FAQ
© 2017 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Stabi startet Spendenkampagne „Hamburg ohne Worte“

31. August 2006
von MG — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg,Medienecho — 6.632 Aufrufe

Logo der Spendenkampagne Unsere groß angelegte Spendenkampagne „Hamburg ohne Worte“ zur Rettung des säuregeschädigten Hamburg-Bestands ist eröffnet! Mit Plakaten auf den Litfass-Säulen der Stadt und in den U-Bahnhöfen, mit Flyern und Postkarten sowie einer eigenen Website http://www.hamburg-ohne-worte.de ruft die Bibliothek die Bevölkerung dazu auf, „Buch-Retter“ zu werden. In der Kampagne geht es um 230.000 Bände des Hamburg-Bestandes aus den Jahren 1840-1990, die dringend entsäuert werden müssen, um nicht unwiederbringlich verloren zu gehen. Kosten pro Buch: 10-12 Euro. Der Spender kann sich mit einem Namens-Etikett in den von ihm geretteten Büchern verewigen – vielleicht kann dann einmal der Enkel das von seiner Oma gerettete Buch in der Hand halten!

Mehr Informationen? Lesen Sie mehr über Hintergründe zum Säurefraß, den zu rettenden Hamburg-Bestand und unsere Fragen und Antworten.

Ticker zu „Hamburg ohne Worte“:

  • 24.8.: Das Hamburger Abendblatt berichtet unter der Überschrift „Gegen den Gedächtnisverlust“ über unsere Kampagne und porträtiert unsere Haupt-„Bücher-Retterin“ und Direktorin Gabriele Beger.
  • 30.8.: Auf NDR 90,3 gibt es im Kulturmagazin ein Interview mit Prof. Dr. Gabriele Beger über die Spendenkampagne. Den knapp dreiminütigen Beitrag können Sie bei Textundblog als MP3 anhören.
  • 1.9.: Interview zur Kampagne mit Direktorin Gabriele Beger auf jetzt.de, dem Magazin der Süddeutschen Zeitung
  • 2.9.: Die Kick-Off-Veranstaltung zur Spendenaktion in der Staats- und Universitätsbibliothek hat es in sich. Neben dem Grußwort der Kultursenatorin Prof. Karin v. Welck und den Reden unserer Direktorin und dem Kampagnen-Spender, dem Auftritt der Bigband Jazz Da! des Corvey-Gymnasiums überrascht die Rede von „Prof. Friedrich Faber“ vom Scharlatan-Theater in Hamburg. Die Gäste amüsieren sich königlich.
  • 4.9.: Das Hamburger Abendblatt berichtet unter dem Titel „Diese Bücher müssen gerettet werden“ über die Kick-Off-Veranstaltung zur Spendenaktion.
  • 11.9.: Das NDR-Fernsehen berichtet im „Hamburg-Journal“ (zwischen 19.30 und 20 Uhr) über die Kampagne: wie es zu dem Problem „Säurefraß“ kommt und wie die Hamburger das schriftliche Gedächtnis ihrer Stadt retten können.

Hamburger Verlage ausgezeichnet

31. August 2006
von UH — abgelegt in: Hamburg — 4.748 Aufrufe

Die Hamburger Kulturbehörde hat ihre Programmprämien 2006 für Hamburger Verlage vergeben: Die erste Prämie geht an den marebuchverlag, die zweite Prämie teilen sich der Mairisch-Verlag und Minimal Trash Art. Mit den Prämien von je 10 000 Euro zeichnet die Kulturbehörde besonders ambitionierte Programme von Hamburger Verlagen aus.

Aus der Begründung der Jury: Der marebuchverlag mit „seiner Devise, Qualität vor Quantität zu setzen“, wird als Bereicherung der literarischen Szene der Stadt gewürdigt. „Die beiden engagierten Hamburger Verlage Mairisch Verlag und Minimal Trash Art sind in den letzten Jahren zu Zentren für Hamburgs umtriebiges junges literarisches Leben geworden. Gemeinsam veranstalten sie die monatliche Lesereihe ‚Transit‘, zudem verbindet die Verlage ein ebenso offenes wie vielseitiges Publikationskonzept. Bei Mairisch sind neben Büchern auch mehrere Hörspiele erschienen. Minimal Trash Art hat unter anderem vielversprechende Debüts junger Hamburger Autoren vorgelegt.“

Die Bücher der ausgezeichneten Verlage finden Sie in der Pflichtexemplarsammlung der Stabi.

Frank Schulz erhält den Irmgard-Heilmann-Preis für „Das Ouzo-Orakel“, den dritten und letzten Teil seiner „Hagener Trilogie“. Der mit 7.500 Euro dotierte Preis wird in zweijährigem Turnus von der Hamburgischen Kulturstiftung für die beste literarische Neuerscheinung eines Hamburger Autors vergeben. Die Laudatio bei der Preisverleihung am 31. August, 19 Uhr (Eintritt frei), im Literaturhaus Hamburg hält Harry Rowohlt.

Die ersten beiden Teile der „Hagener Trilogie“ erschienen 1991 („Kolks blonde Bräute. Eine Art Heimatroman“) und 2001 („Morbus fonticuli oder Die Sehnsucht des Laien“). Frank Schulz lebt in Hamburg. Er erhielt 2005 bereits den Hubert-Fichte-Preis der Stadt Hamburg.

Internetquellen zum Thema „Hamburg“

31. August 2006
von UH — abgelegt in: Hamburg — 4.526 Aufrufe

Sie wollen sich schnell über die wichtigen Internetquellen zu einem Hamburg-Thema orientieren? Wir bieten Ihnen eine Auswahl von Hamburg-Links zu allen Lebensbereichen: Natur und Umwelt, Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Medien und vieles mehr. Die etwa 560 Links sind in 41 Sachgebiete sortiert, werden laufend aktualisiert, qualitativ überprüft und ergänzt – gern auch um Ihre Vorschläge. Zu denselben Sachgebieten können Sie in der Hamburg-Bibliographie nach Literatur suchen (dort: Systematik Themen).

CSD und dann?

3. August 2006
von DL — abgelegt in: Aufgelesen,Hamburg — 4.693 Aufrufe

CSD-Logo 2006Am 5.8. ist ja Christopher Street Day in Hamburg. Wie wäre es da mit ein bisschen Lektüre zu den schwulen Metropolen der Welt: San Francisco (Kaiser: The gay metropolis 1940-1996, Signatur: A 2000/3409), London (Kaplan: Sodom on the Thames, A 2005/13471, oder Houlbrook: Queer London, A 2006/297), natürlich auch Berlin (Eldorado: homosexuelle Frauen und Männer in Berlin 1850-1950, B 1993/212). Eine Weltreise mit schwuler Sichtweise ist der gerade neu aufgelegte Klassiker von Magnus Hirschfeld „Weltreise eines Sexualforschers“ (A 2006/5724), seit zwei Wochen im Selbstausleihbereich zugänglich. (Natürlich haben wir auch das Original von 1933, das dürfen Sie allerdings nur im Lesesaal benutzen: A/213291).

Und Hamburg selbst? Da ist gerade neu erschienen „Hamburg auf anderen Wegen“ von Bernhard Rosenkranz und Gottfried Lorenz. Dieses Buch finden Sie im Präsenzbestand des Hamburg-Lesesaals (HH 3153/2) und ausleihbar im Selbstausleihbereich (A 2006/946).

Den Spartacus Guide (von 2004/05) gibt’s übrigens unter der Signatur X/22527: 33. Und zu den Stonewall-Unruhen 1969 (benannt nach dem Stonewall Inn in der New Yorker Christopher-Street), zu deren Erinnerung der CSD eingerichtet wurde, gibt’s das Buch von Martin Duberman: Stonewall (A/366585).

Das ist alles nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Stabi an schwul-lesbischer Literatur zu bieten hat. Mehr zum Thema in unserem Campus-Katalog.

Seltene Elbkarte von 1702 erworben

9. Juni 2006
von UH — abgelegt in: Hamburg — 7.095 Aufrufe

Elbkarte-1702-Ausschnitt_klein.jpgDie Staatsbibliothek hat für ihre Kartensammlung eine seltene Karte der Elbe bei Hamburg aus dem Jahr 1702 erworben: die „Vorstellung Eines Theils des Elb-Strohms nemlich von dem eussersten Ende der Vierlande in der gegend Borchhorst an, bis hinunter bey Blanckenaese …“. Sie ist das kartographische Hauptwerk von Heinrich Schaden, Ingenieur-Kapitän und Kondukteur der Hamburger Fortifikation. Gestochen hat sie der Kupferstecher H. Westphalen, der zwischen 1690 und 1720 in Hamburg wirkte. Sie wurde von vier Platten gedruckt. 

Die 64 : 190 cm große, altkolorierte Karte ist nach Südwesten ausgerichtet und stellt den zum Hamburger Gebiet gehörenden Teil des Elblaufs von den Vierlanden bis Blankenese dar. Zu sehen sind die Umrisse von Hamburg mit seinen Befestigungsanlagen, das Harburger Schloss, die Sternschanze, die Elbinseln und viele Details des Flußlaufs mit Sandbänken, Untiefen und Nebenarmen. Die Karte zeigt plastisch die damalige Kulturlandschaft der Elbmarschen mit ihren langgestreckten, streifenförmigen Flurstücken, durchzogen von den Elbarmen, der Bille und einem dichten Netz von Entwässerungsgräben. 

Die Karte wird demnächst digitalisiert und unter Hamburg in alten Karten und Ansichten zu sehen sein. Spendenmittel der Dr. Wilfried und Gisela Rinke Stiftung haben der Bibliothek diese Erwerbung ermöglicht.

 

Ältere Hamburg-Literatur in der Hamburg-Bibliographie

2. Juni 2006
von UH — abgelegt in: Hamburg — 6.758 Aufrufe

Der Literaturnachweis zum „Thema Hamburg“ wird immer umfassender. Seit 1992 zeigt die Hamburg-Bibliographie die neu erschienene Hamburg-Literatur an. So vollständig wie möglich werden die aktuellen Bücher, Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden, Zeitungsartikel, Karten, amtliche Veröffentlichungen und vieles mehr in der Datenbank nachgewiesen: rund 55.000 Titel aus den Erscheinungsjahren 1992-2006 sind über eine Themen-Systematik oder Schlagwörter oder einfach mit der „alle-Wörter“-Suche zu finden.

Jetzt hat die Bibliographie-Datenbank ihren Umfang fast verdoppelt: Neu dazugekommen sind unter anderem die älteren Hamburg-Bücher der Stabi und der Bibliothek des Hamburger Staatsarchivs, Aufsätze aus der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte von 1841 an und etliche andere ältere Werke. Sie können die Literatur vor 1992 auf jeden Fall unter Autoren und Titelstichwörtern finden. Nach und nach wird sie auch in die Themen-Systematik eingeordnet und unter Sachbegriffen zu recherchieren sein.

Wenn Sie Informationen zu Hamburg suchen: 110.000 Literatur-Titel warten auf Ihre Recherche. Das Wichtigste davon, ca. 10.000 Bände, finden Sie im Hamburg-Lesesaal der Stabi.

Veranstaltungshinweise im Hamburg-Lesesaal

2. Juni 2006
von UH — abgelegt in: Hamburg — 3.383 Aufrufe

Sie wollen Ihren Freunden etwas „echt Hamburgisches“ zeigen? oder selbst auf Entdeckungstour durch unsere Stadt gehen? Im Hamburg-Lesesaal finden Sie Veranstaltungstipps zu allen Hamburg-Themen: Ausstellungen, Stadtteilrundgänge, Vorträge, Adressen und Öffnungszeiten der Museen, Stadtteilarchive und Galerien. Lassen Sie sich von den vielen Facetten des „Themas Hamburg“ überraschen!

Und gleich neben den Plakatwänden: die Leseecke mit der neuesten Hamburg-Literatur. Schauen Sie doch mal vorbei.