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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Open-Access-Woche 2018: die Stabi ist dabei

9. Oktober 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,Open Access,Open Science — 6.345 Aufrufe

Open-Access-Woche 2018 In der Woche vom 22. bis 28.10.2018 wird weltweit das Thema Open Access aufgegriffen, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren. Die Woche steht unter dem Motto “Angemessene Grundlagen für offenes Wissen schaffen” (Designing Equitable Foundations for Open Knowledge). Das Motto formuliert eine zentrale Anforderung für das Wissenschaftssystem im Wandel. Regierungen, Förderorganisationen, Universitäten, Verlage und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übernehmen zunehmend offene Richtlinien und Praktiken. Um diese umzusetzen, müssen Grundlagen und Strukturen geschaffen werden, die alle Beteiligten vom freien Zugang profitieren lassen.

Weitere Informationen zur Open-Access-Woche finden Sie unter www.openaccessweek.org und auf Twitter unter dem Hashtag #oaweek sowie in einer Blogserie.
[Update] Veröffentlichte Beiträge:

Die Stabi beteiligt sich mit folgenden Veranstaltungen:
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Weltgemeinschaft am Abgrund: Warum wir eine starke UNO brauchen (17.10.)

2. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.329 Aufrufe

Vereinte Nationen

Lesung und Diskussion mit dem Autor Mark Engelhardt.

Mark Engelhardt. Foto: Andrea Vollmer

Mark Engelhardt. Foto: Andrea Vollmer

Die UN befindet sich in der schwersten Krise seit ihrer Gründung vor 70 Jahren. Ein globales neoliberales Spardiktat hat den Staatenbund ebenso an den Abgrund manövriert wie Bürokratie und Dilettantismus in den eigenen Reihen. Despoten und Populist_innen versuchen jetzt, der UN den Rest zu geben. Mit ihren veralteten Strukturen und unzureichenden Ressourcen sind die UN kaum mehr in der Lage, ihre bisherigen Aufgaben zu erfüllen: den Erhalt des Weltfriedens, die Garantie grundlegender Menschenrechte, die Ermöglichung von Gesundheit und Entwicklung für alle – von neuen Herausforderungen wie Cyberkriegen ganz zu schweigen. Was muss jetzt geschehen, damit die UN erhalten bleiben? Müssen sie sich neuen Aufgaben zuwenden, um relevant zu bleiben – dem globalen Terrorismus, Cyberkriminalität, der Regulierung autonomer Waffensysteme? Welche Rolle sollte Deutschland dabei spielen?

„Weltgemeinschaft am Abgrund. Warum wir eine starke UNO brauchen” ist kein nüchternes Sachbuch. Es ist ein Plädoyer für die Vereinten Nationen, leidenschaftlich und dringlich, jedoch nie naiv oder beschönigend. Im Gegenteil.“ – Tatjana Heid, F.A.Z.
Quelle: Ch. Links Verlag
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Geschichte machen – Praktiken der Geschichtsproduktion (5.10.)

17. September 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.835 Aufrufe

Zeitschrift 'Scientific American', Ausgabe vom 6. November 1886, S. 1.

Geschichte findet statt: in Büchern und Aufsätzen, vor allem aber auch in Ausstellungen, Museen und Gedenkstätten, in Videospielen, Comics, Spielfilmen, Fernseh-Dokumentationen oder auf der Theaterbühne. Alle diese Formen wirken sich aus auf unser Geschichtsbewusstsein. Sie können auch verstanden werden als eigenständige Historiographien, mit jeweils ganz eigenen medialen Regeln und Bedingungen für die Art und Weise, wie in ihnen Geschichte erzählt werden kann.

Wenn wir uns in der Gegenwart über die Vergangenheit verständigen und darüber, was sie für unser Handeln in der Zukunft lehrt, dann geschieht dies nicht allein über die bewusste Auseinandersetzung mit der universitären Geschichtsschreibung. Es sind auch und gerade die vielen anderen, oft unterhaltsamen Formate von Geschichte, die zur Entwicklung des Geschichtsbewusstseins beitragen.
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Ausstellung: Kopieren, bewahren, Neues schaffen (27.9.2018 – 6.1.2019)

7. September 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.704 Aufrufe

Die Schriftkunst von Chen Songzhang und Zhu Yongling – 秦漢簡帛書跡現代演繹–陳松長朱永靈書法藝術展.


Schriftzeichen – Kommunikation, Erinnerung oder Ausdruck von Individualität?

Kopieren, bewahren, Neues schaffen. Die Schriftkunst von Chen Songzhang und Zhu Yongling Die beiden Gegenwartskünstler Chen Songzhang und Zhu Yongling beziehen sich mit dem Kopieren schriftlicher Vorlagen längst vergangener Jahrhunderte auf überlieferte chinesische Schriftzeichen, die sie in einem intelligenten Spiel neu verwenden. Durch Kunstgriffe im Bereich von Layout und Position der Zeichen werden völlig neue Bezüge und Wechselwirkungen geschaffen. Als Schriftträger dienen ihnen nicht nur Papier, sondern auch Seide und Keramik.

SFB 'Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa' Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit von Staatsbibliothek Hamburg und SFB „Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa“ der Universität Hamburg präsentiert.

Ein reich bebilderter dreisprachiger Ausstellungsband erscheint in der Zeitschriftenreihe manuscript cultures des Sonderforschungsbereiches als Druck sowie Open Access im Internet.
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Stabi-Veranstaltungsflyer Oktober 2018

6. September 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.251 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Oktober

In unserem monatlich erscheinenden Flyer zeigen wir das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi im Überblick. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Die neueste Ausgabe mit dem umfangreichen Programm für den kommenden Monat Oktober ist in diesen Tagen eingetroffen. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden: Flyer Oktober 2018 (PDF, 1,4 MB).
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elbcanto singt Gedichtvertonungen von Eichendorff und Mörike (24.9.)

31. August 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.624 Aufrufe

Gelassen stieg die Nacht ans Land.

elbcanto

Das Hamburger Vokalensemble elbcanto widmet sich in seinem diesjährigen musikalischen Projekt den romantischen Lyrikern Joseph von Eichendorff und Eduard Mörike.

Die Gedichte der beiden Schriftsteller finden an diesem Abend sowohl in der Tonsprache der romantischen Komponisten Fanny Hensel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann und Max Bruch Ausdruck als auch in modernen Vertonungen des 20. Jahrhunderts von Harald Genzmer und Hugo Distler.
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Kurze Ausstellungspause wegen Sicherheitssanierung

13. August 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Baustelle Stabi — 2.315 Aufrufe

Ausstellungspause wegen Sicherheitssanierung

Stabi runderneuert Heute wird in unserem Ausstellungsraum die bis gestern gezeigte Ausstellung über Stammbücher und Freundschaftsalben in Hamburg abgebaut. Dann beginnen wir mit den geplanten Maßnahmen der Sicherheitssanierung im Ausstellungsraum.

Die nächste Ausstellung eröffnen wir am 26. September 2018: «Kopieren, bewahren, Neues schaffen – Die Schriftkunst von Chen Songzhang und Zhu Yongling – 秦汉简帛书迹的现代演绎–陈松长朱永灵书法艺术展» (Laufzeit bis 6. Januar 2019, nähere Infos dazu nächsten Monat hier im Blog).

Visuelle Skepsis im öffentlichen Raum – Der Umgang mit 'belasteten' Denkmalen Fragwürdige Erinnerung – ungeliebtes Erbe – strittiges Erbe – belastete Denkmale – problematische Denkmäler – unbequemes Erbe.

„Braucht eine souveräne Demokratie den symbolischen Bruch mit ihrer schweren Vergangenheit oder kann und sollte sie sogar unverfälscht aufzeigen, was einmal war und nie mehr sein sollte?“ Dieses Zitat aus einem Artikel von Dina Dorothea Falbe (2016) in dem Architekturportal BauNetz zur Instandsetzung der Münchner Ausstellungshalle „Haus der Kunst“ zeigt ein Grunddilemma der Denkmalpflege im Umgang mit „belasteten“, „problematischen“ oder „unbequemen“ Relikten der Vergangenheit im öffentlichen Raum auf. Soll man sie unkommentiert ihre Wirkung entfalten lassen oder ist man verpflichtet, Ideologiekritik zu üben, um ihre Definitionsmacht im Stadtraum einzuhegen?

Vielfach hat man sich in der Vergangenheit diesen Fragen entzogen, indem man Informationstafeln aufstellte, in denen Kritik geübt wurde und eine Neukontextualisierung stattfand. Diese Lösung führt allerdings zu einem Medienwechsel. Die ästhetischen Positionen der Architektur oder Skulptur werden in Texte übersetzt – während die rhetorische Reichweite letzterer im Vergleich häufig schlechter abschneidet.
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Der Umgang mit „belasteten“ Denkmalen (27.8.-19.11.)”

Veranstaltungsflyer September

8. August 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.010 Aufrufe

Flyer September 2018

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat September ist nun da: Flyer September 2018 (PDF; 1,2 MB).
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Umgang mit Massenverbrechen in Familie und Gesellschaft (31.8.)

3. August 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.894 Aufrufe

Umgang mit Massenverbrechen in Familie und Gesellschaft Argentinien, Deutschland und Spanien im Vergleich. Täternachkommen im Gespräch.

Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

In Argentinien haben Kinder von Tätern der argentinischen Militärdiktatur im vergangenen Jahr die Gruppe Historias Desobedientes („Ungehorsame Geschichten“) gegründet, um das Schweigen in der Gesellschaft und in den Familien zu brechen. Unter ihnen ist Liliana Furió, Tochter eines Argentiniers, der zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist, weil er während der rechten Militärdiktatur von 1976 bis 1983 für Folter, das Verschwindenlassen von Personen sowie die Aneignung von Kindern verantwortlich zeichnete. In Deutschland gibt es vergleichbare Bemühungen von Nachfahren von NS-TäterInnen – zu ihnen gehören Barbara Brix, Tochter eines NS-Täters, der sich als Arzt in einer SS-Einsatzgruppe am Holocaust in Osteuropa beteiligte, und Dieprand von Richthofen, dessen Verwandter als Kommandant der „Legion Condor“ während des Spanischen Bürgerkriegs die baskische Stadt Guernica bombardieren ließ.

Im Gespräch mit Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) sprechen diese drei Nachkommen von Tätern über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Aufarbeitung von Massenverbrechen in Familien und Gesellschaften in Deutschland, Argentinien und Spanien.
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