FAQ
© 2019 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Die Bibliothek sucht zum nächstmöglichen Termin insgesamt zwei studentische Hilfskräfte verteilt auf folgende Aufgabenbereiche:

Der Stundenlohn beträgt 10,44 €.
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Wissen in Kisten – Gelehrtennachlässe in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Ausstellung vom 10. Oktober 2019 – 5. Januar 2020.

Wissenschaftliche Entdeckungen und intellektuelle Leistungen stehen oft am Ende eines längeren Weges. Die Spuren, die dabei hinterlassen wurden, finden sich in den Sammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg als schriftliche Nachlässe von gelehrten Persönlichkeiten. Dieses meist in loser Form, oft unsortiert und unvollständig in die Bibliothek gelangte und heute in Archivkästen beisammen gehaltene „Wissen in Kisten“ reicht von Entwürfen und Skizzen bis hin zu mehr oder weniger ausgereiften Manuskripten, umfasst oft auch Briefe oder Korrespondenzen, persönliche Erinnerungen und Lebensdokumente sowie Exzerpiertes und Gesammeltes, das Rückschlüsse ermöglicht auf persönliche und wissenschaftliche Interessensgebiete des Nachlassers.

Oft sind diese Wissensschätze bislang nur punktuell erschlossen, geschweige denn erforscht, so dass sie immer wieder gut sind für Überraschungen und neue Erkenntnisse. In der jahrhundertelangen Geschichte der Bibliothek als Literaturversorgerin der Universität Hamburg und ihrer institutionellen Vorläufer gelangten etwa 50 sogenannte Gelehrtennachlässe in die Bestände ihrer Nachlass-Sammlung.
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Der ABC auf Tour Mitte der 1880er Jahre (Quelle: ABC)

Der ABC auf Tour Mitte der 1880er Jahre (Quelle: ABC)

Vortrag von Lars Amenda und Oliver Leibbrand.

Der Altonaer Bicycle-Club von 1869/80 (ABC) hat Fahrradgeschichte geschrieben. Vor 150 Jahren gründeten Pioniere den Eimsbütteler Velocipeden-Reit-Club, aus dem später der ABC hervorging. Der reich bebilderte Vortrag erzählt dessen Geschichte und damit die Anfänge des Radfahrens und -sports in Hamburg und Umgebung. Treibende Kräfte im Verein wie Harro Feddersen und Gregers Nissen wirkten für den Aufschwung des Radfahrens – die massenhafte Verbreitung des Fahrrads ab 1900 beendete schließlich die Blütezeit des ABC.
Dr. Lars Amenda ist Historiker und Zweiter Vorsitzender des ABC. Oliver Leibbrand M.A. ist Historiker und Lehrer sowie Erster Vorsitzender des ABC.
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Die Stabi bei der TINCON 2019 in Hamburg

13. September 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 240 Aufrufe

Am Freitag, den 20. September 2019 findet die TINCON in Hamburg statt. Die TINCON steht für „teenageinternetwork convention“ und ist ein Festival für digitale Jugendkultur. Auf Kampnagel beschäftigen sich Jugendliche in Workshops, Vorträgen und Aktionen mit ihrer (nicht nur) digitalen Gegenwart und Zukunft. Dr. Ina Kaulen, die Referentin für Rechtsfragen der Stabi, unterstützt folgenden Workshop (11 bis 13 Uhr, k4: Maker Space 1):

„Drone me Up. Drohnen – Schnitt – Recht”. Gemeinsam mit Juristinnen und Juristen der SUB und der HOOU bieten wir ein Format an, in dem die rechtlichen Erläuterungen zu Urheber-, Bild- und sonstigen Rechten, die im Zusammenhang mit der Erstellung und Veröffentlichung von (Drohnen-)Videoaufnahmen betroffen sein können, plastisch und greifbar eingebettet werden sollen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zu den juristischen Inhalten werden wir mit den Teilnehmenden eigene kleine Drohnenvideos drehen. Unterstützt werden wir dabei von der HAW, die die Drohnen sowie einen Fachmann für Drohnenflug beisteuert. Im Anschluss werden die Videos geschnitten und am konkreten Beispiel bei der Bildauswahl erklärt und gemeinsam erarbeitet, welche rechtlichen Aspekte zu beachten sind.
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Open Science in der Praxis Im Wintersemester 2019/2010 gibt es unter dem Titel „Open Science in der Praxis“ eine Reihe von interessanten Vorlesungen im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens der Universität Hamburg, zwei mal sogar mit Stabi-Beteilung:

Die Open Science-Bewegung will die Potentiale der Digitalisierung nutzen, um die wissenschaftliche Arbeit und ihre Ergebnisse sowohl innerhalb der Wissenschaft als auch für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft einfacher zugänglich und nutzbar zu machen. Was bedeutet das für die wissenschaftliche Praxis?

Der Besuch der Vorträge ist kostenlos. Zugangsvoraussetzungen oder Teilnahmebeschränkungen gibt es nicht, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Vom 14.10.19–27.01.20 finden die Vorträge immer montags statt, und zwar von 18–20 Uhr im Hörsaal C in der Edmund-Siemers-Allee 1.

Die beiden Programmpunkte mit Stabi-Beteiligung sind:

Open Access Publizieren: Warum und wie?
Mo., 28.10.2019, 18 -20 h

Die Open Access-Bewegung setzt sich seit über 15 Jahren für einen freien und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen ein. Was wurde bisher erreicht? Wie funktioniert eigentlich das wissenschaftliche Kommunikations- und Reputationssystem und die Ökonomie wissenschaftlicher Bücher und Zeitschriften? Und wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am besten offen publizieren?
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Klopstocks kleine Prosa

16. Juli 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 434 Aufrufe

Von Mark Emanuel Amtstätter.

Klopstock – Kleine Prosaschriften Von der Hamburger Klopstock-Ausgabe ist nun der 43. Band erschienen, der Textband zu Klopstocks kleinen Prosaschriften. Eine Passage aus dem Klappentext der beiden Herausgeber Horst Gronemeyer und Klaus Hurlebusch bringt auf den Punkt, was die Leserin oder den Leser des Bandes erwartet:

„Kaum ein anderer Dichter in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts besaß ein so hochentwickeltes Sprachbewußtsein wie Klopstock. Die kleinen Prosaschriften, insbesondere die umfangreichsten über den deutschen Hexameter und die Rechtschreibungsreform, geben davon Zeugnis. Der Titel von Klopstocks Aufsatzsammlung ‚Über Sprąche und Dichtkunst‘, in diesem Band erstmals buch- und orthographiegetreu wiedergegeben, bezeichnet die Leitideen der theoretischen kleinen Prosa. Das Spektrum der Themen ist jedoch weiter gespannt. Es reicht von Theologie, Moral, Kunstgeschichte und Bildkritik, Poetik, insbesondere Metrik und Verstheorie, bis zu Grammatik und Subskriptionsaufforderungen. Diese sind hier erstmals in einer Klopstock-Ausgabe gesammelt ediert.“

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Shortlist HamburgLesen 2019

9. Juli 2019
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 629 Aufrufe

Im Herbst ist es wieder soweit: Zum nunmehr siebten Mal vergibt die Staatsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen „Jahresproduktion“, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis, der am Freitag, den 25. Oktober 2019 im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen wird, sind noch folgende sieben Titel:

Shortlist HamburgLesen 2019

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Foucault in der Stabi

8. Juli 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 590 Aufrufe

Von Dr. Petra Blödorn-Meyer.

Foucault-Gedenktafel am Institut Français

Foucault-Gedenktafel am Institut Français Hamburg. Foto: Dr. Fiona Friedmann, Institut Français

Seit heute erinnert eine Gedenktafel des Institut français in der Heimhuder Str. 55 an Michel Foucault (1926-1984). Der französische Philosoph leitete von 1959 bis 1960 das Institut français de Hambourg und bewohnte die Direktorenwohnung in der ersten Etage.

Dass Foucault während seiner Hamburger Zeit auch ein eifriger Nutzer der von seinem Arbeits- und Wohnort einen Steinwurf entfernten Stabi war, ist wahrscheinlich den wenigsten bekannt. Seine Biographen erstaunt es nicht: „Und dann verbringt er – aber das ist keine Überraschung – viel Zeit in der Universitätsbibliothek“ (S.148) schreibt Didier Eribon in seiner Foucault-Biographie (Didier Eribon, Michel Foucault: Eine Biografie, 2017.), die im Original bereits 1989, wenige Jahre nach dem frühen Tod des Philosophen erschienen ist (https://beluga.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/026807416).

Ausführlich beschäftigt sich Rainer Nicolaysen in seinem 2016 in der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte erschienenen Beitrag „Foucault in Hamburg“ (vgl. http://www.fsw.uzh.ch/foucaultblog/uploads/Nicolaysen-Foucault.pdf) mit der bis dahin kaum beachteten Hamburger Zeit und ihrer Bedeutung für den wissenschaftlichen Durchbruch des zu jener Zeit noch unbekannten jungen Wissenschaftlers. Foucault schließt in Hamburg seine seit fünf Jahren geführten Studien ab, die in seinen Promotionsschriften „Histoire de la folie“ und „Emmanuel Kant: Antrophologie du point de vue pragmatique“ münden. Das Vorwort der Erstausgabe der Histoire de la folie à l’âge classique: folie et déraison datiert „Hambourg le 5 février 1960“:
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Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums die Schriftenreihe Mäzene für Wissenschaft ins Leben gerufen. In den Werken der im Stabiverlag Hamburg University Press erscheinenden Reihe wird seit 2007 die Geschichte der Stiftung dargestellt; außerdem werden Stifterpersönlichkeiten und Kuratoriumsmitglieder in Einzelbänden gewürdigt.
Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Universität wartet die Stiftung nun mit dem 21. Band der Reihe sowie mit der Überarbeitung des ersten Bandes auf.

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Carolin Vogel

Das Dehmelhaus in Blankenese

Künstlerhaus zwischen Erinnern und Vergessen

„Dem größten deutschen Dichter wurde eine Villa geschenkt“ titelte eine italienische Tageszeitung 1913. Hundert Jahre später stand Richard Dehmels Haus vor dem Verfall. Was war passiert?

Das Ehepaar Richard und Ida Dehmel (um 1901)

Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte eines außergewöhnlichen Ortes und seiner Bewohner. Es erinnert an zwei Schlüssel­figuren der künstlerischen Moderne: an den Lyriker Richard Dehmel (1863–1920), der Thomas Mann entdeckte, Karl Schmidt-Rottluff bewegte und Arnold Schönberg inspirierte, und an die Kunstförderin Ida Dehmel (1870–1942), die Schriftsteller anregte, für Frauenrechte kämpfte und den Künstlerinnenverband GEDOK gründete.

Basierend auf Briefen wird der Wandel des Gesamtkunstwerkes Dehmelhaus vom sagenumwobenen Künstlertreffpunkt zum Erinnerungsort nachgezeichnet. Das vorliegende Werk fragt nach Gründen für sein Verschwinden und zeigt, wie das Dehmelhaus dennoch den Stürmen des 20. Jahrhunderts standhielt.

Das Dehmelhaus von Süden (um 1912)

Während ihrer Forschung nutzte die Autorin u. a. intensiv das umfangreiche Dehmel-Archiv der Stabi, das seit 1926 Eigentum der Bibliothek ist,  jedoch bis 1939 im Dehmelhaus untergebracht war.

Angaben zur Veröffentlichung
Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-60-0,
XIV, 481.S., 52 Abbildungen (davon 20 farbig),
Hardcover, 15,1 x 22,5 cm,
39,80 EUR.

Das Werk wurde durch die Dehmelhaus Stiftung ermöglicht.