Diskussion: Zwischen der UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft 2.0 und der Senatsstrategie gegen Anti-Schwarzen Rassismus (18.2.)
2. Februar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 190 Aufrufe
Mittwoch, 18.2., 18 Uhr, Lichthof.
Die Vereinten Nationen haben 2012 im Rahmen menschenrechtlicher Analysen festgestellt, dass Menschen afrikanischer Herkunft weltweit in besonderem Maße von Rassismus betroffen sind. Vor diesem Hintergrund wurde die UN-Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft für den Zeitraum 2014 bis 2024 ausgerufen, der sich auch die Bundesrepublik Deutschland angeschlossen hat.
Die Umsetzung der Dekade erfolgte in vielen Staaten nur unzureichend und wurde in Deutschland maßgeblich durch zivilgesellschaftliches Engagement – insbesondere durch Organisationen der Black Community – ab 2019 vorangetrieben. Nach Ablauf der ersten Dekade kam die UN zu dem Schluss, dass zahlreiche Vertragsstaaten ihren Verpflichtungen nicht ausreichend nachgekommen sind, und rief daher eine Fortsetzung der UN-Dekade aus.
Die Veranstaltung beleuchtet die UN-Dekade 2.0 im Kontext der Hamburger Senatsstrategie gegen Anti-Schwarzen Rassismus. Im Mittelpunkt stehen eine kritische Bilanz, aktuelle politische Entwicklungen sowie Perspektiven für nachhaltige strukturelle Veränderungen.
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Vortrag: Das Hakenkreuz im Heiligen Land. Die Landesgruppe der NSDAP in Palästina – Ralf Balke (12.2.)
27. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 395 Aufrufe
Donnerstag, 12.2., 18 Uhr, Vortragsraum.
Rund 2.500 nichtjüdische deutsche Staatsbürger lebten vor der Gründung Israel in dem Gebiet zwischen Mittelmeer und Jordan, und das bereits seit Ende der 1860 Jahre. Anfang der 1930er Jahre gründeten diese Palästina-Deutschen in Haifa, Jerusalem und anderswo im Land Ortsgruppen der NSDAP, die bald schon die Kontrolle dieser auslandsdeutschen Community übernehmen sollte. Jeder dritte nichtjüdische Deutsche vor Ort wurde im Laufe der Jahre Mitglied der NSDAP oder einer ihrer Organisationen – ein im Vergleich zu anderen Landesgruppen der NSDAP in der Welt einzigartiger Wert, und das auch noch in einer Region, die zunehmend jüdisch geprägt war.
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Vortrag und Gespräch: Flucht und Fluchthilfe im olympischen Sport (11.2.)
21. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 224 Aufrufe
Das vergessene Fluchtunternehmen von Wolfgang Thüne und Eberhard Gienger während des Kalten Krieges.
Mittwoch, 11.2., 19 Uhr, Carl-von-Ossietzky-Forum.
Wolfgang Thüne ist in der DDR ein Sportstar. Im Gerätturnen gewinnt Thüne mehrfach Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. Als Spitzensportler genießt er eine hohe sportliche Ausbildung und Privilegien.
Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, die DDR nach der Europameisterschaft 1975 in Bern zu verlassen. Thüne setzt bei seiner Flucht alles auf eine Karte: Eberhard Gienger. Mit Hilfe seines westdeutschen Konkurrenten, dem damaligen Reckweltmeister, gelingt die Flucht über die schweizerisch-deutsche Grenze.
Die Fluchthilfe Giengers wird jedoch erst Jahrzehnte später öffentlich bekannt. Die Reaktion des SED-Regimes auf Thünes Flucht ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Der Armeesportler wird in Abwesenheit wegen Fahnenflucht zu einer mehrjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Und auch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) nimmt Thüne ins Visier. Im sogenannten ZOV Sportverräter, ein Überwachungsunternehmen des MfS, das alle Informationen ehemaliger Sportflüchtlinge zusammenträgt, um Fluchtwege und Helfer ausfindig zu machen, ist der Name von Wolfgang Thüne gelistet.
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barockwerk hamburg: Pharao Tubaetes – Eine Barockoper von Carl Heinrich Graun (4.3.)
15. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.404 Aufrufe
Am Mittwoch, den 4. März 2026 um 19 Uhr im Lichthof der Stabi Hamburg
Eingang: Edmund-Siemers Allee, Ecke Grindelallee
Es spielt das Ensemble barockwerk hamburg unter der musikalischen Leitung von Ira Hochman.
Solisten:
- Matthias Vieweg (Pharao Tubaetes),
- Hanna Herfurtner (Zama),
- Terry Wey (Ramesses),
- Hanna Zumsande (Nitocris),
- Matthias Dähling (Asaf) und
- Mirko Ludwig (Hermes).
Eintritt 30 Euro, 15 Euro für Schüler und Studenten. Kartenvorverkauf bei der Konzertkasse Gerdes, (040) 45 33 26 und an der Abendkasse.
In der Oper „Pharao Tubaetes“ des Komponisten und Sängers Carl Heinrich Graun (1704/05 – 1759) entfaltet sich im Ägypten der biblischen Zeit ein emotionsgeladenes Drama voll politischer Machtkämpfe und höfischer Intrigen. Im Mittelpunkt der Handlung steht Ramesses, rebellierender Sohn von Pharao Tubaetes, und seine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit einer fremden Prinzessin namens Nitocris. Getarnt am Hof verfolgt sie das Ziel, blutige Rache am Pharao zu nehmen. Die existenziellen Gefühle wie Liebe, Wut und Verzweiflung und die Konflikte der Handlung zeichnet Graun in seinen Arien mit großer Kraft und Virtuosität nach.
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Filmvorführung MEMORIAL. Liquidation (3.2.)
13. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 513 Aufrufe
Dienstag, 3. Februar 2026, 18 Uhr, Vortragsraum.
Die Dokumentation „MEMORIAL. Liquidation“ der Filmemacher:innen Taisiya Krugovykh und Vasily Bogatov begleitet den Aktivisten Oleg Orlow, der als prominentes Mitglied von MEMORIAL gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Anti-Kriegs-Demonstrationen auf dem Roten Platz in Moskau aufruft, die von der omnipräsenten Polizei im Keim erstickt werden. Die Repressionsmaßnahmen gipfeln in der Auflösung der Menschenrechtsorganisation – und der Verfolgung ihrer Mitglieder.
Zur Filmvorführung reist Oleg Orlow, der im August 2024 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs aus der Lagerhaft befreit und aus der Russischen Föderation ausgewiesen wurde, gemeinsam mit Elena Zhemkova (Geschäftsführerin von Memorial e. V.) an.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Das andere Russland – MEMORIAL: 35 Jahre Kampf um historische Wahrheit und Demokratie“
Gesellschaft der Freunde: ATR / OCR / HTR – Automatische Texterkennungsprogramme (4.2.)
13. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 187 Aufrufe
Mittwoch, 4.2., 16 bis 17.30 Uhr, Treffpunkt: DH-Lab im Philosophenturm, Raum C2003.
Hintergrundgespräch zu automatischen Texterkennungsprogrammen mit Jonas Müller-Laackman und Michael Kubina (Mitarbeiter der SUB). Wie funktionieren sie, welche Werkzeuge kommen zur Anwendung und welchen Mehrwert für Forschung und Bibliotheken bieten sie? Im Anschluss an die Präsentation können die Teilnehmenden auf ihren eigenen Laptops exemplarisch den Prozess der automatischen Texterkennung für ein eigenes Projekt durchspielen.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Um Anmeldung wird gebeten unter gdf@sub.uni-hamburg.de oder 040-42838-5274. Nichtmitglieder willkommen, sofern Plätze frei sind. Die Teilnahme ist kostenfrei.
15 Jahre arabesques Festival – Fest zum Deutsch-Französischen Tag (22.1.)
12. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 252 Aufrufe
Donnerstag, 22. Januar, 19.30 Uhr, Lichthof.
Der 22. Januar, Tag der Unterzeichnung der Elysée-Verträge und Tag der Deutsch-Französischen Freundschaft für den Frieden in Europa, eröffnet auch das 15. Festival arabesques. Im schönen Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, widmen wir den Tag der Kraft des Humors und blicken auf das kulturelle Gedächtnis Frankreichs, Deutschlands und seiner Nachbarländer. arabesques präsentiert Künstler*innen und Kulturschaffende, die mutig Risse aufspüren, die durch die Gesellschaft gehen. Sie entlocken der Realität Poesie, suchen nach der Zuversicht und begegnen der Welt mit heiterer Gelassenheit und dem tiefen Verständnis für den Anderen. Nach Auszügen aus dem Programm spielt die deutsch-französische Band Kumulo.
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Podiumsgespräch: MEMORIAL. Erinnern ist Widerstand (28.1.)
9. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 912 Aufrufe
Mittwoch, 28.1., 19 Uhr, Lichthof.
Die Germanistin und Kulturwissenschaftlerin Irina Scherbakowa ist Gründungsmitglied der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL, die sich für eine kritische Erinnerungskultur in Russland einsetzt und 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Nachdem MEMORIAL Ende 2021 nach Jahren der staatlichen Repression behördlich aufgelöst wurde, ging Scherbakowa ins Exil nach Deutschland, wo sie und ihre Mitstreiter:innen ihre Arbeit fortsetzen. Im Gespräch mit Alice Bota (DIE ZEIT) gibt sie über das Wirken von MEMORIAL vor und nach 2022 Auskunft und diskutiert die in Deutschland vorherrschenden Russlandbilder und die Russlandpolitik. Die Moderation übernimmt Sabine Bamberger-Stemmann (Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung).
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „Das andere Russland – MEMORIAL: 35 Jahre Kampf um historische Wahrheit und Demokratie“
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter pr@sub.uni-hamburg.de ist erforderlich.
Abgesagt: Vortrag: Seele, Tabu, Sprache – Eine Spurensuche zwischen Etymologie und Feldforschung (22.1.)
7. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 200 Aufrufe
Donnerstag, 22.1., 19 Uhr, Vortragsraum. Die Veranstaltung wurde leider abgesagt!
Begleitend zur aktuellen Ausstellung „Notwendig, nützlich, neu – Langzeitforschung in Hamburg“ im Ausstellungsraum der SUB veranstaltet die Akademie der Wissenschaften in Hamburg eine Vorlesungsreihe, bei der sich die sieben Hamburger Langzeitforschungsprojekte der Akademie vorstellen.
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Veranstaltungsflyer Februar 2026
6. Januar 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 329 Aufrufe
In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Februar ist nun da: Flyer Februar 2026 (PDF; 900 kb).
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