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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Open Library Badge 2020 – ausgezeichnet!

10. Februar 2020
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 576 Aufrufe

Open Library Badge 2020 – Neue Kriterien für mehr Offenheit in Bibliotheken (Plakat)

 

Die Stabi engagiert sich seit Jahren für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft. Zu den wesentlichen Aspekten der “Openness” zählen Transparenz sowie freier Zugang zu Informationen und Wissen, aber auch die Förderung demokratischer, vernetzter Arbeits- und Entscheidungsfindungsprozesse: „Offenheit [ist] eine Kultur, die aus offenen Inhalten, offenen Infrastrukturen und offenen wissenschaftlichen Prozessen gedeiht.“ (Lohmeier 2016)

Der Open Library Badge (OLB) macht Aktivitäten und Angebote von Bibliotheken sichtbar, die das Konzept der Offenheit verfolgen.

 

Der Open Library Badge (OLB) benennt 15 Kriterien, die Offenheit in bibliothekarischen Angeboten ausmachen. Mit ihm werden Bibliotheken ausgezeichnet, die das Konzept der Offenheit verfolgen. Der Badge ist eine Belohnung für den bibliothekarischen Einsatz für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft. Die Auszeichnung wurde 2016 initiiert; für die aktuelle Version wurden die Kriterien überarbeitet und erweitert.
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Dissertation veröffentlichen auf dem Stabi-Server

22. Oktober 2019
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 336 Aufrufe

Von Claudius Herkt-Januschek.

Poster zum Thema anlässlich der Open Access-Woche 2019

Wer promovieren möchte, muss seine Doktorarbeit nicht nur begutachten und bewerten lassen, sondern sie anschließend auch veröffentlichen. Die Stabi bietet mit ihrem Dissertationsserver eine günstige Möglichkeit, die eigene Arbeit zu publizieren und sie dabei im Open Access zugänglich und weltweit sichtbar zu machen.

Die E-Veröffentlichung hat zahlreiche Vorteile: Da die Arbeit nach dem Hochladen innerhalb weniger Tage verfügbar ist, entsteht keine Verzögerung bei der Doktorverleihung. Die eigenen Forschungsergebnisse erfahren online eine weltweite Verbreitung, und die Arbeit auf dem Server wird von den allgemeinen und wissenschaftlichen Internet-Suchmaschinen sowie über den Bibliothekskatalog gefunden. Durch die Archivierung bei der Deutschen Nationalbibliothek ist auch die Langzeitverfügbarkeit gesichert. An Publikationskosten fällt ausschließlich eine Bearbeitungsgebühr von in der Regel 45 € an. Dabei behalten Autor oder Autorin alle Rechte an der Arbeit und können diese auch weiter verwerten.

Die Stabi bietet die Möglichkeit der E-Dissertation bereits seit 1997 an. In den letzten Jahren lag der Anteil der Dissertationen an der Uni Hamburg, die über diesen Server veröffentlicht wurden, bei ca. 60 %. Mittlerweile stehen knapp 8.000 Arbeiten auf dem EDISS-Server zur Verfügung – und werden nach der Veröffentlichung reichlich rezipiert, wie über 3 Millionen Zugriffe und ein knappe Million pdf-Downloads jährlich zeigen!
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Open Access und digitales Publizieren

21. Oktober 2019
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 440 Aufrufe

Workshop im Rahmen der Open-Access-Woche 2019 für Promovierende und Publikationsinteressierte: Strategien für das wissenschaftliche Publizieren. Di., 22.10., 15:30-17h, Altbau R.3

Die Entwicklung von Open Access ist eng mit dem elektronischen Publizieren im herkömmlichen Sinn, also mit der digitalen Bereitstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen, verbunden. Ende des 20. Jahrhunderts entdeckten neben Verlagen auch Wissenschaftler*innen die Vorzüge der neuen technischen Möglichkeiten durch das Internet. Sie begannen noch nicht veröffentlichte Artikel (Preprints) sowie Dissertationen und ähnliche Schriften digital zu veröffentlichen und für Nutzende kostenfrei verfügbar zu machen – mit Unterstützung ihrer Bibliotheken. Starke Preisanstiege insbesondere bei wissenschaftlichen Zeitschriften und eine zunehmend dynamische Publikationslandschaft motivierten öffentliche Einrichtungen zusätzlich, für die und gemeinsam mit der Wissenschaft Alternativen und Ergänzungen zu bestehenden Verlagsangeboten umzusetzen.

Der Begriff “Open Access” für diese Weise dieses Veröffentlichens wurde erstmals 2002 im Rahmen der Budapest Open Access Initiative (BOAI) formuliert und bezog sich zunächst auf Zeitschriftenartikel. Diese Definition wurde bereits ein Jahr später in der “Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen” bedeutend erweitert. Entsprechend der sich wandelnden Publikationslandschaft hat sich auch die Definition von Open Access weiter entwickelt und wird in einem Zug mit offenen Infrastrukturen und offener Wissenschaftskommunikation genannt.

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Open Access in der Stabi

20. Oktober 2019
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access — 401 Aufrufe

Wissenschaftliche Bibliotheken sind Einrichtungen, die Angebote und Infrastrukturen zur Sicherung des nachhaltigen und verlässlichen Zugangs zum wissenschaftlichen Wissen bereitstellen. Sie sind wichtige Akteure für Open Access und weiteren Aspekten von Offenheit (Openness) wie Open Science und Open Source.

Open Access ist seit 2006 ein Schwerpunktthema in der Stabi und zeigt sich in vielfältigen Aktivitäten. Einige sollen im Rahmen des Veranstaltungsprogramms zur Open-Access-Woche 2019 in diesem Überblick kurz – und in folgenden Blogbeiträgen und Veranstaltungen vertieft – dargestellt werden.
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Open-Access-Woche 2019

15. Oktober 2019
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 1.890 Aufrufe

In der Woche vom 21. bis 27.10.2019 wird weltweit das Thema Open Access aufgegriffen, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren. Open Access meint den freien Zugang zu öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen und den zugrunde liegenden Materialien.

Die Stabi beteiligt sich auch in diesem Jahr mit Veranstaltungen, Plakaten und einer Blogserie an dieser internationalen Aktion.

Das Motto: “Open for Whom?” – Überlegungen zur Gerechtigkeit

In diesem Jahr steht die Open-Access-Woche unter dem Motto “Offen für wen?” (Open for Whom? Equity in Open Knowledge). Die Umsetzung von unterschiedlichen Formen des freien Zugangs hat sich in den letzten Monaten beschleunigt. Im Rahmen der Open-Access-Woche sollen in dieser Übergangsphase daher Überlegungen zur Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen. Es wird dazu angeregt, über die einzuschlagenden Richtungen nachzudenken. Denn Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, werden die Zukunft für viele Jahre prägen. Da Offenheit zu einem Standard wird, muss sichergestellt sein, dass die gewählten Lösungen wirklich den Bedürfnissen einer vielfältigen globalen Gemeinschaft entsprechen. “Offen für wen?” – wessen Interessen werden zurzeit vorrangig berücksichtigt? Wer wird durch die eingeschlagenen Wege ausgeschlossen? Wird mit der aktuellen Umsetzung auch eine gerechte Beteiligung an Wissenschaftskommunikation ermöglicht?

Veranstaltungen in der Stabi (Programm-Flyer zum Download (PDF)

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Rechtsfragen bei Open Science

“Welche Rechte braucht man, um Dokumente (als Dienstleister) unter einer Open­-Access-­Lizenz publizieren zu dürfen?”
“Wie sieht es mit Bildrechten aus?”
“Was ist zu tun, wenn man Vertragsabschlüsse mit einem Verlag nicht mehr besitzt und die Publikation gerne Open Access publizieren würde?”
“Wer hat welche Rechte an den von mir erzeugten Forschungsdaten?”

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Bibliothekarinnen und Bibliothekare wie auch weitere Angehörige wissenschaftlicher Einrichtungen kennen die Herausforderung: Rechtliche Rahmenbedingungen erleichtern die Umsetzung von Open-Science-Angeboten oder das Veröffentlichen von wissenschaftlichen Erkenntnissen im Open Access nicht unbedingt. Eine neue Publikation, die im Rahmen des Programms Hamburg Open Science (HOS) entstanden ist, bietet nun Unterstützung und Rat. Weiter lesen “Rechtsfragen bei Open Science: neuer Leitfaden im Stabiverlag”

Stine von Förster:

Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Migrationskontrolle?

Eine völkerstrafrechtliche Untersuchung zur Situation an den südlichen EU-Außengrenzen

Cover Dissertation Stine von FörsterDie Autorin untersucht das Vorgehen von staatlichen Einsatzkräften bei der Migrationskontrolle in Spanien, Italien, Griechenland und Bulgarien. Dabei steht die völkerstrafrechtliche Relevanz des Umgangs mit Migranten im direkten Zusammenhang mit der irregulären Einreise in die Europäische Union im Fokus. Berücksichtigt werden bei der Betrachtung der Geschehnisse an den Grenzen der südlichen EU-Mitgliedstaaten auch Vorkommnisse auf dem Mittelmeer – also noch vor dem eigentlichen Grenzübertritt – sowie der Umgang mit irregulären Migranten im direkten Anschluss des Grenzübertritts. Hauptgegenstand der Arbeit ist die Frage, ob es bei dem Umgang mit irregulär Migrierenden an den südlichen EU-Außengrenzen zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit gemäß Artikel 7 Römisches Statut des Internationalen Strafgerichtshofs durch staatliche Einsatzkräfte kommt.

Über die Autorin
Stine von Förster studierte Rechtswissenschaft an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg und wurde dort auch promoviert. Seit 2015 ist sie als Referentin für Internationales an der Universität Hamburg tätig und ist dort für die internationale Strategie und das internationale Partnerschaftsmanagement zuständig.

Angaben zur Veröffentlichung
Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: CC BY 4.0) und
als gedruckte Ausgabe:
ISBN 978-3-943423-65-5 ,
XXIII, 359 S.,
Softcover, 15,5 x 22 cm,
28,80 EUR.

Bestellung der gedruckten Ausgabe über order.hup@sub.uni-hamburg.de, per Fax 040/42838-3352 oder über den Buchhandel.

Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung hat anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums die Schriftenreihe Mäzene für Wissenschaft ins Leben gerufen. In den Werken der im Stabiverlag Hamburg University Press erscheinenden Reihe wird seit 2007 die Geschichte der Stiftung dargestellt; außerdem werden Stifterpersönlichkeiten und Kuratoriumsmitglieder in Einzelbänden gewürdigt.
Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums der Universität wartet die Stiftung nun mit dem 21. Band der Reihe sowie mit der Überarbeitung des ersten Bandes auf.

Weiter lesen “Neue Werke der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung”

Carolin Vogel

Das Dehmelhaus in Blankenese

Künstlerhaus zwischen Erinnern und Vergessen

„Dem größten deutschen Dichter wurde eine Villa geschenkt“ titelte eine italienische Tageszeitung 1913. Hundert Jahre später stand Richard Dehmels Haus vor dem Verfall. Was war passiert?

Das Ehepaar Richard und Ida Dehmel (um 1901)

Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte eines außergewöhnlichen Ortes und seiner Bewohner. Es erinnert an zwei Schlüssel­figuren der künstlerischen Moderne: an den Lyriker Richard Dehmel (1863–1920), der Thomas Mann entdeckte, Karl Schmidt-Rottluff bewegte und Arnold Schönberg inspirierte, und an die Kunstförderin Ida Dehmel (1870–1942), die Schriftsteller anregte, für Frauenrechte kämpfte und den Künstlerinnenverband GEDOK gründete.

Basierend auf Briefen wird der Wandel des Gesamtkunstwerkes Dehmelhaus vom sagenumwobenen Künstlertreffpunkt zum Erinnerungsort nachgezeichnet. Das vorliegende Werk fragt nach Gründen für sein Verschwinden und zeigt, wie das Dehmelhaus dennoch den Stürmen des 20. Jahrhunderts standhielt.

Das Dehmelhaus von Süden (um 1912)

Während ihrer Forschung nutzte die Autorin u. a. intensiv das umfangreiche Dehmel-Archiv der Stabi, das seit 1926 Eigentum der Bibliothek ist,  jedoch bis 1939 im Dehmelhaus untergebracht war.

Angaben zur Veröffentlichung
Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-60-0,
XIV, 481.S., 52 Abbildungen (davon 20 farbig),
Hardcover, 15,1 x 22,5 cm,
39,80 EUR.

Das Werk wurde durch die Dehmelhaus Stiftung ermöglicht.

Michael Eckert

Strömungsmechanik zwischen Mathematik und Ingenieurwissenschaften

Felix Kleins Hydrodynamikseminar 1907/08

Christian Klein (Datum unbekannt, Fotografie: gemeinfrei)

Felix Klein (Datum unbekannt, Quelle Wikimedia Commons)

Hydrodynamik galt lange als Fach für Mathematiker und theoretische Physiker. Das Ingenieurfach Hydraulik bietet hingegen für viele praktische Probleme brauchbare Formeln an; allerdings konnten diese zunächst nur empirisch begründet werden. Im Wintersemester 1907/08 veranstaltete der Mathematiker Felix Klein an der Universität Göttingen ein Seminar mit dem erklärten Ziel, die Kluft zwischen diesen Fächern zu überwinden.
Die Ergebnisse der sechzehn Sitzungen dieses Hydrodynamischen Seminars wurden zusammenfassend in einem Protokollbuch festgehalten, das hier nun erstmals in edierter Form zugänglich ist. Die enthaltenen Beiträge der Seminarteilnehmer zeigen, wie die Kluft zwischen theoretischer Hydrodynamik und praktischer Hydraulik mit der modernen Strömungsmechanik überbrückt wurde.

Die hiermit vorgelegte kritische Edition von Michael Eckert ging aus einem von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg unterstützten Forschungsprojekt hervor, das sich der Untersuchung und Grundlagenentwicklung der modernen Hydrodynamik widmet.

Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-61-7, 204 S., mehrere Abbildungen,
15,1 x 22,5 cm,
Softcover, 22,80 EUR.

Bestellungen über order.hup@sub.uni-hamburg.de, per Fax 040/42838-3352 oder über den Buchhandel