Aktuelles

20

November

2015

Olympia-Referendum: Stabi schon ab 8 Uhr geöffnet!

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 673 Aufrufe

29-Nov-2015Die Stabi gehört seit 2008 zu den Hamburger Wahllokalen und am 29. November 2015 ist sie eine von 200 Abstimmungsstellen für das Olympia-Referendum. Anders als bei Wahlen müssen die Hamburger nicht in eine bestimmte Abstimmungsstelle gehen, sondern können die Abstimmungsstelle aufsuchen, die sie am 29. November am besten erreichen. Da bietet sich doch ein Besuch in der Stabi gleich doppelt an…!

Denn: die Stabi öffnet am Sonntag, 29.11., von 8-24 Uhr.
Der Sonntagsservice des Ausleihzentrums steht wie üblich ab 10 Uhr zur Verfügung.

Als Lernort steht Ihnen die Bibliothek somit 16 Stunden zur Verfügung.
Aber auch für unsere (noch) Nicht-Bibliotheksnutzer ist die Kombination aus Bibliothek und Wahllokal doch eine gute Gelegenheit, mal durch die Präsenzbestände der Lesesäle zu schnuppern – immerhin über 90.000 Bände. Oder Sie setzen sich an einen der frei zugänglichen Recherche-PCs im Informationszentrum und klicken sich durch unsere E-Medien, wie z.B. die Süddeutsche Zeitung oder die FAZ, inkl. Sonntagszeitung – für die es für den Fernzugriff zwar Lizenzen gibt, was aber zumindest einen gültigen Bibliotheksausweis oder gar eine Uni-Zugehörigkeit voraussetzt.

Unsere Sonntagsfrage dürfte damit entschieden sein: „Wir treffen uns in der Stabi.“

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16

November

2015

Hamburgs (post-)koloniales Erbe und seine historische Aufarbeitung (2.12.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 954 Aufrufe

Askari-Relief in Wandsbek

Prof. Dr. Jürgen Zimmerer und Prof. Dr. Rainer Nicolaysen:
Hamburgs (post-)koloniales Erbe und seine historische Aufarbeitung. Ein Gespräch

Hamburg ist die Stadt in Deutschland, die am stärksten vom Kolonialismus profitierte und am stärksten in den europäischen Kolonialismus involviert war. Noch immer aber steht eine kritische Beschäftigung mit diesem Teil der Stadtgeschichte weitgehend aus, und das obwohl, koloniale Spuren an vielen Orten der Stadt sichtbar sind – sei es in Form von Gebäuden und Büsten, sei es in etlichen Namen von Straßen und Plätzen. Aufgabe der im Jahre 2014 an der Universität Hamburg eingerichteten Forschungsstelle „Hamburgs (post-)koloniales Erbe / Hamburg und die frühe Globalisierung“ ist es, die wissenschaftliche Grundlage für ein stadtweites Erinnerungskonzept zur Kolonialgeschichte zu erarbeiten. Im Gespräch mit Rainer Nicolaysen gibt Jürgen Zimmerer Auskunft über die Geschichte und Erinnerungsgeschichte des Kolonialismus in Hamburg und skizziert die Perspektiven der von ihm geleiteten Forschungsstelle.
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16

November

2015

Neue Beleuchtung im Lesesaal-Treppenhaus (ab 23.11.)

von ST — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 808 Aufrufe

Lesesaal-Treppenhaus

Lesesaal-Treppenhaus November 2015

Die Stabi setzt ihr Modernisierungsprogramm zum Jahresende fort. Das Treppenhaus in den Lesesälen wird mit einen neuen Beleuchtungskonzept ausgestattet. Ab Montag, 23.11. bis ca. 4.12.2015 bleibt der Zugang zum Treppenhaus und den damit verbundenen Wegeführungen in die 2. Etage und in das Erdgeschoss gesperrt.

Lärmintensive Arbeiten finden vor Öffnung der Bibliothek statt. Ganz ohne Geräuschentwicklung geht es allerdings im laufenden Betrieb nicht – viele Lesesaal-Besucher kennen bereits den treppenhauseigenen „Schallverstärker“.

Der Zugang zu den Lesesälen 2 und 3 und zum Hamburg-Lesesaal in der 2. Etage wird über ein anderes Treppenhaus umgeleitet – bitte folgen Sie vom  Eingang des Lesesaals aus der Ausschilderung.

Der Mikroformen-Leseraum im Erdgeschoss bleibt ebenfalls geschlossen. Alternativ bauen wir zwei Mikrofilm-Lesegeräte im Kopierraum im Lesesaal 1 für Sie auf.

Unsere Medienwerkstatt ist während der Baumaßnahme in der Zeit Mo-Fr 10 bis 18 Uhr über das Foyer / gegenüber dem Bistro zugänglich. Falls Sie Ihre bestellten Mikroformen in der Medienwerkstatt drucken oder scannen möchten, können Sie diese aus dem Lesesaal hinaus mitnehmen.

Update 4.12.: Die Arbeiten im Treppenhaus sind pünktlich fertiggestellt worden. Es erstrahlt nun in hellerem Licht und der Zugang in die 2. Etage und das Erdgeschoss ist wieder ohne Umleitung möglich.

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16

November

2015

Karteikasten der Stabi im Schauspielhaus

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen — 502 Aufrufe

Karteikasten Schauspielhaus, Foto © Stephen Cummiskey

Auf der Bühne des Schauspielhauses gibt es zur Zeit ein Requisit aus der Stabi zu sehen. Für die Inszenierung von Herta Müllers «Reisende auf einem Bein» (mehrfach im Bibliothekssystem Hamburg vorhanden) hatte das Schauspielhaus bei uns nachgefragt, ob wir nicht einen Karteikastenschrank als Leihgabe zur Verfügung stellen könnten. Ja, das konnten wir. Und das taten wir gern. So sieht er aus in dem nachgestellten BND-Büro:
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13

November

2015

Das Fotoplattenarchiv der Gebrüder Dransfeld

von HS — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Hamburg,Schätze der Stabi — 947 Aufrufe

Auf Anregung ihres ehemaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher erwarb die Stadt Hamburg 1945 das Fotoplattenarchiv der Brüder Adolf und Carl Dransfeld mit rund 1.200 Glasplattennegativen zu den während der 1920er Jahre entstandenen Bauten Schumachers. Die Fotografien waren im Auftrag der Baudeputation zwischen etwa 1923 und 1933 angefertigt worden. frontbild-blog-NSch-XXI-592-NGO-Dg-2-2
Der Erwerb des Archivs sollte die durch den Zweiten Weltkrieg entstandenen Dokumentationslücken der Hamburger Arbeiten Schumachers schließen helfen. Die Fotoplatten wurden 1946 zunächst im Museum für Hamburgische Geschichte deponiert und dort verzeichnet. 1951 übergab das Museum die Sammlung an die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zur Anreicherung des dort verwahrten Schumacher-Nachlasses. Anfang der 1980er Jahre wurden von allen Glasplattennegativen Papierabzüge angefertigt und jeweils mit einem vollständigen Satz in folgenden Hamburger Einrichtungen deponiert: Staatsbibliothek, Landesbildstelle und Denkmalschutzamt. Weiter lesen »

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10

November

2015

Social Media für die Recherche (26.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.019 Aufrufe

Social Media für die Recherche

Für Angehörige der Universität Hamburg findet auch diesen Monat wieder die Veranstaltung «Social Media für die Recherche» statt. Was zeigen wir in diesem Vertiefungsangebot der Stabi?

Finden – Bewerten – Festhalten – Auf dem Laufenden bleiben: Sie erfahren, wie soziale Netzwerke in die persönliche Suche mit eingebunden werden können. Fachblogs, Social Bookmarking-Dienste, Slideshare etc. unterstützen die wissenschaftliche Recherche im Internet und die individuelle Wissensorganisation. Via RSS oder persönliche Netzwerke (z.B. Twitter, Facebook) sind die aktuellsten Informationen schnell bei der Hand.

Das Seminar findet am Donnerstag, 26. November 2015, von 16 – 18 Uhr im Vortragsraum der Stabi (1. Etage) statt, Treffpunkt ist im Foyer (EG). Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Deshalb bitte hier anmelden.
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10

November

2015

Bücherflohmarkt im Lichthof (2.12.)

von MJGT — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.854 Aufrufe

Bücherflohmarkt im Lichthof

Der beliebte Bücherflohmarkt findet jedes Jahr im historischen Lichthof der Staatsbibliothek statt. Wir bieten die Dubletten aus Geschenkzugängen des vergangenen Jahres für wenig Geld zum Kauf an. Das Bücherangebot ist riesig und umfasst alle Fachgebiete, allerdings liegt der Schwerpunkt eher auf den Geisteswissenschaften. Auch Belletristik und Kinderbücher sind im Angebot.
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9

November

2015

Veranstaltungsflyer Dezember

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 634 Aufrufe

Flyer Dezember 2015

Das Veranstaltungsjahr 2015 neigt sich dem Ende entgegen. Falls Sie wissen möchten, was der letzte Monat des Jahres an Programmpunkten bereit hält, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren monatlich erscheinenden Flyer. Dort finden Sie die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar wird er an vielen Stellen in der Stadt verteilt und liegt im Foyer der Stabi aus. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für Dezember ist nun da: Flyer Dezember 2015 (PDF, 1,3 MB).

Sicher ist in unserem Veranstaltungsangebot etwas dabei, was Sie interessiert und was Sie vielleicht in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Falls Sie mehr zur Abbildung auf dem Deckblatt des Flyers wissen möchten: diese stammt aus dem „Kleinodienbuch“ des Hamburger Goldschmieds Jakob Mores (1540/50-1612), das wir Ihnen im Juli 2012 in der damaligen Reihe «Exponat des Monats» ausführlich vorgestellt hatten.

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9

November

2015

Stabi beflügelt: „Hausmusik“ (25.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 591 Aufrufe

Stabi beflügelt – Brahms Stabi beflügelt: „Hausmusik“ Gesprächskonzert mit Dr. Michael Struck und Anna Theresa Struck-Berghäuser

Mittwoch, 25. November 2015, 18 Uhr
im Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Das Klavier war d a s Instrument des 19. Jahrhunderts – nicht nur für Virtuosen. Es diente ebenso der gehobenen Freizeitbeschäftigung „Hausmusik“. Das war nicht nur Klimpern von Salonmusik, sondern auch vierhändiges Spiel anspruchsvoller Originalwerke oder Symphoniearrangements.

Das Gesprächskonzert „Hausmusik“ führt in die Welt vierhändigen Spiels – vom 18. Jahrhundert (Joh. Chr. Bach, Mozart) bis in die Spätromantik. Humorvolle Zitate beleuchten Bedeutung und Auswüchse des Hausmusizierens. Populäres wie Schuberts „Militärmarsch“ und Grieg-Tänze trifft auf Raritäten wie Schumanns Pedalflügelstudien in Bizets Vierhandfassung oder die Brahms gewidmeten Walzer Georg H. Wittes. Selbst Brahms‘ 5. Ungarischer Tanz erklingt als Rarität, nämlich so, wie der Komponist ihn (laut einem wiederentdeckten Schreiben) hören wollte.
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9

November

2015

Wieviel Nation verträgt Europa? (24.11.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 639 Aufrufe

Wieviel Nation verträgt Europa?

Nation und Europa – das passt nicht zusammen. Oder doch? Gegründet wurde die Europäische Union, um die Konkurrenz der europäischen Nationen zu überwinden. Am Ende einer stetig vertieften Kooperation sollten gemeinsame Strukturen und eine geteilte Identität stehen.

Diese Hoffnung hat sich nur teilweise erfüllt. Auch wenn die Europäische Union so groß und mächtig ist wie nie zuvor, begreifen sich die Bürger_innen als Teil „ihrer“ Nation. Dies kann sich fröhlich bei Gesangswettbewerben ausdrücken. Es kann aber auch Fliehkräfte verstärken, wie die Erfolge von Rechtspopulisten zeigen.

Die richtige Balance zwischen Nation und Europa ist noch nicht gefunden. Doch es ist höchste Zeit, wenn wir so gewaltige Aufgaben wie die Euro- oder Flüchtlingskrise bewältigen wollen. Über das spannungsreiche Verhältnis von Nation und Europa diskutieren:
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