Leben an der Grenze des Gazastreifens (15.11.)
29. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.204 Aufrufe
Vortrag und Diskussion mit Roni Keidar.
Roni Keidar lebt direkt an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen – und will Gespräche mit den NachbarInnen auf der anderen Seite. Ihre Message ist: Solange die Menschen auf der anderen Seite kein lebenswertes Leben führen können, werden die Israelis keinen Frieden haben. Seit 1982 leben sie und ihr Mann in dem Moshav Netiv Ha´asara, der ursprünglich 1972 im Norden der zeitweise von Israel besetzten Halbinsel Sinai gegründet wurde. Diese Vorgängersiedlung wurde im Rahmen des Friedensvertrags zwischen Israel und Ägypten geräumt. Die Bewohner zogen um und gründeten in der Nähe der israelischen Stadt Ashkelon und in direkter Nachbarschaft der palästinensischen Stadt Beit Lahiya im Gazastreifen ein neues Dorf mit demselben Namen.
Roni Keidar ist Teil der freiwilligen Initiative „Other Voice“, die sich aus israelischen AktivistInnen zusammensetzt, die in der Region um den Gazastreifen leben. Ihr Ziel ist die Mitgestaltung und Teilhabe an einer tragbaren Zukunft für alle. Die Mitglieder haben diverse Hintergründe und sind unterschiedlichen Glaubens.
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Lesung Thanassis Valtinos (14.11.)
29. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.409 Aufrufe
Buchpräsentation, Lesung und Diskussion mit dem griechischen Autor Thanassis Valtinos (in deutscher Sprache).
Thanassis Valtinos zählt zu den modernen Klassikern der zeitgenössischen Literatur Griechenlands und hat eine ganze Generation zeitgenössischer Autorinnen und Autoren geprägt. Die Edition Romiosini veröffentlicht zum ersten Mal mit dem Titel Abstieg, Flussaufwärts: Ausgewählte Prosa eine repräsentative Auswahl aus seinem Gesamtwerk in deutscher Sprache. Valtinos beschäftigt das Leben der modernen Gesellschaft mit der Erinnerung an Kriege und große soziale Veränderungen: Auswanderung aus einem Land ohne Zukunft; Deutsche Besatzung und politische Polarisierung; Bürgerkrieg; Militärdiktatur und ihre Folgen. Valtinos ist 1932 geboren, zugleich Zeitzeuge und Chronist.
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Buchpreis HamburgLesen 2018 für «Speicherstadt Story – Geschichten von Menschen und Handel»
26. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 2.690 Aufrufe
Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Staatsbibliothek HamburgLesen 2018 geht an «Speicherstadt Story – Geschichten von Menschen und Handel» von Michael Batz.
Am Freitag, 26.10.2018, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Die Kommissarische Leiterin der Staatsbibliothek, Dr. Petra Bloedorn-Meyer, überreichte dem Autor Michael Batz die Preisstatuette.
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“It´s always the sun” oder wie ein Stein die Runde macht (8.11.)
26. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.821 Aufrufe
Vortrag von Christian Brückner.
“Piedra del Sol” oder “Aztekischer Kalenderstein” wird der tonnenschwere Monolith genannt, der 1790 bei Bauarbeiten in Mexiko-Stadt entdeckt wurde. Als ein imposanter Beweis aztekischer Steinmetzkunst mit einer hoch komplexen Ikonographie bietet der Stein Einblicke in die religiös-kosmologischen Vorstellungen aus vorspanischer Zeit. Doch auch die Zweitverwendung als archäologisches Objekt ist beeindruckend: Das Artefakt geriet zum Paradebeispiel einer amerikanischen Antike in Analogie zum griechisch-römischen Altertum.
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Fatima Massaquoi und Richard Heydorn (7.11.)
25. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.369 Aufrufe
Ein Paar zwischen Hamburg und Liberia (1929-1943). Vortrag.
In Blankenese spazierte Anfang der 1930er Jahre ein auffälliges Pärchen durch die Straßen: Richard Heydorn, Sohn eines ehemaligen Pastors, und Fatima Massaquoi, Tochter des liberianischen Generalkonsuls in Hamburg. Sie zogen 1932 in eine gemeinsame Wohnung.
Aus unveröffentlichten Quellen wird die ungewöhnliche Beziehungsgeschichte erzählt zwischen Fatima, die an der Universität ihre Heimatsprache Vai vermittelte, und Richard, der sich durch diese Begegnung für Afrikanistik begeisterte und nach Liberia zog. Fatima studierte in den USA, wurde später Professorin in Liberia und eine einflussreiche Vertreterin liberianischer Kultur. Deutlich wird, welche Schwierigkeiten das Zusammenleben von Afrikanern und Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts prägten – aber auch, wie die Kenntnis anderer Kulturen das persönliche Leben bereichern konnte.
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Alice Ekert-Rotholz: »Hamburg war und blieb ihre teure Heimatstadt …« (6.11.)
19. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.255 Aufrufe
Alice Ekert-Rotholz’ Feuilletons erschienen zuerst im „Vorwärts“ und im „Simplicissimus“, ihre scharfzüngigen Gedichte in Carl von Ossietzkys „Weltbühne“. Nach mehrwöchiger Inhaftierung im KZ-Fuhlsbüttel floh sie gemeinsam mit ihrem Mann im März 1939 nach Siam. 1951 kehrte sie nach Hamburg zurück, wurde hier zur Bestseller-Autorin.
In einer Collage von Texten und biografischen Informationen stellen die Schauspielerin Katharina Schütz und der Historiker Wilfried Weinke die gebürtige Hamburgerin Alice Ekert-Rotholz (1900-1995) vor.
Eine Veranstaltung der Körber Stiftung im Rahmen der «Tage des Exils», gefördert durch die Bezirksversammlung Eimsbüttel.
Dienstag, 6. November 2018, 19:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.
Thomas Mann und Willy Brandt – Nachdenken über Deutschland (5.11.)
18. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.023 Aufrufe
Thomas Mann und Willy Brandt – die Kombination irritiert. Außer dem Geburtsort Lübeck scheint den Patriziersohn Mann nur wenig mit dem fast 40 Jahre jüngeren Arbeiterkind Brandt zu verbinden. Doch was die beiden so verschiedenen Männer eint, ist ihre Opposition zum Nationalsozialismus: In nur wenigen Wochen Abstand voneinander verlassen sie Anfang 1933 Hitler-Deutschland. Brandt flieht nach Norwegen, Thomas Mann zunächst in die Schweiz, dann in die USA.
Über die Exilzeit der beiden berichtet Prof. Dr. Hans Rudolf Vaget und beschreibt die bislang wenig beachteten Parallelen in ihren Gedanken über die Ursachen der nationalsozialistischen Katastrophe und eine Neuordnung Deutschlands nach dem Krieg – Vorstellungen, die sie u.a. in der Auseinandersetzung mit den Thesen des britischen Diplomaten Robert Gilbert Vansittart entwickeln.
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Konzert vokal|format|acht: licht|im|puls – dämmerungen für acht stimmen (3.11.)
18. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.350 Aufrufe
Mit Werken von Pachelbel, Pärt, Dyrud, Bach u.a.
Nach dem großartigen Erfolg des letzten Programms ”incantations”, das deutschlandweit zu Gehör gebracht wurde, tourt das Doppelquartett vokal|format|acht ab November 2018 erneut durch Deutschland: Mit “licht|im|puls – dämmerungen für acht stimmen” bringt das junge Ensemble ein innovatives und dramaturgisch dicht gewobenes a-cappella-Programm auf Tournee, das die acht Stimmen in „perfektem Zusammenspiel“ (Haller Kreisblatt) zum Funkeln bringt, in schwarze Tiefen taucht, in Abenddämmerung hüllt und wie hellen Morgen strahlen lässt. Kaleidoskopartig bricht sich die Musik dabei durch die speziell für dieses Programm komponierte Videoinstallation der Lichtkünstlerin Bette Bayer.
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Digital in die Zukunft – Deutsch-indische Perspektiven (29.10.)
16. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.489 Aufrufe
Podiumsdiskussion und -gespräch mit
- Jürgen Webermann, langjähriger ARD-Korrespondent für Indien und Südasien,
- Dr. Rajnish Tiwari, Senior Research Fellow, Institut für Technologie und Innovationsmanagement (TIM) an der TU Hamburg (TUHH),
- Dr. Axel Siegemund, bisher Indien-Referent des Zentrums für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit.
Moderation: Katrin Jäger, Leiterin der TIDE.akademie
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Preisverleihung HamburgLesen 2018 (26.10.)
10. Oktober 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.706 Aufrufe
Am Freitag, dem 26. Oktober, ab 17 Uhr ist es wieder soweit: Zum sechsten Mal vergibt die Staatsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen “Jahresproduktion”, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis sind folgende sieben Titel der Shortlist:
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