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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Klopstocks kleine Prosa

16. Juli 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 364 Aufrufe

Von Mark Emanuel Amtstätter.

Klopstock – Kleine Prosaschriften Von der Hamburger Klopstock-Ausgabe ist nun der 43. Band erschienen, der Textband zu Klopstocks kleinen Prosaschriften. Eine Passage aus dem Klappentext der beiden Herausgeber Horst Gronemeyer und Klaus Hurlebusch bringt auf den Punkt, was die Leserin oder den Leser des Bandes erwartet:

„Kaum ein anderer Dichter in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts besaß ein so hochentwickeltes Sprachbewußtsein wie Klopstock. Die kleinen Prosaschriften, insbesondere die umfangreichsten über den deutschen Hexameter und die Rechtschreibungsreform, geben davon Zeugnis. Der Titel von Klopstocks Aufsatzsammlung ‚Über Sprąche und Dichtkunst‘, in diesem Band erstmals buch- und orthographiegetreu wiedergegeben, bezeichnet die Leitideen der theoretischen kleinen Prosa. Das Spektrum der Themen ist jedoch weiter gespannt. Es reicht von Theologie, Moral, Kunstgeschichte und Bildkritik, Poetik, insbesondere Metrik und Verstheorie, bis zu Grammatik und Subskriptionsaufforderungen. Diese sind hier erstmals in einer Klopstock-Ausgabe gesammelt ediert.“

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Shortlist HamburgLesen 2019

9. Juli 2019
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 518 Aufrufe

Im Herbst ist es wieder soweit: Zum nunmehr siebten Mal vergibt die Staatsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen „Jahresproduktion“, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis, der am Freitag, den 25. Oktober 2019 im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen wird, sind noch folgende sieben Titel:

Shortlist HamburgLesen 2019

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Foucault in der Stabi

8. Juli 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 506 Aufrufe

Von Dr. Petra Blödorn-Meyer.

Foucault-Gedenktafel am Institut Français

Foucault-Gedenktafel am Institut Français Hamburg. Foto: Dr. Fiona Friedmann, Institut Français

Seit heute erinnert eine Gedenktafel des Institut français in der Heimhuder Str. 55 an Michel Foucault (1926-1984). Der französische Philosoph leitete von 1959 bis 1960 das Institut français de Hambourg und bewohnte die Direktorenwohnung in der ersten Etage.

Dass Foucault während seiner Hamburger Zeit auch ein eifriger Nutzer der von seinem Arbeits- und Wohnort einen Steinwurf entfernten Stabi war, ist wahrscheinlich den wenigsten bekannt. Seine Biographen erstaunt es nicht: „Und dann verbringt er – aber das ist keine Überraschung – viel Zeit in der Universitätsbibliothek“ (S.148) schreibt Didier Eribon in seiner Foucault-Biographie (Didier Eribon, Michel Foucault: Eine Biografie, 2017.), die im Original bereits 1989, wenige Jahre nach dem frühen Tod des Philosophen erschienen ist (https://beluga.sub.uni-hamburg.de/vufind/Record/026807416).

Ausführlich beschäftigt sich Rainer Nicolaysen in seinem 2016 in der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte erschienenen Beitrag „Foucault in Hamburg“ (vgl. http://www.fsw.uzh.ch/foucaultblog/uploads/Nicolaysen-Foucault.pdf) mit der bis dahin kaum beachteten Hamburger Zeit und ihrer Bedeutung für den wissenschaftlichen Durchbruch des zu jener Zeit noch unbekannten jungen Wissenschaftlers. Foucault schließt in Hamburg seine seit fünf Jahren geführten Studien ab, die in seinen Promotionsschriften „Histoire de la folie“ und „Emmanuel Kant: Antrophologie du point de vue pragmatique“ münden. Das Vorwort der Erstausgabe der Histoire de la folie à l’âge classique: folie et déraison datiert „Hambourg le 5 février 1960“:
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Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums die Schriftenreihe Mäzene für Wissenschaft ins Leben gerufen. In den Werken der im Stabiverlag Hamburg University Press erscheinenden Reihe wird seit 2007 die Geschichte der Stiftung dargestellt; außerdem werden Stifterpersönlichkeiten und Kuratoriumsmitglieder in Einzelbänden gewürdigt.
Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Universität wartet die Stiftung nun mit dem 21. Band der Reihe sowie mit der Überarbeitung des ersten Bandes auf.

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Carolin Vogel

Das Dehmelhaus in Blankenese

Künstlerhaus zwischen Erinnern und Vergessen

„Dem größten deutschen Dichter wurde eine Villa geschenkt“ titelte eine italienische Tageszeitung 1913. Hundert Jahre später stand Richard Dehmels Haus vor dem Verfall. Was war passiert?

Das Ehepaar Richard und Ida Dehmel (um 1901)

Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte eines außergewöhnlichen Ortes und seiner Bewohner. Es erinnert an zwei Schlüssel­figuren der künstlerischen Moderne: an den Lyriker Richard Dehmel (1863–1920), der Thomas Mann entdeckte, Karl Schmidt-Rottluff bewegte und Arnold Schönberg inspirierte, und an die Kunstförderin Ida Dehmel (1870–1942), die Schriftsteller anregte, für Frauenrechte kämpfte und den Künstlerinnenverband GEDOK gründete.

Basierend auf Briefen wird der Wandel des Gesamtkunstwerkes Dehmelhaus vom sagenumwobenen Künstlertreffpunkt zum Erinnerungsort nachgezeichnet. Das vorliegende Werk fragt nach Gründen für sein Verschwinden und zeigt, wie das Dehmelhaus dennoch den Stürmen des 20. Jahrhunderts standhielt.

Das Dehmelhaus von Süden (um 1912)

Während ihrer Forschung nutzte die Autorin u. a. intensiv das umfangreiche Dehmel-Archiv der Stabi, das seit 1926 Eigentum der Bibliothek ist,  jedoch bis 1939 im Dehmelhaus untergebracht war.

Angaben zur Veröffentlichung
Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-60-0,
XIV, 481.S., 52 Abbildungen (davon 20 farbig),
Hardcover, 15,1 x 22,5 cm,
39,80 EUR.

Das Werk wurde durch die Dehmelhaus Stiftung ermöglicht.

Hamburger Erklärung der Vielen

2. Mai 2019
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 735 Aufrufe

Hamburger Erklärung der Vielen

Wie viele weitere Hamburger Kultureinrichtungen hat auch die Stabi die «Erklärung der Vielen» unterzeichnet. Wir verstehen uns als Bibliothek, die einen freien Raum für Kultur und den Zugang zur Wissenschaft anbietet und leben dies in unserer täglichen Praxis. Das Motto der Erklärung der Vielen unterstützen wir ausdrücklich: Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Den kompletten Text der «Erklärung der Vielen» kann hier nachgelesen werden, dort werden wir auch als Mitunterstützer aufgeführt. Aus der Erklärung möchten wir diese Passage zitieren:

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Die Hamburger Hebraica sind online!

22. Januar 2019
von MEM — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 1.548 Aufrufe

Das Digitalisierungsprojekt der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg in Kooperation mit der National Library of Israel.

Im Februar 2018, pünktlich zum 70jährigen Staatsjubiläum Israels, konnte das Kooperationsprojekt der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (SUB) mit der National Library of Israel (NLI) zur Digitalisierung sämtlicher hebräischer Handschriften der SUB abgeschlossen werden, das mit einem Besuch des Chairman der NLI, Mr. David Blumberg, am 3. Juni 2014 in Hamburg begonnen hatte. Damit sind die Digitalisate von über 500 hebräischen Handschriften der SUB in einem weltumspannenden Projekt verfügbar. Es wurde von der NLI angeregt, um die hebräischen Handschriften aus aller Welt in einem Portal zusammenzuführen. Auf deutscher Seite wurde das Vorhaben finanziell unterstützt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Frau Staatsministerin Prof. Monika Grütters, und koordiniert von der Deutschen Nationalbibliothek. Außer der SUB waren mit ihren großen Hebraica-Beständen an dem Projektkonsortium beteiligt die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die UB Johann Christian Senckenberg Frankfurt, die UB Leipzig und die Bayerische Staatsbibliothek München.

 

Das Projekt

Abb. 1 Medienwerkstatt der Stabi: HIT Homrich Scanner (für hochauflösende Digitalisate)

Abb. 1 Medienwerkstatt der Stabi: HIT Homrich Scanner (für hochauflösende Digitalisate)

Die Hamburger hebräischen Handschriften waren in den Jahren 1953 und 1969/70 in den Räumen der Bibliothek durch die Firma Bode Mikrofilm Hamburg verfilmt worden. Die Masterfilme der ersten Tranche von 318 Handschriften wurden 1953 dem Institute of Microfilms of Hebrew Manuscripts (Jerusalem) übergeben, während 1970 die SUB Negativfilme behielt und jeweils ein Positiv-Duplikatfilm nach Jerusalem ging. Im Rahmen des Projekts wurden generell die Mikrofilme für die Digitalisierung genutzt, die Handschriften von besonderem Wert und herausragender ästhetischer Qualität ausgenommen, die möglichst vom Original gescannt werden sollten. Insgesamt beträgt der Anteil der vom Original in der Medienwerkstatt der SUB mit einem HIT Homrich Scanner und einem Wolfenbütteler Buchspiegel digitalisierten Handschriften 114 Objekte mit 28.344 Seiten (Abb. 1–2).
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Die neue ZHG ist da! (28.11.)

14. November 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 373 Aufrufe

Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 104 (2018) Präsentation der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 104 (2018).

Auch in diesem Herbst stellt der Verein für Hamburgische Geschichte den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die vier Aufsätze des neuen Bandes werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leserinnen und Lesern“ (nicht von den Autorinnen und Autoren selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Rainer Nicolaysen für den Aufsatzteil; Angela Graf und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen auf den neuen Band – sei es mit Wasser oder mit Wein – anzustoßen.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 28. November 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1.Etage

Stolpersteine in der Grindelallee 6

9. November 2018
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 503 Aufrufe

Von Anneke de Rudder.

Vielleicht fallen Ihnen in diesen Tagen plötzlich die Stolpersteine auf, die schräg vor dem Altbau der Stabi auf dem breiten Bürgersteig der Grindelallee liegen. Oft nimmt man die kleinen ins Pflaster eingelassenen Würfel aus Messing kaum noch wahr. Aber zum 9. November werden viele von ihnen von ihren Paten geputzt und dadurch wieder neu in Erinnerung gerufen. So geschehen auch in der Grindelallee 6, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabi Stolperstein-Patenschaften übernommen haben.

Acht Steine im Bürgersteig erinnern an acht jüdische Hamburgerinnen und Hamburger, die vor 77 Jahren eng zusammengedrängt in einem später zerstörten Mietshaus wohnten und von hier aus in den Tod deportiert wurden: Weiter lesen „Stolpersteine in der Grindelallee 6“

Preisträger HamburgLesen 2018

Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Staatsbibliothek HamburgLesen 2018 geht an «Speicherstadt Story – Geschichten von Menschen und Handel» von Michael Batz.

Am Freitag, 26.10.2018, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Die Kommissarische Leiterin der Staatsbibliothek, Dr. Petra Bloedorn-Meyer, überreichte dem Autor Michael Batz die Preisstatuette.
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