FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Buchsprechstunde (5.7.)

3. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Tipps und Tricks — 1.155 Aufrufe

Dienstag, 5.7., 15 Uhr, Konferenzraum, 2. Etage.

Sie haben alte Bücher in ihrem Familienbesitz und möchten wissen, ob es sich um Raritäten oder weit verbreitete Standardliteratur handelt? Worauf sollte bei der Erhaltung solch alter Schätze geachtet werden? Viele Fragen dazu beantworten Ihnen die Expert:innen aus den Sondersammlungen in der Buchsprechstunde. Für eine gute inhaltliche Vorbereitung bitten wir um vorherige Anmeldung unter stabi.hamburg/bss.

Die Buchsprechstunden werden quartalsweise angeboten. Sollte Ihnen dieser Termin nicht passen, kommen Sie gern zum nächsten.

Sommerkonzert: LUX et UMBRA: Vom Schatten ins Licht (17.6.)

2. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.068 Aufrufe

EeZett: LUX et UMBRA: Vom Schatten ins Licht

Freitag, 17.6.2022, 20 Uhr, Lichthof, Eingang Grindelallee.

Das junge Vokalensemble DeZett nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Facetten zwischen Licht und Schatten. Das Ensemble, 2015 aus Medizinstudierenden, Ärztinnen und Ärzten am Hamburger Universitätsklinikum gegründet, beleuchtet die Dichotomie des Titels mit Werken von der Spätrenaissance bis in die Gegenwart. Mit Werken von Wilbye, Stanford, MacMillan und anderen, darunter auch eine ensembleeigene Uraufführung.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Aus der Reihe: 10 Jahre „Staatsverträge“ zwischen der Stadt Hamburg und den islamischen Gemeinden sowie der alevitischen Gemeinde

(I) – Eine historische Herleitung Dienstag, 31.5.2022 18 – 19.30 Uhr
(II) – Muslimisches Alltagsleben Donnerstag, 9.6.2022, 18 – 19.30 Uhr
(III) – Einflussnahme aus dem Ausland? Was bedeutet dieser Vorwurf? Donnerstag, 16.6.2022 19 – 20.30 Uhr

Ort: Vortragsraum, 1. Etage.

Zum Hintergrund der Reihe:

10 Jahre „Staatsverträge“ zwischen der Stadt Hamburg und den islamischen Gemeinden sowie der alevitischen Gemeinde

Im Jahr 2012 schloss die Stadt Hamburg Verträge mit drei islamischen Dachverbänden sowie der alevitischen Gemeinde. Diese sog. „Staatsverträge“ regeln auf Landesebene eine ganze Reihe von Fragen, die das Alltagsleben von Muslim*innen in Hamburg betreffen. So geht es beispielsweise um Feiertagsregelungen, Religionsunterricht oder auch Seelsorge in besonderen Einrichtungen, um nur einige Punkte zu nennen. Darüber hinaus haben die Vertragsabschlüsse Symbolkraft, weil sie als Schritt in Richtung Gleichstellung der Religionen gelten und zudem die ersten ihrer Art in Deutschland waren – und neben Bremen bis heute sind. Zehn Jahre später soll nun evaluiert werden, um „im Lichte der gewonnenen Erfahrungen über diesen Vertrag und die Notwendigkeit von Änderungen und Ergänzungen zu verhandeln“, wie es der Vertrag 2012 festschrieb.

Aus diesem Anlass informiert die Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg über Hintergründe und Entstehung der Verträge, zeigt ihre aktuelle Bedeutung und thematisiert eventuelle Versäumnisse.
Weiter lesen “Diskussionsreihe: Hamburg und die »Staatsverträge« (31.5./9.6./16.6.)”

Veranstaltungsflyer Juni 2022

20. Mai 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.470 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Juni 2022

Jeden Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juni ist bereits da: Flyer Juni 2022 (PDF; 1,7 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Wolfgang Borchert, am 20. Mai 1921 als erstes und einziges Kind von Fritz und Hertha Borchert geboren, war bereits als Jugendlicher überzeugt, dass in ihm ein Genie schlummerte. Allerdings: Seine quantitativ enorme schriftstellerische Produktion – oft schrieb der Sechszehnjährige rund zehn Gedichte täglich – ließ nicht allzu viel Talent erkennen. Einen „Allesversucher und Nichtskönner“ hat sein Biograf Peter Rühmkorf den Nachwuchspoeten deswegen genannt. Und doch feierte Borchert noch in jungen Jahren seinen Durchbruch: Als sein Hörstück Draußen vor der Tür im Februar 1947 über die nachkriegsdeutschen Hörfunksender knisterte und ein lautstarkes Echo hervorrief, war er 25 Jahre alt. Bis zu seinem frühen Tod am 20. November 1947 hatte Borchert ein Werk geschaffen, das ihn postum zu einem der wenigen Autoren machte, die generationsprägend genannt werden können.

Von der jugendlichen Selbstüberschätzung war in den wenigen Monaten, in denen er selbst einen „Borchert-Rummel“ wahrnahm, allerdings kaum noch etwas übrig. Nachdem sein Verleger Ernst Rowohlt ihm den neuen Katalog des reputationsreichen Verlags in die Schweiz geschickt hatte, wo sich der schwerkranke Borchert seit Mitte September 1947 zu regenerieren versuchte, und sich der Autor »an die erste Stelle« gesetzt sah, glaubte er an einen schlechten Witz. Aktualität sei schließlich kein Qualitätszeichen. »In zwei Jahren«, so Borchert in seinem vermutlich letzten Brief am 15. November 1947 an den Verlagsdoyen, »wird kein Mensch das Zeug mehr lesen.«

Weil es anders kam, weil Borchert viele Autor:innen prägte und viele Leser:innen faszinierte, übergab seine Mutter Hertha, die es als Plattdeutsch-Autorin selbst zu regionaler Bekanntheit gebracht hatte, den Nachlass ihres berühmten Sohnes 1976 an die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek, wo er seitdem gehütet und erschlossen wird. Ein Versprechen, das bei der Übergabe gegeben worden war, haben wir im 100. Geburtsjahr des Autors endlich erfüllt: Der Nachlass Wolfgang Borcherts wurde im Hauptgebäude der Bibliothek zugänglich gemacht. Unsere Borchert-Box mit der Dauerausstellung zu Leben und Werk des Autors, die unter dem Titel Dissonanzen. Wolfgang Borchert 1921-1947, läuft, feiert nun ihren ersten Jahrestag.

Weiter lesen “Die Neuentdeckung eines Autors: Die Borchert-Box feiert ihren ersten Jahrestag”

Politisches Denken und gesellschaftlicher Wandel in der Englischen Revolution: Aufbruch in die Moderne? Donnerstag, 2.6., 14 – 18 Uhr
Freitag, 3.6., 10 – 18 Uhr, Vortragsraum

Die Zeit des Bürgerkriegs in England stellt für die Herausbildung des modernen politischen Denkens wie auch der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse und Institutionen selbst eine der prägendsten Entwicklungsphasen dar.

Auf der Tagung, organisiert von Prof. Dr. Olaf Asbach vom Institut für Politikwissenschaften der Universität Hamburg, soll ein neuer Anlauf unternommen werden, die politischen, sozialen und ökonomischen Konfliktfelder in England in der Mitte des 17. Jahrhunderts und ihre Bedeutung für die Herausbildung des modernen politischen und sozialen Denkens ins Blickfeld politiktheoretischer und ideengeschichtlicher Forschung rücken. Eine Anmeldung nimmt Saskia Mestern unter politisches-denken.wiso@uni-hamburg.de entgegen.

Donnerstag, 2.6., 19.30 Uhr, Vortragsraum
Vortrag: “The Gate of Heroes” – On the China Trail

Weiter lesen “Tagung: Politisches Denken und gesellschaftlicher Wandel in der Englischen Revolution: Aufbruch in die Moderne? (2.-3.6.)”

Ausstellung: Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar Bereits während seines Hochschulstudiums der klassischen Violine entdeckte Helmut Zacharias (1920-2002) den Swing-Jazz für sich. Als Geiger, Komponist, Arrangeur und Entertainer gelang ihm eine beispiellose Karriere in der Unterhaltungsbranche der Nachkriegszeit: 400 Kompositionen, 1.400 Arrangements, 13 Mio. verkaufte Schallplatten dokumentieren Zacharias Entwicklung vom Klassik- zum Jazz- und schließlich zum „Zaubergeiger“, der die Massen begeisterte.

Helmut Zacharias

(c) Horst Prange RWWA

 

Anlässlich seines 100. Geburtstags erinnert die Ausstellung „Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar“ in der Staats- und Universitätsbibliothek mit einer pandemiebedingten Verspätung an den Musiker, der viele Jahre in Hamburg lebte. Neben Notenhandschriften, Fotos, Schallplatten, Konzertprogrammen und Briefen machen Ton- und Videosequenzen an zwei Multimedia-Stationen sein Werk lebendig. Eine Spezialsektion dokumentiert Zacharias‘ Wirken in Hamburg. Zudem thematisiert die Ausstellung die kontroverse Rezeption seines Jazzstils im Wandel der Zeiten.

Weiter lesen “Ausstellung: “Helmut Zacharias. Vom Jazzgeiger zum Weltstar” (2.6.-10.7.)”

Konferenz: Poetry in the digital age (20.5.)

9. Mai 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 994 Aufrufe

Freitag, 20.5.2022, 9 – 21.30 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage.

Poetry and Contemporary Visual Culture / Lyrik und zeitgenössische Visuelle Kultur

Foto: Maxellon 2021

Die erste internationale und interdisziplinäre Konferenz des ERC-Projekts »Poetry in the Digital Age« (Leitung: Prof. Dr. Claudia Benthien, Institut für Germanistik, UHH) widmet sich vom 19. bis 21. Mai visuellen und ästhetischen Dimensionen gegenwärtiger Lyrik. Im Zentrum stehen die Fragen, welche Erkenntnisse Lyrik im digitalen Zeitalter über Beziehungen von Bild, Text und Sprache sowie über Veränderungen in Produktions- und Rezeptionspraktiken beitragen kann und welche Potentiale sie für eine (post-)digitale Sprach- und Medienkritik bereithält.
Weiter lesen “Konferenz: Poetry in the digital age (20.5.)”

Info-Snack im Stabi HamburgHub: Borcherts Pfeife (18.5.)

5. Mai 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.536 Aufrufe

Mittwoch, 18.5.2022, 16 Uhr, Stabi HamburgHub (Zentralbibliothek am Hühnerposten)
Info-Snack: Borcherts Pfeife. VIP-Nachlässe online.

Pfeifenzubehör von Wolfgang Borchert

Weiter lesen “Info-Snack im Stabi HamburgHub: Borcherts Pfeife (18.5.)”