FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Das war unsere “Nacht des Wissens”

7. November 2017
von MG — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.437 Aufrufe

Viele wissbegierige Besucherinnen und Besucher, klein und groß, besuchten die Stabi am Sonnabend, 4.11., bei der Nacht des Wissens (Programm). Sie streiften durch die Magazine, ließen sich von unseren Buchschätzen in Erstaunen versetzen, besuchten wissenschaftliche Vorträge oder ließen sich von Buchkunst verzaubern.

Für alle, auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabi, war es ein besonderes Ereignis.

Sehen Sie hier die Bilder der Nacht des Wissens in der Stabi in einer Fotogalerie:
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Kasia Lewandowska, eine überaus vielseitige, sowohl auf bildnerischem wie musikalischem Felde begabte, synergetisch arbeitende Künstlerin zeigt Arbeiten der letzten Jahre aus der Produktion ihres Verlages orange visuell. Kasia Lewandowska hört Farben, schmeckt Wörter und lässt sich von literarischen Texten zu kalligraphischen Kunstwerken inspirieren und setzt eigene Kompositionen – ihr Instrument ist die Harfe – in graphische Partituren um, womit sie wiederum eine eigene Kunstform innerhalb der Gattung Künstlerbuch im weitesten Sinne kreiert. Graphiken aus Künstlerbüchern bilden den Kern der Ausstellung, umrahmt von und korrespondierend mit Farben, Licht und kleinen Objekten zum Mitnehmen.
Weiter lesen “Ausstellung „Blauer Vogel auf Rot“. Künstlerbücher im Vorübergehen von Kasia Lewandowska”

vokalformat 8 Werke von Schütz, Bach, Buchenberg, Gjeilo u.a.

Mit INCANTATIONS tritt das Ensemble vokalformat 8, dessen Sänger*innen aus renommierten Chören stammen, bundesweit auf. In dem außergewöhnlichen Vokalmusik-Programm werden neben hochklassigem Gesang auch schwingende Weingläser, Stampfen, Rufen und Flüstern zu hören sein.

Das achtköpfige Ensemble lässt Klänge aus allen Himmelsrichtungen auf das Publikum wirken. Doppelchörige Motetten (Bach, Homilius) treffen das Ohr von rechts und links, sphärische Klänge wie in Ešenvalds „Stars” umhüllen die Zuhörer, Randall Stroopes‘ „The Conversion of Saul” kontrastiert mit harten Sounds und satten Vollklängen. Die unverwechselbare Akustik und Atmosphäre des Lichthofs der Staatsbibliothek machen dieses dramaturgisch dichte Vokalmusik-Programm zu einem ganz besonderen Konzerterlebnis.
Weiter lesen “vokalformat 8: INCANTATIONS – musikalische Schwebezustände für 8 Stimmen (18.11.)”

Sicherheitssanierung in den Lesesälen: «Wieso hört man etwas, wenn man nichts sieht?»

3. November 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Baustelle Stabi — 2.342 Aufrufe

Blick vom Atrium aus auf die Lesesäle Aus gebotenem Anlass veröffentlichen wir wieder einmal einen Artikel zu den laufenden Sicherheitssanierungsarbeiten in der Stabi. Wie Sie wissen, haben wir den größten Teil der Arbeiten zur Instandsetzung der Sicherheitskomponenten (Klimaanlage, Brandschutz) nach Schließung des Hauses in die Nachtstunden verlegt, um den Betrieb in der Bibliothek möglichst störungsfrei fortführen zu können. Aus organisatorischen Gründen müssen jedoch – wie bereits mehrfach berichtet – manche Arbeiten auch schon in der Zeit von 21 – 24 Uhr erledigt werden.
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Charms-Abend „Der ausgehungerte Zauberer“ (16.11.)

1. November 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.113 Aufrufe

Alexander Nitzberg Eine Veranstaltung im Rahmen der Charms-Ausstellung.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.
Donnerstag, 16. November 2017, 18 Uhr

Unter den vielen Magiern des Wortes fällt einer heraus: Daniil Charms (1905-1942).

Jurij Štapakov 2002 Seine Wunder sollten den Raum erweitern, die Zeit anhalten, die Welt verwandeln. Doch die Gegner waren in der Überzahl, so dass er langsam die Kraft verlor und an der unzauberischen Realität zerbrach. Charms, im Namen mischen sich Harm mit Charme. Aber auch Sherlock Holmes kommt vor, in dessen Mantel der exzentrische Dichter schlüpfte. Mit einer Pfeife im Mundwinkel rezitierte er Verse, begleitet von Stepptanz und Eskamotage.

Heute gilt Charms als einer der rätselhaftesten russischen Literaten der 1920-30er Jahre. Seine stille Metaphysik durchzieht alle Ebenen des Lebens und offenbart dessen Absurdität in lauter seltsamen Permutationen.

Der Lyriker und Charms-Herausgeber Alexander Nitzberg (1969 in Moskau geboren) zählt heute zu den wichtigsten Übersetzern aus dem Russischen. In einer artistischen Performance trägt er seine viel beachteten und bewunderten Charms-Nachdichtungen vor.

Vortrag von Dr. Jutta Braden
Mittwoch, 15. November 2017, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Bestimmend für jüdisch-christliche Konversionen im frühneuzeitlichen Hamburg war das orthodoxe Luthertum, das die jüdische Religion für Gotteslästerung und die Bekehrung der Juden zum Christentum für erstrebenswert hielt. In Hamburg manifestierte sich diese Idee in einer Stiftung, die der Orientalist Esdras Edzardi (1629-1708) 1667 zur Beförderung der Judenbekehrung gründete. Der Vortrag berichtet über die Stiftung und die Hamburger, die sie unterstützten. In der Folge wuchs die Zahl an Konvertiten, die als Grenzgänger zwischen zwei Religionen ein eigenes Bevölkerungssegment im Randbereich zwischen Judentum und Christentum bildeten.

Verein für Hamburgische Geschichte Die Historikerin Jutta Braden forscht zur deutsch-jüdischen Geschichte in der Frühen Neuzeit, mit einem Schwerpunkt auf jüdisch-christlichen Konversionen im Hamburg des 17. bis 19. Jahrhunderts.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Buchpreis HamburgLesen 2017 für «Mein Onkel Pö»

27. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.823 Aufrufe

Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Staatsbibliothek HamburgLesen 2017 geht an «Mein Onkel Pö» von Holger Jass.

Am Freitag, 27.10.2017, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek, Prof. Dr. Gabriele Beger, überreichte dem Autor Holger Jass die Preisstatuette.
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30 Jahre nach Giordanos «Die Zweite Schuld» (14.11.)

26. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.953 Aufrufe

Herausforderungen für eine kritische Gedächtnisarbeit in der postnationalsozialistischen Gegenwart.
Lesung und Diskussion.

Dienstag. 14. November 2017, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Ralph-Giordano bei seiner Rede anlässlich einer Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in der Bürgerschaftskanzlei 2012, Foto: © KZ-Gedenkstätte Neuengamme In seiner 1987 veröffentlichten Streitschrift «Die Zweite Schuld oder von der Last ein Deutscher zu sein» konstatierte Ralph Giordano zahlreiche Versäumnisse im deutschen Umgang mit der NS-Vergangenheit und problematisierte deren gesellschaftliche Folgewirkungen. 30 Jahre später haben viele der von Giordano eingeforderten Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus stattgefunden. Angesichts aktueller politischer Entwicklungen – vom NSU-Terror bis hin zur Enttabuisierung rassistischer Diskurse – scheint es gleichwohl geboten, die weithin als Erfolgsgeschichte wahrgenommene bundesdeutsche Aufarbeitung der NS-Vergangenheit auf den Prüfstand zu stellen.

In der Veranstaltung führt Cornelia Siebeck (Ruhr-Universität Bochum) in den Entstehungskontext, die Thesen und Wirkungen von Giordanos Buch ein.

Ausgehend davon diskutieren Weiter lesen “30 Jahre nach Giordanos «Die Zweite Schuld» (14.11.)”

Reformationstag geschlossen (31.10.)

26. Oktober 2017
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.987 Aufrufe

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen – dieses Jahr auch am Reformationstag. 2017 wurde er anlässlich des 500. Jahrestages zum bundesweiten Feiertag erklärt.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Dienstag, 31. Oktober 2017 nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.

Ein ganz besonderer Leseplatz

25. Oktober 2017
von Redaktion — abgelegt in: Fachbibliotheken — 3.498 Aufrufe

Ein Beitrag der Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts über eine Kuriosität in ihren Räumen:

Becak

Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts bietet neuerdings einen ungewöhnlichen Leseplatz an: auf einem Becak. Das ist der indonesische Name für eine Fahrradrikscha.
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