FAQ
© 2026 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Frühjahrs-Konzert des barockwerk hamburg verschoben

3. März 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.438 Aufrufe

Das ursprünglich wie seit vielen Jahren für Anfang März 2022 vorgesehene Konzert des Ensembles barockwerk hamburg im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg muss coronabedingt auf den 17. und 18. August 2022 verschoben werden.

barockwerk hamburg Geplant ist schon seit längerem – und gewinnt nun besondere Aktualität – die Aufführung der „Friedens-Cantate“ 1763 des „besten“ Kompositionsschülers, den Telemann nach eigener Aussage (1754) „jemals in Componieren“ unterrichtet hatte, des Lüneburger Organisten Johann Christoph Schmügel (1727–1798). Der Text dieser anläßlich des Endes des Siebenjährigen Kriegs entstandenen und im Fürstensaal des Lüneburger Rathauses uraufgeführten Kantate, stammt von dem späteren Direktor der Hamburger Stadtbibliothek, Christoph Daniel Ebeling (1741–1817), der damals unmittelbar vor dem Beginn eines Theologiestudiums in Göttingen stand. Schmügels großdimensionierte, seit 1763 nicht mehr erklungene Komposition zählt mit zum Besten, was zu dieser Zeit im norddeutschen Raum musikalisch hervorgebracht wurde.
Weiter lesen “Frühjahrs-Konzert des barockwerk hamburg verschoben”

Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945 Mittwoch, 9. März 2022, 18 Uhr, Vortragsraum.

Das Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945: Zentrallager des KZ-Systems.

Das KZ Sachsenhausen war für Hamburg von großer Bedeutung: Viele Hamburger*innen waren dort inhaftiert, weil das bei Berlin gelegene Konzentrationslager bis zur Gründung des KZ Neuengamme 1940 das Lager für ganz Norddeutschland war. Darüber hinaus war Sachsenhausen ein zentrales Muster- und Ausbildungslager für das ganze Reichsgebiet. Von dort aus gründete die SS viele neue Konzentrationslager und verteilte Gefangene aus Massentransporten aus dem östlichen Europa auf andere Lager. Auch wurden in dem Lager Mordtechniken entwickelt und erprobt und besonders viele Menschenversuche durchgeführt. Im Rahmen der Veranstaltung stellt Dr. habil. Hermann Kaienburg (Historiker, Hamburg) seine kürzlich erschienene umfassende Forschungsarbeit zu diesem Lager vor.

Eintritt frei. Anmeldung bis zum 2. März 2022 über das Online-Formular der KZ-Gedenkstätte Neuengamme unter https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/veranstaltungskalender/

Meinungskrise und Meinungsbildung – Buchvorstellung und Gespräch (3.3.)

21. Februar 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.201 Aufrufe

Prof. Dr. Christian Bermes. Foto: Juliane Liebers

Prof. Dr. Christian Bermes. Foto: Juliane Liebers

Meinungskrise und Meinungsbildung. Eine Philosophie der Doxa Mit Dr. Agata Klaus und Prof. Dr. Christian Bermes,
Donnerstag, 3. März 2022, 18 Uhr, Lichthof, Eingang Grindelallee.

In seinem neuen Buch Meinungskrise und Meinungsbildung. Eine Philosophie der Doxa setzt sich Prof. Christian Bermes mit der gegenwärtigen Debattenkultur auseinander. Er fragt nach dem Stellenwert von Meinungen in einer zunehmend fragmentierten Öffentlichkeit und thematisiert Rolle und Funktion von Meinungen zwischen Privatmeinung und fundierter Erkenntnis. Seine Thesen diskutiert er im Lichthof der Stabi mit Dr. Agata Klaus, der Geschäftsführerin der Deutschen Nationalstiftung.

Prof. Bermes leitet das Institut für Philosophie an der Universität Koblenz-Landau. Im Zentrum seiner Forschungsprojekte stehen aktuelle Fragen der Sozialphilosophie und politischen Anthropologie.
Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Eintritt frei. Anmeldung bis zum 2. März 2022 über https://www.kas.de/de/web/hamburg/veranstaltungen

Ausstellung „Proleten auf Karton“ (2.3.-10.4.)

21. Februar 2022
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.145 Aufrufe

Plakat der Ausstellung 'Proleten auf Karton' (2.3.-10.4.) Postkarten der Arbeiter*innenbewegung aus den Zwischenkriegsjahren.

Seit 150 Jahren sind in Deutschland Postkarten in Gebrauch. Milliardenfach sind sie gedruckt und verschickt, in Schuhkartons gesammelt oder an Wände gepinnt worden. In ihrer schieren Menge und in ihrer Vielfalt sind sie selten beachtete Zeugnisse der Entwicklungen in Kunst und Kultur, Gesellschaft und Politik.

Die Ausstellung „Proleten auf Karton. Postkarten der Arbeiter*innenbewegung (1919 – 1939)“, kuratiert von René Senenko, entwickelt anhand der gezeigten Karten eine ganz eigene Chronik Hamburgs in den Zwischenkriegsjahren. Sie wirft Schlaglichter auf die wechsel- und widerspruchsvolle Geschichte der Arbeiter*innenbewegung in der Hansestadt, auf längst vergessene Organisationen und Projekte des proletarischen Sports, der Arbeiter*innenkultur, der Arbeiter*innenjugend und der Wehrverbände, die der SPD und der KPD nahestanden. Zudem erzählen die Karten von einzelnen, heute kaum mehr bekannten Geschehnissen aus der Ära der Weimarer Republik.
Weiter lesen “Ausstellung „Proleten auf Karton“ (2.3.-10.4.)”

Plakat der Ausstellung 'Borchert heutzutage' (15.1.-20.2.) „TOD: Überfressen. Glatt überfressen. Das ist alles. Heutzutage kommt man aus dem Rülpsen gar nicht heraus. Rums! Tschuldigung.“

Unter dem Motto „Hamburg liest Borchert“ stand das vergangene Literaturjahr in der Hansestadt ganz im Zeichen Wolfgang Borcherts, der im Mai 2021 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte. Zum Abschluss des Jubiläumsprogramms stellen Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) aus dem Studiengang Illustration von Prof. Alexandra Kardinar und Prof. Bernd Mölck-Tassel ihre Arbeiten in der Ausstellung „Borchert heutzutage“ im Ausstellungsraum der Staats- und Universitätsbibliothek vor.

Das „Heutzutage“, seine unmittelbare Gegenwart, spielte für Borchert stets eine große Rolle. Unmittelbar vor seinem Tod im November 1947 schrieb er dem Verleger Ernst Rowohlt, der den jungen Autor im Verzeichnis seines renommierten Verlags an erste Stelle setzen wollte, seine Texte seien „Feuilleton für den Tag“ – bald, so vermutete Borchert, werde „kein Mensch das Zeug mehr lesen“.
Weiter lesen “Borchert heutzutage – Ausstellung von Studierenden der HAW in der Stabi (15.1.-20.2.)”

Plakat _Borchert HAWAls willkommene Ergänzung zu unseren eigenen Veranstaltungen und Ausstellungen zu Wolfgang Borchert in dessen Jubiläumsjahr weisen wir sehr gerne auf diese tolle Ausstellung hin: Anlässlich des 100. Geburtstages des Hamburger Schriftstellers Wolfgang Borchert stellen Illustratoren der HAW Hamburg (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) in der Fabrik der Künste ihre Arbeiten aus.

Vernissage: Mo., 15.11.2021 19 Uhr

Öffnungszeiten: Di. – Fr.: 15 – 19 Uhr; Sa. – So.: 12 – 18 Uhr

Eintritt frei. Adresse / Anfahrt Fabrik der Künste

TOD: Überfressen. Glatt Überfressen. Das ist alles.

Heutzutage kommt man aus dem Rülpsen gar nicht heraus.

Rums! Tschuldigung.

Weiter lesen “Wolfgang Borchert – Heutzutage: Ausstellung in Fabrik der Künste (15.-21.11.)”

Abgesagt: Vortrag Griechische Häftlinge im KZ Neuengamme

9. November 2021
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.086 Aufrufe

Loukas Lymperopoulus

Loukas Lymperopoulus

Update: Die Veranstaltung wurde von den Veranstaltern abgesagt und wird im nächsten Jahr nachgeholt.

Dienstag, 23. November 2021, 18.00–19.30 Uhr

Über das Schicksal der griechischen Häftlinge im KZ Neuengamme und seinen Außenlagern ist in Deutschland wie auch in Griechenland bis heute nur wenig bekannt. Auf der Grundlage von Recherchen in verschiedenen Archiven und Gesprächen mit Nachkommen sowie einem Überlebenden ist es Loukas Lymperopoulus gelungen, einigen der überlieferten Häftlingsnummern einen Namen und ein Gesicht zu geben und folgende Fragen zu beantworten: Aus welchen Regionen Griechenlands stammten sie? Aus welchen Motiven, zu welchem Zeitpunkt und an welchem Ort wurden sie verhaftet? Wie erlebten sie die Haft und wie verlief die Rückkehr der Überlebenden nach Griechenland?

Moderation: Alyn Beßmann (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte).
Weiter lesen “Abgesagt: Vortrag Griechische Häftlinge im KZ Neuengamme”

Podiumsdiskussion „Sedanstraße umbenennen!“ (22.11.)

8. November 2021
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.025 Aufrufe

Logo 'Sedanstraße umbennen!' Montag, 22. November 2021, 18.30 Uhr im Vortragsraum.

Die Initiative Sedanstraße umbenennen! lädt ein zur Diskussion über die angestrebte Umbenennung der Sedanstraße in Eimsbüttel und eine Neubenennung nach dem Hamburger Friedensaktivisten und Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann.

Diskutiert wird mit:
Weiter lesen “Podiumsdiskussion „Sedanstraße umbenennen!“ (22.11.)”

Verleihung Buchpreis HamburgLesen 2021

22. Oktober 2021
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.927 Aufrufe

Am Freitag, dem 29. Oktober, ab 17 Uhr ist es wieder soweit: Zum neunten Mal vergibt die Stabi den Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen “Jahresproduktion”, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis sind folgende sieben Titel der Shortlist:

Shortlist HamburgLesen 2021

Weiter lesen “Verleihung Buchpreis HamburgLesen 2021”

Helfen bedeutet Leben. Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland (1920-1935)Eine Ausstellung der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf im Rahmen des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Nach der Russischen Revolution von 1917 und dem folgenden blutigen Bürgerkrieg flüchteten Tausende Juden aus Russland nach Deutschland. Hier erwartete sie häufig ein Leben in Armut und gesellschaftlicher Randständigkeit. Mit dem Verband russischer Juden organisierte Jacob Teitel (1850 – 1939), der „heitere Gerechte“ (Maxim Gorki), materielle Unterstützung und verlor dabei nie das Wichtigste aus den Augen: die Würde des Menschen. Ihm und seinem Lebenswerk widmet sich die Ausstellung „Helfen bedeutet Leben. Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland (1920 – 1935)“.

Teitel, von Simon Dubnow als „Exilarch der russischen Kolonie in Berlin“ bezeichnet, setzte sich mit dem Verband für die Rechte der russisch-jüdischen Flüchtlinge in Deutschland und auf internationaler Ebene ein. Seine Ideen der sozialen Solidarität und des gesellschaftlichen Engagements in der Flüchtlingsarbeit haben bis heute Bedeutung. In der NS-Zeit leisteten der bis 1935 in Deutschland aktive Verband und seine Nachfolgeorganisationen in Frankreich (1935 – 1965) und den USA (1941 – 1965) Hilfe für das Überleben von Juden in Deutschland und unterstützten sie bei der Auswanderung nach Palästina und in die USA.
Weiter lesen “Helfen bedeutet Leben. Jacob Teitel und der Verband russischer Juden in Deutschland (1920-1935) (9.11.-2.12.)”