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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Neuer Service: Fernleihbestellung von Artikeln aus eJournals

16. März 2017
von EW — abgelegt in: E-Medien — 311 Aufrufe

Ab sofort können Sie auch Aufsätze aus eJournals selbst über Online-Fernleihe aus anderen Bibliotheken des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) bestellen. 22 GBV-Pilotbibliotheken, darunter die SUB Hamburg, liefern zur Zeit aus elektronischen Zeitschriften. Wenn mindestens eine dieser Bibliotheken in der Liste der „Besitzenden Bibliotheken“ auftaucht, wird Ihnen der Button „Kopiebestellung“ angezeigt, und Sie können bestellen.

In der Pilotphase sind nur Fernleihbestellungen innerhalb des GBV möglich. Später wird die Bestellmöglichkeit auch auf andere Verbünde ausgeweitet. Wenn Sie einen Aufsatz aus einem eJournal bestellen, erhalten Sie aus Urheberrechtsgründen einen Papierausdruck. Steht ein eJournal aus Lizenzgründen nicht für die Fernleihe zur Verfügung, nutzen Sie die Druckausgabe der Zeitschrift für die Fernleihe. Bei Fragen helfen Ihnen die Fernleih-Auskunft und die Bibliothekarische Auskunft gerne weiter.

Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder

20. Februar 2017
von Redaktion — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 948 Aufrufe

Von Bernd Reinert.

Werbe-Ansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters zum ‚Kartoffelkönig‘ mit Bildern der Schauspieler

Ein vergessener Autor, ein verschollenes Theaterstück – die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg schafft Abhilfe. Theodor Franckes „Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder“ hat Aufnahme in ihre E-Medien gefunden.

Die „grosse Lokalposse aus Hamburgs jetziger Zeit (1916)“ – so die Erinnerungsansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters – dreht sich um die Liebe und einen skrupellosen Kartoffelhändler und Bauern aus Ochsenwerder, der letztlich vor einer tatkräftigen „Landsturmfrau“ die Flucht ergreift. Der Text wurde wahrscheinlich nie gedruckt, und so kann es gut sein, dass das in den Digitalisierten Beständen jetzt eingestellte Manuskript aus einer privaten Sammlung das einzige erhaltene Exemplar ist. Das in hochdeutscher und plattdeutscher Sprache gehaltene Stück weist sicher keine besonderen Qualitäten auf (vielleicht ist es zu Recht nie im Druck erschienen), aber es ist ein Dokument seiner Zeit und ermöglicht einen Einblick in das Repertoire des Ernst-Drucker-Theaters vor gut hundert Jahren. Und es spiegelt die vom Krieg und seinen Begleiterscheinungen geprägte Lebenssituation in Hamburg: zum Zeitpunkt der Erstaufführung im Februar 1916 mangelte es an Nahrungsmitteln – im Laufe des Jahres verschärfte sich diese Situation weiter, sodass das Thema nichts an Aktualität einbüßte.
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Digitale Semesterapparate: (erst einmal) gute Nachrichten

15. Dezember 2016
von IM — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 3.622 Aufrufe

Kultusministerkonferenz (KMK), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben in einer Grundsatzvereinbarung vom 23.12.2016 eine Einigung zur Anwendung des § 52a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) getroffen. Im Ergebnis wird die bisherige Regelung (bis 31.12.2016) mit einer pauschalen Vergütung durch Bund und Länder bis zum 30.9.2017 verlängert. Bis zum Wintersemester 2017 wird die AG weiter beraten, um eine befriedigende Lösung vereinbaren zu können. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung des Verwaltungsrates der VG Wort und der Amtschefkonferenz der KMK.
(Update vom 3.1.2017)

Gegebenenfalls wird der Gesetzgeber dabei Vorgaben machen, da die CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag das Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz aufgefordert hat, den Gesetzentwurf mit einer allgemeinen Wissenschaftsschranke in die parlamentarische Beratung einzubringen, wie es der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vorsieht.

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Erst einmal bleibt der Ansturm aus.

 

Die wichtigste Mitteilung für heute ist somit, dass keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden müssen!

Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Webseite zum Thema.

Seit 2003 können Hochschulen in E-Learning-Plattformen und wissenschaftlichen elektronischen Apparaten für Forscher urheberrechtlich geschützte Werkteile zum Abruf bereitstellen. Die rechtliche Grundlage dazu bildet der Paragraf 52a des Urheberrechtsgesetzes.

Die Nutzungen wurden bislang pauschal durch die Länder für ihre Hochschulen vergütet. Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat auf dem Gerichtswege erstritten, dass sie für Textwerke Anspruch auf eine Einzelmeldung und Einzelvergütung jeder Nutzung hat. Die BGH-Entscheidung wurde in einem Rahmenvertrag Länder und VG Wort gefasst. Dieser tritt zum 1.1.2017 in Kraft.

Die Hamburger Hochschulen sind wie Hochschulen in den anderen Bundesländern dem Rahmenvertrag nicht beigetreten. Sie haben sich damit auch einer entsprechenden Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) angeschlossen. Grund ist, dass ein erheblicher administrativer und personeller Mehraufwand erwartet wird, der Lehre und wissenschaftliche Forschung beeinträchtigt.

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Die Ruhe vor dem Sturm?

 

Die Kultusministerkonferenz (KMK), die HRK und die VG Wort haben in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt, dass sie eine AG gegründet haben, die zum Ziel hat, bis zum Jahresende noch eine praxistaugliche Lösung über den 1.1.2017 hinaus zu finden.

Update 15.12.2016: Die AG hat eine Einigung erzielt! Es müssen keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden!

Nähere Informationen zum Rahmenvertrag, mögliche Handlungsoptionen bei dessen Inkrafttreten sowie Unterstützung bei Fragen zur Rechtslage bieten wir Ihnen auf unserer Webseite https://www.sub.uni-hamburg.de/service/UrhG52a.

Historischer Rückblick im Bergedorf-Blog auch in 2017

5. Dezember 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 553 Aufrufe

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Gute Nachrichten für die Leserschaft des Bergedorf-Blogs. Staatsrat a.D. Bernd Reinert wird auch im kommenden Jahr das Blog mit seiner auf Nachrichten der Bergedorfer Zeitung gestützten historischen Rückschau auf die Ereignisse in Bergedorf vor 100 Jahren fortsetzen. Das im Jahr 2013 eingerichtete Blog mit seinen historischen Betrachtungen anhand von Quellen der Stabi Hamburg geht damit in das fünfte Jahr seines Bestehens.

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Download und Drucken aus den UTB-studi-ebooks – jetzt ohne Login

16. November 2016
von CHJ — abgelegt in: E-Medien — 911 Aufrufe

UTB Vor einem Jahr haben wir über die verbesserten Nutzungsbedingungen bei den UTB-studi-ebooks berichtet: Dank der neuen Lizenz dürfen Abschnitte der beliebten Lehrbücher downgeloadet oder ausgedruckt werden. Voraussetzung war allerdings bisher, einen persönlichen Account einzurichten, eine Tatsache, die unter anderem in einem Kommentar in diesem Blog Kritik hervorrief.

Umso erfreulicher, dass der Anbieter diese Bedingung nun aufgegeben hat: Für Druck und Download ist es nicht mehr erforderlich, sich einzuloggen. Wer also bisher vor der Einrichtung eines UTB-Accounts zurückgeschreckt ist oder die Handhabung des Accounts als störend empfunden hat, kann künftig nicht nur – wie bisher – direkt die eBooks aufrufen, sondern auch Passagen im Umfang von mehreren Seiten abspeichern oder ausdrucken.
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Coding Da Vinci Nord: voller Erfolg für alle Beteiligten

7. November 2016
von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg,Schätze der Stabi — 1.555 Aufrufe

Was war das für eine tolle Atmosphäre gestern im Bunker auf dem Heiligengeistfeld im resonanzraum. Nach dem Kickoff des Kulturhackathons Coding Da Vinci Nord vom 17./18.9. haben sich gestern alle Beteiligten wieder getroffen – sowohl die Kulturinstitutionen, die ihre Daten zur Verfügung gestellt haben, als auch die Programmierer und Gestalter, die mit diesen Daten etwas Neues geschaffen haben, um der Projektpräsentation der 17 Teams und der anschließenden Preisverleihung beizuwohnen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll bei all der Begeisterung, doch machen wir es einfach so: erstmal die Preisträger und dann die Vorstellung der insgesamt sieben Projekte, die sich mit Daten der Stabi befasst hatten.
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Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte

17. Oktober 2016
von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 541 Aufrufe

Aufruf zur Gründung einer jüdischen Bibliothek und Lesehalle, Hamburg, Oktober 1905

Im September wurde im Lichthof der Stabi der Launch des digitalen Jubiläumsprojekts des Institutes für die Geschichte der deutschen Juden gefeiert (siehe Artikel im Stabi-Blog). Auf der Startseite der Online-Quellenedition «Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte» wird ihr Auftrag wie folgt beschrieben:
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Der vierte Teil unserer sechsteiligen Blog-Serie „Hamburg 1883 | 2016 – Der nördliche Grasbrook damals und heute“ zeigt Ansichten vom Kannengießerort, dem Sandtorkai, dem Kehrwieder und dem Altstädter Neuerweg von 1883. Sie wurden in den damaligen Wohngebieten der Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm im Auftrag der Stadt Hamburg von Georg Koppmann zur Dokumentation vor dem Bau der Speicherstadt aufgenommen. Koppmann hat sie in einer Sammlung mit 30 weiteren Bildern zusammengestellt: „Hamburg 1883. Aufnahmen der niederzulegenden Stadttheile.“ Alle Fotos dieser Sammlung sind vor kurzem von der Stabi digitalisiert worden und komplett für Sie downloadbar.

Anläßlich dieser elektronischen Ausgabe präsentieren wir diese Fotos hier im Blog und haben den historischen Fotos als visuelle Anhaltspunkte jeweils zeitgenössische Aufnahmen vom – wo es möglich war – gleichen Standort aufgenommen gegenübergestellt. Zusätzlich werden kurze Anmerkungen die Bilder in Beziehung setzen.

Als Orientierungshilfe für die historischen Aufnahmen steht Ihnen darüber hinaus ein Ausschnitt eines amtlichen Hamburger Stadtplans von 1868 (Signatur: Kt H 180: 1,1868  Gesamtdownload) zur Verfügung.1

Alle bereits erschienenen Artikel dieser Blog-Serie können Sie hier aufrufen. Durch einen Klick auf die Bilder erhalten Sie jeweils eine größere Ansicht.

Der nächste Artikel aus dieser Serie erscheint am 20.10.2016.

Weiter lesen „Hamburg 1883 | 2016: Der nördliche Grasbrook damals und heute, Teil 4“

Kulturelles Erbe in der digitalen Welt

7. September 2016
von IM — abgelegt in: E-Medien,Open Access — 1.105 Aufrufe

Neue Schriftenreihe mit zweitem Band im Stabiverlag.

Das Internet ist der bevorzugte Ort der Informationsversorgung. Damit auch in Zukunft das kulturelle Erbe sichtbar bleibt, haben Bibliotheken, Museen und Archive damit begonnen, ihre Bestände zu digitalisieren und zu präsentieren. Auch die Stabi ist seit Jahren in der Digitalisierung aktiv. Da freut es uns umso mehr, dass die neue Schriftenreihe Kulturelles Erbe in der digitalen Welt nun im Stabiverlag Hamburg University Press erscheint:

Wir, die Kultureinrichtungen, haben geradezu die Verpflichtung, die Reichhaltigkeit, aber auch die Irrtümer und Widersprüchlichkeit unseres kulturellen Erbes ins Bewusstsein der Gesellschaft zu tragen. Es ist deshalb wichtig, die großen Anstrengungen der Kultureinrichtungen auf dem Gebiet der Digitalisierung der Öffentlichkeit zu vermitteln. Bislang fehlte dafür jedoch ein publizistischer Ort. Mit der neuen Schriftenreihe der Deutschen Digitalen Bibliothek wird diese Lücke geschlossen.

Prof. Dr. Gabriele Beger, Leitende Direktorin der Stabi

Die Schriftenreihe, 2015 initiiert von Dr. Ellen Euler (Stellvertreterin des Geschäftsführers Finanzen, Recht, Kommunikation der Deutschen Digitalen Bibliothek), befasst sich mit einem breiten Spektrum an Fragen rund um die Digitalisierung und Vermittlung von Kultur und Wissen über das Internet.

Heute erscheint der zweite Band der Reihe.
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