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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Leben an der Grenze des Gazastreifens (15.11.)

29. Oktober 2018
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 175 Aufrufe

Vortrag und Diskussion mit Roni Keidar.

Roni Keidar. Foto: Palästina Initiative Region Hannover

Roni Keidar. Foto: Palästina Initiative Region Hannover. All rights reserved.

Roni Keidar lebt direkt an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen – und will Gespräche mit den NachbarInnen auf der anderen Seite. Ihre Message ist: Solange die Menschen auf der anderen Seite kein lebenswertes Leben führen können, werden die Israelis keinen Frieden haben. Seit 1982 leben sie und ihr Mann in dem Moshav Netiv Ha´asara, der ursprünglich 1972 im Norden der zeitweise von Israel besetzten Halbinsel Sinai gegründet wurde. Diese Vorgängersiedlung wurde im Rahmen des Friedensvertrags zwischen Israel und Ägypten geräumt. Die Bewohner zogen um und gründeten in der Nähe der israelischen Stadt Ashkelon und in direkter Nachbarschaft der palästinensischen Stadt Beit Lahiya im Gazastreifen ein neues Dorf mit demselben Namen.

Roni Keidar ist Teil der freiwilligen Initiative „Other Voice“, die sich aus israelischen AktivistInnen zusammensetzt, die in der Region um den Gazastreifen leben. Ihr Ziel ist die Mitgestaltung und Teilhabe an einer tragbaren Zukunft für alle. Die Mitglieder haben diverse Hintergründe und sind unterschiedlichen Glaubens.

“It is us the people on both sides who show understanding, empathy and are willing to give
a chance to life that can create bridges instead of tunnels, love instead of hate, a healthy
economy instead of frustration and warfare.” — Roni Keidar

Veranstaltet von umdenken Heinrich Böll Stiftung Hamburg e.V.. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
Die Veranstaltung findet auf Englisch ohne Übersetzung statt.

Donnerstag, 15.11.2018, 18-20 Uhr
Vortragsraum (1. Etage)

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