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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Neue Datenbank: Die Musik in Geschichte und Gegenwart

16. Juni 2017
von MJGT — abgelegt in: E-Medien — 860 Aufrufe

Musik in Geschichte und Gegenwart

Eine gute Nachricht für alle an Musik und Musikgeschichte Interessierten: Die Fakultät Geisteswissenschaften der Universität Hamburg finanziert seit diesem Monat den Zugang zu einer sehr interessanten Datenbank, die auf dem gesamten Uni-Campus und damit selbstverständlich auch in der Stabi aufgerufen werden kann: «Die Musik in Geschichte und Gegenwart» (MGG) wird im Datenbank-Informationssystem wie folgt beschrieben:

Musik in Geschichte und Gegenwart, kurz MGG, ist eine »Allgemeine Enzyklopädie der Musik«. Ihr enzyklopädischer Anspruch unterscheidet sie grundlegend von anderen Nachschlagewerken: MGG bietet tiefgehende Artikel zu jedem Bereich der Musik sowie zu vielen mit ihr verbundenen Gebieten wie Literatur, Philosophie und Bildende Kunst. MGG Online umfasst die zweite Druckausgabe der MGG (MGG2, erschienen 1994 bis 2008), deren Inhalt kontinuierlich aktualisiert, erweitert und zeitgemäß als Online-Datenbank erschlossen wird.

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ZB Recht neuer Kooperationspartner für den Campuslieferdienst

17. Mai 2017
von Redaktion — abgelegt in: E-Medien,Fachbibliotheken — 568 Aufrufe

Campuslieferdienst Das Team Dokumentlieferung informiert:

Die Zentralbibliothek Recht (ZBR) ist seit dem 15. Mai 2017 Kooperationspartner für den Campuslieferdienst. Seit dann ist auch der Bestand der ZBR über den Campuslieferdienst bestellbar.

Im Frühjahr 2016 hat die Stabi mit dem Campuslieferdienst einen neuen Service eingerichtet, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg den Zugang zu Fachinformationen erleichtert:

Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden sowie einzelne Kapitel aus Monographien aus den Beständen der SUB oder der Ärztlichen Zentralbibliothek am UKE können über den Campuslieferdienst kostenlos zur elektronischen Lieferung bestellt werden. Zeitnah werden die Texte als PDF an die E-Mail-Adresse der Besteller versandt.

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Neuer Service: Fernleihbestellung von Artikeln aus eJournals

16. März 2017
von EW — abgelegt in: E-Medien — 714 Aufrufe

Ab sofort können Sie auch Aufsätze aus eJournals selbst über Online-Fernleihe aus anderen Bibliotheken des Gemeinsamen Bibliotheksverbundes (GBV) bestellen. 22 GBV-Pilotbibliotheken, darunter die SUB Hamburg, liefern zur Zeit aus elektronischen Zeitschriften. Wenn mindestens eine dieser Bibliotheken in der Liste der „Besitzenden Bibliotheken“ auftaucht, wird Ihnen der Button „Kopiebestellung“ angezeigt, und Sie können bestellen.

In der Pilotphase sind nur Fernleihbestellungen innerhalb des GBV möglich. Später wird die Bestellmöglichkeit auch auf andere Verbünde ausgeweitet. Wenn Sie einen Aufsatz aus einem eJournal bestellen, erhalten Sie aus Urheberrechtsgründen einen Papierausdruck. Steht ein eJournal aus Lizenzgründen nicht für die Fernleihe zur Verfügung, nutzen Sie die Druckausgabe der Zeitschrift für die Fernleihe. Bei Fragen helfen Ihnen die Fernleih-Auskunft und die Bibliothekarische Auskunft gerne weiter.

Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder

20. Februar 2017
von Redaktion — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 1.488 Aufrufe

Von Bernd Reinert.

Werbe-Ansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters zum ‚Kartoffelkönig‘ mit Bildern der Schauspieler

Ein vergessener Autor, ein verschollenes Theaterstück – die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg schafft Abhilfe. Theodor Franckes „Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder“ hat Aufnahme in ihre E-Medien gefunden.

Die „grosse Lokalposse aus Hamburgs jetziger Zeit (1916)“ – so die Erinnerungsansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters – dreht sich um die Liebe und einen skrupellosen Kartoffelhändler und Bauern aus Ochsenwerder, der letztlich vor einer tatkräftigen „Landsturmfrau“ die Flucht ergreift. Der Text wurde wahrscheinlich nie gedruckt, und so kann es gut sein, dass das in den Digitalisierten Beständen jetzt eingestellte Manuskript aus einer privaten Sammlung das einzige erhaltene Exemplar ist. Das in hochdeutscher und plattdeutscher Sprache gehaltene Stück weist sicher keine besonderen Qualitäten auf (vielleicht ist es zu Recht nie im Druck erschienen), aber es ist ein Dokument seiner Zeit und ermöglicht einen Einblick in das Repertoire des Ernst-Drucker-Theaters vor gut hundert Jahren. Und es spiegelt die vom Krieg und seinen Begleiterscheinungen geprägte Lebenssituation in Hamburg: zum Zeitpunkt der Erstaufführung im Februar 1916 mangelte es an Nahrungsmitteln – im Laufe des Jahres verschärfte sich diese Situation weiter, sodass das Thema nichts an Aktualität einbüßte.
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Digitale Semesterapparate: (erst einmal) gute Nachrichten

15. Dezember 2016
von IM — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 4.312 Aufrufe

Kultusministerkonferenz (KMK), Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) haben in einer Grundsatzvereinbarung vom 23.12.2016 eine Einigung zur Anwendung des § 52a des Urheberrechtsgesetzes (UrhG) getroffen. Im Ergebnis wird die bisherige Regelung (bis 31.12.2016) mit einer pauschalen Vergütung durch Bund und Länder bis zum 30.9.2017 verlängert. Bis zum Wintersemester 2017 wird die AG weiter beraten, um eine befriedigende Lösung vereinbaren zu können. Die Vereinbarung bedarf noch der Zustimmung des Verwaltungsrates der VG Wort und der Amtschefkonferenz der KMK.
(Update vom 3.1.2017)

Gegebenenfalls wird der Gesetzgeber dabei Vorgaben machen, da die CDU-Fraktion im Deutschen Bundestag das Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz aufgefordert hat, den Gesetzentwurf mit einer allgemeinen Wissenschaftsschranke in die parlamentarische Beratung einzubringen, wie es der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD vorsieht.

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Erst einmal bleibt der Ansturm aus.

 

Die wichtigste Mitteilung für heute ist somit, dass keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden müssen!

Hintergrundinformationen finden Sie auf unserer Webseite zum Thema.

Aktuell: urheberrechtlich geschützte Textwerke in E-Learning-Plattformen

13. Dezember 2016
von IM — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 1.004 Aufrufe

Seit 2003 können Hochschulen in E-Learning-Plattformen und wissenschaftlichen elektronischen Apparaten für Forscher urheberrechtlich geschützte Werkteile zum Abruf bereitstellen. Die rechtliche Grundlage dazu bildet der Paragraf 52a des Urheberrechtsgesetzes.

Die Nutzungen wurden bislang pauschal durch die Länder für ihre Hochschulen vergütet. Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) hat auf dem Gerichtswege erstritten, dass sie für Textwerke Anspruch auf eine Einzelmeldung und Einzelvergütung jeder Nutzung hat. Die BGH-Entscheidung wurde in einem Rahmenvertrag Länder und VG Wort gefasst. Dieser tritt zum 1.1.2017 in Kraft.

Die Hamburger Hochschulen sind wie Hochschulen in den anderen Bundesländern dem Rahmenvertrag nicht beigetreten. Sie haben sich damit auch einer entsprechenden Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) angeschlossen. Grund ist, dass ein erheblicher administrativer und personeller Mehraufwand erwartet wird, der Lehre und wissenschaftliche Forschung beeinträchtigt.

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Die Ruhe vor dem Sturm?

 

Die Kultusministerkonferenz (KMK), die HRK und die VG Wort haben in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt, dass sie eine AG gegründet haben, die zum Ziel hat, bis zum Jahresende noch eine praxistaugliche Lösung über den 1.1.2017 hinaus zu finden.

Update 15.12.2016: Die AG hat eine Einigung erzielt! Es müssen keine digitalen Textdokumente zum 31.12.2016 vom Netz genommen werden!

Nähere Informationen zum Rahmenvertrag, mögliche Handlungsoptionen bei dessen Inkrafttreten sowie Unterstützung bei Fragen zur Rechtslage bieten wir Ihnen auf unserer Webseite https://www.sub.uni-hamburg.de/service/UrhG52a.

Historischer Rückblick im Bergedorf-Blog auch in 2017

5. Dezember 2016
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 921 Aufrufe

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Gute Nachrichten für die Leserschaft des Bergedorf-Blogs. Staatsrat a.D. Bernd Reinert wird auch im kommenden Jahr das Blog mit seiner auf Nachrichten der Bergedorfer Zeitung gestützten historischen Rückschau auf die Ereignisse in Bergedorf vor 100 Jahren fortsetzen. Das im Jahr 2013 eingerichtete Blog mit seinen historischen Betrachtungen anhand von Quellen der Stabi Hamburg geht damit in das fünfte Jahr seines Bestehens.

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Download und Drucken aus den UTB-studi-ebooks – jetzt ohne Login

16. November 2016
von CHJ — abgelegt in: E-Medien — 1.833 Aufrufe

UTB Vor einem Jahr haben wir über die verbesserten Nutzungsbedingungen bei den UTB-studi-ebooks berichtet: Dank der neuen Lizenz dürfen Abschnitte der beliebten Lehrbücher downgeloadet oder ausgedruckt werden. Voraussetzung war allerdings bisher, einen persönlichen Account einzurichten, eine Tatsache, die unter anderem in einem Kommentar in diesem Blog Kritik hervorrief.

Umso erfreulicher, dass der Anbieter diese Bedingung nun aufgegeben hat: Für Druck und Download ist es nicht mehr erforderlich, sich einzuloggen. Wer also bisher vor der Einrichtung eines UTB-Accounts zurückgeschreckt ist oder die Handhabung des Accounts als störend empfunden hat, kann künftig nicht nur – wie bisher – direkt die eBooks aufrufen, sondern auch Passagen im Umfang von mehreren Seiten abspeichern oder ausdrucken.
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Coding Da Vinci Nord: voller Erfolg für alle Beteiligten

7. November 2016
von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg,Schätze der Stabi — 2.283 Aufrufe

Was war das für eine tolle Atmosphäre gestern im Bunker auf dem Heiligengeistfeld im resonanzraum. Nach dem Kickoff des Kulturhackathons Coding Da Vinci Nord vom 17./18.9. haben sich gestern alle Beteiligten wieder getroffen – sowohl die Kulturinstitutionen, die ihre Daten zur Verfügung gestellt haben, als auch die Programmierer und Gestalter, die mit diesen Daten etwas Neues geschaffen haben, um der Projektpräsentation der 17 Teams und der anschließenden Preisverleihung beizuwohnen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll bei all der Begeisterung, doch machen wir es einfach so: erstmal die Preisträger und dann die Vorstellung der insgesamt sieben Projekte, die sich mit Daten der Stabi befasst hatten.
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Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte

17. Oktober 2016
von MJGT — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 897 Aufrufe

Aufruf zur Gründung einer jüdischen Bibliothek und Lesehalle, Hamburg, Oktober 1905

Im September wurde im Lichthof der Stabi der Launch des digitalen Jubiläumsprojekts des Institutes für die Geschichte der deutschen Juden gefeiert (siehe Artikel im Stabi-Blog). Auf der Startseite der Online-Quellenedition «Hamburger Schlüsseldokumente zur deutsch-jüdischen Geschichte» wird ihr Auftrag wie folgt beschrieben:
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