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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Stabi-Bücher auf der Mülldeponie?

23. April 2007
von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 4.062 Aufrufe

Der bibliothekarische Atem stockt einen Moment und der Satz im UniSPIEGEL (2/2007, S. 34) wird nochmal gelesen, diesmal etwas langsamer und mit mehr Aufmerksamkeit. Ach so, alles klar, die Studentin Barbara beschreibt in ihrer aktuellen Kolumne „Barbaras letztes Jahr“ den Stress mit der Abschlussarbeit und outet die Vernachlässigung sämtlicher häuslicher Tugenden und Pflichten, verbuddelte Stabi-Bücher inbegriffen. Liebe Barbara: kein Problem. Solange die Bücher unverletzt (bitte keine Salamibrötchenlesezeichen) und pünktlich zu uns zurückkommen, haben wir keine Einwände, wenn unsere kleinen Lieblinge auch mal etwas Chaos über sich ergehen lassen müssen.

p.s. gutes Gelingen!

p.p.s. wer keine Spiegel-Archiv-Flatrate besitzt, kann die neueste (Druck-)Ausgabe im Lesesaal beim Buchausgabeschalter einsehen.

Frau Merkel macht’s möglich!

20. April 2007
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Unsere Katalogabteilung weiß Interessantes über ein ganz besonderes Schlagwort zu berichten:

Von Martina Pergande – Abteilung Catalogdienste, Sacherschließung
Seit jeher gibt es das Schlagwort „Deutschland / Bundeskanzler“ für diese Regierungsinstitution. Im Mai [2006] hatte es sich bis zur Schlagwortnormdatei (SWD) herumgesprochen, dass das Amt zum ersten Mal in Deutschland mit einer Frau besetzt ist. Prompt wurde der Schlagwortsatz in „Deutschland / Bundeskanzlerin“ geändert.

Schlagwortnormdatei: Bundeskanzlerin

Jetzt finden sich in den Katalogen unter diesem Schlagwort auch die Herren Schröder,
Kohl, Schmidt, Brandt etc. wieder, wenn es sich nicht auf Literatur zu ihrer Person bezieht, sondern zu ihrer Funktion in diesem Amt. Und das kommt dann dabei heraus:

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Lesehilfen

18. März 2007
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Dank der aufmerksamen Beobachtung von netbib weblog erfahren wir, dass es eine Leselotte gibt und diese wieder lieferbar ist. Ein nützliches Helferlein für alle, die es beim Lesen gerne bequem haben.

Wer sich nicht nur mit dicken Schmökern vergnügen kann, sondern sich im Studium (oder Beruf) regelmäßig mit unhandlichen Loseblattsammlungen à la Schönfelder abkämpfen muss, hat vermutlich schon mal irgendwann von der Pendelbuchstütze gehört.

Ganz neu ist die Idee, sich das Leben mit einer Lesehilfe leichter zu machen, übrigens nicht: bereits im 16. Jahrhundert wurde eine Lesemaschine erfunden: Ramellis Bücherrad.

Handys gefährden Ihre Gesundheit

11. März 2007
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Schon klar, so ein Handy kann ungemein nützlich sein. Niemand muss sich mehr am verabredeten Treffpunkt verpassen, nur weil sich Koordinationsschwierigkeiten extrem kontraproduktiv auf die geplante Verabredung auswirken. Und nie war ein Handy so willkommen, wie in dem Moment, als wirklich dringend der Rettungswagen mit 112 angefunkt werden musste.

Aber es gibt Situationen, da sind Handys echt lästig und unerwünscht. In der Bibliothek zum Beispiel. Um genau zu sein: im Informationszentrum und allen Lesesälen (auch auf den dahinter liegenden Fluren) der Stabi. Also immer dort, wo wir gut sichtbar ein Handy-Verbot-Schild angebracht haben…

Auch wenn uns manchmal der Kamm schwillt – so weit, wie ein Ninja Librarian würden wir natürlich nicht gehen 😉

(via netbib weblog)

Veränderungen – nein danke!?

11. Februar 2007
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Da nutzen wir hier unser Stabi-Blog, um der Kundschaft mal zu demonstrieren, wie zeitgemäß und offen wir mit Web 2.0 (und in logischer Konsequenz dann auch Bibliothek 2.0) umgehen. Was keiner ahnt: der Weg dahin war eher mühsam und steinig – YouTube liefert jetzt den Beweis.

Weitere Überraschungen lassen sich dort mit dem Suchbegriff librarian aufstöbern.

Mädchentraum ade

7. Februar 2007
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ewiger Zweiter: Buzz Aldrin (Foto: NASA) Mal ehrlich: wer wollte als kleines Mädchen denn nicht Lokführerin, Feuerwehrfrau oder Astronautin werden? Na bitte! Anders als unsereins ließ Lisa Nowak diesen Traum sogar wahr werden. Sie flog ins All, jüngst im Juli 2006 mit der Discovery zur ISS – nur um ein halbes Jahr später wegen allzu irdischer Gefühlswallungen ihrer Karriere ein jähes Ende zu setzen.

Für die beständigeren Erfolgsstorys gibt’s von uns wie immer ein Buch: Women in space – following Valentina / David J. Shayler (A 2005/7596).

Schlechtwetter-Kunst

18. Januar 2007
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Schirmkunst

Schietwetter – so nennt man das im Norden, wenn es regnet und stürmt (allerdings nur, wenn es sich nicht zu einem Orkan auswächst). Kennen wir. Nur allzu gut. Und der wahre Hamburger verlässt seine Wohnung ohnehin nie ohne Schirm.

Neu war uns aber eine Form moderner Alltagskunst, die am Donnerstag erfrischend ins Auge fiel: im Foyer – unweit des Ausstellungsraums (!) – tummelten sich munter zahlreiche bunte Regenschirme auf unseren Garderobenschränken. Der Künstler? Unbekannt. Man darf wohl ein Kollektiv vermuten…

Jetzt haben wir einen Grund, gespannt auf das nächste Schietwetter zu warten.

Neulich in der Auskunft

12. Januar 2007
von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 4.619 Aufrufe

a.bmp“Wo kann ich denn das A ausleihen???”
Die Bibliothekarin stutzt etwas und beginnt, fieberhaft nach der richtigen Antwort zu suchen. Sollte es neuerdings auch einzelne Buchstaben zum Ausleihen geben? Diese dekorativen Buchstützen zum Beispiel? Sie stellt schnell eine Nachfrage: “Welches A meinen Sie denn genau?” (An die vielen As in all den Büchern mag sie in diesem Moment noch gar nicht denken.) Die Antwort kommt ebenso schnell wie hartnäckig: “Na, das A eben!!!” Hmm, das war ja jetzt wohl nichts. Beherzt fragt sie weiter: “Meinen Sie vielleicht eine Signatur, die mit A beginnt?” Eine erleichterte Leserin: “Ja, genau. Also wo?” Die Bibliothekarin lässt nicht locker: “Und wie ging die Signatur weiter? Bei uns beginnen ganz viele mit A, sind aber durchaus unterschiedlich und stehen an verschiedenen Standorten. Erinnern Sie sich vielleicht an mehr?”

Die Geschichte fand ein gutes Ende, die Signatur konnte eingegrenzt werden und die Leserin konnte zur beiderseitigen Freude in den Selbstausleihbereich geschickt werden (A 1995/… ff.). Falls es Ihnen ähnlich wie unserer Leserin geht, hilft die Übersicht aus der Virtuellen Bibliotheksführung einen Schritt weiter. Und wann Sie bestellte Bücher abholen können, kann bei den Bereitstellungsfristen nachgelesen werden.

Weihnachtslektüre in der Stabi – für Sie recherchiert

20. Dezember 2006
von MT — abgelegt in: Aufgelesen — 11.731 Aufrufe

Immer noch keinen besinnlichen Text für den Heiligabend gefunden? Noch keine Idee, was Sie in den Weihnachtstagen schmökern?
Den Hamburger Verlagen sei Dank! Die Stabi ist auch in Sachen Christkind und Weihnachtsmann eine gute Adresse: Egal, ob Sie es klassisch, lustig, wissenschaftlich oder satirisch mögen, hier eine kleine Auswahlliste für Ihre Weihnachtsausleihe. Und wenn diese Titel vergriffen sind, versuchen Sie es mal mit
Weihnachten im Campuskatalog

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Die süße Verlockung zum Weihnachtsfest : Roman ; [mit drei exklusiven Weihnachtsrezepten] / Debbie Macomber; Signatur: A/455117

Das große Buch vom Weihnachtsfest : die schönsten Gedichte, Lieder und Geschichten / Hrsg. von Franz-Heinrich Hackel; Signatur: A/450754

Weihnachten an der Waterkant / hrsg. von Sybil Gräfin Schönfeldt; Signatur: A/433620

Der große Weihnachtsknall : 14 verrückte Geschichten / hrsg. von Andreas Schlüter. Mit Ill. von Katja Schmiedeskamp; Signatur: A/454474

Der beschwipste Amor : Weihnachten einmal anders / [Trudi Pätz]; Signatur: A/446316
Eine Weihnachtsgeschichte / Charles Dickens; Signatur: A/433313

Die Nacht, in der meine Schwester den Weihnachtsmann entführte : acht unglaubliche Geschichten zum Heiligen Abend / Zoran Drvenkar; Signatur: A/443841

Das Weihnachtshasser Buch / Dietmar Bittrich; Signatur: A/392510

Kommissar Niklas und die Schlittenschieberbande : ein Weihnachtskrimi / Christian Tielmann; Signatur: A/443598

Die spannendsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien : [Henning Mankell …] / Annamari Arrakoski; Signatur: A/391418

Weihnachten in Dänemark – Dansk Jul : ein Bild-ABC zu Festbräuchen, Liedern und Rezepten / Torkild Hinrichsen; Signatur: A 2004/4993

Die Inkarnation und das Werden der Menschheit : eine Interpretation der Weihnachtspredigten Friedrich Schleiermachers im Zusammenhang mit seinem philosophisch-theologischen System / Bernd-Holger Janssen; Signatur: A 2004/4784

Wer nimmt Oma? : Weihnachtssatiren / Hans Scheibner, Signatur: A/436666

Die gestiefelten Pinguine

14. November 2006
von ST — abgelegt in: Aufgelesen — 5.255 Aufrufe

Kaum eine Nachricht amüsiert derzeit mehr: die Pinguine des neuseeländischen Antarktis-Zentrums haben maßgeschneiderte Gummischuhe bekommen (wahlweise grün oder blau), um ihre Schwielen geplagten Füße vor weiterer Pein zu bewahren.

Nun fragt man sich: was hat das alles mit der Bibliothek zu tun? Natürlich nichts. Aber vielleicht bringt es einen ja auf die Idee, jetzt mal ein Buch über diese flugunfähigen Vögel zur Hand zu nehmen (Bilderbücher inklusive)?
Wer es jedoch lieber etwas zupackender mag (Pinguine in Aktion): die Hagenbeck’schen Tiere werden täglich um 11 und 14.30 Uhr gefüttert.

Zum gestiefelten Kater geht es übrigens hier entlang. Aber das ist eine andere Geschichte.