FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Wie Sie OA-Publikationskosten sparen können

Die eigene Arbeit im Open Access zu publizieren, wird für immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Standard. Sie wollen ihre Forschungsergebnisse einer möglichst großen Allgemeinheit zur Verfügung stellen und von der stärkeren Sichtbarkeit ihrer Arbeit profitieren. Zunehmend wird das OA-Publizieren auch als gute wissenschaftliche Praxis angesehen und von den Fördereinrichtungen eingefordert.

Auch kommerzielle Verlage haben das Open-Access-Publizieren als ein Geschäftsfeld entdeckt: Für den Mehrwert einer weltweit frei zugänglichen Veröffentlichung in einer renommierten Zeitschrift zahlen die Publizierenden in vielen Fällen zusätzliche Gebühren. Diese Publikationsgebühren (Article Processing Charges) werden reduziert bzw. entfallen in einigen Fällen für die Autorinnen und Autoren sogar ganz, weil wissenschaftliche Institutionen die Kosten übernehmen, indem sie mit den Anbietern entsprechende Vereinbarungen für ihre Mitglieder schließen. Bei wissenschaftlichen Zeitschriften sind solche Vereinbarungen oft Bestandteil einer Lizenzierung durch die Bibliotheken.
Weiter lesen „Open-Access-Publikationsgebühren: Rabatte für Forschende der Universität Hamburg“

Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums die Schriftenreihe Mäzene für Wissenschaft ins Leben gerufen. In den Werken der im Stabiverlag Hamburg University Press erscheinenden Reihe wird seit 2007 die Geschichte der Stiftung dargestellt; außerdem werden Stifterpersönlichkeiten und Kuratoriumsmitglieder in Einzelbänden gewürdigt.
Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Universität wartet die Stiftung nun mit dem 21. Band der Reihe sowie mit der Überarbeitung des ersten Bandes auf.

Weiter lesen „Neue Werke der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung“

Carolin Vogel

Das Dehmelhaus in Blankenese

Künstlerhaus zwischen Erinnern und Vergessen

„Dem größten deutschen Dichter wurde eine Villa geschenkt“ titelte eine italienische Tageszeitung 1913. Hundert Jahre später stand Richard Dehmels Haus vor dem Verfall. Was war passiert?

Das Ehepaar Richard und Ida Dehmel (um 1901)

Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte eines außergewöhnlichen Ortes und seiner Bewohner. Es erinnert an zwei Schlüssel­figuren der künstlerischen Moderne: an den Lyriker Richard Dehmel (1863–1920), der Thomas Mann entdeckte, Karl Schmidt-Rottluff bewegte und Arnold Schönberg inspirierte, und an die Kunstförderin Ida Dehmel (1870–1942), die Schriftsteller anregte, für Frauenrechte kämpfte und den Künstlerinnenverband GEDOK gründete.

Basierend auf Briefen wird der Wandel des Gesamtkunstwerkes Dehmelhaus vom sagenumwobenen Künstlertreffpunkt zum Erinnerungsort nachgezeichnet. Das vorliegende Werk fragt nach Gründen für sein Verschwinden und zeigt, wie das Dehmelhaus dennoch den Stürmen des 20. Jahrhunderts standhielt.

Das Dehmelhaus von Süden (um 1912)

Während ihrer Forschung nutzte die Autorin u. a. intensiv das umfangreiche Dehmel-Archiv der Stabi, das seit 1926 Eigentum der Bibliothek ist,  jedoch bis 1939 im Dehmelhaus untergebracht war.

Angaben zur Veröffentlichung
Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-60-0,
XIV, 481.S., 52 Abbildungen (davon 20 farbig),
Hardcover, 15,1 x 22,5 cm,
39,80 EUR.

Das Werk wurde durch die Dehmelhaus Stiftung ermöglicht.

Michael Eckert

Strömungsmechanik zwischen Mathematik und Ingenieurwissenschaften

Felix Kleins Hydrodynamikseminar 1907/08

Christian Klein (Datum unbekannt, Fotografie: gemeinfrei)

Felix Klein (Datum unbekannt, Quelle Wikimedia Commons)

Hydrodynamik galt lange als Fach für Mathematiker und theoretische Physiker. Das Ingenieurfach Hydraulik bietet hingegen für viele praktische Probleme brauchbare Formeln an; allerdings konnten diese zunächst nur empirisch begründet werden. Im Wintersemester 1907/08 veranstaltete der Mathematiker Felix Klein an der Universität Göttingen ein Seminar mit dem erklärten Ziel, die Kluft zwischen diesen Fächern zu überwinden.
Die Ergebnisse der sechzehn Sitzungen dieses Hydrodynamischen Seminars wurden zusammenfassend in einem Protokollbuch festgehalten, das hier nun erstmals in edierter Form zugänglich ist. Die enthaltenen Beiträge der Seminarteilnehmer zeigen, wie die Kluft zwischen theoretischer Hydrodynamik und praktischer Hydraulik mit der modernen Strömungsmechanik überbrückt wurde.

Die hiermit vorgelegte kritische Edition von Michael Eckert ging aus einem von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg unterstützten Forschungsprojekt hervor, das sich der Untersuchung und Grundlagenentwicklung der modernen Hydrodynamik widmet.

Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-61-7, 204 S., mehrere Abbildungen,
15,1 x 22,5 cm,
Softcover, 22,80 EUR.

Bestellungen über order.hup@sub.uni-hamburg.de, per Fax 040/42838-3352 oder über den Buchhandel

Suchen und finden Sie frei verfügbare Monografien – auch vom Stabiverlag

Exemplarischer Datensatz in OAPEN

Exemplarischer Datensatz in OAPEN

Die europäische Plattform OAPEN (Open Access Publishing in European Networks) weist frei verfügbare qualitätskontrollierte Bücher vorwiegend aus den Geistes- und Sozialwissenschaften nach. Open Access bezeichnet den für Nutzende (auch kosten)freien Zugriff auf wissenschaftliche Werke sowie deren Nachnutzung.
Mit der 2010 begründeten OAPEN-Library wird ein zentrales europäisches Repositorium angeboten. Es verbessert die Auffindbarkeit hochqualitativer wissenschaftlicher Open-Access-Monografien und Sammelwerke und fördert deren Verbreitung: Bibliotheken und Aggregatoren – das sind Services, die Informationen sammeln, aufbereiten und anbieten – können Angaben zu allen Veröffentlichungen, so genannte Metadaten, abrufen und nachnutzen. Die Zahlen sprechen für sich: In 2018 wurden Bücher (und Kapitel) über 7 Millionen Mal heruntergeladen. Darüber hinaus gewährleistet OAPEN hohe Qualitätsstandards bei der Archivierung.

Die Stabi unterstützt OAPEN bereits seit 2012. Die Titel des Stabiverlags Hamburg University Press sind sowohl in OAPEN als auch in DOAB verfügbar.
Weiter lesen „OAPEN und DOAB – Nachweise für Open-Access-Bücher“

Open-Access-Woche: Nachlese

4. Dezember 2018
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 477 Aufrufe

 Es war Open-Access Woche 2018 und die Stabi war dabei! In der Woche vom 22. bis 28.10.2018 wurde weltweit das Thema Open Access aufgegriffen, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren. Die Stabi hat sich mit unterschiedlichen Aktivitäten beteiligt.

Die Vorträge und Workshops liegen hinter uns und die Ausstellung ist abgebaut, aber das Thema Open Access bleibt natürlich nach wie vor aktuell. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und stellen Ihnen nun die Materialien zu unseren Aktionen soweit möglich auch digital zur Verfügung:

Weiter lesen „Open-Access-Woche: Nachlese“

Poster zum Thema anlässlich der Open Access-Woche 2018

[Update] Poster zum Thema anlässlich der Open Access-Woche 2018

Ein wichtiger Bereich der wissenschaftlichen Literaturversorgung erfolgt über Fachzeitschriften. Und die Publikation in einer Zeitschrift ist ein entscheidender Schritt der wissenschaftlichen Arbeit.

Open Access verändert die Wissenschaftslandschaft fundamental, und dies wirkt sich auch auf das Feld der Zeitschriften aus: Neben genuinen OA-Zeitschriften bieten zunehmend auch kommerzielle Verlage Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, in etablierten Zeitschriften Artikel im Open Access zu veröffentlichen. Dabei bedeutet Open Access nicht komplett „kostenlos“: Bei der Publikation fallen Kosten an, und auch wenn der Zugriff am Ende kostenfrei gewährt wird, so sind doch Veröffentlichungsgebühren (Article Processing Charges, APC) zu entrichten, von Publizierenden selbst oder ihren Einrichtungen. Inzwischen haben sich verschiedene neue Geschäftsmodelle entwickelt, die auf dieser Form der Finanzierung aufbauen.
Weiter lesen „„Transformation“: Open Access erobert auch das kommerzielle Verlagsgeschäft!“

Dissertation veröffentlichen? Stabi-Server!

25. Oktober 2018
von CHJ — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 346 Aufrufe

Wer promovieren möchte, muss seine Doktorarbeit nicht nur begutachten und bewerten lassen, sondern sie anschließend auch veröffentlichen. Die Stabi bietet mit ihrem Dissertationsserver eine günstige Möglichkeit, die eigene Arbeit zu publizieren und sie dabei im Open Access zugänglich und weltweit sichtbar zu machen.

Die E-Veröffentlichung hat zahlreiche Vorteile: Da die Arbeit nach dem Hochladen innerhalb weniger Tage verfügbar ist, entsteht keine Verzögerung bei der Doktorverleihung. Die eigenen Forschungsergebnisse erfahren online eine weltweite Verbreitung, und die Arbeit auf dem Server wird von den allgemeinen und wissenschaftlichen Internet-Suchmaschinen sowie über den Bibliothekskatalog gefunden. Durch die Archivierung bei der Deutschen Nationalbibliothek ist auch die Langzeitverfügbarkeit gesichert. An Publikationskosten fällt ausschließlich eine Bearbeitungsgebühr von in der Regel 45 € an. Dabei behalten Autor oder Autorin alle Rechte an der Arbeit und können diese auch weiter verwerten.

Die Stabi bietet die Möglichkeit der E-Dissertation bereits seit 1997 an. In den letzten Jahren lag der Anteil der Dissertationen an der Uni Hamburg, die über diesen Server veröffentlicht wurden, bei ca. 60%. Mittlerweile stehen über 7.000 Arbeiten auf dem EDISS-Server zur Verfügung – und werden nach der Veröffentlichung reichlich rezipiert, wie über 3 Millionen Zugriffe und ein knappe Million pdf-Downloads jährlich zeigen!

Mit der Veröffentlichungsvereinbarung überträgt die Doktorandin bzw. der Doktorand der SUB Hamburg das einfache Nutzungsrecht an der Dissertation, um diese dauerhaft elektronisch zu speichern und über die internationalen Wissenschaftsnetze online zugänglich zu machen. Damit übernimmt die SUB die Verpflichtung, auf Dauer die Verbreitung durch Zugänglichkeit der Dissertation auf ihrem Server zu gewährleisten. Zugleich erklärt der Doktorand, dass das Dokument frei von Rechten Dritter ist. Die Autorenrechte für eine eventuell geplante Publikation der Dissertation im Verlag bleiben davon unberührt und verbleiben bei dem oder der Promovierenden. Bei Verlagsverhandlungen muss lediglich auf die Existenz des öffentlich zugänglichen E-Dokuments hingewiesen werden.

Der eigentliche Vorgang zur E-Veröffentlichung ist dabei „keine Doktorarbeit“ und in wenigen Schritten getan:

  1. Zum Dateiupload der Dissertation können Sie sich mit Ihrem Bibliotheksausweis anmelden. Sollten Sie keinen gültigen Ausweis haben, erhalten Sie Zugangsdaten von der Hochschulschriftenstelle.
  2. Nun können Sie Ihre Arbeit hochladen und unterzeichnen die Veröffentlichungsvereinbarung.
  3. Die Veröffentlichungsvereinbarung sowie zwei gedruckte Exemplare Ihrer Arbeit liefern Sie in der Stabi im Informationszentrum ab. Sie erhalten per Post eine Rechnung über die Bearbeitungsgebühr (45 € bis 10 MB).

Weitere Informationen für Promovierende, zum Service der Stabi und den Vorteilen von elektronischen Publikationen finden sie hier.

Kontakt:

Hochschulschriftenbearbeitung

E-Mail: diss@sub.uni-hamburg.de
Telefon: +49 40/42838-2236

 

Hamburg Open Science (HOS) in der Stabi

24. Oktober 2018
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 627 Aufrufe

von Jens Wonke-Stehle und Steff Bentrup

Im Rahmen der Aktivitäten der Stabi zur Open Access-Woche 2018 werden wir am Donnerstag, 25.10., von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Vortragsraum einen Vortrag mit dem Titel „Auf dem Weg in eine offenere Wissenschaft: Open-Science-Projekte in der SUB Hamburg“ halten. Anfang 2018 sind mit dem Programm Hamburg Open Science zwei neue Projekte in der Stabi gestartet und es ist an der Zeit, diese einmal vorzustellen.

Warum Open Science?
Unter dem Begriff Open Science versammeln sich viele verschiedene Ansätze wissenschaftlicher Forschung, um mit digitalen Hilfsmitteln mehr Transparenz und Offenheit (Openness) sowie Nachhaltigkeit zu ermöglichen. Hierbei gerät nicht nur die Publikation als wesentlicher Teil des Forschungszyklus in den Fokus, sondern auch alle anderen Teile wie z. B. die Ideenfindung, Finanzanträge, Projektpläne und -beteiligte, erhobene Forschungsdaten, verwendete Software, Analyseergebnisse, Veröffentlichungsprozesse sowie Lehrmaterialien. In Verbindung mit Open Access gelangen Ergebnisse und Forschungsdaten schneller in die öffentliche Verfügbarkeit und können damit auch unverzüglich weitergenutzt werden.

Weiter lesen „Hamburg Open Science (HOS) in der Stabi“

Elektronisches Publizieren und Open Access

24. Oktober 2018
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press,Open Access — 551 Aufrufe

Workshop für Promovierende und Neulinge im Publikationswesen: Strategien des wissenschaftlichen Publizierens. Mi., 24.10, 16-18 Uhr Altbau R. 205

Workshop im Rahmen der Open Access-Woche 2018 für Promovierende und Neulinge im Publikationswesen! Strategien des wissenschaftlichen Publizierens. Mi., 24.10, 16-18 Uhr, Altbau R. 205

Von Anfang an eng verbunden

Die Idee des Open Access ist eng mit dem elektronischen Publizieren im herkömmlichen Sinn, also mit der digitalen Bereitstellung von schriftlichen wissenschaftlichen Arbeiten, verbunden. Am Ende des 20. Jahrhunderts begannen wissenschaftliche Verlage das Internet zu nutzen, um Zeitschriften zunehmend in elektronischer Form kostenpflichtig bereitzustellen. Gleichzeitig entdeckten auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die neuen technischen Möglichkeiten. Sie fingen mit Unterstützung ihrer Bibliotheken an, noch nicht veröffentlichte Artikel (Preprints) sowie Dissertationen und ähnliche Schriften digital zu veröffentlichen und kostenfrei verfügbar zu machen. Starke Preisanstiege insbesondere bei wissenschaftlichen Zeitschriften motivierten öffentliche Einrichtungen zusätzlich, für die und gemeinsam mit der Wissenschaft Alternativen und Ergänzungen zu bestehenden Verlagsangeboten umzusetzen. Weiter lesen „Elektronisches Publizieren und Open Access“