Die Hörzu von 1946 bis 2018 – nun digitalisiert abrufbar in der Stabi
20. März 2026
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 1.267 Aufrufe
Von Niels Peters
In alten Fernseh- und Radioprogrammen schmökern: es gibt manchmal Publikationen, die für Wissenschaftler:innen und Privatpersonen gleichermaßen interessant sind. Dazu gehört auch die Hörzu, die ab sofort digital zugänglich ist. Sie ist als älteste deutsche Programmzeitschrift ein lebendiges Zeitdokument der deutschen Medienkultur seit 1946.
Ein Blick lohnt sich alle Mal: vor genau 45 Jahren wurde die erste Sendung ‘Wetten dass…?’ in der Hörzu für den 14.02.1981 angekündigt. An was sich heute vermutlich niemand mehr erinnert: als Konkurrenz lief in der ARD die Erstausstrahlung des Films ‘Alte Liebe’ mit Karl Schönböck und im Dritten lief eine Wiederholung der amerikanischen Krimiserie ‘Harry O’.
Die Zeitschrift eröffnet einen umfassenden Blick in die Radiogeschichte der Nachkriegszeit und in die Fernsehgeschichte der Wirtschaftswunderzeit bis in die 2010er Jahre. Mit einem Sender begann im Dezember 1952 die Ausstrahlung des deutschen Fernsehens offiziell, zunächst täglich für 3 Stunden am Abend. Heute bedienen mehrere 100 Sender rund um die Uhr das Unterhaltungs- und Informationssinteresse.
Mit den Jahren steigerte die Hörzu ihre Auflage, von zunächst 250.000 Exemplaren à 30 Pfennig auf über 4,4 Millonen Anfang der 80er Jahre. Heute verkaufen sich über 600.000 Exemplare (Preis im Einzelkauf: 2,60 €), die von rund 2,9 Millionen Menschen gelesen werden. Seit Anfang an mit dabei: der Igel Mecki, der mit seinen Freunden Charly Pinguin, Schrat und den Goldhamstern Abenteuer erlebt.
Unsere Nutzer:innen haben mit der digitalisierten Hörzu nicht nur Zugriff auf das originale Layout, sondern auch auf die enthaltenen Illustrationen, Rätsel und Werbeanzeigen.
Wir stellen die Hörzu als urheberrechtskonforme Terminallösung zur Verfügung, sie kann während der gesamten Öffnungszeiten im Lesesaal der Stabi am Einzelplatz-PC genutzt werden – auch ohne Bibliotheksausweis.
Bei Fragen zur Nutzung schreiben Sie uns: auskunft(at)sub.uni-hamburg.de
Altbewährt, aber neu gestaltet: Eine praktische Einführung in die neue Suchoberfläche der Hamburger Adressbücher Digital (27.11.)
13. November 2025
von HS — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,E-Medien,Hamburg — 1.174 Aufrufe
Update: Aufgrund der großen Nachfrage ist die Veranstaltung vom 27. November 2025 bereits ausgebucht. Sie können sich jedoch gerne per E-Mail an landesbibliothek@sub.uni-hamburg.de für die Warteliste eintragen lassen.
Die Hamburger Adressbücher (adressbuecher.sub.uni-hamburg.de) gehören zu den ersten digitalisierten Beständen der Staats- und Universitätsbibliothek und sind bis heute ein wichtiges Rechercheinstrument für alle Interessierten an der Geschichte der Stadt. Nach über fünfzehn Jahren war es technisch notwendig, die Inhalte in eine neue, zeitgemäße Suchoberfläche zu überführen, die nun auch eine komfortable Volltextsuche und eine Vielzahl an Filtermöglichkeiten bietet.
Um Ihnen den Einstieg und das Kennenlernen der neuen Suchoberfläche zu erleichtern, laden wir Sie herzlich zu unserer praxisorientierten Informationsveranstaltung ein!
Veranstaltungsdetails
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- Datum & Zeit: Donnerstag, 27. November 2025, 16:00-17:00 Uhr
- Ort: PC-Schulungsraum im Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek, 2. Stock, Raumnummer AB 205, Treffpunkt für Ortsunkundige beim Haupteingang im Foyer der Bibliothek um 15:45 Uhr
- Teilnahme: kostenfrei
- Anmeldung: per E-Mail an landesbibliothek@sub.uni-hamburg.de
- Teilnehmerzahl: max. 15 Plätze (begrenzte Plätze – eine frühzeitige Anmeldung wird empfohlen)
- Hinweis: PCs stehen vor Ort zur Verfügung
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Einschränkung des E-Medien-Angebots ab 2026
11. November 2025
von ST — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Fachbibliotheken — 2.801 Aufrufe
Aktuell ist die Staats- und Universitätsbibliothek auf vielen Gebieten mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert, die Einsparungen – auch bei der Erwerbung wichtiger Literatur und der Bereitstellung von elektronischen Medien – unvermeidlich machen. Die Universität Hamburg und die Stabi stellen für viele wichtige Ressourcen die Finanzierung zwar weiterhin gemeinsam sicher, dennoch können einige unserer Lizenzen für E-Books, E-Journals und Datenbanken in 2026 leider nicht weitergeführt werden.
Unser Tipp: Bis zum 31.12.2025 besteht noch der Zugriff auf alle Inhalte!
Wir empfehlen, wichtige Recherchen in den von Ihnen genutzten Medien vorher abzuschließen und benötigte Artikel, Buchkapitel oder andere Materialien unter Beachtung des Lizenzrechts rechtzeitig herunterzuladen und zu sichern.
Betroffen sind folgende Angebote: Weiter lesen “Einschränkung des E-Medien-Angebots ab 2026”
Die Hamburger Adressbücher – jetzt mit Volltextsuche
1. Oktober 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 6.691 Aufrufe
Seit 2010 stellt die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg die Hamburger Adressbücher online zur Verfügung. Das Angebot gehörte zu den ersten digitalisierten Beständen unseres Hauses – und ist bis heute ein zentraler Zugang zur Geschichte Hamburgs.
Ein einzigartiger Bestand
Präsentiert werden alle erschienenen Jahrgänge des Hamburger Adressbuchs (1787–1966), des Altonaer Adressbuchs (1802–1938) und des Bergedorfer Adressbuchs (1880–1938); hinzu kommen Vorläufer aus dem 18. Jahrhundert sowie weitere für Hamburg relevante Adress- und Fernsprechbücher.
Die Bände verzeichnen Personen, Straßen, Firmen, Institutionen und Vereine. Damit eröffnen sie Perspektiven für Stadt- und Sozialgeschichte, genealogische Recherchen und viele weitere Fragestellungen – von der Nachbarschaft im 19. Jahrhundert bis zu Unternehmensspuren im 20. Jahrhundert.
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Automatisierte E-Pflicht-Ablieferung für E-Books in produktivem Betrieb
3. Juni 2025
von HS — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 1.343 Aufrufe
Im Januar 2025 starteten das Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ) und die SUB Hamburg ein Einführungsprojekt zur automatisierten Elektronischen Pflichtablieferung (E-Pflicht) auf Grundlage des Hamburger Pflichtexemplargesetzes (PEG). Im Rahmen des Dienstes werden Verlagspublikationen automatisiert gesammelt, verarbeitet und langzeitarchiviert. Zum 03.06.2025 wurde der produktive Betrieb für monographische Verlagsablieferungen an der SUB erfolgreich aufgenommen. Das Verfahren wird im Laufe des Jahres auch auf E-Journals ausgeweitet. Weitere Informationen zur Pflichtablieferung finden Sie unter:
https://www.sub.uni-hamburg.de/hamburg/pflichtexemplare.html
De Gruyter-E-Books
24. April 2025
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien — 1.212 Aufrufe
Bis zum 25.4.2025 konnten wir Ihnen die Lizenz für den Vollzugriff auf fast alle De Gruyter-E-Books bieten. Diese Lizenz endet nun.
Bei Fragen schreiben Sie uns gerne: auskunft@sub.uni-hamburg.de
Wir bieten Ihnen aber weiterhin den Zugriff auf bereits dauerhaft erworbene Titel sowie auf Titel, die Open Access über die De Gruyter-Plattform zur Verfügung stehen. Alle können Sie wie gewohnt über die Kataloge aufrufen. Eine Auswahl finden Sie hier: Katalogplus
Scopus und Web of Science – unser Angebot für Ihre wissenschaftliche Arbeit
3. September 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien — 3.194 Aufrufe
Datenbanken, die Forschungsliteratur indexieren, sind von zentraler Bedeutung im wissenschaftlichen Publikationsprozess und unverzichtbar für die Recherche nach relevanter wissenschaftlicher Literatur. Mit Scopus und dem Web of Science werden im Bibliothekssystem Universität Hamburg derzeit zwei fachübergreifende Datenbanken lizenziert.
Informationen zu den Datenbanken finden Sie in folgenden Flyern: Scopus Fact Sheet (PDF, 1,3 MB) und Fact sheet | Web of Science (882 KB).
Ihre Meinung ist gefragt!
Welche Publikationsdatenbanken benutzen Sie im wissenschaftlichen Alltag? Wie sind Ihre Erfahrungen und Anforderungen? Um das Angebot angemessen weiterzuentwickeln, führen die Universität und die Stabi eine Umfrage durch, die sich an Beschäftigte und Studierende richtet. Sie können sich noch bis zum 30. September 2024 beteiligen:
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Nun im Diamond Open Access: die Zeitschrift manuscript cultures des CSMC
14. August 2024
von Redaktion — abgelegt in: E-Medien,Hamburg University Press — 2.578 Aufrufe
Von Dr. Oliver Krüger.
Bei manuscript cultures handelt es sich um eine frei verfügbare wissenschaftliche Zeitschrift, die sich der Erforschung von Schriftartefakten weltweit widmet. Ab der Ausgabe 24 wird manuscript cultures von Hamburg University Press, dem Open-Access-Publikationsdienst der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, gehostet. Damit erscheint die Zeitschrift zukünftig als Diamond-Open-Access-Zeitschrift. Beim Diamond Open Access fallen keine Kosten für Lesende und Autor:innen an. Während die technische Infrastruktur von einer wissenschaftlichen Bibliothek zur Verfügung gestellt wird, liegt die inhaltliche Verantwortung weiterhin allein in den Händen des Herausgeber-/Redaktionsteams und somit der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
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Digitaltag 2024: Die Vermittlung von Wissenschaft und Kultur im FID Romanistik (7.6.)
21. Mai 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,E-Medien — 2.775 Aufrufe
Die Initiative “Digital für alle” hat den Digitaltag ins Leben gerufen. Der Digitaltag macht Digitalisierung mit zahlreichen Aktionen für alle Bürgerinnen und Bürger alltagsnah erlebbar. Durch verschiedene Veranstaltungsformate von Vereinen, Behörden und Unternehmen schafft der Digitaltag eine Plattform, um die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten und zu diskutieren.
Bei der kommenden Ausgabe des Digitaltages am Freitag, dem 7. Juni ist die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg mit dieser virtuellen Veranstaltung dabei:
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Alles abgekupfert! Die Kupferstichsammlung der Stabi Hamburg ist online
15. Mai 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg — 2.974 Aufrufe
Die sieben Tugenden in allegorischer Darstellung, der Kreislauf des menschlichen Daseins als unausweichliche Schicksalsabfolge oder antike Mythen als zeitlose Wahrheiten – die Kupferstichsammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg birgt in etwa 3200 Blättern aus dem 15. bis 19. Jahrhundert eine große inhaltliche Breite und stellt damit einen weitgehend unerforschten Schatz für die kunsthistorische Forschung und Lehre dar. Dieser Bestand ist jüngst in einem sechsjährigen Projekt vollständig katalogisiert und digitalisiert worden.
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