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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Longlist HamburgLesen: Die Stabi sucht das beste Hamburg-Buch 2017

10. Mai 2017
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 750 Aufrufe

Longlist HamburgLesen 2017

Ein Literaturpreis, der einzigartig in der deutschsprachigen Buchlandschaft ist: Die Staatsbibliothek vergibt in diesem Jahr zum fünften Mal den Preis für ein Buch, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Aus über 200 Büchern der aktuellen Jahresproduktion wählte die Auswahlkommission 30 hervorragende Publikationen aus. Welche Titel im Einzelnen auf der Longlist stehen und alle weiteren Infos zum Buchpreis der Stabi gibt es auf hamburglesen.de.

Die Auswahlkommission 2017, deren Aufgabe es war, die Longlist zu bestimmen:
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Der Lichthof der Stabi wird am 13. Mai 2017 wieder mit Chormusik erfüllt werden. Und wieder einmal erwartet uns ein Klangerlebnis der besonderen Art:

„597 Jahre“ – der Kammerchor hamburgVOKAL präsentiert ein A-cappella-Programm, das sich der klanglichen Vielfarbigkeit von Chormusik aus sieben Jahrhunderten widmet. Den Anfang machen komplex durchkomponierte Klang-Architekturen wie die Domweih-Motette „Nuper rosarum flores“ von Guillaume Dufay (um 1400-1474), die streng nach musikalisch und theologisch bedeutsamen Zahlenproportionen aufgebaut ist und dabei (trotzdem) einen berückend transparenten Klang entfaltet.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die epochenübergreifende Idee der facettenreichen Wechselwirkung von Sprache und Musik: So hört man in der Hohelied-Vertonung „Lovesong II“ von Torbjørn Dyrud (*1974) wortwörtlich die Winde rauschen und Quellen sprudeln. Und die klare Sprache, für die Martin Luther mit seiner Verdeutschung der Psalmtexte vehement gestritten hat, findet eine kontrastreiche Reibefläche in der musikalischen Gegenwartssprache der Komposition „Friede und gute Zeit“ von Thomas Buchholz (*1961).
Weiter lesen „hamburgVOKAL: „597 Jahre – Chormusik von 1420-2017“ (13.5.)“

Digitalisierung und Thema Hamburg: Mitarbeiten in der Stabi

19. April 2017
von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 745 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht zum nächstmöglichen
Zeitpunkt

Logo Stabi Hamburg studentische Hilfskräfte
(je 40 Stunden / Monat; Stundenlohn 9,71 €)
zur Mitarbeit im Team Landesbibliothek.

Die Bibliothek sammelt, dokumentiert und präsentiert umfassend die Literatur über Hamburg und die Region.

Mit dem Regionalportal HamburgWissen Digital unterstützt sie in verschiedenen Modulen die Recherche nach Hamburg-Themen.

Die Bibliothek digitalisiert verschiedenste Materialien zur Geschichte der Stadt – die Scans müssen für eine optimale Webpräsentation in einem Dokumentenmanagementsystem aufbereitet werden.

Aufgabenbereiche:
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Zum 125. Geburtstag von Erwin Panofsky

30. März 2017
von IM — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Hamburg University Press — 732 Aufrufe

Erwin Panofsky zwischen seinen ehemaligen Schülern

Erwin Panofsky zwischen seinen ehemaligen Schülern Horst Waldemar Janson und William S. Heckscher, Princeton 1952 (Quelle: Archiv im Warburg-Haus, Hamburg)

Heute vor 125 Jahren wurde Erwin Panofsky (1892–1968) geboren. Panofsky – wer war denn das?

Erwin Panofsky wurde von manchen etwas flapsig „der Einstein der Kunstgeschichte“ genannt:

„Wohl kein Kunsthistoriker des 20. Jahrhunderts hat einen so nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung seines Faches ausgeübt wie Erwin Panofsky (1892–1968), der erste Lehrstuhlinhaber für Kunstgeschichte an der Hamburger Universität.“,

so der Kunsthistoriker Rainer Donandt.

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Von Seedeichen und Sturmfluten (19.4.)

23. März 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.459 Aufrufe

Karte Döser Deich und Cuxhaven 1729 StA Cuxhaven

Prof. Dr. Norbert Fischer: Von Seedeichen und Sturmfluten: Wasserbau, Geschichte und Gesellschaft im Amt Ritzebüttel und auf der Insel Neuwerk (17. bis 20. Jahrhundert).

Für die Geschichte des hamburgischen Amtes Ritzebüttel war der Wasserbau von grundlegender Bedeutung. Durch zahlreiche Vor- und Rückdeichungen wurde die Grenze zwischen Land und Meer im Lauf der Jahrhunderte immer wieder neu festgelegt. Zum Symbol dieses Wandels ist der Hafen geworden, also das eigentliche „Cuxhaven“, der 1618 von Hamburg zunächst als Not- und Winterhafen angelegt wurde. Verheerende Sturmfluten, wie die Weihnachtsflut 1717 und die Februarflut 1825, bildeten historische Zäsuren. International bekannte Wasserbauingenieure wie Reinhard Woltman sorgten für den Schutz von Deichen und Ufern.
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Die Hamburger Juden im NS-Staat zwischen 1933 und 1938/39

Prof. Dr. Jörg Berkemann / Prof. Dr. Ina Lorenz: Die Hamburger Juden im NS-Staat zwischen 1933 und 1938/39. Historische Forschung – ihre Zielsetzung und Umsetzung.

Juden unterlagen nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ der offiziellen rassistischen Staatsdoktrin. Die rassenpolitischen Ziele wurden schrittweise immer radikaler durchgesetzt, um zunächst sektoral, dann nahezu vollständig alle gesellschaftlichen Lebensbereiche auch der Hamburger Juden zu erfassen. Dagegen steht die innerjüdische Solidarität der Diskriminierten und Verfolgten untereinander. Die Historikerin Ina Lorenz und
der Jurist Jörg Berkemann zeigen auf der Grundlage einer 20-jährigen Forschungsarbeit, wie jüdisches Leben in Hamburg trotz massiver Repressionen über einen Zeitraum von nur fünf Jahren noch möglich war.

Ina Lorenz war Mitarbeiterin und stellvertretende Direktorin am Institut für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg; Jörg Berkemann war als Richter am Bundesverwaltungsgericht Berlin/Leipzig tätig.
Weiter lesen „Die Hamburger Juden im NS-Staat zwischen 1933 und 1938/39. Historische Forschung (22.3.)“

Eingangstür Rothenbaumchaussee 26 mit dem 'Löwen von Juda'

Eingangstür Rothenbaumchaussee 26 mit dem ‚Löwen von Juda‘

Dokumentarstück von Michael Batz.

Sprecher: Jantje Biller, Isabella Vértes-Schütter, Erik Schäffler, Martin Wolf
Musik: Jakob Neubauer, Edgar Herzog.

Das 1922 nach Plänen der jüdischen Architekten Hans und Oskar Gerson errichtete Wohnhaus in der Rothenbaumchaussee 26 war zunächst von jüdischen und bürgerlichliberalen Familien bewohnt. Nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten wurde es Schauplatz von Vertreibung.
Weiter lesen „Das Haus des Paul Levy. Eine Geschichte des Hauses Rothenbaumchaussee 26. (9.3.)“

Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder

20. Februar 2017
von Redaktion — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 1.583 Aufrufe

Von Bernd Reinert.

Werbe-Ansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters zum ‚Kartoffelkönig‘ mit Bildern der Schauspieler

Ein vergessener Autor, ein verschollenes Theaterstück – die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg schafft Abhilfe. Theodor Franckes „Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder“ hat Aufnahme in ihre E-Medien gefunden.

Die „grosse Lokalposse aus Hamburgs jetziger Zeit (1916)“ – so die Erinnerungsansichtskarte des Ernst-Drucker-Theaters – dreht sich um die Liebe und einen skrupellosen Kartoffelhändler und Bauern aus Ochsenwerder, der letztlich vor einer tatkräftigen „Landsturmfrau“ die Flucht ergreift. Der Text wurde wahrscheinlich nie gedruckt, und so kann es gut sein, dass das in den Digitalisierten Beständen jetzt eingestellte Manuskript aus einer privaten Sammlung das einzige erhaltene Exemplar ist. Das in hochdeutscher und plattdeutscher Sprache gehaltene Stück weist sicher keine besonderen Qualitäten auf (vielleicht ist es zu Recht nie im Druck erschienen), aber es ist ein Dokument seiner Zeit und ermöglicht einen Einblick in das Repertoire des Ernst-Drucker-Theaters vor gut hundert Jahren. Und es spiegelt die vom Krieg und seinen Begleiterscheinungen geprägte Lebenssituation in Hamburg: zum Zeitpunkt der Erstaufführung im Februar 1916 mangelte es an Nahrungsmitteln – im Laufe des Jahres verschärfte sich diese Situation weiter, sodass das Thema nichts an Aktualität einbüßte.
Weiter lesen „Der Kartoffelkönig von Ochsenwärder“

Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog

19. Januar 2017
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.589 Aufrufe

Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog

Update 26.1.: Der Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog ist nun freigeschaltet.

Im Rahmen der Vorbereitungen auf das 100-jährige Jubiläum der Universität Hamburg im Jahr 2019 hat die Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte eine Datenbank zu den Lehrenden der Hamburger Universität von ihrer Gründung im Jahre 1919 bis in die Gegenwart erarbeitet.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zur

Freischaltung des Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalogs
am Donnerstag, 26. Januar 2017, 10 Uhr,
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg,
Albrecht-Mendelssohn-Bartholdy-Hörsaal (Hörsaal K).

Der Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog (HPK) enthält mehr als 5.000 Datensätze und präsentiert die jeweiligen Personen mit ihrem Fachgebiet und der Dauer ihrer Zugehörigkeit zur Universität Hamburg. Angereichert werden die Einträge u. a. mit kurzen Lebens- und Herkunftsangaben sowie mit Verlinkungen zu anderen biografischen und bibliografischen Portalen. Der HPK ist damit ein zentrales biografisches Hilfsmittel und ein wichtiges Instrument zur Erschließung der Hamburger Universitätsgeschichte.
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Von Mark Emanuel Amtstätter.

Wer das Glück hat, Wolfgang Rihms Komposition „Reminiszenz (Hamburg). Triptychon und Spruch in memoriam Hans Henny Jahnn“ zur Eröffnung der Elbphilharmonie zu hören [wir berichteten], könnte den dort vertonten Ausschnitt aus Hans Henny Jahnns Roman „Fluß ohne Ufer“ auch in der Originalhandschrift mitlesen (alle hier gezeigten Abbildungen sehen Sie nach Klick darauf in groß).

Hans Henny Jahnn 'Fluß ohne Ufer'
Weiter lesen „Zur Elbphilharmonie-Eröffnung vertonte Hans Henny Jahnn-Passage in erster Niederschrift und im Typoskript“