Aktuelles

23

März

2015

Indigene Christianisierung und Criollismo in Neuspanien (15.4.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.239 Aufrufe

Lienzo de Tlaxcala. Foto: C.Brückner

Lienzo de Tlaxcala, Lam. III.: Taufe des Senats. Faksimile aus der
2. Hälfte des 18. Jhts, ursprüngl. ca. 1550-1564. Foto: C.Brückner

Update: Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann auf Lecture2Go nachgeschaut werden (Dauer: 1 h 12 min.).

Was wissen wir eigentlich über Mesoamerika? Und woher stammt unser Wissen? Diesen Fragen geht die Mesoamerika-Gesellschaft bereits im vierten Semester in Folge im Rahmen ihrer in der Stabi gehaltenen Ringvorlesung «Die Quellen des Wissens zu Mesoamerika» nach. Zum Auftakt des Sommersemesters doziert am 15. April ab 18:15 Uhr:

Prof. Dr. Horst Pietschmann (Hamburg): Indigene Christianisierung und Criollismo in Neuspanien

Drei Jahre nach der militärischen Eroberung der aztekischen Kapitale Tenochtitlan durch die Conquistadoren begann die geistige Bevormundung im Jahre 1524 mit der Ankunft von 12 Franziskanermönchen in Neuspanien. Weitere Ordensbrüder nahmen in Folge ihre Arbeit in der neuen spanischen Kolonie auf, die Dominikaner 1526, die Augustiner 1533 und die Jesuiten 1572. Ausgehend von den Klöstern der Ordensgemeinschaften im Tal von Mexiko, im Gebiet von Tlaxcala und Pueblo begannen systematische Missionierungen in die heutigen Bundesstaaten Michoacán, Jalisco und Guerrero, in den Norden nach Zacatecas und bis nach Sinaloa, in den Süden nach Oaxaca und bis nach Tehuantepec. Der Vortrag beleuchtet die kulturellen Entwicklungen in drei zentralen Bereichen Neuspaniens seit dem 16. Jahrhundert und thematisiert die Auswirkungen der Missionierungstätigkeit und die Einflüsse durch die Christianisierung indigener Identität bis hin zum ‘Criollismo’ des 17. Jahrhunderts.

Mittwoch 15. April 2015, 18.15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Weiter lesen »

Keine Kommentare

23

März

2015

Das ökonomische Potential der Portugiesischen Sprache (15.4.-31.5.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.255 Aufrufe

Portugiesische-Sprache Die kommende Ausstellung im Gang zum Lichthof ist der Portugiesischen Sprache gewidmet. Die 250 Millionen Portugiesisch-Sprecher stellen ca. 3,7 % der Weltbevölkerung dar und besitzen ca. 4% des gesamten Weltreichtums. Die 8 Länder, in denen Portugiesisch gesprochen wird, erstrecken sich über eine Fläche von 10,8 Millionen km², also etwa 7,25% der kontinentalen Erdoberfläche, und sie besitzen alle weit reichende Meeresterritorien. Portugiesisch ist die vierthäufigste gesprochene Sprache der Welt und verzeichnet eine der höchsten Wachstumsraten im Internet, in den sozialen Netzwerken und im Fremdsprachenlernen.

Camões Instituto da Cooperação e da Língua Die Ausstellung (auf Portugiesisch und Englisch) ist ein Projekt des Camões Instituto da Cooperação e da Língua (Portugal), basierend auf einer Initiative des portugiesischen Abgeordneten Diogo Feio der CDS-PP im Europäischen Parlament im Jahr 2014. Sie wird gezeigt vom Centro de Língua Portuguesa – Camões am Institut für Romanistik der Universität Hamburg in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky (Sondersammelgebiet Spanien,
Portugal
).

Dauer der Ausstellung: 15. April bis 31. Mai 2015
Ort: Gang zum Lichthof

Ein Kommentar

18

März

2015

Stabi gratuliert Kirsten Boie zum 65. Geburtstag!

von MG — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 2.915 Aufrufe

Die Hamburgerin Kirsten Boie, eine der bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautorinnen in Deutschland, feiert am 19. März 2015 ihren 65. Geburtstag. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg gratuliert herzlich!

Kirsten Boie

Als literarisches Gedächtnis der Freien und Hansestadt Hamburg ist es uns eine große Freude, die über 100 Kinder- und Jugendbücher der Autorin Kirsten Boie in unserem Archivbestand zu wissen, der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und der Nachwelt zu überliefern. Bücher von Kirsten Boie finden Sie hier.

Auskunft über das Schaffen von Kirsten Boje gab zudem 2010 eine Ausstellung in unserem Haus sowie eine von der anerkannten Kinder- und Jugendbuchexpertin Frau Prof. Birgit Dankert gepflegte Datenbank.

2 Kommentare

16

März

2015

Veranstaltungsflyer April

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.023 Aufrufe

Veranstaltungsflyer April

Damit Sie das Kulturprogramm der Stabi besser im Überblick behalten können, veröffentlichen wir unsere monatlichen Veranstaltungsflyer. Darin finden Sie die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der beliebte Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn aber auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat April ist bereits da: Flyer April 2015 (PDF; 1,5 MB).

Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Keine Kommentare

16

März

2015

Warnstreik Öffentlicher Dienst: Serviceeinschränkung 16.3.

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 765 Aufrufe

ausrufezeichenAufgrund des Warnstreiks am Mo, 16.3.2015, kommt es zu Serviceeinschränkungen des Ausleihzentrums:
Serviceplatz und Buchrückgabeschalter können nur bis 16 Uhr besetzt werden. Neuausstellungen von Bibliotheksausweisen sind ab 16 Uhr nicht mehr möglich, ebenso die Verlängerung der Mitgliedschaft. Fragen rund um Ihren Bibliotheksausweis und Ihr Benutzerkonto klären Sie bitte bis 16 Uhr oder an den kommenden Tagen.
Auch bei der Bereitstellung der Buchbestellungen vom Wochenende muss mit Verzögerungen gerechnet werden.

Keine Kommentare

11

März

2015

Gruppenarbeitsbereich jetzt mit Präsentationsmonitoren

von RD — abgelegt in: Aktuelles — 952 Aufrufe

Die Workgroupboxen im neuen Gruppenarbeitsbereich wurden nicht nur bestaunt, gelobt und vor allem sofort angenommen. Das Besondere an ihnen ist ein technischer Clou: Arbeitsgruppen können ab sofort die Monitore in den Boxen nutzen, um sich Präsentationen anzuschauen oder gemeinsam an einer Datei zu arbeiten.WGB

Unsere Monitore können direkt über die VGA- bzw. HDMI-Buchsen im Tisch am eigenen Laptop angeschlossen werden. Alle Laptops besitzen in der Regel einen dieser beiden Anschlüsse.VGA_HDMI

Achten Sie darauf, dass der Bildschirm in der Workgroupbox angeschaltet ist. Im Normalfall schaltet der Laptop dann seinen Bildschirm automatisch auf den Wandmonitor um. Falls nicht, müssen Sie die entsprechende Funktionstaste Ihres Computers zur Umschaltung benutzen. Welche das ist, entnehmen Sie im Zweifelsfall der Gebrauchsanweisung Ihres Geräts.

 

Sie haben kein Kabel griffbereit? HDMI bzw. VGA-Kabel Kabel erhalten Sie zur Tagesausleihe im Lesesaal an der Türkontrolle oder der Lesesaal-Auskunft.

Adapter für die Nutzung mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets können wir aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Modelle nicht vorhalten. Bringen Sie diesen bitte einfach selber mit.

Wir wünschen viel Erfolg bei der gemeinsamen Arbeit!

Keine Kommentare

9

März

2015

Nachgefragt: Macht Gelegenheit Diebe?

von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.695 Aufrufe

WertsachenDie Antwort lautet immer noch: leider ja!

Eine Bibliothek ist ein öffentlicher Ort und für jeden zugänglich. Das gilt auch für die Stabi und das finden wir richtig gut. Schon 2012 haben wir mit unserem Film in erster Linie ausdrücken wollen, dass sich unsere Besucher bei uns wohlfühlen sollen.

Und damit das auch weiterhin so bleibt, sagen wir heute noch etwas:

Verschließen Sie keine Wertsachen (Portemonnaies, Smartphones, Laptops, etc.) in den Garderobenschränken. Prüfen Sie nach der PIN-Code-Eingabe, ob der Schrank tatsächlich verschlossen ist. Und – wirklich wichtig – verwenden Sie individuelle PINs und keine einfachen Kombinationen wie z.B. 1-2-3-4.

Bitte achten Sie stets auf Ihr Geld und Ihre Wertsachen. Diebe nutzen gerne die passende Gelegenheit, um zuzuschnappen oder lassen sich durch offen herumliegendes Eigentum verführen. Behalten Sie deshalb Ihre Kostbarkeiten immer im Blick und lassen Sie sie auch nicht unbeaufsichtigt an Ihrem Arbeitsplatz, dem Kopierer oder im Bücherregal liegen.

Geben Sie Dieben keine Chance!

4 Kommentare

9

März

2015

DIE WELT zur barockwerk Opern-Aufführung im Lichthof (11. + 12.3.)

von MJGT — abgelegt in: Aufgelesen,Ausstellungen und Veranstaltungen — 769 Aufrufe

Zwei Hamburger Singspiele im Lichthof der Stabi

Am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche wird in unserem Lichthof wieder eine ganz besondere Inszenierung stattfinden, über die wir schon ausführlich berichtet haben (Konzert barockwerk im Lichthof). In DIE WELT weist Helmut Peters auf die Opern-Aufführungen mit Hamburg-Bezug an ungewöhnlicher Spielstätte hin. Ein lesenswerter Bericht, der die Vorfreude auf das Kulturhighlight nur noch verstärkt:

Der historische Lichthof im Altbau der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky ist natürlich kein Theatersaal. Die Höhe des Raumes und die von Rundbögen gesäumten Galerien auf mehreren Ebenen lassen Klänge sekundenlang verhallen. Weder ein Schnürboden noch ein Orchestergraben sind vorhanden, allenfalls ein Podest, auf dem zur Premiere zweier spätbarocker Opern am 11. März sowohl ein kleines Orchester als auch sieben Sänger Platz finden müssen. Die Bibliothek aber hat eine enge Beziehung zu den Singspielen “Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho” von Georg Philipp Telemann und “Lisuart und Dariolette oder die Frage und die Antwort” von Johann Adam Hiller. Eine Partiturausgabe der Hiller-Oper und Erstausgaben des Hamburger Schriftstellers Daniel Schiebeler, der zu beiden Stücken die Libretti beisteuerte, befinden sich im Besitz der Bibliothek. “Ich habe die Stimmen modern umgeschrieben”, sagt Ira Hochman, die Leiterin des Hamburger Ensembles “barockwerk”, das diese Aufführungen realisiert.

Lesen Sie weiter auf welt.de: «Grotesk und dramatisch»

Keine Kommentare

27

Februar

2015

Love me, Gender! Der Streit um geschlechtergerechte Sprache (26.3.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.372 Aufrufe

umdenken_Logo Als unnötig und nervig empfinden es die einen, als unabdingbar die anderen. Der Streit um die Frage, wie weit Sprache Raum für geschlechtliche Vielfalt bieten muss, polarisiert. Vieles wird ausprobiert: Angefangen vom Binnen-I, zum Unter_strich bis hin zum Stern*chen. In der Diskussion um geschlechtergerechte Sprache geht es jedoch um viel mehr als um eine Formalie. Im Zentrum der Debatte steht der Wunsch nach Gleichberechtigung und Gerechtigkeit und nicht zuletzt der Anspruch, anzuerkennen, dass Sprache in unseren Köpfen eine größere Macht hat, als wir annehmen. Wie viel gendergerechte Sprache brauchen wir und welche Möglichkeiten bietet uns die deutsche Sprache?

Mit: Prof. Lann Hornscheidt (HU Berlin – Geschlechterstudien und Sprachanalyse) und weiteren Gästen.
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich Böll-Stiftung-Hamburg, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Donnerstag, 26. März 2015, 18.30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

4 Kommentare

26

Februar

2015

Die atlantische Korrespondenz der Hamburgerinnen Adele Haller und Mathilde Lieber (18.3.)

von MJGT — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 524 Aufrufe

Mathilde LieberProf. Dr. Claudia Schnurmann: Die atlantische Korrespondenz der Hamburgerinnen Adele Haller und Mathilde Lieber 1822-1848

Heute kennt man die gebürtigen Hamburgerinnen Mathilde Oppenheimer (1805-1890) und Adele Oppenheimer (1807-1873) meist nur wegen ihrer bekannten Ehemänner oder ihrer Kinder. Mathilde Oppenheimer wanderte 1829 in die USA aus und heiratete dort den aus Berlin stammenden Franz Lieber (1798-1872), Produzent der Encyclopaedia Americana und des Code 100 von 1863, des Basismodells der Genfer Kriegsrechtskonventionen. Adele Oppenheimer (1807-1873) wurde 1831 die Ehefrau des Hamburger Politikers Nicolaus Ferdinand Haller (1805-1876) und 1835 Mutter des späteren Architekten Martin Haller. Beide Frauen besaßen Esprit und scharfen Intellekt. Adele Hallers intensiver Briefwechsel mit der geliebten Cousine in den USA vermittelt Einblicke in die biedermeierlichen Zwänge ihrer Geschlechterrollen und ihrer Milieus, aber auch die Möglichkeiten des Wissenstransfers zwischen den USA und der Elbmetropole.

Prof. Dr. Claudia Schnurmann lehrt seit 2003 nordamerikanische und atlantische Geschichte der Neuzeit an der Universität Hamburg.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Mittwoch, 18. März 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Keine Kommentare