FAQ
© 2023 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

UHH und Stabi richten Publikationsfonds zur Förderung von Open Access ein

9. Mai 2023
von Redaktion — abgelegt in: Open Access — 330 Aufrufe

Von Karin Groth.

Open-Access Die Universität Hamburg (UHH) und die Staats- und Universitätsbibliothek haben gemeinsam einen Fonds zur Förderung von Open-Access-Publikationen eingerichtet, den UHH-Open-Access-Fonds (UHH-OAF).

Die Universität Hamburg und die Staats- und Universitätsbibliothek unterstützen seit Jahren die Publikation von wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Open Access. Unter anderem haben die SUB, die Fachbibliotheken der Uni HH und die Ärztliche Zentralbibliothek (ÄZB) mit vielen Verlagen spezielle Rahmenverträge oder Mitgliedschaften abgeschlossen. Diese ermöglichen Ihnen eine kostenfreie oder rabattierte Veröffentlichung im Open Access.

Ab sofort können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg verlagsunabhängig beim Publizieren im Open Access mittels des neu eingerichteten UHH-Open-Access-Fonds (UHH-OAF) finanziell unterstützt werden. Dieser wird gemeinsam von der UHH und der SUB ausgestattet. Ein Teil des Fonds ist für die Finanzierung der Gold-Open-Access-Publikationen im Rahmen der DEAL-Verträge mit den Verlagen SpringerNature und Wiley reserviert.

Open Access ermöglicht den kostenfreien lesenden Zugriff, jedoch fallen in der Produktion und Verbreitung weiterhin Kosten an. Der UHH-OAF finanziert sowohl die sogenannten Article Processing Charges (APC), als auch die Book Processing Charges (BPC) für Veröffentlichungen ab dem 01.01.2023.

Die geförderten Publikationen (Metadaten und Volltexte) werden im Forschungsinformationssystem der UHH erfasst, auf Webseiten der UHH veröffentlicht und in die Langzeitarchivierung der Staats- und Universitätsbibliothek übernommen.

Als Angehörige der UHH (ohne UKE) ist für eine Förderung Ihrer Publikation bei den Verlagen SpringerNature und Wiley im Rahmen von DEAL kein Antrag erforderlich. Informationen zum Antragsverfahren und den Förderkriterien in allen anderen Verlagen oder Zeitschriften finden Sie hier:

https://www.oa.uni-hamburg.de/oaf

Publizierenden des UKE steht der Open-Access-Fonds des UKE zur Verfügung.

Liste der Unterzeichnenden (Max-Planck-Gesellschaft)

Die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen (im Original: Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities) wurde am 22. Oktober 2003 verfasst. Sie gehört neben der Budapester Erklärung 2001 (BOAI Declaration) und dem Bethesda-Statement On Open Access Publishing 2003 zu den wichtigen Positionierungen, die die Idee und den Begriff des Open Access etablierten und wesentliche Impulse für eine weltweite Bewegung setzten.

Die Kernbotschaft: Wissenschaftliche Inhalte und Kulturgüter sollen digital für alle frei zugänglich werden.

 

Auch nach 20 Jahren noch aktuell

Die Berliner Erklärung ist auch nach 20 Jahren immer noch zeitgemäß: Ihre Definition von einem “offenen Zugang” (Open Access) geht konform mit aktuellen Nutzungsanforderungen für eine offene Wissenschaft (Open Science), die neben der kostenfreien Lektüre auch Nachnutzung und Bearbeitung von wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Materialien benötigen. Darüber hinaus unterstützt die Berliner Erklärung auch den Open-Source-Gedanken (Software soll offen sein) und implizit Open Data (offene Daten). Sie schließt zudem auch das kulturelle Erbe in die Forderung nach einem freien (digitalen) Zugang mit ein.

SUB Hamburg unterstützt die Berliner Erklärung

Weiter lesen “20 Jahre Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen”

SUB Hamburg beteiligt sich an EU-Projekt CRAFT-OA

Europa bei Nacht In diesen Tagen startet ein EU-Projekt mit 23 Partnern aus 14 europäischen Ländern, das europaweit den Ausbau von Angeboten für frei zugängliche wissenschaftliche Zeitschriften, die bei wissenschaftlichen Institutionen gehostet werden, fördern wird. Die Projektleitung hat die Georg-August-Universität Göttingen / Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen), die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist mit Hamburg University Press einer der wichtigen Partner.

Die Europäische Kommission fördert das Projekt Creating a Robust Accessible Federated Technology for Open Access (CRAFT-OA) drei Jahre lang mit insgesamt 4,8 Millionen Euro. Durch konkrete Unterstützung und Werkzeuge für den gesamten Veröffentlichungsprozess von wissenschaftlichen Zeitschriften wird das Projekt CRAFT-OA europaweit lokalen und regionalen Serviceanbietern ermöglichen, ihre Inhalte, Dienste und Plattformen auszubauen und zu modernisieren. Dabei spielt die Vernetzung der Angebote mit anderen Informationssystemen der Wissenschaft eine wichtige Rolle. Dies wird vor allem Wissenschaftler:innen, die in institutionellen Diamond-OA-Zeitschriften veröffentlichen oder diese herausgeben, zugute kommen. Im „Diamond Open Access“ zahlen weder Forschende noch Lesende Gebühren für die Veröffentlichung in und den Zugriff auf die Publikationen.

Weiter lesen “EU fördert Projekt für frei verfügbare wissenschaftliche Zeitschriften mit knapp 5 Mio. Euro”

Neben dem Stabi-Angebot bieten weitere Hamburger wissenschaftliche Einrichtungen Informationen und Veranstaltungen im Rahmen der Open-Access-Woche an. Gern weisen wir auf diese hin.
Die Liste wird laufend aktualisiert. Schauen Sie also gern öfter vorbei.
Weiter lesen “OA-Woche 2022: Hamburger wissenschaftliche Einrichtungen unterstützen offenes Wissen”

Open-Access-Woche 2022 (24.-30.10.)

20. Oktober 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Open Access — 1.429 Aufrufe

Die Internationale Open-Access-Woche ist ein weltweites Forum für den Austausch über Open Access und eine Plattform, um mit Veranstaltungen und Aktionen über den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu informieren. Diese können sich mit dem jährlichen Motto beschäftigen (in diesem Jahr Open for Climate Justice), aber natürlich auch lokale Schwerpunkte setzen.

Open Knowledge in Hamburg: wir unterstützen offenes Wissen

In diesem Jahr beteiligt sich die Staats- und Universitätsbibliothek in der Woche vom 24.-30. Oktober 2022 wieder mit einem eigenen Programm. Unter dem Motto „Open Knowledge in Hamburg: wir unterstützen offenes Wissen“ wird sie in kurzen Online-Vorträgen (Zoom) und hier im Blog über das Thema und die Bedeutung für die Wissenschaft und für die interessierte Öffentlichkeit informieren. Die Bibliothek wird ihre eigenen Open-Access-Angebote aus unterschiedlichen Bereichen präsentieren und deren Vorzüge für die Wissenschaft aufzeigen.

Die Veranstaltungen werden von der Arbeitsstelle Open Science organisiert (Kontakt: open@sub.uni-hamburg.de).

Die Online-Vorträge im Überblick (Zoom-Links folgen):
Weiter lesen “Open-Access-Woche 2022 (24.-30.10.)”

Factsheets zu DOI, ROR und ORCID

Mit der Veröffentlichung von Factsheets zu DOI (Digital Object Identifier) und ROR (Research Organisation Registry ID) ergänzen wir unsere Reihe der Informationsblätter zu dauerhaften Identifikatoren für eine offene Wissenschaft. Bereits erschienen sind Factsheets zu ORCID und  zu Creative Commons Lizenzen.

Factsheet ROR Factsheet ROR (Research Organisation Registry ID) – Identifikator für Organisationen

Die Research Organization Registry ID (ROR ID), die dauerhafte ID für Organisationen, ermöglicht die  eindeutige und nachhaltige Verknüpfung von Forschungseinrichtungen mit Wissenschaftler:innen und Forschungsergebnissen auch bei Namens- und Sprachvarianten der Affiliation.

Die ROR ID ermöglicht damit die eindeutige Verlinkung affiliierter Forschungsinstitute und Hochschulen und vereinfacht die Erfassung des Publikationsoutputs der Einrichtungen.

Weiter lesen “Factsheets zu DOI, ROR und ORCID – IDs für eine offene Wissenschaft”

Factsheet zu Creative-Commons-Lizenzen

29. Oktober 2021
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science,Tipps und Tricks — 980 Aufrufe

Aus einer offenen Wissenschaft sind Creative-Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen) nicht mehr wegzudenken. CC-Lizenzen vereinfachen die Einräumung von Nutzungsrechten durch die Urheber:innen und schaffen Klarheit für alle, die urheberrechtlich geschützte Werke nutzen möchten. Dies erleichtert nicht nur den Urheber:innen die Verbreitung ihrer Arbeiten, sondern schafft auch Rechtssicherheit für eine wissenschaftliche Nachnutzung über die gesetzlichen Schranken hinaus.

Dr. Ina Kaulen und Dr. Tim Boxhammer von der Arbeitsstelle Open Science haben anlässlich der internationalen Open Access Week 2021 ein Factsheet zu CC-Lizenzen entwickelt. Das Factsheet umfasst alle essenziellen Informationen zur Verwendung von CC-Lizenzen im Umfeld einer offenen Wissenschaft und wird selbstverständlich unter einer CC-Lizenz zur Verfügung gestellt.

Wir freuen uns über eine breite Nachnutzung!

Kontakt Arbeitsstelle Open Science: open@sub.uni-hamburg.de

 

 

 

 

 

Die Migration der Zeitschrift wurde pünktlich zur internationalen Open Access Week 2021 abgeschlossen: Ab heute erscheint “Afrika und Übersee” nun für Nutzende frei verfügbar. Die Zeitschrift wird von der Abteilung für Afrikanistik und Äthiopistik am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg herausgegeben. Der Umwandlungsprozess zu Open Access wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Zur Zeitschrift

 Bei “Afrika und Übersee” handelt es sich um die älteste wissenschaftliche Zeitschrift für afrikanische Sprachwissenschaft weltweit. Sie ist eine der wichtigsten wissenschaftlichen Zeitschriften für die Verbreitung von Forschungsergebnissen über afrikanische Sprachen und ihre sozialen und historischen Kontexte. Die Zeitschrift veröffentlicht Artikel in englischer, französischer und deutscher Sprache sowie Sonderhefte aus einem breiten Themenspektrum, das verschiedene Teilbereiche der Linguistik abdeckt. Die Veröffentlichung linguistischer Primärdaten und Analysen sowie die Förderung junger Wissenschaftler:innen und Autor:innen aus Afrika sind dabei ein zentrales Anliegen.
Weiter lesen “Zeitschrift “Afrika und Übersee” ab jetzt frei verfügbar”

ORCID – Werden Sie sichtbar

25. Oktober 2021
von Redaktion — abgelegt in: Open Access,Open Science — 892 Aufrufe

Von Karin Groth.

ORCID - Quelle: https://dgs.org.ua

Warum Sie sich eine Open Reseacher Contributor iD (ORCID-iD) zulegen sollten:

Vielleicht haben Sie als Wissenschaftler:in das Glück eines seltenen Namens, vielleicht haben Sie aber auch einen gewöhnlichen, häufig vorkommenden Namen. In beiden Fällen sollten Sie sich auf jeden Fall für eine ORCID-iD entscheiden: 16 Ziffern, die nur auf Sie verweisen!

Vorteile!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Die ORCID iD erleichtert die eindeutige, korrekte Zuordnung von elektronischen Veröffentlichungen, unabhängig von Namens-, Orts- oder Beschäftigungswechseln:
Weiter lesen “ORCID – Werden Sie sichtbar”

Banner der Open-Access-Woche 2021

Banner der Open-Access-Woche 2021

 

Die Stabi beteiligt sich wieder an der Open-Access-Woche 2021. In der Zeit vom 25. bis 31.10.2021 wird weltweit das Thema Open Access aufgegriffen, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren.

Open Access meint den freien Zugang zu öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen und den zugrunde liegenden Materialien und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine offene Wissenschaft (Open Science).

Das Motto der Woche  “It Matters How We Open Knowledge – Building Structural Equity”

Weiter lesen “Internationale Open-Access-Woche 2021”