Geraubte Träume: Der doppelte Olympia-Boykott 1980 und 1984 (6.5.)
21. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 379 Aufrufe
Mittwoch, 6.5., 19 Uhr, Ossietzky-Forum.
Im Zentrum der Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg stehen die Olympischen Spiele von 1980 (Moskau) und 1984 (Los Angeles). Während die Bundesrepublik Deutschland 1980 dem Boykottaufruf der USA gegen die Spiele in Moskau folgte, schloss sich die DDR 1984 dem sowjetischen Gegenboykott von Los Angeles an. Für Hunderte von Athleten in Ost und West, wie Spitzen-Zehnkämpfer Guido Kratschmer (Bundesrepublik) und Uwe Freimuth (DDR), die auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Karrieren waren, bedeutete dies das jähe Ende ihrer Medaillenträume. Prof. Lorenz Peiffer (Universität Hannover) misst in seinem einführenden Vortrag die sportpolitischen Dimensionen der Boykottbewegungen in Ost und West aus.
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Diskussion: The Algorithm is the Message. Die unsichtbare Grenze der Pressefreiheit (4.5.)
20. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 810 Aufrufe
Montag, 4.5., 19 Uhr, Vortragsraum.
Algorithmen steuern, was wir sehen, lesen, glauben. Doch was passiert, wenn Klickraten und Watchtime zur unsichtbaren Redaktionsleitung werden? Die Veranstaltung rückt die stille, gefährliche Bedrohung für die Freiheit des Journalismus ins Licht: den vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Code.
Die Moderatorin Felicia Holtkamp, Chefredakteurin von GENZ, diskutiert mit Christian Stöcker (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und Autor von Büchern wie „Männer, die die Welt verbrennen“ (2024) oder „Die Große Beschleunigung“ sowie der Kolumne „Der Rationalist“ auf Spiegel Online) und Alice Echtermann (NDR, Team Verifikation und Faktencheck), was die Folgen sein können, wenn Metriken über Inhalte entscheiden. In der Staats- und Universitätsbibliothek – einer Arena wissenschaftlich-fundierter Diskurse – stellen wir uns die kritische Frage: Wer schreibt 2026 unsere News – unsere Überzeugung oder der Algorithmus?
Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Staats- und Universitätsbibliothek anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit. Der Eintritt ist frei.
Lesesäle: vorzeitige Schließung am Fr, 24.04.2026, um 17 Uhr
17. April 2026
von TO — abgelegt in: Aktuelles — 492 Aufrufe

Die vorzeitige Teilschließung ist notwendig, da wir am Freitagabend mit den ersten Vorarbeiten für die dringend anstehende Dachsanierung beginnen werden. Die Grünanlage in einem der Lesesaal-Atrien wird in der Nacht zum Sonnabend abgebaut und das darin aufgestellte Kunstwerk Oase freigelegt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird das Kunstwerk selbst abgebaut werden, um den Dachabschnitt sanieren zu können.
Die Schließung im Einzelnen:
- Freitag, den 24.04.2026, von 17 Uhr – 24 Uhr
- Lesesäle 1. Obergeschoss und 2. Obergeschoss
- Kein Zugang zu ca. 400 Arbeitsplätzen
- Kein Zugang zu lesesaalpflichtigen Medien
Am Samstag, den 25.04.2026, öffnen wir die Lesesäle wie gewohnt um 10 Uhr. Alle anderen Gebäudeteile und Angebote sind von der Maßnahme nicht betroffen.
Wir bedauern die damit verbundenen Einschränkungen.
Bibliotheksführung am Wochenende: Sa, 18.4.2026
16. April 2026
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 293 Aufrufe
Am kommenden Wochenende bieten wir unsere Bibliotheksführung (Bib Tour) erstmals auch am Wochenende an. Sonnabend, 18. April um 11 Uhr können sich Interessierte in einem Rundgang über die Staats- und Universitätsbibliothek, ihre Aufgaben und Services informieren.
Was Sie erwartet:
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Ein Blick in das Ausleihzentrum, auf die Selbstverbucher und das selbst zurückbuchende Rückgaberegal
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Service- und Informationstheken: Ihre Ansprechpartner:innen vor Ort
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Arbeitsplätze und das unterschiedliche PC-Angebot
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Nützliche Tipps für die gelungene Recherche im Katalogplus
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Entdeckung der Online-Angebote hinter Hamburger Kulturgut Digital – Hamburgensien
Die Führung dauert ca. 30-40 Minuten, Treffpunkt im Foyer.
Ohne Anmeldung.
Bei Gruppen über 10 Personen bitten wir um vorherige Kontaktaufnahme per E-Mail: ik(at)sub.uni-hamburg.de
Prof. Dr. Norbert Fischer: Die Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde Ausgabe Elbe-Weser-Dreieck (Nord) (29.4.)
15. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 611 Aufrufe
Mittwoch, 29.4., 18 Uhr, Vortragsraum.

Dem in Stade ansässigen Landschaftsverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden sind beachtliche historisch-landeskundliche Publikationen zu danken: Urkundenbücher, mehrbändige Werke zur Geschichte der Region zwischen Elbe und Weser wie zu ihren Deichen, eine Landeskunde und ein biografisches Lexikon. Nun folgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für historische Landesforschung der Universität Göttingen eine Regionalkarte zur Geschichte und Landeskunde Ausgabe Elbe-Weser-Dreieck (Nord) mit sechs Kartenblättern und einem umfangreichen, erläuternden Begleitband. Herausgeber sind Prof. Dr. Norbert Fischer (Hamburg) und Dr. Nils Petersen (Göttingen). Für uns Hamburger Nachbarn ist die Publikation ideal zur Vorbereitung von Ausflügen und Exkursionen wie auch gut nutzbar als Informationsquelle zu Land und Leuten der Region.
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Jahresempfang der SUB (21.4.)
14. April 2026
von Aline Philippen — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 379 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek und die Gesellschaft der Freunde laden herzlich zum Jahresempfang ein:
Dienstag, 21. April 2026, 17 Uhr
Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek
Einlass durch den Eingang des Altbaus (Moorweidenstraße 40)
Wir feiern beim Jahresempfang die Übergabe des P. Walter Jacob Archivs von der Forschungsstelle Exilliteratur der Universität Hamburg an die SUB und zeigen einige Objekte aus dem Bestand.
Erstmals präsentieren wir zudem einen Teilnachlass des Autors Bruno Frank (1887–1945) und seiner Frau Liesl (1903–1979), der mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hermann Reemtsma Stiftung erworben werden konnte.
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Thementage: Klimawandel der Kommunikation – Wie wir reden, wenn es ernst wird? (22.-24.4.)
14. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 320 Aufrufe
Mittwoch, 22.4. bis Freitag, 24.4., jeweils ganztägig, Beginn: Mi. 22.4., 9:15 Uhr, Ossietzky-Forum.
Globale Krisen wie der Klimawandel sind kommunikative Herausforderungen. Wie sprechen wir verständlich und wirksam über die Erderwärmung? Und wie können Medien aufgeheizte Debatten wieder abkühlen?
Bei den Thementagen Digitale Medien des Institut für Kultur- und Medienmanagement der HfMT Hamburg kommen Wissenschaftler:innen und Journalist:innen drei Tage lang ins Gespräch. In Vorträgen und Workshops geht es darum, wie gelungene Kommunikation Orientierung für eine ungewisse Zukunft bieten kann.
Weitere Informationen und das komplette Programm finden Sie hier: https://mediendigital.info/
Stellenausschreibung: Projektmitarbeiter:in FID Jüdische Studien (E13)
14. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 1.584 Aufrufe
In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist schnellstmöglich folgende Stelle zu besetzen:
Projektmitarbeiter:in FID Jüdische Studien
Die Stelle ist:
- befristet bis zum 31.12.2028
- Vollzeit/Teilzeit
Stellennummer:
I 3.11
Die Ausschreibung richtet sich an:
Alle Interessierten
Entgelt-/Besoldungsgruppe:
EG 13 TV-L
Bewerbungsschluss:
05.05.2026
Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.
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Ist das Diplomatie oder kann das weg? (21.4.)
9. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 325 Aufrufe
Dienstag, 21.4., 19 Uhr, Vortragsraum.
Lesung und Gespräch mit Martin Kobler aus seinem Buch „Weltenbeben“
Der Kauf von Grönland, Maduros Entführung oder die Bomben auf Iran, alles seit Jahresbeginn, zeigen mit großer Deutlichkeit: Völkerrechtliche Regeln werden nicht einmal mehr zitiert. Kriegerische Gewalt wird zunehmend (wieder) zu einer Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Und die UN bekommt mit dem von Trump auf Lebenszeit geleiteten Friedensrat Konkurrenz. In dieser wiedererstarkten Welt der Stärkeren wirken Diplomatie, das Festhalten an multilateralen Aushandlungsformaten oder das Mehrebenensystem der EU wie Relikte aus einer anderen Zeit. Viel zu langsam, zu mühsam. Der Diplomat Martin Kobler argumentiert in seinem Buch „Weltenbeben“, dass Europa trotz aller Disruptionen auf eben diese Formate setzen sollte, auch mittels neuer Allianzen etwa mit Ländern vom afrikanischen Kontinent. Mit Kobler wollen wir über die Möglichkeiten von Diplomatie und Multilateralismus in zerstörerischen Zeiten diskutieren, von deren Chancen er selbst zutiefst überzeugt ist.
Moderation: Dr. Stefanie Wodrig (Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.). Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg. Der Eintritt ist frei.
Vortrag: Propaganda in Bild und Wort vor tausend Jahren: der Teppich von Bayeux (19.4.)
9. April 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 334 Aufrufe
Sonntag, 19.4., 12 Uhr, Vortragsraum.
Ein Vortrag von Prof. Dr. Philippe Depreux (Universität Hamburg).
Seit 2007 steht der Teppich von Bayeux auf der Weltdokumentenerbenliste der UNESCO, was die außerordentliche Bedeutung dieser fast 70 Meter langen Stickerei für die Menschheit unterstreicht, welche den Anspruch Wilhelms des Eroberers, Herzog der Normandie, auf die Krone von England und die Schlacht bei Hastings (1066) dokumentiert.
Der Wert dieses Teppichs für die Kulturgeschichte Nordwesteuropas und die Kenntnis der Lebensart im späten 11. Jahrhundert ist nicht zu übertreffen. Dort wird nicht nur geschildert, was Wilhelm veranlasst hat, dieses Unterfangen zu planen; der Teppich ist auch eine Erzählung über die Vorbereitung der Armada, die Überfahrt mit nachweislich deutlich mehr als 700 Schiffen und die Eroberung der Küste bei Hastings. Letztendlich wird die Schlacht bis zur Tötung König Haralds, den Wilhelm herausgefordert hatte, und bis zur Flucht der Engländer geschildert.
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