationen zu den teilnehmenden Universitäten finden Sie auf der Website des British Council:
britishcouncil.de/studium-uk/britische-hochschulmessen/januar-2017

Fragen hierzu beantwortet Martin Spieß: martin.spiess@britishcouncil.de

Mittwoch, 25. Januar 2017, 10.30 bis 14.30 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang vom Hauptgebäude und von der Grindelallee aus.

Die Ausstellung «Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen», die noch bis zum 26. Februar im Gang zu Lichthof in der 1. Etage zu sehen ist, wird durch eine Vortragsreihe begleitet. Alle Vorträge finden im Vortragsraum (1. Etage) statt. Der Eintritt ist frei. Hier die Termine und Themen im Überblick, per Klick auf die Überschrift gelangen Sie auf die detaillierten Angaben zum jeweiligen Vortrag:

Montag, 16. Januar 2017, 18 Uhr
Prof. Dr. Michael Brzoska (Hamburg):
Wer als Erster schießt, stirbt als Zweiter: Militärische, politische und psychologische Aspekte von Nuklearwaffen

Mittwoch, 1. Februar 2017, 18 Uhr
Prof. Dr. Nataša Mišković (Basel):
Grenzgänger zwischen Ost und West? Zur Rolle und Bedeutung bündnisfreier Staaten im Kalten Krieg

Dienstag, 7. Februar 2017, 18 Uhr
Dr. Bernd Rother (Berlin):
Entspannungspolitik im Kalten Krieg – ein Angebot zur Entschärfung des aktuellen Ost-West-Konflikts?
Weiter lesen „Vortragsreihe zur Ausstellung „Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen“ (16.1.–7.2.)“

Veranstaltungsflyer Februar

5. Januar 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 183 Aufrufe

Flyer Februar 2017

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Februar ist nun da: Flyer Februar 2017 (PDF; 1,5 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Hans Henny Jahnn und die Eröffnung der Elbphilharmonie

4. Januar 2017
von MG — abgelegt in: Aktuelles — 579 Aufrufe

Hans Henny Jahnn-Büste von Franz Buse Zur Eröffnung der Elbphilharmonie am 11. Januar 2017 wird die Uraufführung von Wolfgang Rihms „Triptychon und Spruch in memoriam Hans Henny Jahnn“ zu hören sein. Das Werk hat er eigens für dieses Ereignis komponiert.

Rund zwei Kilometer Luftlinie entfernt befindet sich der umfangreiche Nachlass von  Hans Henny Jahnn in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, mit seiner gesamten Korrespondenz, den Werkmanuskripten, Entwürfen, Zeichnungen und Mensurenblättern. Zahlreiche Lebensdokumente illustrieren alle Facetten des Lebens und das vielseitige Schaffen von Hans Henny Jahnn. Von besonderer Bedeutung sind beispielsweise die komplette textgenetische Überlieferung zu seinem Hauptwerk „Fluß ohne Ufer“ sowie die Korrespondenz mit Peter Huchel, auf den sich Rihm bezieht. Selbst der Schreibtisch, auf dem Jahnn auf Bornholm „Fluß ohne Ufer“ geschrieben hat, befindet sich heute in der Staatsbibliothek.

Der Nachlass kam in der Zeit von 1968 bis 2013 in mehreren Teilen durch Verfügung von Jahnn in die Staatsbibliothek. Deshalb sind auch noch nicht alle Werke und Archivalien erschlossen. Die Erschließung im Detail wird aufgrund der Fülle und der beeindruckenden Unterschiedlichkeit seines künstlerischen Schaffens noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Siehe auch: Nachlass- und Autographensammlung | Nachlässe und Autographen von A-Z