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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Pop-Up-Ausstellung: Wissenschaftscomics (30.9.-2.10.)

9. September 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.133 Aufrufe

30. September – 2. Oktober, im Informationszentrum, 1. Etage.
Freitag, 30. September, 16 Uhr Podiumsdiskussion im Vortragsraum, 1. Etage.

Wissenschaftscomics

Ob Einfluss von Kolonialismus in Afrika, Umweltschutz im bewaffneten Konflikt oder die Rolle der Philosophie in der Quantengravitation: An diesen und anderen spannenden Themen arbeiten die Young Academy Fellows der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Damit ihre Arbeit auch nach außen hin sichtbar wird, haben sie in Zusammenarbeit mit Comic-Künstler:innen Wissenschaftscomics entwickelt, die im Rahmen des Hamburger Comic-Festivals nun erstmals ausgestellt werden.

Die jungen Wissenschaftler:innen und Künstler:innen sind in Teilgruppen vor Ort, um mit den Festivalbesuchern über ihre Comics zu diskutieren. Am 30. September findet um 16 Uhr zudem eine Podiumsdiskussion im Vortragsraum statt. Die Poster selbst sind im Informationszentrum der SUB zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Harbour Front Literaturfestival 2022 (15. + 17.10.)

2. September 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.723 Aufrufe

Zum zweiten Mal wird in diesem Jahr das Harbour Front Literaturfestival auch wieder in der Stabi Station machen. Am 15. und am 17. Oktober 2022 finden um 20 Uhr Lesungen im wunderschönen Lichthof im Altbau der Stabi statt. Die Karten dafür können auf der Website des Harbour Front Literaturfestival gekauft werden. An den Abenden wird der Eingang zum Altbau von der Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee geöffnet sein.

Hier stellen wir das Programm der beiden Lesungen vor:

Weiter lesen “Harbour Front Literaturfestival 2022 (15. + 17.10.)”

Dienstag, 20.9., 19 Uhr als Online-Veranstaltung (Zoom).

Raphael Lemkin

Der polnisch-jüdische Jurist Raphael Lemkin, der den Begriff Genozid prägte und für die UNO 1947 einen Gesetzesentwurf zur Bestrafung von Völkermord ausarbeitete.

 

In 1944, Raphael Lemkin defined the term “genocide” as a “coordinated plan of numerous actions aimed at obliterating the essential living foundations of a group of people with the aim of destroying that group”. Lemkin, father of the UN (anti-) Genocide Convention in 1948, explicitly referred to the Soviet policy against Ukraine in his work on genocide – is there a continuity in the current Russian war of aggression?
Weiter lesen “Raphael Lemkin: Historical and Legal Construction of the Crime of Genocide (20.9.)”

Theodor Fontane Mittwoch, 14.9., 19 Uhr, Vortragsraum.

Theodor Fontane schildert in “Mathilde Möhring” das Leben einer jungen Frau, die in den einschränkenden gesellschaftlichen Verhältnissen des deutschen Kaiserreichs lebt und der durch ihre Heirat ein sozialer Aufstieg gelingt. Doch recht bald beendet der Tod des Ehegatten ihren Weg nach oben. Als alleinstehende Frau findet Mathilde Möhring dann aber einen eigenen, unabhängigen, selbstbestimmten Lebensweg – ungewöhnlich für diese Epoche und das weibliche Rollenverständnis der Zeit.

Götz Bolten hat den Roman szenisch umgearbeitet und führt Regie, es sprechen Dagmar Dreke, Ingeborg Kallweit, Marion Gretchen Schmitz und Herbert Schöberl.
Weiter lesen “Szenische Lesung: Eine Frau will nach oben. Fontanes Mathilde Möhring (14.9.)”

Carneval_de_Venise Mittwoch, 14.9., 16 Uhr, Stabi HamburgHub (Zentralbibliothek am Hühnerposten)

In den Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg befinden sich vielfältige Schätze: Sie reichen von mittelalterlichen Handschriften über Nachlässe berühmter Hamburger:innen bis hin zu handgeschriebenen und gedruckten Musikalien.

Letztere lassen uns zwar durch den Notentext und Aufführungshinweise vergangene Klangwelten erahnen – um sie heute wieder zum Erklingen zu bringen, braucht es aber noch Einiges mehr. Wie diese musikalischen Schätze gehoben werden können und mitunter nach mehreren hundert Jahren erneut den Weg auf die Bretter finden, die die Welt bedeuten, erfahren Sie in diesem Info-Snack mit Dr. Mirijam Beier. Und natürlich auch, was es mit dem Carneval in Hamburg auf sich hat.

Vom Buch zum „Hologramm“ (13.9.)

25. August 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.743 Aufrufe

Dienstag, 13.9., 19 Uhr, Vortragsraum
Zeug:innenschaft gestern und heute. Ein Gespräch mit der Holocaust-Überlebenden Eva Umlauf.

Eva Umlauf

Überlebende des Holocaust haben im Laufe der Zeit verschiedene Formen der Weitergabe von Erinnerung kennengelernt und für ihre Zeug:innenschaft herangezogen. Eva Umlauf hat viele Jahre an einem Buchprojekt über ihre Geschichte gearbeitet und sich auch mit neuen technologischen Formen der Überlieferung vertraut gemacht. Seit 2018 befasst sich ein Team der Ludwig-Maximilians-Universität München unter Co-Leitung von Anja Ballis damit, diese medialen Formen der Erinnerung für die Bildungsarbeit zu erschließen. Im Gespräch mit Kim Wünschmann geben Zeitzeugin und Wissenschaftler:innen Einblicke in ihre Zusammenarbeit, erörtern Chancen und Grenzen der jeweiligen Medienformate und werfen einen Blick in die mediale Zukunft der Auseinandersetzung mit dem Holocaust.
Weiter lesen “Vom Buch zum „Hologramm“ (13.9.)”

Dienstag, 6.9., 19 Uhr, Vortragsraum (Treffpunkt: Lichthof).

Projektarbeit mit Schüler:innen zum Holocaust

Der Hamburger Lehrer Hédi Bouden stellt die mit dem Bertini-Preis ausgezeichnete Theaterarbeit seiner Wilhelmsburger Schüler:innen und seine Großprojekte vor, die u. a. im Rahmen einer Kooperation des Helmut-Schmidt-Gymnasiums mit der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem entstanden sind (WHY SHOULD I CARE ABOUT YOUR HISTORY, WHERE DOES THE HATE COME FROM).

Fabian Wehner gibt Einblick in die preisgekrönte Forschungstätigkeit seiner Blankeneser Schüler:innen im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.
Weiter lesen “Kreative und forschende Projektarbeit mit Schüler:innen zum Holocaust (6.9.)”

Veranstaltungsflyer September 2022

12. August 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.108 Aufrufe

Veranstaltungsflyer September 2022

In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat September ist nun da: Flyer September 2022 (PDF; 1,3 MB).
Weiter lesen “Veranstaltungsflyer September 2022”

Studentische Beiträge zur didaktischen Analyse. Eine Veranstaltung mit Studierenden der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg.
Dienstag, 30.8., 19 Uhr, Vortragsraum.

Studentinnen im Seminar

Was bedeutet eine Ausstellung wie „Verfolgen und Aufklären. Die erste Generation der Holocaustforschung“, ab dem 24. August im Lichthof der Stabi zu sehen, in unserer heterogenen, diversen, pluralen und sich als inklusiv verstehenden Gesellschaft, was bedeutet sie für ihre nicht-homogene Geschichts- und Erinnerungskultur – und welche Bedeutung kann sie in einem modernen Geschichtsunterricht dieser Gesellschaft haben?
Weiter lesen “Projektbericht: Lernen über und an der frühen Holocaust-Forschung (30.8.)”

barockwerk hamburg: „Krieg und Frieden“ (17./18.8.)

2. August 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.739 Aufrufe

Johann Christoph Schmügel: Friedens-Cantate 1763

Johann Christoph Schmügel: Friedens-Cantate 1763, Beginn der eigenhändigen Partitur (Bibliothèque du Conservatoire royal de Bruxelles, Ms. 903)

Kompositionen zu den gegenwärtig aktuellen Themen Krieg und Frieden erklingen in einem außergewöhnlichen Konzert des Ensembles barockwerk hamburg am 17. und 18. August im Lichthof der Staatsbibliothek. Die Werke entstanden im Kontext des Siebenjährigen Krieges (1756–1763), der auch in Norddeutschland viel Elend und Verwüstung hinterließ. Sie stammen von dem damals wie heute weithin geschätzten Komponisten Georg Philipp Telemann (1681–1767) sowie seinem hochbegabten Meisterschüler Johann Christoph Schmügel (1727–1798), damals Organist in Lüneburg. Insbesondere die großdimensionierte „Friedens-Cantate“ Schmügels, mit der in Lüneburg 1763 das Ende des Krieges eindrucksvoll gefeiert wurde, stellt eine bedeutende Wiederentdeckung aus der Übergangszeit vom Barock zur Frühklassik dar und dürfte wegen ihrer herausragenden Qualitäten Musikfreunde wie Fachpublikum auf das Angenehmste überraschen. Der Text dieser musikalischen Perle stammt von dem späteren Hamburger Stabi-Direktor Christoph Daniel Ebeling (1741–1817), einem Freund Carl Philipp Emanuel Bachs und Friedrich Gottlieb Klopstocks.

Georg Philipp Telemann: Oratorium „Hannover siegt, der Franzmann liegt“ und „Arie auf die glücklichen Progressen der alliirten Waffen in Hessen“
Johann Christoph Schmügel: „Friedens-Cantate 1763“

barockwerk hamburg
Gesangssolisten: Hanna Zumsande (Sopran), Matthias Dähling (Altus), Dustin Drosdziok (Tenor), Dominik Wörner (Bass)
Musikalische Leitung: Ira Hochman
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