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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Durch die Linse der Kamera – Hamburg in Filmen der 1910er bis 1970er Jahre In den Beständen des Landesfilmarchivs Bremen finden sich immer wieder Filmsequenzen mit Hamburg-Bezug. Diesmal sind zu sehen: mit der Amateurkamera aufgenommene kurze Schwenks aus der Innenstadt, Besuche bei Hagenbecks Tierpark (darunter Impressionen von „Völkerschauen“), Hafenszenen sowie einmalige Aufnahmen von den letzten Tagen der Köhlbrand-Fähren, die als Trajektschiffe für den Eisenbahnverkehr eine technikhistorische Preziose darstellten. Hinzu kommen zwei Filme der Polizei Hamburg aus den Jahren 1968 und 1973.

Durch die Veranstaltung führt der Hamburg eng verbundene Historiker Dr. Daniel Tilgner, der seit 2013 das Landesfilmarchiv Bremen (Zentrum für Medien/LIS) leitet.
Weiter lesen “Durch die Linse der Kamera – Hamburg in Filmen der 1910er bis 1970er Jahre (11.12.)”

Thomas Mann und der Tristan-Mythos (10.12.)

25. November 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 708 Aufrufe

Vortrag von Prof. Dr. Yahya Elsaghe, Bern.

Ein Leben lang war Thomas Mann fasziniert vom Mythos um den Ritter Tristan und seiner Liebe zur Königstochter Isolde. Immer wieder hat er in seinen Romanen und Erzählungen den Stoff aufgegriffen, einmal sogar ein Exposé zu einem Tristan-Film verfasst.

Prof. Dr. Yahya Elsaghe wird in seinem Vortrag einige von der Forschung bislang kaum beachtete Aspekte von Manns Tristan-Rezeption herausarbeiten. So zeigt er etwa, wie im Doktor Faustus die Sängerin Orlanda durch die „Macht ihres Organs” die Isolde als „phallische Frau” darstellt. Oder wie sehr die Figur des Schriftstellers Spinell in der Novelle Tristan von Wagners antisemitischer Schrift „Das Judentum in der Musik“ geprägt ist.

Yahya Elsaghe ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Bern.
Veranstalter: Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V.

Ort: Vortragsraum, 1. Etage
Dienstag, 10. Dezember 2019, 19 Uhr
Eintritt: 5 €; für Mitglieder der Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg frei

Hans Henny Jahnn und Hamburg (4.12.)

20. November 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 574 Aufrufe

Hans Henny Jahnn-Büste von Franz Buse Vortrag Daniel Nachtsheim: Über die schöpferische Spannung zwischen einem Autor und seiner Stadt.

Jahnn (1894-1959) war Schriftsteller, Orgelbauer, Musikverleger, Sektengründer, Pazifist, Hormonforscher, Präsident der Freien Akademie der Künste und Landwirt. Sein Werk sperrt sich gegen einfache Klassifizierungen. Er gehört zu Hamburgs großen, vielleicht auch zu seinen verkannten Schriftstellern. Die Stadt spielte für sein Schaffen eine wichtige Rolle: als Stätte von Kindheit und Jugend, als Arbeitgeber und als Ort der Enttäuschung. Doch auch als Inspiration ist sie mannigfaltig in sein Werk eingeflossen.

Daniel Nachtsheim unterrichtet Philosophie, Geschichte und Deutsch an einem Hamburger Gymnasium und hat Schulbuchtexte und wissenschaftliche Aufsätze verfasst. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek Hamburg und dem Hans Henny Jahnn e.V.

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.

Freitag, 29. November ab 9 Uhr bis Samstag, 30. November 13 Uhr

Zusammen mit der ersten Nennung der Kirche St. Jacobi im Jahr 1255 werden auch Beginen erwähnt, die in der Folge bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts dort in einem der Kirche gegenüberliegenden Konvent lebten. Eine Gemeinschaft von ca. 20 religiösen Frauen, die nach ihrer Tracht auch die „Blauen Schwestern“ genannt wurden, betrieb eine Schule für Mädchen und partizipierte am Hamburger Stadtleben, u.a. als Kreditgeberinnen.

Aus dem Konvent an der Steinstraße sind zahlreiche, meist aus dem 15. Jahrhundert stammende Handschriften überliefert, die sich heute in der Sammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg befinden. Diese sich vor allem auf die Frömmigkeitspraxis beziehenden und bislang nur marginal erforschten Texte sowie das religiöse Leben der Hamburger Beginen stehen im Zentrum eines öffentlichen interdisziplinären Workshops.

 

Tagungsort:
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, Hamburg; Vortragsraum, 1. Etage.

Weiter lesen “Workshop über die Hamburger Beginen bei St. Jacobi (29./30.11.)”

„Das ist Esther“ (27.11.)

11. November 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.568 Aufrufe

Theaterstück mit Florentine Weihe.
Regie: Katja Langenbach
Dauer: 1:30h, keine Pause

Mittwoch, 27. November 2019, 18:00
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Von-Melle-Park 3, 20146 Hamburg, Vortragsraum 1. Etage.
Eintritt € 16,-. Um Anmeldung wird gebeten unter nsraubgut@sub.uni-hamburg.de.

Foto © Fabian Hammerl

Foto © Fabian Hammerl

Mit großem Erfolg spielt die junge Hamburger Schauspielerin Florentine Weihe seit einigen Jahren an Schulen und anderen Spielstätten das Einpersonenstück „Das ist Esther“. In dieser besonderen Produktion des Thalia-Theaters erzählt die 17-jährige Mary Ann von ihrer Großmutter Esther Bauer und auch von sich selbst. Aus der Erinnerung der Enkelin tauchen Fotos und Originaltöne auf – zu hören ist die „Grandma“ vom Band, abgespielt übers Handy. Nach und nach setzt sich so das Bild eines Lebens zusammen: Geboren und aufgewachsen in Hamburg-Eppendorf, riss die NS-Judenverfolgung Esther schon früh aus ihrer behüteten Kindheit. Die Nationalsozialisten verschleppten sie in das Ghetto Theresienstadt, das Vernichtungslager Auschwitz und das KZ Mauthausen, wo sie schließlich 1945 befreit wurde. Das Stück erzählt vom Glück des Überlebens. Es thematisiert darüber hinaus den Tod der nahezu letzten Zeitzeugen auf einer sehr persönlichen Ebene.
Weiter lesen “„Das ist Esther“ (27.11.)”

Veranstaltungsflyer Dezember 2019

8. November 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 648 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Dezember 2019

Das Veranstaltungsjahr 2019 neigt sich dem Ende entgegen. Falls Sie wissen möchten, was der letzte Monat des Jahres an Programmpunkten bereit hält, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren monatlich erscheinenden Flyer. Dort finden Sie die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar wird er an vielen Stellen in der Stadt verteilt und liegt im Foyer der Stabi aus. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für Dezember ist nun da: Flyer Dezember 2019 (PDF, 1,4 MB).
Weiter lesen “Veranstaltungsflyer Dezember 2019”

Die neue ZHG ist da! (20.11.)

7. November 2019
von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 533 Aufrufe

Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 105 (2019) Präsentation der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 105 (2019).

Auch in diesem Herbst stellt der VHG den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die fünf Aufsätze werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leserinnen und Lesern“ (nicht von den Autorinnen und Autoren selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Rainer Nicolaysen für den Aufsatzteil; Angela Graf und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen auf den neuen Band – sei es mit Wasser oder mit Wein – anzustoßen. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 20. November 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.


PROGRAMM

Einführung und Moderation: Rainer Nicolaysen

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Dr. Peter Tschentscher (Foto: Ronald Sawatzki/​Senatskanzlei Hamburg, CC BY-SA 3.0)

Zu einer Diskussion mit Hamburgs Erstem Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, lädt das Wissenschaftsforum Hamburg herzlich ein. Seit seinem Amtsantritt betont Dr. Tschentscher, wie eng verwoben Hamburg und die dort angesiedelte Wissenschaft und Forschung sind: „Hamburg ist ein guter Ort für die Wissenschaft – und Wissenschaft ist gut für Hamburg“. Nach 18 Monaten im Amt wird er nun aus seinen Erfahrungen berichten und der Frage nachgehen, wie der Wissenschaftsstandort Hamburg zukünftig gestaltet wird.

Gemeinsam soll anschließend diskutiert werden, welchen Stellenwert Bildung, Wissenschaft und Forschung in Hamburg einnehmen. Ist Hamburg auf dem Weg zur führenden Wissenschaftsmetropole des Nordens?

Einführung und Begrüßung: PD Dr. Sven Tode, MdHB Vorsitzender Wissenschaftsforum Hamburg e.V.

Freitag, 15. November 2019, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1.Etage, der Eintritt ist frei. Einlass 18.30 Uhr.

'Ixcanul' von Jayro Bustamente

Filmbeiträge zu Mesoamerika zeichnen immer noch häufig ein Bild indigener Frauen, die sich – idealerweise in traditioneller Kleidung – mit ruhiger Hingabe den Dingen des Alltags widmen: dem Haushalt, der Feldarbeit, dem Weben. Doch wird dieses Bild zum einen nicht wirklich den vielen mühevollen Aufgaben, der Mehrfachbelastung und oftmals der Hauptverantwortung in Familie und Gesellschaft gerecht; und zum anderen werden – mal abgesehen von Dokumentationen zu den Frauen in Tehuantépec – relativ selten Alternativen zu diesem Frauenbild geboten. In dieser Veranstaltung der Vortragsserie “Mesoamerika im Film” sollen daher Filmbeispiele vorgestellt werden, die eine geänderte bzw. differenzierte Betrachtung ermöglichen. Diskutiert werden exemplarisch Xenia Böttchers Darstellung der Rarámuri – Läuferin Lorena Ramírez, zapatistische Frauen in den Dokumentationen “Der Aufstand der Würde” und “Das Recht glücklich zu sein” und der Spielfilm “Ixcanul” von Jayro Bustamente.
Weiter lesen “Mut zur Selbstermächtigung – Frauen(vor)bilder in Filmbeiträgen zu Mesoamerika (14.11.)”