Vortragsreihe zum Stand der Osteuropaforschung in Deutschland (13., 20.+27.6.)
24. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.698 Aufrufe
Stand und Perspektiven der Osteuropaforschung vorgestellt von VertreterInnen aus drei führenden Forschungseinrichtungen:
Nach der von Enthusiasmus und Aufbruchsstimmung geprägten Wahrnehmung unserer östlichen Nachbarn in den 1990er und frühen 2000er Jahren hat sich der Blick auf Mittelosteuropa und Russland in den letzten Jahren wieder gewandelt.
Ukrainekrise, Spannungen zwischen Russland und seinen Nachbarn, zunehmender Nationalismus, Demokratieabbau insbesondere in Ungarn und Polen, Flüchtlingskrise und fragile wirtschaftliche Lage – Mittelosteuropa steht vor großen Herausforderungen.
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Die Hochschule in einer neuen Arbeitsgesellschaft (12.6.)
23. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.550 Aufrufe
Wandel der Arbeitswelt – Wandel der Universität?
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Julius-Leber-Forum Hamburg
Montag, 12. Juni 2017, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei. Anmeldung.
Der Wandel der Arbeitswelt droht ganze Berufszweige zu entwerten, die den Beschäftigten heute eine sichere Perspektive bieten. Längst sind nicht allein einfache Tätigkeiten betroffen. Menschen mit einer Ausbildung, z.B. Bankkaufleute, sind ebenfalls gefährdet. Und teilweise kann auch die Arbeit von AkademikerInnen von Computern übernommen werden. Doch während diese jederzeit ein neues Studium beginnen können, ist das für FacharbeiterInnen nur eingeschränkt möglich. Angesichts des hohen Weiterbildungsbedarfs in der Gesellschaft könnte die Universität eine entscheidende Rolle bei der Qualifizierung einnehmen. Aber sollte sie es auch?
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Ananaskronen als Weihnachtsbaum (7.6.)
22. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.010 Aufrufe
Marine Fiedler, M. A.: Ananaskronen als Weihnachtsbaum: die translokalen Erfahrungen einer Kaufmannsfamilie zwischen Hamburg und Singapur (1840-1914)
In den 1840er Jahren segelten zwei Geschwister der Kaufmannsfamilie Meyer nach Singapur, wo sie die Grundsteine der langfristigen hanseatischen Präsenz in diesem neuen globalen Hafen legen sollten. Dank ihres an Selbstzeugnissen reichen Archivs ermöglicht diese Familie einen globalen Blick auf die hamburgische Geschichte aus einer akteurszentrierten Perspektive. Es wird nicht nur von Familiendynamiken, Gefühlen und Verflechtungen berichtet, sondern auch, wie Hamburger am Kolonialismus im südostasiatischen Raum teilnahmen.
Der liebe Euro – Wie kann die Rettung des Euro gelingen? (22.5.)
16. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.745 Aufrufe

Die Europäische Union sieht sich vielen Problemen gegenüber: Großbritannien verlässt die EU, der US-Präsident wartet auf ihren Zerfall und die Migration nach Europa bringt sie scheinbar an ihre Grenzen. Angesichts dieser Lage fragt man sich: War etwas mit dem Euro? Auch wenn die Eurokrise in der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen wird, schwelt sie weiter. Zahlreiche Vorschläge zu ihrer Lösung liegen auf dem Tisch. Der radikalste Weg, den etwa die europäischen Rechtspopulisten verfolgen, ist die Rückkehr zur nationalen Währung. Den Gegenpol bilden weitere Integrationsschritte, etwa durch eine gemeinsame Fiskalpolitik. Doch reicht das aus, um die Probleme der Eurozone zu beheben? Der alleinige Weg reiner Haushaltsdisziplin führte zu großen sozialen Verwerfungen. Wohlhabenden Ländern der Eurozone steht blanke Armut gegenüber. Muss nicht die soziale Dimension in der Eurozone gestärkt werden? Welche Mechanismen wären dazu geeignet und wie kann Deutschland auf mehr sozialen Ausgleich einwirken?
Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Hamburg mit
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Veranstaltungsflyer Juni
12. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.878 Aufrufe
Monat für Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juni ist bereits da: Flyer Juni 2017 (PDF; 1,5 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Die neue Lust auf Europa (22.5.)
11. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.671 Aufrufe
Wie weiter in turbulenten Zeiten?
Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Europa ist in der Krise, darüber sind sich alle einig. Brexit, Türkei-Referendum, starke rechtspopulistische Bewegungen in den meisten Ländern. Dies alles sind Symptome der Krise. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – gehen Sonntag für Sonntag tausende auf die Straße und unterstützen den „Pulse of Europe“ um ihr politisches Bekenntnis zu Europa und besonders der Europäischen Union zu zeigen.
Wie kommt es zu dieser „Europa-Begeisterung“ und wohin führt sie? Wir wollen diskutieren, wie Europa sich weiterentwickeln sollte, um den neuen Schwung mitzunehmen. Wie gelingt es, ein Europa zu gestalten, das viele Menschen überzeugt und den antieuropäischen Kräften den Wind aus den Segeln nimmt? Welche Veränderungen sind nötig und was ist umsetzbar?
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Fisch in Asien und Afrika
10. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Fachbibliotheken — 2.401 Aufrufe
Die Bibliothek des Asien-Afrika-Instituts zeigt in der Eingangsvitrine eine kleine Auswahl der Bücher über Fisch in Wissenschaft, Religion, Kultur und Küche Asiens und Afrikas. Ins Netz gingen Werke, die unter anderem verraten, wie die Langarme beidhändig Fische fangen, der Erdbebenwels gebändigt wird und wie die Fische der Südsee in Polynesien heißen.
Verbrannte Bücher, verbannte und ermordete Autoren Hamburgs (15.5.)
9. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.466 Aufrufe
Stabi außer Haus.
Uwe Franzen/ Wilfried Weinke:
„Wo man Bücher verbrennt… Verbrannte Bücher, verbannte und ermordete Autoren Hamburgs“
Buchpremiere und Lesung aus der Dokumentation zu der 2013 in der Staats- und Universitätsbibliothek gezeigten Ausstellung. Das aufwendig gestaltete Buch würdigt auf 376 Seiten das Leben und Werk von 21 Autorinnen und Autoren. Zu ihnen zählen Literaturwissenschaftler, Lyriker, Dramaturgen, Journalisten, Kinderbuchautoren,
Buchillustratoren, Rabbiner, Verleger und Fotografen. Menschen, die in Hamburg geboren wurden, lange Zeit hier lebten und veröffentlichten. Nach 1933 wurden sie wegen ihrer pazifistischen, sozialistischen oder kommunistischen Einstellungen, wegen ihrer jüdischen Herkunft, ihrer Homosexualität ausgegrenzt und verfolgt. An ihr literarisches wie künstlerisches Schaffen soll erinnert werden.
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Telemann-Ausstellung eröffnet
5. Mai 2017
von JN — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.677 Aufrufe
Streifzüge in der Stabi Hamburg.
Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zeigt als Beitrag zum diesjährigen Gedenken an den 250. Todestag Georg Philipp Telemanns vom 5. Mai bis 28. Juni einzigartige Dokumente zum fast 50jährigen Wirken dieses überragenden Komponisten in Hamburg, dessen Musik heute international wieder auf großes Interesse stößt.
Ausgehend von ihren eigenen reichhaltigen Beständen, sodann unterstützt durch Leihgaben des Staatsarchivs Hamburg, der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin und der Landesbibliothek in Eutin, wird von der Bibliothek ein unbedingt sehens- und kennenswertes Portfolio an selten oder noch nie gezeigten Schlüsseldokumenten zu Telemanns Wirken in der Elbmetropole entfaltet. Die rund 60 Exponate werden durch themenbezogene Informationstafeln und ausführliche Beschreibungen erläutert.
Unter dem Stichwort „Telemann als Konzertveranstalter“ ist beispielsweise zum ersten Mal überhaupt von fantasievoll gestalteten Einladungskarten zu erfahren, die Telemann aus einem Satz französischer Spielkarten herstellte, um damit den Hamburger Bürgermeister Nicolaus Schuback und/oder dessen Sohn, Ratssyndicus Jacob Schuback, zu einem Konzert im Drillhaus einzuladen (s. Abbildung 1/2). Gezeigt werden hier bewusst nur die Rückseiten, um die Neugierde für einen Besuch der Ausstellung zu erhöhen:
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Cello pur am „Tag der Familie“ (15.5.)
3. Mai 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.884 Aufrufe
Das Familienkonzert am „Tag der Familie“ bietet Musik zum Hören, Erleben und Erspüren – und Musiker hautnah.
Seit mehr als 350 Jahren spielen die Menschen auf dem Cello und seinen Vorläufern – in einer so langen Zeit hat dieses Instrument natürlich viele wunderbare Geschichten mit noch viel mehr Musik erlebt. Ein Cello-Duo der Hochschule für Musik und Theater (Violoncello-Klasse von Prof. Gmelin) widmet dem Cello ein ganzes Familienkonzert. Dieses wird altersgerecht moderiert.
Der Bogen ist gezückt, die Saiten sind gespannt – der Spaß für die ganze Familie kann beginnen!
Montag, 15. Mai 2017, 16 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.
Foto: Wikimedia Commons, McZusatz (CC BY-SA 3.0)
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