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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Open-Access-Publizieren in “Nature” und Nature Branded Journals

12. Juli 2021
von Redaktion — abgelegt in: Open Access — 225 Aufrufe

Von Tim Boxhammer.

nature research Das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), die Universität Hamburg (UHH) und die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) ermöglichen ihren Forschenden erstmalig die kostenfreie Open-Access-Publikation (CC BY 4.0) in der renommierten Fachzeitschrift Nature und ausgewählten Nature Branded Journals.

Affiliierte Wissenschaftler*innen können ab dem 9. Juni 2021 und aktuell bis 31. Dezember 2024 kostenfrei in Nature und 32 originären Nature Branded Journals Open Access publizieren. Ausgenommen sind die Nature Reviews-Zeitschriften und Nature Protocols. Gleichzeitig erhalten alle Nutzer*innen der SUB, der UHH und des UKE Lesezugriff auf das gesamte Nature Portfolio der Jahrgänge 2021 bis 2024 mit derzeit 54 Nature Branded Research Titeln (PDF) und der Fachzeitschrift Nature. Ermöglicht wird dies durch einen gemeinsamen Publish & Read Transformationsvertrag.
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Cover und Seite aus dem Werk Rechtsfragen bei Open Science – Darf ich meine Forschungsdaten einfach so veröffentlichen?
– Was ist rechtlich notwendig, damit Open-Source-Software über ein Forschungsdaten-Repositorium veröffentlicht werden kann?
– Was ist zu beachten, wenn kumulative Arbeiten (mit Artikeln aus verschiedenen kommerziellen Journals) auf unserem Server publiziert werden sollen?
– Wer haftet bei Urheberrechtsverstößen: die Plattformbetreibenden oder die für den Inhalt verantwortlichen Personen (Vortragende/Produzent:innen)?

Klare rechtliche Rahmenbedingungen sind für eine offene Wissenschaft (Open Science) von großer Bedeutung. Open Science hat viele Aspekte, insbesondere den freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Materialien (Open Access), transparente Begutachtungsverfahren (Open Peer Review) oder quelloffene Technologien (Open Source). In Hamburg unterstützte das Programm Hamburg Open Science (HOS, Laufzeit 2018–2020) wesentlich den Kulturwandel hin zu einer offenen Wissenschaft.
Im Kontext des Programms entstand 2019 die erste Auflage eines Rechtsleitfadens, der Wissenschaftler:innen wie auch (wissenschaftliche) Einrichtungen wie Bibliotheken darin unterstützt, sich im Kontext aktueller Rechtsfragen zu orientieren.
Der Leitfaden liegt nun in einer zweiten, überarbeiteten und wesentlich erweiterten Auflage vor:
Weiter lesen “Rechtsfragen bei Open Science: überarbeitet und erweitert”

“Erst die seit 2006 an der SUB angeschobenen Aktivitäten zur Sichtbarmachung verborgener Schätze in den Sondersammlungen haben auch die Kupferstichsammlung aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und endlich in den Fokus der Lehre und Forschung gerückt.

Doch bis zur beinahe vollständigen Erschließung und damit einhergehenden Digitalisierung und Auffindbarkeit war es ein weiter Weg. Dieser wurde von drei Lehr- und Publikationsprojekten am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg begleitet, die wesentlich dazu beigetragen haben, das große Potenzial dieser Sammlung aufzuzeigen.”
– aus dem Vorwort

Die SUB Hamburg beschäftigt sich seit 2006 intensiv mit der Erschließung ihres grafischen Materials. Im Rahmen des Projekts zur Erschließung und Digitalisierung der Kupferstichsammlung, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, bringt die Bibliothek gemeinsam mit dem Kunstgeschichtlichen Seminar der UHH die vollständige Erschließung und Digitalisierung zunächst der Kupferstichsammlung wesentlich voran. Der vorliegende Sammelband gibt einen Einblick in Projektarbeit und -ergebnisse. 

Weiter lesen ““Kunstpflege in Bibliotheken – Kür oder Pflicht?” – neu im Stabiverlag”

Open-Access-Woche 2020

14. Oktober 2020
von IM — abgelegt in: Open Access,Open Science — 2.082 Aufrufe

Open-Access-Woche 2020

Die Stabi beteiligt sich an der Open-Access-Woche 2020, in der vom 19. bis 25.10.2020 weltweit das Thema Open Access aufgegriffen wird, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren. Hier finden Sie das Stabi-Programm.

Open Access meint den freien Zugang zu öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen und den zugrunde liegenden Materialien und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine offene Wissenschaft (Open Science).
Weiter lesen “Open-Access-Woche 2020”

Eine etablierte wissenschaftliche Zeitschrift in neuem Gewand.

kommunikation@gesellschaftDie begutachtete wissenschaftliche Zeitschrift  kommunikation@gesellschaftJournal für alte und neue Medien aus soziologischer, anthropologischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive ist ein frei verfügbare begutachtete wissenschaftliche Zeitschrift, die der Untersuchung von Informations- und Kommunikationstechnologien gewidmet ist.

Veröffentlichung gemäß Standards für eine offene Wissenschaft

Mit dem Relaunch wird kommunikation@gesellschaft nun nach Open-Access– und Open-Science-Standards veröffentlicht. Dies wird durch eine Kooperation mit dem Projekt Modernes Publizieren als Teil von Hamburg Open Science ermöglicht.
Weiter lesen ““kommunikation@gesellschaft” – zeitgemäß veröffentlichen”

Open Access-Präsentation zum Digitaltag 2020

19. Juni 2020
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 921 Aufrufe

Online-Ausstellung zum Digitaltag 2020 Unter dem Motto “Digitalisierung gemeinsam gestalten” wird am heutigen 19. Juni 2020 der erste bundesweite Digitaltag begangen, dessen Ziel die Förderung der digitalen Teilhabe ist. Die Stabi weist aus diesem Anlass auf ihr Engagement für mehr Offenheit und hier insbesondere ihre Tätigkeiten im Bereich Open Access und Open Science hin. Die freie Verfügbarkeit von Wissen und die vielfältigen Möglichkeiten der Nachnutzung sind eine wichtige Voraussetzung für digitale Teilhabe.

Um Ihnen die einzelnen Aspekte der digitalen Teilhabe besser darstellen zu können, haben wir eine Online-Präsentation im Bereich unserer virtuellen Ausstellungen eingerichtet, zu der wir sie anlässlich des Digitaltages 2020 herzlich einladen möchten. Sie finden dort neun Plakate und in deren Beschreibungstexten die zuständigen Stabi-Websites und Kontaktadressen verlinkt:
Weiter lesen “Open Access-Präsentation zum Digitaltag 2020”

Open Library Badge 2020 – ausgezeichnet!

10. Februar 2020
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 815 Aufrufe

Open Library Badge 2020 – Neue Kriterien für mehr Offenheit in Bibliotheken (Plakat)

 

Die Stabi engagiert sich seit Jahren für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft. Zu den wesentlichen Aspekten der “Openness” zählen Transparenz sowie freier Zugang zu Informationen und Wissen, aber auch die Förderung demokratischer, vernetzter Arbeits- und Entscheidungsfindungsprozesse: „Offenheit [ist] eine Kultur, die aus offenen Inhalten, offenen Infrastrukturen und offenen wissenschaftlichen Prozessen gedeiht.“ (Lohmeier 2016)

Der Open Library Badge (OLB) macht Aktivitäten und Angebote von Bibliotheken sichtbar, die das Konzept der Offenheit verfolgen.

 

Der Open Library Badge (OLB) benennt 15 Kriterien, die Offenheit in bibliothekarischen Angeboten ausmachen. Mit ihm werden Bibliotheken ausgezeichnet, die das Konzept der Offenheit verfolgen. Der Badge ist eine Belohnung für den bibliothekarischen Einsatz für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft. Die Auszeichnung wurde 2016 initiiert; für die aktuelle Version wurden die Kriterien überarbeitet und erweitert.
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Open Access im Fachinformationsdienst Romanistik

23. Oktober 2019
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 747 Aufrufe

Poster zum Thema anlässlich der Open Access-Woche 2019

Im Rahmen der Open Access-Woche 2019 zeigen wir Ihnen, welche Angebote die Stabi zum Thema Open Access bereit hält. Da darf natürlich der Fachinformationsdienst (FID) Romanistik nicht fehlen, den die Stabi Hamburg gemeinsam mit der ULB Bonn betreibt. Im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsportals haben wir eigene Informations- und Beratungsangebote für romanistische Wissenschaftler*innen sowohl zum Forschungsdatenmanagement als auch zu Open Access entwickelt.

In das Teilprojekt zu Open Access fließen dabei die langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen der Stabi zu diesem Thema ein. Der FID führt Analysen der Publikationskultur in der Romanistik, der dort vorherrschenden Veröffentlichungsgewohnheiten und der in der Community vertretenen Haltungen zu Open Access durch und nutzt diese für die Ausgestaltung seines auf die Romanistik ausgerichteten Unterstützungsangebots:

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Fremde Inhalte nutzen – was erlaubt mir das Gesetz?

22. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 643 Aufrufe

Poster zum Thema anlässlich der Open Access-Woche 2019

Urheberrecht und Open Access

Von Ina Kaulen.

Fremde Inhalte in wissenschaftlichen Arbeiten

Wer wissenschaftlich arbeitet, kennt es:
Ohne die Auseinandersetzung mit Texten, Bildern oder sonstigen schon existierenden Forschungs- und Arbeitsergebnissen Dritter geht es nicht! Da steht man dann häufig vor dem Problem, dass fremde Arbeiten zitiert oder fremde Abbildungen übernommen werden sollen und müssen, um sich mit den in ihnen zum Ausdruck kommenden Gedanken nachvollziehbar zu befassen. Am plakativsten ist die Notwendigkeit dort, wo ein Text oder ein Gemälde besprochen werden sollen. Das ist allerdings nur ein kleiner Ausschnitt der Formen und Inhalte wissenschaftlichen oder künstlerischen Arbeitens, die im luftleeren Raum bleiben, wenn die Rezipient*innen sich keinen Eindruck des fremden Inhalts machen können, mit dem ich mich in meiner Arbeit befasse.

Mehr Verständnis für Rechte Dritter

So weit so gut – oder eben schlecht. Früher haben sich Viele keine großen Gedanken gemacht, was in rechtlicher Hinsicht zu beachten ist, wenn sie fremde Arbeiten in ihre eigene Arbeit aufgenommen, daran weitergeforscht oder damit gearbeitet haben. Das Bewusstsein hat sich aber stark geändert. Das liegt zum einen daran, dass Arbeiten nicht mehr nur gedruckt vorliegen und der Zugang zu ihnen dadurch lokal begrenzt ist. Mit der Veröffentlichung im Internet, in Intranets, in Online-Repositorien oder -Lerngruppen sind Publikationen heutzutage deutlich leichter und für deutlich mehr Interessierte zugänglich und sichtbar. Auch die Hinwendung zu Open Access für die Veröffentlichung der eigenen Arbeit(en) gewinnt im Bereich der Wissenschaftskommunikation immer mehr an Bedeutung. Das ist auch gut so!
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Open Access aus der Sicht eines Naturwissenschaftlers

22. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 1.350 Aufrufe

von Dr. Tim Boxhammer | ORCiD 0000-0002-9632-5947

 

Foto: Maike Nicolai, GEOMAR

Die Philosophie von Open Access in der naturwissenschaftlichen Forschung begleitet mich seit meinem meereswissenschaftlichen Studium in Kiel. Als Student hatte ich dort ausschließlich im Institut uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen. Im Zuge meiner Promotion im Bereich der marinen Klimafolgenforschung ist zu dem Ideal des freien Zugangs zu wissenschaftlichem Fachwissen auch die Bedeutung der freien Nachnutzbarkeit von Publikationen und Forschungsdaten hinzugekommen. Wie würde ich also heute Open Access definieren?

 
 

Definition von Open Access

Open Access ist die freie und unentgeltliche Nutzbarkeit von wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsdaten und -software, welche nachhaltig, dezentral und mit möglichst geringen technischen und rechtlichen Hürden weltweit digital zur Verfügung gestellt werden. Bis heute ist dieses Ideal nur in Teilen Realität.

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