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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Visuelle Poesie – Literatur und Kunst zugleich

22. März 2021
von Anne Liewert — abgelegt in: Hamburg,Schätze der Stabi — 348 Aufrufe

Zum 80. Geburtstag Klaus Peter Denckers

Klaus Peter Dencker: Geschichte (2010)

Am 22. März 2021 begeht die Kunst der Visuellen Poesie einen besonderen Festtag, da einer der international bedeutendsten Autoren dieser Gattung seinen 80. Geburtstag feiert: Klaus Peter Dencker, der mit der Stadt Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek eng verbunden ist, wurde 1941 in Lübeck geboren, begründete aber schon durch sein Studium der Literaturwissenschaft, Japanologie und Philosophie seine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität Hamburg und wirkte hier später 17 Jahre lang als Leitender Regierungsdirektor der Kulturbehörde. Besondere Bedeutung und internationale Anerkennung erlangte er als Fernsehschaffender durch etwa 100 Dokumentar- und Experimentalfilme, als Vordenker auf dem Gebiet der experimentellen Literatur (1985 wurde er zum Honorarprofessor für „Medientheorie und Medienpraxis“ ernannt) und nicht zuletzt als Autor der Visuellen Poesie, der Kunst, die in Einzelblättern, Blattfolgen oder Objekten dem Betrachter eine einzigartige Facette der Kombination von Text und Bild, von Theorie, Poesie und Visualisierung nahebringt. 2012 wurde Klaus Peter Dencker das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
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Ein Streaming-Konzert des Ensembles barockwerk hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky aus der Christuskirche Othmarschen.
Donnerstag, 18. März 2021, Beginn 20.30 Uhr (Programmheft).

Ensemble barockwerk hamburg in der Christuskirche. Foto: Peter Hundert

Das Ensemble barockwerk hamburg ist für seine außergewöhnlichen Projekte und eindrücklichen Programme bekannt. Insbesondere die Wieder-Aufführung von bisher unveröffentlichten Werken der hamburgischen Musikgeschichte erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Erstmals in Form eines Streaming-Konzerts möchte das Ensemble mit seiner Leiterin Ira Hochman nun die Oper “Iphigenia in Aulis” von Carl Heinrich Graun vorstellen. Die Aufführung wird am 18. März um 20.30 auf der Homepage des barockwerk hamburg und dem Blog der Staatsbibliothek (also hier!) zum Streaming bereitgestellt und kann bis zum 31. März kostenlos abgerufen werden. Um Spenden wird gebeten.
Weiter lesen “„Iphigenia in Aulis“ – Erst-Wiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704-1759)”

Von Wiebke von Deylen.

Am 4. Februar feiert die Stabi ihren Namenstag: Vor 100 Jahren, am 4. Februar 1921 fertigte der Hamburger Senat das erste Hamburgische Hochschulgesetz aus, in dem die bisherige Stadtbibliothek erstmals unter ihrem neuen Namen „Staats- und Universitätsbibliothek“ Erwähnung fand und ihre Aufgabe als zentrale Bibliothek der 1919 gegründeten Universität formal benannt wurde.

Als „Wissenschaftliche Anstalt“ blieb die Bibliothek laut dem neuen Gesetz eine eigenständige Institution im Zuständigkeitsbereich der Hochschulbehörde, aus der die heutige BWFGB hervorgegangen ist. Als zentrale Bibliothek unterstützt die Stabi seither Forschung, Lehre und Studium an der Universität und an den im Verlauf der folgenden Jahrzehnte gegründeten weiteren staatlichen Universitäten und Hochschulen. Im Rahmen des Hamburger Bibliotheksverbunds besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Fachbibliotheken der Universität und den Hochschulbibliotheken.

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Eine Stiftung zur Förderung der Wissenschaft

4. Februar 2021
von AKH — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Schätze der Stabi — 442 Aufrufe

Dr. Wilfried Rinke zum 90. Geburtstag.

Exlibris Dr. Wilfried und Gisela Rinke-Stiftung

In ihrer bald 550-jährigen Geschichte hat die Staats- und Universitätsbibliothek immer wieder großzügige Geschenke und Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern der Stadt erhalten. Auch im 21. Jahrhundert gibt es Menschen, die sich für die Förderung der Wissenschaft und der Bibliothek einsetzen.

Einer der großzügigsten Förderer der letzten Jahrzehnte ist, gemeinsam mit seiner Ehefrau Gisela, Dr. Wilfried Rinke. Seinen heutigen 90. Geburtstag nehmen wir zum Anlass, die Geschichte der von ihm und Gisela Rinke gegründeten Stiftung und ihre wertvolle Arbeit für die Staats- und Universitätsbibliothek vorzustellen und zu würdigen. Weiter lesen “Eine Stiftung zur Förderung der Wissenschaft”

Historischer Rückblick im Bergedorf-Blog auch in 2021

18. Dezember 2020
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 404 Aufrufe

Bergedorf-Blog 1921

Gute Nachrichten für die Leserschaft des Bergedorf-Blogs. Staatsrat a.D. Bernd Reinert wird auch im kommenden Jahr das Blog mit seiner auf Nachrichten der Bergedorfer Zeitung gestützten historischen Rückschau auf die Ereignisse in Bergedorf vor 100 Jahren fortsetzen. Das bereits im Jahr 2013 eingerichtete Blog mit seinen historischen Betrachtungen anhand von Quellen der Stabi Hamburg geht damit in das neunte Jahr seines Bestehens.

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Buchpreis HamburgLesen 2020 für Christian Bau

23. Oktober 2020
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.130 Aufrufe

Preisträger  HamburgLesen 2020

Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Stabi HamburgLesen 2020 geht an Christian Bau für sein für die thede herausgegebenes Buch «Eiffe for President. Alle Ampeln auf gelb».

Am Freitag, 23.10.2020, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Stabi-Direktor Robert Zepf überreichte dem Autor die Preisstatuette.
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Shortlist HamburgLesen 2020

7. August 2020
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 2.457 Aufrufe

Im Herbst ist es wieder soweit: Zum nunmehr achten Mal vergibt die Staats- und Universitätsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen “Jahresproduktion”, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis, der am Freitag, den 23. Oktober 2020 um 17 Uhr * verliehen wird, sind noch folgende sieben Titel:

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Longlist HamburgLesen: Die Stabi sucht das beste Hamburg-Buch 2020

29. Mai 2020
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.177 Aufrufe

Ein Literaturpreis, der einzigartig in der deutschsprachigen Buchlandschaft ist: Die Staatsbibliothek vergibt in diesem Jahr zum achten Mal den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Aus über 200 Büchern der aktuellen Jahresproduktion wählte die Auswahlkommission 31 hervorragende Publikationen aus. Welche Titel im Einzelnen auf der Longlist stehen und alle weiteren Infos zum Buchpreis der Stabi gibt es auf hamburglesen.de.

Die Auswahlkommission 2020, deren Aufgabe es war, die Longlist zu bestimmen:
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Das mit Steinkohle betriebene Heizkraftwerk in Wedel speist Wärme in das Fernwärmenetz der Freien und Hansestadt Hamburg ein. Im Zuge des vollständigen Rückkaufs der Wärmeversorgung durch die Stadt Hamburg wurde das Heizkraftwerk Wedel im September 2019 von der Wärme Hamburg GmbH übernommen, die sich im Eigentum der Stadt Hamburg befindet. Im Juni 2019 hat die Hamburgische Bürgerschaft beschlossen, dass der Einsatz von Stein- oder Braunkohle in den eigenen Anlagen zur Wärmeerzeugung künftig weitgehend vermieden und bis spätestens Ende 2030 komplett eingestellt werden muss.
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Werbeplakat der Hamburg-Amerika-Linie, 1897 Lokale (Mikro-)Mythen und Erzählungen entstehen an spezifischen diskursiven Konstellationen und tragen dazu bei, individuelle und kollektive Identitäten herzustellen. Die Vorträge der Ringvorlesung Andocken 18 – HamburgMythen im 19. und 20. Jahrhundert dienten dazu, den Schlüsselbegriff des Mythos (etwa in Anlehnung an Roland Barthes und Ernst Cassirer) in seinen vielfältigen Bedeutungen und Formen zu erläutern und sein Potential für die Erklärung der Geschichte Hamburgs zu zeigen.

Daran anknüpfend zieht die Podiumsdiskussion eine Bilanz der Vorlesungsreihe und öffnet das Gespräch zu weiteren Fragen des Mythosbegriffs: Sind Mythos und Geschichte mit ihren teils ähnlichen, teils sehr unterschiedlichen Zugriffen auf die Vergangenheit für einen zeitgemäßen politischen und gesellschaftlichen Umgang mit der Geschichte Hamburgs geeignet? Lassen sich emotionales Erleben und rational-kritisches Reflektieren der Vergangenheit produktiv zusammenführen?

Die Moderation hat Dr. Myriam Isabell Richter. Die Teilnehmer auf dem Podium sind Prof. Dr. Thorsten Logge, Prof. Dr. Andreas Körber und Prof. (em.) Dr. Franklin Kopitzsch.
Weiter lesen “Podiumsdiskussion: HamburgMythen – Re-Thinking and Learning History (28.1.)”