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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Longlist HamburgLesen: Die Stabi sucht das beste Hamburg-Buch 2020

29. Mai 2020
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 664 Aufrufe

Ein Literaturpreis, der einzigartig in der deutschsprachigen Buchlandschaft ist: Die Staatsbibliothek vergibt in diesem Jahr zum achten Mal den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Aus über 200 Büchern der aktuellen Jahresproduktion wählte die Auswahlkommission 31 hervorragende Publikationen aus. Welche Titel im Einzelnen auf der Longlist stehen und alle weiteren Infos zum Buchpreis der Stabi gibt es auf hamburglesen.de.

Die Auswahlkommission 2020, deren Aufgabe es war, die Longlist zu bestimmen:
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Das mit Steinkohle betriebene Heizkraftwerk in Wedel speist Wärme in das Fernwärmenetz der Freien und Hansestadt Hamburg ein. Im Zuge des vollständigen Rückkaufs der Wärmeversorgung durch die Stadt Hamburg wurde das Heizkraftwerk Wedel im September 2019 von der Wärme Hamburg GmbH übernommen, die sich im Eigentum der Stadt Hamburg befindet. Im Juni 2019 hat die Hamburgische Bürgerschaft beschlossen, dass der Einsatz von Stein- oder Braunkohle in den eigenen Anlagen zur Wärmeerzeugung künftig weitgehend vermieden und bis spätestens Ende 2030 komplett eingestellt werden muss.
Weiter lesen “10. Hamburger Wärmedialog: Sommerpause des HKW Wedel als schnellen Klimaschutzbeitrag für Hamburg? (4.2.)”

Werbeplakat der Hamburg-Amerika-Linie, 1897 Lokale (Mikro-)Mythen und Erzählungen entstehen an spezifischen diskursiven Konstellationen und tragen dazu bei, individuelle und kollektive Identitäten herzustellen. Die Vorträge der Ringvorlesung Andocken 18 – HamburgMythen im 19. und 20. Jahrhundert dienten dazu, den Schlüsselbegriff des Mythos (etwa in Anlehnung an Roland Barthes und Ernst Cassirer) in seinen vielfältigen Bedeutungen und Formen zu erläutern und sein Potential für die Erklärung der Geschichte Hamburgs zu zeigen.

Daran anknüpfend zieht die Podiumsdiskussion eine Bilanz der Vorlesungsreihe und öffnet das Gespräch zu weiteren Fragen des Mythosbegriffs: Sind Mythos und Geschichte mit ihren teils ähnlichen, teils sehr unterschiedlichen Zugriffen auf die Vergangenheit für einen zeitgemäßen politischen und gesellschaftlichen Umgang mit der Geschichte Hamburgs geeignet? Lassen sich emotionales Erleben und rational-kritisches Reflektieren der Vergangenheit produktiv zusammenführen?

Die Moderation hat Dr. Myriam Isabell Richter. Die Teilnehmer auf dem Podium sind Prof. Dr. Thorsten Logge, Prof. Dr. Andreas Körber und Prof. (em.) Dr. Franklin Kopitzsch.
Weiter lesen “Podiumsdiskussion: HamburgMythen – Re-Thinking and Learning History (28.1.)”

Wegen der Schließung der Bibliothek ist die Ausstellung seit dem 14.3.2020 geschlossen.

Richard und Ida Dehmel waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts das strahlende Künstlerpaar Hamburgs. Der berühmte, von vielen Komponisten vertonte Dichter und die schillernde, sich zunehmend für Frauenrechte einsetzende Muse waren jedoch mehr als die modernen, unkonventionellen Liebenden. Sie waren das Zentrum eines sie umgebenden, selbst gezielt errichteten Gesamtkunstwerks: Von der präzise realisierten Buchgestaltung und Ausstattung von Dehmels Werken bis hin zur Bekleidung Idas nach Dehmels eigenen Entwürfen; von der kalligraphischen Dehmelschen Dichterhandschrift bis hin zum poetischen Dialog mit anderen Autoren der Zeit. In ihrem nicht minder zum Gesamtkunstwerk tendierenden Haus, dessen Verwirklichung im großen Ganzen wie im kleinen Detail sich dem Zusammenspiel namhafter Künstler verdankt, trafen sich die großen Zeitgenossen aus Literatur, Musik, Kunst und Kultur. Das Netzwerk der Dehmels offenbart sich noch heute in ihrem enormen Briefwechsel und in den Dokumenten des Dehmel-Archivs.

Anlässlich des 150. Geburtstags von Ida und des 100. Todestags von Richard Dehmel beleuchtet die Ausstellung das Paar in verschiedenen Konstellationen und Spiegelungen. Ausgehend von Richard Dehmels Roman in Romanzen Zwei Menschen zeigt sie nicht nur, wie Ida und Richard Dehmel sich ineinander spiegelten, sondern auch wie sie sich selbst und sich in anderen Personen reflektierten. In diesem Spiegel-Mosaik wird ein komplexes Kaleidoskop von Beziehungen und Querverbindungen sichtbar, das die „zwei Menschen“ einbettet in den zeitgenössischen ästhetischen und kulturellen Kontext der Stadt.

Die Kuratoren der Stabi, Dr. Mark Emanuel Amtstätter und Antje Theise, danken dem Dehmelhaus für seine freundliche Unterstützung.

 

Eröffnung der Ausstellung

“Zwei Menschen – Richard und Ida Dehmel in Hamburg”
Mittwoch, 15. Januar 2020, 18 Uhr

  • Grußwort
    Prof. Robert Zepf, Direktor der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
  • „WirWelt“ – Ein Leben als Gesamtkunstwerk
    Dr. Carolin Vogel, Leiterin des Dehmelhauses
  • Einführende Worte zur Ausstellung
    Antje Theise, Stellv. Leiterin der Sondersammlungen

Im Vortragsraum in der ersten Etage.
Der Eintritt ist frei.

Dauer der Ausstellung: 16. Januar – 22. März 2020
Im Ausstellungsraum im Erdgeschoss.
Öffnungszeiten: täglich 9 – 24 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

 

Rahmenprogramm zur Ausstellung

Download des Rahmenprogramms im Format PDF (1 Seite, 102 kb).

    • 18.01.2020, 15.02.2020, 07.03.2020, jeweils um 15 Uhr
      Führungen im Künstlerhaus von Richard und Ida Dehmel in Blankenese. Anmeldung und Informationen unter www.dehmelhaus.de
    • 08.02.2020, 19 Uhr
      Wenn die Kühnheit uns erlaubt ist …
      Gedichte, Musik und Lieder nach Richard Dehmel
      Hochschule für Musik und Theater Hamburg Mendelssohn-Saal, Harvestehuder Weg 12. Eintritt frei. www.hfmt-hamburg.de

Entfällt wegen Schließung der Bibkiothek:

  • 18.03.2020, 18 Uhr
    Kuratorenführung durch die Ausstellung Ausstellungsraum der Staats- und Universitätsbibliothek ohne Anmeldung. Eintritt frei.18.03.2020, 19 Uhr
    Dehmel digital. Vortrag von Prof. Dr. Julia Nantke Vortragsraum der Staats- und Universitätsbibliothek, erste Etage. Eintritt frei. 

Das Dehmelhaus in Blankenese

Das Künstlerhaus von Richard und Ida Dehmel in Hamburg-Blankenese war Treffpunkt bedeutender Maler, Musiker und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. 1912 erbaut blieb es in drei Räumen mit seinem originalen Interieur erhalten. Vom Dichter selbst entworfene Möbel, historische Lampen und Tapeten und Objekte spiegeln noch heute die Lebenswelt der Dehmels und ihrer Gäste wider. Das Dehmelhaus wird von einer Stiftung getragen und kann im Rahmen von Führungen auf Anmeldung besichtigt werden.

Wenn die Kühnheit uns erlaubt ist …

Gedichte, Musik und Lieder nach Richard Dehmel
Sein Name stand für Aufbruch, Erneuerung und Wagemut. Um 1900 war Richard Dehmel ein europaweit gefeierter Dichter und übte mit seinem Werk entscheidenden Einfluss auf die Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts aus. Auf den Tag genau 100 Jahre nach seinem frühen Tod gehen junge Künstler der Hochschule für Musik und Theater Hamburg auf Entdeckungsreise.

Dehmel digital

Das Projekt Dehmel digital erschließt die umfangreiche Korrespondenz von Ida und Richard Dehmel in Form einer digitalen Plattform und macht die ca. 34.000 Briefe in neuer Form erfahrbar und erforschbar. So wird die in Arbeit befindliche digitale Repräsentation eine Untersuchung der in den Briefen verhandelten Themen und Kommunikationspraktiken ermöglichen und verdeutlicht die Position des Ehepaars Dehmel im Zentrum eines internationalen Austauschs und ihren Einfluss auf den Kunstdiskurs zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Durch die Linse der Kamera – Hamburg in Filmen der 1910er bis 1970er Jahre In den Beständen des Landesfilmarchivs Bremen finden sich immer wieder Filmsequenzen mit Hamburg-Bezug. Diesmal sind zu sehen: mit der Amateurkamera aufgenommene kurze Schwenks aus der Innenstadt, Besuche bei Hagenbecks Tierpark (darunter Impressionen von „Völkerschauen“), Hafenszenen sowie einmalige Aufnahmen von den letzten Tagen der Köhlbrand-Fähren, die als Trajektschiffe für den Eisenbahnverkehr eine technikhistorische Preziose darstellten. Hinzu kommen zwei Filme der Polizei Hamburg aus den Jahren 1968 und 1973.

Durch die Veranstaltung führt der Hamburg eng verbundene Historiker Dr. Daniel Tilgner, der seit 2013 das Landesfilmarchiv Bremen (Zentrum für Medien/LIS) leitet.
Weiter lesen “Durch die Linse der Kamera – Hamburg in Filmen der 1910er bis 1970er Jahre (11.12.)”

Hans Henny Jahnn und Hamburg (4.12.)

20. November 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 494 Aufrufe

Hans Henny Jahnn-Büste von Franz Buse Vortrag Daniel Nachtsheim: Über die schöpferische Spannung zwischen einem Autor und seiner Stadt.

Jahnn (1894-1959) war Schriftsteller, Orgelbauer, Musikverleger, Sektengründer, Pazifist, Hormonforscher, Präsident der Freien Akademie der Künste und Landwirt. Sein Werk sperrt sich gegen einfache Klassifizierungen. Er gehört zu Hamburgs großen, vielleicht auch zu seinen verkannten Schriftstellern. Die Stadt spielte für sein Schaffen eine wichtige Rolle: als Stätte von Kindheit und Jugend, als Arbeitgeber und als Ort der Enttäuschung. Doch auch als Inspiration ist sie mannigfaltig in sein Werk eingeflossen.

Daniel Nachtsheim unterrichtet Philosophie, Geschichte und Deutsch an einem Hamburger Gymnasium und hat Schulbuchtexte und wissenschaftliche Aufsätze verfasst. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek Hamburg und dem Hans Henny Jahnn e.V.

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Freitag, 29. November ab 9 Uhr bis Samstag, 30. November 13 Uhr

Zusammen mit der ersten Nennung der Kirche St. Jacobi im Jahr 1255 werden auch Beginen erwähnt, die in der Folge bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts dort in einem der Kirche gegenüberliegenden Konvent lebten. Eine Gemeinschaft von ca. 20 religiösen Frauen, die nach ihrer Tracht auch die „Blauen Schwestern“ genannt wurden, betrieb eine Schule für Mädchen und partizipierte am Hamburger Stadtleben, u.a. als Kreditgeberinnen.

Aus dem Konvent an der Steinstraße sind zahlreiche, meist aus dem 15. Jahrhundert stammende Handschriften überliefert, die sich heute in der Sammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg befinden. Diese sich vor allem auf die Frömmigkeitspraxis beziehenden und bislang nur marginal erforschten Texte sowie das religiöse Leben der Hamburger Beginen stehen im Zentrum eines öffentlichen interdisziplinären Workshops.

 

Tagungsort:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, Hamburg; Vortragsraum, 1. Etage.

Weiter lesen “Workshop über die Hamburger Beginen bei St. Jacobi (29./30.11.)”

Die neue ZHG ist da! (20.11.)

7. November 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 462 Aufrufe

Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 105 (2019) Präsentation der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 105 (2019).

Auch in diesem Herbst stellt der VHG den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die fünf Aufsätze werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leserinnen und Lesern“ (nicht von den Autorinnen und Autoren selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Rainer Nicolaysen für den Aufsatzteil; Angela Graf und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen auf den neuen Band – sei es mit Wasser oder mit Wein – anzustoßen. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 20. November 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.


PROGRAMM

Einführung und Moderation: Rainer Nicolaysen

Weiter lesen “Die neue ZHG ist da! (20.11.)”

Helene Lange Vortrag Prof. Dr. Angelika Schaser.

Helene Lange lebte von 1916 bis 1920 in Hamburg und eröffnete dort als Alterspräsidentin die erste Sitzung der demokratisch gewählten Hamburger Bürgerschaft am 24. März 1919. Die 71-jährige verkörperte damals den demokratischen Aufbruch 1918/19 und die Errungenschaften der Weimarer Republik wie kaum eine andere Person. 1923 verlieh ihr die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen eine Ehrenpromotion, 1925 wurde sie zur Ehrenvorsitzenden der DDP ernannt und 1928 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft ihrer Geburtsstadt Oldenburg.

Angelika Schaser ist Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 13. November 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Buchpreis HamburgLesen 2019 für Kristina Volke

25. Oktober 2019
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.014 Aufrufe

Preisträger HamburgLesen 2019

Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Staatsbibliothek HamburgLesen 2019 geht an «Heisig malt Schmidt: eine deutsche Geschichte über Kunst und Politik» von Kristina Volke.

Am Freitag, 25.10.2019, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Der Direktor der Staatsbibliothek, Robert Zepf, überreichte der Autorin die Preisstatuette.
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