Die neue ZHG ist da! (20.11.)
7. November 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.654 Aufrufe
Präsentation der druckfrischen Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte 105 (2019).
Auch in diesem Herbst stellt der VHG den neuen Band seiner Zeitschrift in einer öffentlichen Veranstaltung vor. Die fünf Aufsätze werden dabei in kurzen Statements von „ersten Leserinnen und Lesern“ (nicht von den Autorinnen und Autoren selbst) vorgestellt, und das Redaktionsteam wird Rede und Antwort stehen (Dirk Brietzke und Rainer Nicolaysen für den Aufsatzteil; Angela Graf und Franklin Kopitzsch für den Rezensionsteil). Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, mit Ihnen auf den neuen Band – sei es mit Wasser oder mit Wein – anzustoßen. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Mittwoch, 20. November 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.
PROGRAMM
Einführung und Moderation: Rainer Nicolaysen
Wissenschaftsmetropole Hamburg – Hamburgs Erster Bürgermeister im Gespräch (15.11.)
4. November 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.074 Aufrufe
Zu einer Diskussion mit Hamburgs Erstem Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher, lädt das Wissenschaftsforum Hamburg herzlich ein. Seit seinem Amtsantritt betont Dr. Tschentscher, wie eng verwoben Hamburg und die dort angesiedelte Wissenschaft und Forschung sind: „Hamburg ist ein guter Ort für die Wissenschaft – und Wissenschaft ist gut für Hamburg“. Nach 18 Monaten im Amt wird er nun aus seinen Erfahrungen berichten und der Frage nachgehen, wie der Wissenschaftsstandort Hamburg zukünftig gestaltet wird.
Gemeinsam soll anschließend diskutiert werden, welchen Stellenwert Bildung, Wissenschaft und Forschung in Hamburg einnehmen. Ist Hamburg auf dem Weg zur führenden Wissenschaftsmetropole des Nordens?
Einführung und Begrüßung: PD Dr. Sven Tode, MdHB Vorsitzender Wissenschaftsforum Hamburg e.V.
Freitag, 15. November 2019, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1.Etage, der Eintritt ist frei. Einlass 18.30 Uhr.
Mut zur Selbstermächtigung – Frauen(vor)bilder in Filmbeiträgen zu Mesoamerika (14.11.)
4. November 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.113 Aufrufe

Filmbeiträge zu Mesoamerika zeichnen immer noch häufig ein Bild indigener Frauen, die sich – idealerweise in traditioneller Kleidung – mit ruhiger Hingabe den Dingen des Alltags widmen: dem Haushalt, der Feldarbeit, dem Weben. Doch wird dieses Bild zum einen nicht wirklich den vielen mühevollen Aufgaben, der Mehrfachbelastung und oftmals der Hauptverantwortung in Familie und Gesellschaft gerecht; und zum anderen werden – mal abgesehen von Dokumentationen zu den Frauen in Tehuantépec – relativ selten Alternativen zu diesem Frauenbild geboten. In dieser Veranstaltung der Vortragsserie “Mesoamerika im Film” sollen daher Filmbeispiele vorgestellt werden, die eine geänderte bzw. differenzierte Betrachtung ermöglichen. Diskutiert werden exemplarisch Xenia Böttchers Darstellung der Rarámuri – Läuferin Lorena Ramírez, zapatistische Frauen in den Dokumentationen “Der Aufstand der Würde” und “Das Recht glücklich zu sein” und der Spielfilm “Ixcanul” von Jayro Bustamente.
Weiter lesen “Mut zur Selbstermächtigung – Frauen(vor)bilder in Filmbeiträgen zu Mesoamerika (14.11.)”
Helene Lange (1848-1930) – Liberale, Politikerin und Reformpädagogin (13.11.)
1. November 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.926 Aufrufe
Vortrag Prof. Dr. Angelika Schaser.
Helene Lange lebte von 1916 bis 1920 in Hamburg und eröffnete dort als Alterspräsidentin die erste Sitzung der demokratisch gewählten Hamburger Bürgerschaft am 24. März 1919. Die 71-jährige verkörperte damals den demokratischen Aufbruch 1918/19 und die Errungenschaften der Weimarer Republik wie kaum eine andere Person. 1923 verlieh ihr die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen eine Ehrenpromotion, 1925 wurde sie zur Ehrenvorsitzenden der DDP ernannt und 1928 erhielt sie die Ehrenbürgerschaft ihrer Geburtsstadt Oldenburg.
Angelika Schaser ist Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Hamburg.
Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Mittwoch, 13. November 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.
Stellenausschreibung Systembibliothekar (m/w/d) in der Digitalisierung (E9)
1. November 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 1.962 Aufrufe
In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist zum 1.12.2019 folgende Stelle zu besetzen:
Systembibliothekarin bzw. Systembibliothekar (m/w/d) in der Digitalisierung
Die Stelle ist:
- unbefristet
- Vollzeit auch teilzeitgeeignet.
Stellennummer:
198450
Die Ausschreibung richtet sich an:
Alle Interessierten
Entgelt-/Besoldungsgruppe:
(Tarifbeschäftigte): EGr. 9 TV-L
Bewerbungsschluss:
27.11.2019
Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.
Weiter lesen “Stellenausschreibung Systembibliothekar (m/w/d) in der Digitalisierung (E9)”
Tagung: Writing Spaces – Wissenschaftliches Schreiben zwischen und in den Disziplinen (8./9.11.)
30. Oktober 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.090 Aufrufe
Bei der Tagung des Schreibzentrums des Universitätskollegs der Universität Hamburg stehen die unterschiedlichen Verortungen von Schreiben im universitären Kontext im Fokus.
Die Metapher der ‚Schreibräume‘ – der writing spaces – dient dazu, die Bedingungen, Vernetzungen und Spannungsfelder des wissenschaftlichen Schreibens zu beschreiben und zueinander in Beziehung zu setzen.
»Wie gut ist Ihr Deutsch?« Lesung mit Bastian Sick (7.11.)
29. Oktober 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.334 Aufrufe
Heißt es »im Sommer dieses Jahres«“ oder »im Sommer diesen Jahres«? Was bedeutet das Wort »unverwandt«? Wie lautet der Konjunktiv II von »verschwinden«? Was ist der deutsche Name des Lago Maggiore? Und in wie vielen Ländern ist Deutsch eigentlich Amtssprache? In seinem neuen Buch »Wie gut ist Ihr Deutsch?« stellt Bastian Sick viele spannende Fragen, deren Auflösungen oft erstaunliche Erkenntnisse liefern.
Einige der spannendsten Fragen stellt der Bestseller-Autor seinem Publikum im Rahmen seines aktuellen Programms, mit dem er 2019 und 2020 in zahlreichen deutschen Städten zu hören und zu sehen sein wird. Und wie immer gibt es bei Bastian Sick nicht nur eine Menge zu lernen, sondern ebenso viel zu lachen. Denn der Autor präsentiert auf der Leinwand wieder zahlreiche Absurditäten aus dem Sprachalltag, die jedes Zwerchfell auf eine harte Belastungsprobe stellen. Eine Veranstaltung zu Gunsten der Hamburgischen Regenbogenstiftung.
Donnerstag, 7. November 2019, 19 Uhr
Ort: Lichthof im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee, Tickets: www.eventbrite.de… Eintritt 15 €, erm. 10 € nur Abendkasse, Einlass 18.30 Uhr.
Restitution Hans Sternheim: Die SUB gibt Bücher an die Enkelin eines Patenkinds von Theodor Fontane zurück
28. Oktober 2019
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 5.219 Aufrufe
Von der Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut.
Der Raum 312 im Altbau der Staatsbibliothek war am 24. Oktober 2019 gut gefüllt: auf Einladung der Arbeitsstelle Provenienzforschung – NS-Raubgut waren viele Interessierte gekommen, um bei einer Restitution von Büchern dabei zu sein und so einen besonderen „Fall“ der Arbeitsstelle zum Abschluss zu bringen.
Der Hintergrund: Jacob Hans Sternheim wurde 1880 in eine Berliner Bankiersfamilie geboren. Die Sternheims waren enge Freunde der Familie Theodor Fontanes. Sie traten schon im späten 19. Jahrhundert vom Judentum zum Protestantismus über. Als ihr Sohn Hans 1893 getauft wurde, übernahm Fontane die Patenschaft und blieb bis zu seinem Tod 1898 in enger Verbindung mit seinem Patenkind.
1934 wurde Hans Sternheim als Geschäftsführer der Druckerei entlassen, für die er fast vierzig Jahre lang gearbeitet hatte. Zwischen 1936 und 1939 mussten Hans und seine Frau Ida, die in der NS-Zeit beide als „Volljuden“ verfolgt wurden, mehrfach in immer engere Quartiere umziehen. Die Entscheidung Hans Sternheims, im Mai 1939 Bücher zu verkaufen, ist im Zuge wachsender finanzieller Not gefallen. Dieser unfreiwillige Verkauf ist somit als NS-Raubgut im Sinne der Washingtoner Erklärung einzustufen.
Als die Sternheims Ende 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden, hatten sie keinerlei finanzielle Mittel mehr. 1944 wurden sie in Auschwitz ermordet. Ihr einziges Kind Käthe Mertens, geschiedene Frau eines nichtjüdischen Berufsoffiziers, musste in Berlin Zwangsarbeit leisten. Anfang 1944 konnte sie untertauchen und überlebte den Krieg in der Oberlausitz. Käthe Mertens‘ 1929 geborene Tochter Ingrid lebt bis heute in Berlin. Im Sommer 2019 hat die Arbeitsstelle Provenienzforschung der SUB Kontakt zu ihr aufgenommen. Sie war über die Verbindung hoch erfreut und hat sich entschieden, die Bücher ihres Großvaters in der SUB zu belassen, In einer großzügigen Geste hat sie uns sogar noch etwas zusätzlich geschenkt: Familienfotos, Originaldokumente, Briefe und zwei Bände mit Fontane-Gedichten aus Familienbesitz – darunter einen mit persönlicher Widmung Theodor Fontanes an Hans Sternheims Mutter Marie, „in herzlicher Freundschaft“. Als Teilnachlass Hans Sternheim gehört das Konvolut nun zu den Sondersammlungen der SUB.
Weiter lesen “Restitution Hans Sternheim: Die SUB gibt Bücher an die Enkelin eines Patenkinds von Theodor Fontane zurück”
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten (6.11.)
28. Oktober 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.407 Aufrufe
„So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch“.
172 Beiträge haben Hamburger Schülerinnen und Schüler diesmal beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten eingereicht, in denen sie den Umgang mit politischen, wirtschaftlichen, ökologischen oder persönlichen Krisen in Hamburg oder der Familie erforscht haben. Die Beiträge sind thematisch vielfältig: von der Hexenverfolgung, Hungerkrisen und Cholera über Krisen und Aufbruch in der Nachkriegszeit bis zu Umbrüchen durch die 68er-Bewegung. Einen breiten Raum nehmen Geschichten von Flucht und Vertreibung in der eigenen Familie ein. An diesem Abend stellen die Schülerinnen und Schüler ihre preisgekrönten Arbeiten vor.
Es moderiert das Mitglied der Regionaljury Hamburg Dr. Joachim Wendt vom Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung. Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung, dem Staatsarchiv Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Mittwoch, 6. November 2019, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage
Der Eintritt ist frei.
Reformationstag geschlossen (31.10.)
28. Oktober 2019
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.094 Aufrufe
An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.
Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Donnerstag, 31. Oktober 2019 nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.
EN English
FR Français
ES Español
TR Turkce
RU Pусский
AR العربية
CN 中国
NDS Plattdeutsch
