FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Umgang mit Massenverbrechen in Familie und Gesellschaft (31.8.)

3. August 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.949 Aufrufe

Umgang mit Massenverbrechen in Familie und Gesellschaft Argentinien, Deutschland und Spanien im Vergleich. Täternachkommen im Gespräch.

Eine Veranstaltung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

In Argentinien haben Kinder von Tätern der argentinischen Militärdiktatur im vergangenen Jahr die Gruppe Historias Desobedientes („Ungehorsame Geschichten“) gegründet, um das Schweigen in der Gesellschaft und in den Familien zu brechen. Unter ihnen ist Liliana Furió, Tochter eines Argentiniers, der zu lebenslanger Haft verurteilt worden ist, weil er während der rechten Militärdiktatur von 1976 bis 1983 für Folter, das Verschwindenlassen von Personen sowie die Aneignung von Kindern verantwortlich zeichnete. In Deutschland gibt es vergleichbare Bemühungen von Nachfahren von NS-TäterInnen – zu ihnen gehören Barbara Brix, Tochter eines NS-Täters, der sich als Arzt in einer SS-Einsatzgruppe am Holocaust in Osteuropa beteiligte, und Dieprand von Richthofen, dessen Verwandter als Kommandant der „Legion Condor“ während des Spanischen Bürgerkriegs die baskische Stadt Guernica bombardieren ließ.

Im Gespräch mit Dr. Oliver von Wrochem (KZ-Gedenkstätte Neuengamme) sprechen diese drei Nachkommen von Tätern über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Aufarbeitung von Massenverbrechen in Familien und Gesellschaften in Deutschland, Argentinien und Spanien.
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Stellenausschreibung: Software-Entwickler/in (E13/A13)

2. August 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 1.807 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky baut derzeit eine Dokumentenserver-Infrastruktur mit Fedora Commons auf und arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung ihres Metadatenmanagements für diverse Discovery-Systeme. Ihre Aufgabe ist die Durchführung von Entwicklungsvorhaben und die Mitwirkung an der technischen Konzeption dieser beiden Schwerpunkte. Hierzu ist schnellstmöglich folgende unbefristete Stelle zu besetzen:

Entwickler/in und Produktverantwortliche/r für webbasierte Informationssysteme

Die Stelle ist:

  • unbefristet
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion

Stellennummer:

166355

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

(Tarifbeschäftigte): EGr. 13 TV-L,
(Beamte): BesGr. A13 (Bibliotheksrätin bzw. Bibliotheksrat) HmbBesG

Bewerbungsschluss:

29.08.2018

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Stellenausschreibung Kupferstichsammlung (E13)

2. August 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.258 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist schnellstmöglich folgende befristete Stelle zu besetzen:

Wissenschaftliche Erschließung der Kupferstichsammlung der Staats- und Universitätsbibliothek

Die Stelle ist:

  • befristet auf 36 bzw. 18 Monate (siehe Hinweise im Text)
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion

Stellennummer:

166010

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EGr. 13 TV-L

Bewerbungsschluss:

29.08.2018

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Demokratiesicherung in Europa (30.8.)

31. Juli 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.037 Aufrufe

Empfehlungen für eine gesamteuropäische Aufgabe.

Demokratiesicherung in Europa

Freiheitliche Demokratien stehen weltweit unter Druck. Die Europäische Union ist von diesen Entwicklungen nicht ausgenommen, wie man an Ländern wie Ungarn und Polen sehen kann. Deren Regierungen betreiben einen Staatsumbau, der die Unabhängigkeit von Verfassungsgerichtsbarkeit, Justiz und Medien beschränken soll. Demokratieabbau in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union ist ein europäisches Problem. Wird in einem Mitgliedstaat Rechtsstaatlichkeit eingeschränkt, so trifft es die Gemeinschaft in ihrem Kern und bedroht die gemeinsamen Grundlagen. Wie aber soll die EU auf Demokratieabbau in ihren Reihen reagieren? Wie kann sie ihn verhindern und den demokratischen Rechtsstaat schützen?

Die von der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Studie nimmt sich dem Dilemma an, in dem sich die EU befindet, und eruiert, welche Möglichkeiten sie dennoch hat. Die Autor/innen Christoph Möllers und Linda Schneider eröffnen neue Lösungswege und fordern ein europäisches Bewusstsein für eine europäische Aufgabe. Sie plädieren für eine politische Kultur der Einmischung, die Demokratieabbau als ein gesamteuropäisches gesellschaftliches Problem betrachtet und ahndet.
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Fünf Buchtipps

20. Juli 2018
von Redaktion — abgelegt in: Aufgelesen — 2.621 Aufrufe

Von Britta Warda.

Von den fünf Buchcovern führt ein Link zur jeweiligen Besprechung.


Gestaltung statt Spaltung.

Jörn Walter: Von der Großstadt Jörn Walter war von 1999 bis 2017 Oberbaudirektor in Hamburg und damit verantwortlich für zukunftsweisende Projekte wie etwa den Bau der Elbphilharmonie, die Planung der HafenCity und nicht zuletzt – mit dem „Sprung über die Elbe“ – für die Entwicklung des Hamburger Südens. Vor seinem Wirken in der Hansestadt war Walter ab 1991 Leiter des Stadtplanungsamtes in Dresden und prägte in den Nachwendejahren das Bild der sächsischen Landeshauptstadt entscheidend mit. Das vorliegende Buch enthält ausgewählte Aufsätze Walters zu zeitgenössischen Themen des Städtebaus aus den Jahren 1991 bis 2015 und vermittelt einen Einblick in die verantwortungsvolle Arbeit eines Baudirektors.
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Logo DEALVerhandlungsstand und Kündigungen bei Elsevier

Aktuell wird mit den drei Großverlagen Elsevier, SpringerNature und Wiley über bundesweite Lizenzverträge verhandelt. Während DEAL mit den Verlagen Wiley und SpringerNature aktuell auf einem guten Weg ist, mussten aufgrund des Resultats der letzten Verhandlungsrunde die Gespräche mit dem Verlag Elsevier erneut unterbrochen werden.
Weitere Informationen zu den Verhandlungen mit Elsevier finden Sie in der Pressemeldung der HRK. Weiter lesen “DEAL-Verhandlungen mit Elsevier unterbrochen – Dokumentenlieferdienst für Wissenschaftler/-innen der UHH”

Stabi runderneuert Die Sicherheitssanierung bahnt sich weiter ihren Weg.

Ab Montag, 16.07.2018 bis voraussichtlich zum 10. August wird die Lehrbuchsammlung täglich bereits um 21 Uhr geschlossen.
SB-Bereich und Abholregale sind wie immer bis 24 Uhr zugänglich.

Um die Sanierungsarbeiten (Decken- und Verkabelungsarbeiten, sowie der Austausch von Brandschutzklappen ) insgesamt so kurz wie möglich in diesem Bereich zu halten, beginnen diese Arbeiten noch vor Schließung der Bibliothek.

“Getrenntes zusammenbringen”

11. Juli 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Hamburg,Hamburg University Press — 2.106 Aufrufe

Im Stabiverlag Hamburg University Press ist eine neue Publikation erschienen:

Ferdinand Ahuis

“Getrenntes zusammenbringen”

– Blicke auf das Alte Testament und das Judentum (1524–1939).
(Arbeiten zur Kirchengeschichte Hamburgs, 28)

Kirche St. Nikolai am Nikolaifleet, kolorierter Kupferstich von ca. 1590.

Im 17. und 18. Jahrhundert war Hamburg eine der Hochburgen europäischer Hebraistik. Das 1613 gegründete Akademische Gymnasium schuf Professuren für Hebraistik oder – umfassender noch – für Orientalistik. Ein Name wie Hermann Samuel Reimarus ist mit diesen verbunden. Der eine oder andere dieser Lehrenden wurde darüber hinaus Hauptpastor.

Der promovierte Alttestamentler und Hauptpastor i. R. von St. Nikolai Ferdinand Ahuis hat die Nachlässe von neun seiner Vorgänger aus vier Jahrhunderten hinsichtlich deren Haltung gegenüber dem Judentum untersucht. Im vorliegenden Werk stellt er diese Persönlichkeiten vor, deren theologische Auslegungen des Alten Testaments die christliche Sicht auf das Judentum mitgeprägt haben. Das Werk schließt mit einem virtuellen Dialog von Hauptpastor und Bibelwissenschaftler Heinz Beckmann mit dem Rabbiner und Bibelwissenschaftler Benno Jacob.

Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei/-en (Gesamtveröffentlichung sowie Einzelteile,
DOI https://dx.doi.org/10.15460/HUP.AKGH.28.180) und als gedruckte Ausgabe:
VXII, 224 S., 18 Abb., davon 10 in Farbe, 15,5 x 22 cm, Hardcover,
ISBN 978-3-943423-43-3, 36,80 EUR.
Bestellungen über: order.hup@sub.uni-hamburg.de;
Fax: 040/42838-3352 oder über den Buchhandel.

Die Veröffentlichung steht, soweit nicht anders gekennzeichnet, unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 (CC BY 4.0). Das bedeutet, dass er vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden darf, auch kommerziell, sofern dabei stets der Urheber, die Quelle des Textes und o. g. Lizenz genannt werden. Die Bildrechte liegen bei den entsprechenden Rechteinhabern.

Shortlist HamburgLesen 2018

10. Juli 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 2.446 Aufrufe

Im Herbst ist es wieder soweit: Zum nunmehr sechsten Mal vergibt die Staatsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen “Jahresproduktion”, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst.

Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis, der am Freitag, den 26. Oktober 2018 im Lichthof der Staatsbibliothek feierlich verliehen wird, sind noch folgende sieben Titel:

Shortlist HamburgLesen 2018

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Adolf Brenneke – ein Klassiker der Archivwissenschaft

10. Juli 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press,Open Access — 2.541 Aufrufe

Adolf Brenneke: “Archivkunde (Theorien und Geschichte)“. Ms., S. 1 (Niedersächsisches Landesarchiv, Standort Hannover, Hann. 91 Nachlass Adolf Brenneke, Nr. 2/1, Bl. 129r).

Die Annahme, dass Brennekes Entwurf in der Geschichte der Archivwissenschaft eine Schlüsselstellung einnimmt, hat sich durch die Edition bestätigt, zugleich wird die enge Verbindung seiner Konzeption mit dem Geschichtsdenken der damaligen Zeit sehr anschaulich. Brennekes Beiträge zeigen im Spiegel der Geschichte deutlich, was Archivwissenschaft sein könnte und sein müsste.
– Rainer Hering, Vorwort, S. 2

Adolf Brenneke

Gestalten des Archivs

Nachgelassene Schriften zur Archivwissenschaft. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Dietmar Schenk
(Veröffentlichungen des Landesarchivs Schleswig-Holstein, 113)

Adolf Brenneke (1875–1946), Archivar und norddeutscher Landeshistoriker, ist vor allem ein Klassiker der Archivwissenschaft. Nach jahrzehntelanger archivarischer Praxis lehrte er seit 1931 an der preußischen Archivschule in Berlin-Dahlem. In Verbindung mit seiner Vorlesung befasste er sich historisch-typologisch mit „Gestalten des Archivs“ und entwarf basierend auf dem Provenienzprinzip eine archivische Ordnungslehre. Dabei griff er auf gedankliche Motive des Historismus zurück. So setzte er sich mit der Historik Johann Gustav Droysens, der Geschichtsauffassung Friedrich Meineckes und der geisteswissenschaftlichen Psychologie des Dilthey-Schülers Eduard Spranger auseinander. Bedingt durch die Zeitumstände des „Dritten Reiches“ konnte Brenneke seine archivwissenschaftlichen Studien bis zu seinem Tod wenige Monate nach Kriegsende nicht abschließen. Sein Schüler Wolfgang Leesch veröffentlichte Brennekes „Archivkunde“ jedoch 1953 in bearbeiteter Form.
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