Gesellschaft der Freunde: 20 Jahre Akademie der Wissenschaften in Hamburg (24.2.)
10. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 262 Aufrufe
Dienstag, 24.2., 18 Uhr, Carl-von-Ossietzky-Forum.
Hintergrundgespräch mit Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Ein Rückblick und Ausblick zum 20-jährigen Bestehen der Akademie.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder 040-42838-5274. Nichtmitglieder willkommen, sofern Plätze frei sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Roter Salon: „Marx als Demokrat oder: Das Ende der Politik“ – Alex Demirović (23.2.)
10. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 279 Aufrufe
Montag, 23.2., 18.30 Uhr, Vortragsraum.
Karl Marx kritisierte die liberale Demokratie als Form der Herrschaft der Bourgeoisie und war zugleich radikaler Verfechter demokratischer Selbstbestimmung. Alex Demirović zeigt, wie sich Karl Marx’ Verständnis von Demokratie im Lauf der Zeit verändert hat. Er weist anhand von Quellen nach, dass es Marx keineswegs darum ging, die Demokratie abzuschaffen der einzuschränken, sondern sie aus der Erstarrung in bürgerlichen Institutionen zu befreien.
Eine Veranstaltung des Roten Salons. Der Rote Salon ist ein 2024 vom Journalisten Michael Hopp gegründetes Veranstaltungsformat, das politische Literatur im Gespräch mit den Autor:innen vorstellt. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Anmeldung unter: www.roter-salon-hamburg.de.
Veranstaltungsflyer März 2026
9. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 348 Aufrufe
Das Veranstaltungsprogramm der Stabi ist recht vielfältig. Da kann man schon mal den ein oder anderen Termin verpassen. Damit das nicht passiert, bloggen wir nicht nur regelmäßig darüber, sondern fassen das Programm für Sie auch jeden Monat im Überblick im beliebten Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat März ist bereits da: Flyer März 2026 (PDF; 1 MB).
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Dokumentarfilm und Buchvorstellung: „Zwischen Heimat und Fremde – Die Geschichte der Flüchtlinge des Griechischen Bürgerkriegs in Leipzig“ (20.2.)
5. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 316 Aufrufe
Freitag, 20.2., 18 Uhr, Vortragsraum.
1946 – Das Ende des zweiten Weltkrieges liegt für die Länder Europas inzwischen ein Jahr zurück. Doch Griechenland ist noch immer nicht zur Ruhe gekommen. Ein Bürgerkrieg zwischen den linksgerichteten Partisan:innen der Demokratischen Armee und den Regierungstruppen zerreißt seit 1947 Land, Gesellschaft und Familien.
1949 endet der Bürgerkrieg mit einer Niederlage der Partisan:innen. Tausende Kämpfer:innen müssen Griechenland verlassen oder werden verhaftet, gefoltert und hingerichtet. Wer fliehen kann, findet zumeist in den sozialistischen Ländern eine neue Heimat.
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IndieStabi: David Harvey’s „Marx Grundrisse lesen“ übersetzen. Ein Abend mit dem VSA: Verlag (18.2.)
3. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 277 Aufrufe
Mittwoch, 18.2., 19 Uhr, Vortragsraum.
Wie viele Arten von Kapital und Lohn kann es geben? Was ist der Unterschied zwischen „labor capacity“ und „labor power“? Wie übersetzt man „lumpen elements“? In seinem Buch „Marx ‘Grundrisse’ lesen“ begleitet David Harvey Einsteiger:innen wie Fortgeschrittene bei der Aneignung von Marx’ berühmten Notizbüchern, die zu neuen Einsichten führen können und zugleich heftige Kontroversen ausgelöst haben. Mit seinem „companion“ will David Harvey – ähnlich wie in seinen auch im VSA: Verlag erschienen Begleitbüchern zum ersten und zweiten Band des „Kapitals“ – diesen nicht leicht erschließbaren Text einem möglichst breiten Publikum nahebringen.
Mareike Borger und Leo Koch berichten über die Herausforderungen bei der Übersetzung des englischen Originals ins Deutsche. Nach einer Vorstellung des Projekts wird es Raum für Fragen und Diskussionen geben.
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Diskussion: Zwischen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft 2.0 und der Senatsstrategie gegen Anti-Schwarzen Rassismus (18.2.)
2. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 479 Aufrufe
Mittwoch, 18.2., 18 Uhr, Lichthof.
Die Vereinten Nationen haben 2012 im Rahmen menschenrechtlicher Analysen festgestellt, dass Menschen afrikanischer Herkunft weltweit in besonderem Maße von Rassismus betroffen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft für den Zeitraum 2014 bis 2024 ausgerufen, der sich auch die Bundesrepublik Deutschland angeschlossen hat.
Die Umsetzung der Dekade erfolgte in vielen Staaten nur unzureichend und wurde in Deutschland maßgeblich durch zivilgesellschaftliches Engagement – insbesondere durch Organisationen der Black Community – ab 2019 vorangetrieben. Nach Ablauf der ersten Dekade kam die UN zu dem Schluss, dass zahlreiche Vertragsstaaten ihren Verpflichtungen nicht ausreichend nachgekommen sind, und rief daher eine Fortsetzung der UN-Dekade aus.
Die Veranstaltung beleuchtet die UN-Dekade 2.0 im Kontext der Hamburger Senatsstrategie gegen Anti-Schwarzen Rassismus. Im Mittelpunkt stehen eine kritische Bilanz, aktuelle politische Entwicklungen sowie Perspektiven für nachhaltige strukturelle Veränderungen.
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Vortrag: Das Hakenkreuz im Heiligen Land. Die Landesgruppe der NSDAP in Palästina – Ralf Balke (12.2.)
27. Januar 2026
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Donnerstag, 12.2., 18 Uhr, Vortragsraum.
Rund 2.500 nichtjüdische deutsche Staatsbürger lebten vor der Gründung Israel in dem Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordan, und das bereits seit Ende der 1860 Jahre. Anfang der 1930er Jahre gründeten diese Palästina-Deutschen in Haifa, Jerusalem und anderswo im Land Ortsgruppen der NSDAP, die bald schon die Kontrolle dieser auslandsdeutschen Community übernehmen sollte. Jeder dritte nichtjüdische Deutsche vor Ort wurde im Laufe der Jahre Mitglied der NSDAP oder einer ihrer Organisationen – ein im Vergleich zu anderen Landesgruppen der NSDAP in der Welt einzigartiger Wert, und das auch noch in einer Region, die zunehmend jüdisch geprägt war.
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Vortrag und Gespräch: Flucht und Fluchthilfe im olympischen Sport (11.2.)
21. Januar 2026
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Das vergessene Fluchtunternehmen von Wolfgang Thüne und Eberhard Gienger während des Kalten Krieges.
Mittwoch, 11.2., 19 Uhr, Carl-von-Ossietzky-Forum.
Wolfgang Thüne ist in der DDR ein Sportstar. Im Gerätturnen gewinnt Thüne mehrfach Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Als Spitzensportler genießt er eine hohe sportliche Ausbildung und Privilegien.
Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, die DDR nach der Europameisterschaft 1975 in Bern zu verlassen. Thüne setzt bei seiner Flucht alles auf eine Karte: Eberhard Gienger. Mit Hilfe seines westdeutschen Konkurrenten, dem damaligen Reckweltmeister, gelingt die Flucht über die schweizerisch-deutsche Grenze.
Die Fluchthilfe Giengers wird jedoch erst Jahrzehnte später öffentlich bekannt. Die Reaktion des SED-Regimes auf Thünes Flucht ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Der Armeesportler wird in Abwesenheit wegen Fahnenflucht zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Und auch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) nimmt Thüne ins Visier. Im sogenannten ZOV Sportverräter, ein Überwachungsunternehmen des MfS, das alle Informationen ehemaliger Sportflüchtlinge zusammenträgt, um Fluchtwege und Helfer ausfindig zu machen, ist der Name von Wolfgang Thüne gelistet.
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barockwerk hamburg: Pharao Tubaetes – Eine Barockoper von Carl Heinrich Graun (4.3.)
15. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.559 Aufrufe
Am Mittwoch, den 4. März 2026 um 19 Uhr im Lichthof der Stabi Hamburg
Eingang: Edmund-Siemers Allee, Ecke Grindelallee
Es spielt das Ensemble barockwerk hamburg unter der musikalischen Leitung von Ira Hochman.
Solisten:
- Matthias Vieweg (Pharao Tubaetes),
- Hanna Herfurtner (Zama),
- Terry Wey (Ramesses),
- Hanna Zumsande (Nitocris),
- Matthias Dähling (Asaf) und
- Mirko Ludwig (Hermes).
Eintritt 30 Euro, 15 Euro für Schüler und Studenten. Kartenvorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes, (040) 45 33 26 und an der Abendkasse.
In der Oper „Pharao Tubaetes“ des Komponisten und Sängers Carl Heinrich Graun (1704/05 – 1759) entfaltet sich im Ägypten der biblischen Zeit ein emotionsgeladenes Drama voll politischer Machtkämpfe und höfischer Intrigen. Im Mittelpunkt der Handlung steht Ramesses, rebellierender Sohn von Pharao Tubaetes, und seine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit einer fremden Prinzessin namens Nitocris. Getarnt am Hof verfolgt sie das Ziel, blutige Rache am Pharao zu nehmen. Die existenziellen Gefühle wie Liebe, Wut und Verzweiflung und die Konflikte der Handlung zeichnet Graun in seinen Arien mit großer Kraft und Virtuosität nach.
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Filmvorführung MEMORIAL. Liquidation (3.2.)
13. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 894 Aufrufe
Dienstag, 3. Februar 2026, 18 Uhr, Vortragsraum.
Die Dokumentation „MEMORIAL. Liquidation“ der Filmemacher:innen Taisiya Krugovykh und Vasily Bogatov begleitet den Aktivisten Oleg Orlow, der als prominentes Mitglied von MEMORIAL gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Anti-Kriegs-Demonstrationen auf dem Roten Platz in Moskau aufruft, die von der omnipräsenten Polizei im Keim erstickt werden. Die Repressionsmaßnahmen gipfeln in der Auflösung der Menschenrechtsorganisation – und der Verfolgung ihrer Mitglieder.
Zur Filmvorführung reist Oleg Orlow, der im August 2024 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs aus der Lagerhaft befreit und aus der Russischen Föderation ausgewiesen wurde, gemeinsam mit Elena Zhemkova (Geschäftsführerin von Memorial e. V.) an.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Das andere Russland – MEMORIAL: 35 Jahre Kampf um historische Wahrheit und Demokratie“
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