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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Hamburg als Wiege des Vereinssports (23.5.)

15. Mai 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 572 Aufrufe

Vortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke.

Hamburg als Wiege des Vereinssports

Sport ist ein Phänomen moderner Gesellschaften und 90.000 Sportvereine mit 27 Millionen Mitgliedern sind hierzulande die größte Bürgerbewegung. Sie gehören zur DNA der deutschen Demokratie. Nirgendwo sind die Wurzeln so eindrucksvoll freizulegen wie in Hamburg: Die Freiheit zur standesunabhängigen Assoziation, das volkstümliche Turnen und der internationale Wettkampfsport. Der Vortrag rekonstruiert dies am Beispiel der HT 16, des ältesten Turn- und Sportvereins der Welt.

Hans-Jürgen Schulke war Hochschullehrer in Bremen und Hamburg, Generalsekretär des Deutschen Turnfestes und Hamburger Sportamtsdirektor.
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Erinnerung an die Bücherverbrennung in Hamburg am 15.5.1933

15. Mai 2018
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 679 Aufrufe

Von Maria Kesting.

Die Hamburger Bücherverbrennung am 15. Mai 1933 am Kaiser-Friedrich-Ufer. Quelle: Staatsarchiv Hamburg

Die Hamburger Bücherverbrennung am 15. Mai 1933 am Kaiser-Friedrich-Ufer. Quelle: Staatsarchiv Hamburg

Am 15. Mai 1933 brannten in Hamburg im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“ Bücher.
Der Direktor der Hamburger Öffentlichen Bücherhallen, Wilhelm Schuster, war in vorauseilendem Gehorsam an der Zusammenstellung der Schwarzen Listen der verbotenen und unerwünschten Bücher beteiligt. In der Stabi wurde die Bearbeitung dieser Schwarzen Listen in die bibliothekarischen Arbeitsabläufe integriert. Der damalige Direktor, Gustav Wahl, verhielt sich opportunistisch. Mehrfach setzte er sich dafür ein, Bücher wegen ihres politisch missliebigen Charakters verbieten zu lassen.

Die Nationalsozialisten richteten die deutsche Kultur- und Literaturpolitik an völkischen Idealen aus und polemisierten gegen die sogenannte „Asphaltliteratur“ oder „Dekadenzliteraten“. Gemeint waren die Schriftsteller, die für die freigeistige Kultur der Weimarer Republik standen. Als zu wenig national gesinnt, galten ihre Werke als „zersetzend“, abgehoben und „entartet“. Es waren in den Augen der Nationalsozialisten Bücher für die intellektuellen Großstädter.
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Häftlinge räumen Trümmer in Hamburg NeuengammeVortrag Dr. Detlef Garbe.

Es war eine enge Beziehung: von der Gründung über die Arbeitseinsätze und die innerstädtischen Außenlager bis hin zur Verbringung der letzten Häftlinge auf Schiffe nahm Hamburg unter Gauleiter Kaufmann starken Einfluss auf die KZ-Entwicklung. Nach 1945 lag das Lager „weit vor den Toren“. Dem Vergessen leistete auch die Nachnutzung als Gefängnis Vorschub. Viele KZ-Überlebendeempfanden die Senatspolitik als „erneute Demütigung“. Erst in den 1980er Jahren gab es ein Umdenken, das zur Ausgestaltung der Gedenkstätte als internationaler Lernort führte.

Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ist Mitglied von Fachbeiräten und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der KZ-Gedenkstätten in Deutschland.

Verein für Hamburgische Geschichte Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 16. Mai 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die deutsch-jüdische Arztfamilie Grüneberg und das Altonaer Kinderkrankenhaus 1861–2003Buchvorstellung von Rolf Triebel.

Der Band 24 der „Hamburgischen Lebensbilder“ mit dem Titel «Die deutsch-jüdische Arztfamilie Grüneberg und das Altonaer Kinderkrankenhaus 1861-2003» erinnert an zwei Generationen dieser einst hochgeachteten Arztfamilie: Ihrem sozialen und beruflichen Aufstieg folgten in der NS-Zeit Verdrängung und Emigration, Vermögensverlust, Ringen um Entschädigung nach dem Krieg. In intensiver Recherche hat Rolf Triebel ihren Weg nachgezeichnet. Im Gespräch mit der Herausgeberin Dr. Sigrid Schambach stellt er seine Ergebnisse vor.

Rolf Triebel war bis 2012 Anästhesist am Altonaer Kinderkrankenhaus und forscht seit 2009 zu den Grünebergs.

Ablauf der Veranstaltung:

  1. Grußworte von Prof. Dr. Rainer Nicolaysen (Vorsitzender des Vereins für Hamburgische Geschichte) und von Prof. Dr. Philipp Osten (Direktor des Institut für Geschichte und Ethik der Medizin am UKE)
  2. Gespräch zwischen Dr. Sigrid Schambach (Herausgeberin der Publikationsreihe „Hamburgische Lebensbilder“) und dem Autor Rolf Triebel
  3. von Herrn Nicolaysen moderierte Fragerunde

Ein in den USA lebender Nachfahre der Familie Grüneberg reist für die Veranstaltung aus Seattle an.

Verein für Hamburgische Geschichte Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 25. April 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir haben in der Stabi auch ein Herz für’s Plattdeutsche, seit letzten Mai gibt’s ja auch die Stabi-Website op platt.

Am zweiten Plattdeutsch-Tag in Hamburg wird auch in der Stabi Plattdeutsch gesprochen und gelesen: ab elf Uhr treten u.a. Detlef Wutschik mit „Klappmaul Werner Momsen ihm seine Soloshow“ und Gerd Spiekerman mit seinen unterhaltsamen plattdeutschen Geschichten und Erzählungen auf. Veranstalter ist der Landesrat der Freien und Hansestadt Hamburg für Niederdeutsch (Plattdüütschroot för Hamborg). Das gesamte Programm des Plattdeutsch-Tages finden Sie unter www.platt.hamburg. Die Veranstaltungen in der Stabi (im Vortragsraum in der 1. Etage) sind folgende:

  • 11 Uhr: Klappmuul Werner Momsen em sien Soloshow
  • 12 Uhr: Gerd Spiekermann vertellt ut sien Böker
  • 13 Uhr: Hartmut Cyriacks & Peter Nissen: Plattmachen – über das Übersetzen ins Plattdeutsche mit Beispielen
  • 14 Uhr: Yared Dibaba vertellt vun ünnerwegens

Samstag, 21. April 2018, 11 – 15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wissenschaftsstadt Hamburg (16.4.)

4. April 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 576 Aufrufe

Wissenschaftsstandort Hamburg Das Wissenschaftsforum Hamburg lädt herzlich ein zu einer Diskussion mit Prof. Dr. Micha Teuscher. Nach einem Jahr im Amt als Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften wird er von seinen Erfahrungen berichten und darstellen, welche Zukunft er für den Wissenschaftsstandort Hamburg sieht.

Gemeinsam soll anschließend diskutiert werden, welchen Stellenwert Bildung, Wissenschaft und Forschung in Hamburg einnehmen. Ist Hamburg auf dem Weg zur Wissenschaftsmetropole des Nordens?

Die Veranstaltung wird moderiert von Marc Hasse vom Hamburger Abendblatt.
Einführung und Begrüßung:
PD Dr. Sven Tode, MdHB
Vorsitzender Wissenschaftsforum Hamburg e.V.

Wann: Montag, 16. April 2018, 18:00 Uhr
Wo: Staats- und Universitätsbibliothek, Vortragsraum (1. Etage)

Kein Bier ohne Alster Vortrag von Dr. Ralf Wiechmann.

In Hamburg wurde bis zum 16. Jahrhundert in großem Umfang qualitätsvolles Bier gebraut und exportiert – auch ohne Reinheitsgebot! Hamburg galt als „Brauhaus der Hanse“. Was bedeutete das für Stadt und Bewohner? Warum galt Bier als „flüssiges Brot des Alltags“? Nach Rückgang im 16./17. Jahrhundert erlebte das Brauen erst infolge neuer Methoden ab 1860 wieder einen Aufschwung. Heute sind „Craftbiere“ in aller Munde.

Ralf Wiechmann ist stellvertretender Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte und dort für die Fachbereiche Mittelalter und Numismatik zuständig.
Weiter lesen „Kein Bier ohne Alster. Hamburg – Brauhaus der Hanse. (18.4.)“

Claus Günther: 'Heile, heile Hitler – Szenen einer Kindheit' Der Hamburger Autor Claus Günther, 86, ist seit 20 Jahren ehrenamtlich als Zeitzeuge tätig. In seinem dokumentarischen Roman beschreibt er seine Erlebnisse von 1931 bis 1947. Er zählt zu den Wenigen, welche auch die Taten in der eigenen Familie nicht verschweigen.

Zum Buchinhalt: Die Nazizeit von innen. Mit den Augen eines Kindes. Mit seinen Gedanken. Seinen Verwirrungen und Versuchen, zu verstehen. Fast belanglos schleicht das Gift in den Alltag der Harburger Kleinfamilie, wird stärker, verändert die Menschen … Den Ungeist dieser Zeit atmen wir in Claus Günthers Buch Satz für Satz.

Claus Günther: 'Heile, heile Hitler – Szenen einer Kindheit' Günther, der als Zeitzeuge weiterhin Schulen besucht, hat sein Können in Kurzgeschichte, Vers und Groteske, das er als Humorist und Poetry Slammer erwarb, nicht nur auf etlichen Lesungen bewiesen – es blitzt immer wieder auch in diesem Buch auf.


Dienstag, 27. März 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Prof. Weiss: Nach der Hammaburg (21.3.)

7. März 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.166 Aufrufe

Ausgrabungsarbeiten des Archäologischen Museums Hamburg

Vortrag Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss: Nach der Hammaburg – Die Neue Burg und die Gründung der Hamburger Neustadt im Spiegel aktueller archäologischer Forschungen.

Ausgrabungsarbeiten des Archäologischen Museums Hamburg Lange war unklar, wann die Hammaburg aufgegeben wurde, und nahm man an, ihr sei die Alsterburg nachgefolgt. Ausgrabungen am Hopfenmarkt führten nun zu neuen Erkenntnissen. Sie geben Hinweise auf das Ende der Hammaburg, zeichnen die Baugeschichte der Neuen Burg und die Gründungsphase der Neustadt nach. Wo historische Quellen erschöpft scheinen, kann die Archäologie Licht ins Dunkel von Hamburgs Frühgeschichte bringen.
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barockwerk hamburg: „Polydorus“ (14./15.3.) „Polydorus“ – Erstwiederaufführung einer Barockoper von Carl Heinrich Graun (1704–1759)
Mittwoch, 14. März 2018, 19 Uhr und
Donnerstag, 15. März 2018, 19 Uhr.

Das für seine außergewöhnlichen Projekte und Programme bekannte Ensemble barockwerk hamburg setzt die Konzertreihe im Lichthof mit der Erstwiederaufführung der Oper „Polydorus“ von Carl Heinrich Graun fort.

Die vor 287 Jahren geschriebene Oper „Polydorus“ stand zuletzt 1736 auf dem Spielplan der Hamburger Gänsemarkt-Oper. Mit vertauschten Identitäten, geldgierigen Königen, mordhungrigen Königinnen und Prinzen geht es im Libretto von Johann Samuel Müller zu. So wird in der Geschichte von Polydorus griechische Mythologie mit Shakespearscher Dramatik verbunden. Carl Heinrich Graun, einer der bekanntesten Opernkomponisten des achtzehnten Jahrhunderts, liefert die bewegende Musik dazu.

Mit der Erstwiederaufführung dieser Opernrarität bringt barockwerk hamburg dieses wahrhaft originelle Werk wieder ans Tageslicht und garantiert nach den Erfolgen der vorangegangenen Jahre auch diesmal wieder ein Konzerterlebnis der ganz besonderen Art.
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