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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Mittwoch, 15.6.2022, 16 Uhr, Stabi HamburgHub (Zentralbibliothek am Hühnerposten)
Info-Snack: Volle Fahrt voraus! Wege zur Literatur über Schiffe und das Meer.

Stückgutfrachter BLEICHEN, © Stiftung Hamburg Maritim

Stückgutfrachter BLEICHEN, © Stiftung Hamburg Maritim

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Longlist HamburgLesen: Die Stabi sucht das beste Hamburg-Buch 2022

13. Mai 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 563 Aufrufe

Longlist HamburgLesen 2022

In diesem Jahr feiern wir mit unserem Literaturpreis, der einzigartig in der deutschsprachigen Buchlandschaft ist, ein besonderes Jubiläum: Die Stabi vergibt zum zehnten Mal den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Aus 180 Büchern der aktuellen Jahresproduktion wählte die Auswahlkommission 31 hervorragende Publikationen aus. Welche Titel im Einzelnen auf der Longlist stehen und alle weiteren Infos zum Buchpreis der Staats- und Universitätsbibliothek gibt es auf buchpreis.hamburglesen.de.

Der Auswahlkommission 2022, deren Aufgabe es war, die Longlist zu bestimmen, gehörten folgende Mitarbeiter:innen der Stabi an:
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Hörerbriefe „Draußen vor der Tür“.

Zwischen den Schuttbergen der nachkriegsdeutschen Städte trieben massenhaft Gebrochene umher. Viele von ihnen waren zwischen 1939 und 1945 als flinke, zähe, harte Übermenschen eines Großdeutschen Reiches in den Krieg gezogen. Jetzt kehrten sie als Verlierer und Verlorene in ein Land zurück, das besiegt und besetzt war. Einer dieser Heimkehrer, die nicht heimkehren konnten, rauschte am 13. Februar 1947 durch die Radioempfänger zwischen Köln, Kiel und Berlin. Beckmann nannte er sich, hatte keinen Vornamen, „einfach Beckmann“. Er war Hauptfigur eines Hörspiels, das der Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR) mit Sitz in Hamburg produziert hatte.
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Klopstocks Kosmos

2. Februar 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 571 Aufrufe

Von Mark Emanuel Amtstätter.

Klopstocks Kleine Prosaschriften Als vor zwei Jahren der Textband zu Klopstocks Kleinen Prosaschriften erschien, wurde im Rahmen eines Blogartikels anhand eines kleinen Beispiels die Besonderheit dieser Texte skizziert, die in vielerlei Hinsicht ein Schlüssel zu Klopstocks poetischen Werken sein können und deren Lektüre dem Leser über den Zugang zu Klopstocks hochentwickeltem Sprachbewusstsein auch seinen Kosmos sprachlicher Ausdrucksmöglichkeiten eröffnet: Klopstocks kleine Prosa.

Zum Textband ist als 44. Band der Hamburger Klopstock-Ausgabe nun der Apparatband erschienen, über den die Herausgeber Horst Gronemeyer und Klaus Hurlebusch in ihrem Klappentext schreiben:

“Der Apparatband verzeichnet die relevante Überlieferung, informiert über Entstehung der Texte und über die Textkonstitution, dokumentiert textbezügliche Zeugnisse des Autors und von Zeitgenossen sowie Varianten bzw. Lesarten von Fassungen. In den Erläuterungen wird stellenweise auf Gemeinsamkeiten im Schaffen Klopstocks hingewiesen, im Nachwort geschieht das in bündiger Form.”

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Von Jürgen Neubacher.

Adresse Friedrich Schillers auf Brief von Jacob Herzfeld vom 19. Januar 1802

Adresse Friedrich Schillers auf Brief von Jacob Herzfeld vom 19. Januar 1802

2021 war es der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) möglich, für ihre Autographensammlung (genannt „Literatur-Archiv“) und in Ergänzung anderer Bestände einige herausragende Stücke zur Hamburger Musik- und Theatergeschichte zu erwerben.

Dazu zählt ein eigenhändiger Brief des von 1793 bis 1814 mit Unterbrechungen in Hamburg als Theatermusiker und freischaffender Künstler tätigen Violinvirtuosen und Komponisten Andreas Romberg (1767–1821), von dem die SUB unter ihren Musikhandschriften einen bedeutenden Teil seines kompositorischen Nachlasses verwahrt. Das an seinen Vetter Johann Christoph Schlüter gerichtete Schreiben Rombergs vom 29. April 1810 erhellt den Entstehungshintergrund eines weiteren Dokuments, das sich bereits seit 1916 im Besitz der SUB befindet: ein eigenhändiges Werkverzeichnis mit Stand von 1810, dem Romberg eine Lebensskizze vorangestellt hat. Klar ist nun durch die Zusammenführung der beiden aufeinander bezogenen Dokumente, dass das Werkverzeichnis (mit Biographie) auf Anforderung der Herausgeber eines Pariser „Dictionnaire historique de Musique“ verfasst wurde (Romberg hielt sich in den Jahren 1800–1802 mehrfach in Paris auf). Wegen Versäumens des Ablieferungstermins wurde es aber nie abgeschickt und folglich auch nicht publiziert. Bei dem im Brief genannten Lexikon handelt es sich fraglos um das zweibändige, 1810 und 1811 in Paris erschienene Dictionnaire historique des musiciens von Alexandre Etienne Choron und François Joseph Fayolle, in dem zwar ein kurzer Artikel für Rombergs Vetter Bernhard Romberg enthalten ist, einer für den bedeutenderen Andreas Romberg jedoch fehlt.
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Plakat der Ausstellung 'Borchert heutzutage' (15.1.-20.2.) „TOD: Überfressen. Glatt überfressen. Das ist alles. Heutzutage kommt man aus dem Rülpsen gar nicht heraus. Rums! Tschuldigung.“

Unter dem Motto „Hamburg liest Borchert“ stand das vergangene Literaturjahr in der Hansestadt ganz im Zeichen Wolfgang Borcherts, der im Mai 2021 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Zum Abschluss des Jubiläumsprogramms stellen Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) aus dem Studiengang Illustration von Prof. Alexandra Kardinar und Prof. Bernd Mölck-Tassel ihre Arbeiten in der Ausstellung „Borchert heutzutage“ im Ausstellungsraum der Staats- und Universitätsbibliothek vor.

Das „Heutzutage“, seine unmittelbare Gegenwart, spielte für Borchert stets eine große Rolle. Unmittelbar vor seinem Tod im November 1947 schrieb er dem Verleger Ernst Rowohlt, der den jungen Autor im Verzeichnis seines renommierten Verlags an erste Stelle setzen wollte, seine Texte seien „Feuilleton für den Tag“ – bald, so vermutete Borchert, werde „kein Mensch das Zeug mehr lesen“.
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Stabi erwirbt wiederentdeckte Autographen Georg Heyms

11. Januar 2022
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 628 Aufrufe

Briefkonvolut Georg Heym Die Handschrift eines großen Expressionisten.

Zum 110. Todestag Georg Heyms kann die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg eine spektakuläre Neuerwerbung präsentieren: Die Tochter Karl Ludwig Schneiders, Herausgeber der Heym-Gesamtausgabe, übergab der Stabi fünfzehn Briefe und Postkarten aus der Feder des großen expressionistischen Dichters. Die Autographen hatten sich im Nachlass ihres 1981 verstorbenen Vaters befunden.

Prof. Robert Zepf (Direktor der SUB):

Wir sind sehr froh, dass wir durch diese Erwerbung den in der Staats- und Universitätsbibliothek bewahrten Nachlass Georg Heyms um fünfzehn Dokumente aus dem Besitz von Karl Ludwig Schneider ergänzen können. Prof. Schneider war der Universität Hamburg eng verbunden – und hat als Herausgeber der Gesamtausgabe hier über viele Jahrzehnte zu Heym geforscht. Es ist schön, dass seine Lebensleistung durch diese kleine Nachlassergänzung hier in Hamburg auf Dauer dokumentiert wird.

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Bergedorf-Blog auch im Jahr 2022

4. Januar 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 589 Aufrufe

Bergedorf-Blog

Gute Nachricht für die Leserschaft des Bergedorf-Blogs: Staatsrat a.D. Bernd Reinert wird auch im gerade gestarteten Jahr 2022 das Blog mit seiner auf Nachrichten der Bergedorfer Zeitung gestützten historischen Rückschau auf die Ereignisse in Bergedorf vor 100 Jahren fortsetzen. Das bereits im Jahr 2013 eingerichtete Blog mit seinen historischen Betrachtungen anhand von Quellen der Stabi Hamburg geht damit in das zehnte Jahr seines Bestehens.

Der Krieg war längst zu Ende, die neue politische Ordnung war errichtet, aber wenig stabil. Die wirtschaftliche Lage verschlechterte sich aber weiter, es blieben Probleme genug.

Wie ging es weiter im Raum Bergedorf, wie änderte sich das Leben der Menschen in der Stadt Bergedorf und den Dörfern der Landherrenschaft Bergedorf? – Das wird auch in den wöchentlichen Beiträgen zum Jahr 1922 im Vordergrund stehen, aber es wird auch Artikel zu anderen Aspekten der Bergedorfer Geschichte geben…

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50 Jahre ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius

9. Dezember 2021
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 607 Aufrufe

Gerd Bucerius hat am 15. Dezember 1971 die ZEIT-Stiftung Ebelin und von Gerd Bucerius gegründet. Diese fördert seit nunmehr fünf Jahrzehnten Vorhaben in den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie Bildung und Erziehung. Auch die Stabi wurde in dieser Zeit bei der Umsetzung von zahlreichen Projekten von der ZEIT-Stiftung unterstützt. Zeit danke zu sagen und einen Rückblick auf die Zusammenarbeit von ZEIT-Stiftung und Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zu geben. Wir gratulieren nicht zuletzt mit einer strahlenden Kaiserkrone, einer Blume aus dem berühmten Moller-Florilegium, das aus dieser Zusammenarbeit resultiert (dazu später mehr).

Im ihrem 50. Jubiläumsjahr hat die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg dabei unterstützt, den 100. Geburtstag von einem der großen Söhne der Stadt angemessen zu feiern: Dank einer großzügigen Förderung von ZEIT-Stiftung und Hermann Reemtsma Stiftung konnte die Stabi den Nachlass des frühverstorbenen, generationsprägenden Hamburger Autors Wolfgang Borchert (1921-1947) in einer neuen Dauerausstellung mit dem Titel Dissonanzen präsentieren. In der Borchert-Box, einem zweiräumigen Glaskasten im Informationszentrum der SUB, können Interessierte fortan auch einen Blick in „Borcherts Zimmer“ werfen, in dem Borcherts Schreibtisch, sein Sessel und seine Bibliothek, aber auch seine Tabakspfeife und seine Modellschiffsammlung zu sehen sind.
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Stabi restituiert gemeinsam mit der ZB Recht NS-Raubgut an die Friedrich-Ebert-Stiftung

18. November 2021
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 933 Aufrufe

Von der Arbeitsstelle Provenienzforschung.

Stabi-Direktor Prof. Robert Zepf und Regine Schoch von der FES mit der Restitutionsvereinbarung

Stabi-Direktor Prof. Robert Zepf und Regine Schoch von der Friedrich-Ebert-Stiftung mit der Restitutionsvereinbarung

Am 17. November 2021 hat die Stabi zusammen mit der Zentralbibliothek Recht über 100 Bücher, Briefe und Materialien zu Otto von Bismarck an die Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. restituiert. Die Unterzeichnung der Restitutionsvereinbarung und die Übergabe der Sammlung fanden in Gegenwart einer Vertreterin der FES und einiger geladener Gäste statt. Im Rahmen der Zeremonie wurde auch noch einmal die wechselvolle Geschichte der ursprünglich in Aumühle ansässigen „Bismarck-Bücherei Specht“ nachgezeichnet, die 1927 an den SPD-eigenen Auer-Verlag verkauft worden war und zur Zeit des Nationalsozialismus als Raubgut in den Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek gelangte.
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