Cambridge Digital Library: Islamische Manuskripte & BBC-Radioserie “The Written World”
29. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen,Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.722 Aufrufe
Passend zu unser noch bis zum 8. Januar 2012 in der Stabi gezeigten Ausstellung Faszination Handschrift (2000 Jahre Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa) erreicht uns ein interessanter Webtipp von Frau Hörner aus der Bibliothek des Asien-Afrika-Institutes, den wir gerne an Sie weiter geben:
Die Cambridge Digital Library wurde im Dezember mit Isaac Newtons Werken eröffnet. Sie bietet jetzt auch wertvolle islamische Manuskripte. Die Digitalisate sind gemeinnützig verwendbar (CC-Lizenz).
In der Abbildung oben zu sehen: Koran MS Add. 1116, 8. Jh., Bild 63, Text aus Sure 3:83/84 “[wer in den Himmeln und auf Erden ist,] freiwillig oder gezwungen. Zu Ihm werden sie zurückgebracht. Sprich: [..] (Cambridge Digital Library, CC BY-NC 3.0)
Die Cambridge Digital Library weist außerdem auf die fünfteilige Serie “The Written World” von BBC Radio 4 hin:
Melvyn Bragg investigates the development of the written word and how it has shaped our intellectual history. In this first programme he looks at the technology of writing, arguably our most important invention.
Die BBC-Serie über die Erfindung des Schreibens und deren Folgen läuft ab Montag, dem 2.1.2012. Dabei werden auch Manuskripte aus Cambridge vorgestellt. Vielleicht inspiriert Sie dieser Tipp auch zum Besuch unserer Manuskript-Ausstellung, die wie gesagt noch bis zum 8.1.2012 im Ausstellungsraum zu sehen ist.
Ausstellung architectura (19.1. – 11.3.)
22. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.470 Aufrufe

architectura
Werke zur Architektur aus den Sammlungen der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Seit ihrer Gründung 1665 wird in der Universitätsbibliothek der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ein beachtlicher Bestand an Werken zur Architektur gepflegt und aufgebaut. In seinen Anfängen ist er bemerkenswert umfangreich und in seiner Ausrichtung auf die der Mathematik verwandten Disziplinen spezifisch geprägt. Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg präsentiert davon eine Auswahl, ergänzt durch Buchveröffentlichungen aus der eigenen Sammlung.
Die Ausstellung führt den Besucher in einer Zeitreise durch die elementaren Themen der Architektur. Dabei werden die Anfänge der Theoriebildung, die Signifikanz des Dekors für die Zeit vor der bürgerlichen Gesellschaft ebenso behandelt wie die ästhetische Erneuerung vom Ende des 18. Jahrhunderts bis in die Moderne. Der Baupraxis verbundene Unterweisungen zur zivilen Architektur und der Befestigungskunde, der Vermessungstechnik, der Geometrie sowie der Perspektive vermitteln den in der Baukunst geführten Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft.
Eröffnung: Mittwoch, 18. Januar 2012, 18 Uhr im Vortragsraum
Ausstellung: 19. Januar bis 11. März 2012, Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, Eintritt frei.
Stabi-Veranstaltungsflyer Januar
14. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.853 Aufrufe
Auch im neuen Jahr gibt es ein umfassendes Veranstaltungsprogramm in der Stabi. Monat für Monat präsentieren wir Ihnen die anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in unserem beliebten Flyer. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die aktuelle Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Januar ist jetzt da: Flyer Januar 2012 (PDF, 4,6 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Stabi beflügelt: Der unbekannte (?!) Schumann (12.1.)
14. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.540 Aufrufe
Zum 3. Mal bieten wir eine Veranstaltung unter dem Titel «Stabi beflügelt» an:
Der unbekannte (?!) Schumann
Die „Kinderszenen“ im neuen Licht alter Metronomzahlen (Dr. Michael Struck, Universität Kiel)
Die 1839 veröffentlichten Kinderszenen (Hörproben) zählen zu Schumanns populärsten Werken und haben das Schumann-Bild des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Aber wie genau kennen wir den Zyklus, der heute oft viel langsamer, besinnlicher, „philosophischer“ (kitschiger?) gespielt wird, als es die Metronomzahlen der Erstausgabe fordern. Allerdings sind diese Angaben umstritten.
Dr. Michael Strucks Gesprächskonzert wird da fast zu einer musikalischen Kriminalgeschichte. Diese widmet sich der spannenden Frage nach den Hintergründen des Tempo-Streites und berührt auch die Frage, ob Schumanns Metronom wirklich defekt war. Abschließend werden die Kinderszenen in den zügigen „alten“ Tempi gespielt. Dabei zeigt sich tatsächlich ein teilweise „unbekannter“ Schumann.
Der Musikwissenschaftler und Pianist Dr. Michael Struck ist seit 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Mitherausgeber der neuen „Johannes Brahms Gesamtausgabe“ (Universität Kiel).
Donnerstag, 12. Januar 2012, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Exponat des Monats: „Der Mann im Turm“ von Karl Lorenz (21.12.)
6. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Schätze der Stabi — 8.349 Aufrufe
Aus den Sondersammlungen: Exponat des Monats: „Der Mann im Turm“ von Karl Lorenz
Der erste Schnee
Nun ist der erste Schnee gefallen,
Es glitzern Häuser, Wald und Flur,
Die Schellen klirren, Peitschen knallen,
O seht: die erste Schlittenspur!
Karl Lorenz (1888-1961) brachte diese winterlichen Verse 1914 in seinem ersten Gedichtbändchen heraus, in dem er auch beschreibt, wie er vom Kuhhirten zum Sozialdemokraten und wie er vom enttäuschten Sozialdemokraten zum parteilosen Dichter wurde. Karl Lorenz, Schriftsteller und Künstler, Herausgeber der expressionistischen Zeitschrift „Die Rote Erde“, war wohl Hamburgs bedeutendster Expressionist. Im Jahr 1924 zog er sich zurück nach Malente-Gremsmühlen und gründete die Turm-Presse.
„Der Mann im Turm“ steht im Mittelpunkt der letzten Veranstaltung „Exponat des Monats“ 2011. Aus unserer Sammlung „Schönes Buch“ hat die Referentin für Seltene und Alte Drucke, Antje Theise, das gleichnamige Holzschnitt-Bilderbuch ausgewählt, das 1930 in der Turm-Presse entstand.
Die Staatsbibliothek besitzt die wohl größte Sammlung der Holzschnittwerke des Hamburger Künstlers Karl Lorenz. Da in ihr nicht nur die vollendeten Werke des Künstlers enthalten sind, sondern auch viele Vorabdrucke und Probeexemplare, dokumentiert sie in äußerst lebendiger Vielfalt die Entwicklungsstufen seines Schaffens und besonders seine Experimentierfreudigkeit mit Formen und Farben.
Mittwoch, 21. Dezember 2011, 16.15 Uhr
Ort: Handschriftenlesesaal, 1. Etage, Eingang Lesesaal 1.
Die Sondersammlungen präsentieren immer am dritten Mittwoch des Monats ein originales Sammlungsstück im Handschriftenlesesaal. Auf der Stabi-Website werden sie in einer stetig wachsenden Online-Ausstellung präsentiert. Das aktuelle Exponat des Monats Dezember finden Sie hier ausführlich beschrieben: „Der Mann im Turm“ von Karl Lorenz.
Hamburg Journal zur Ausstellung Manuskriptkulturen
5. Dezember 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Medienecho — 9.369 Aufrufe
Gestern Abend hat das Hamburg-Journal einen Bericht über unsere Ausstellung «Faszination Handschrift: 2000 Jahre Manuskriptkulturen in Asien, Afrika und Europa» gesendet. Sie können ihn eine Woche lang in der NDR-Mediathek nachschauen. Er ist zu sehen im Zeitabschnitt 15:30 – 18:06.
Die Ausstellung wird noch bis zum 8. Januar 2012 im Ausstellungsraum der Stabi gezeigt. Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Die im Film vorgeführten Werke, sowie diese kostbaren Manuskripte, warten dort auf Ihren Besuch.
Die Wahrnehmung der Muslime im abendländischen Mittelalter (6.12.)
28. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.748 Aufrufe
In diesem Semester finden im Rahmen des Oberseminars von Prof. Dr. Hans-Werner Goetz (Fachbereich Geschichte, Universität Hamburg) „Die Wahrnehmung der Muslime im abendländischen Mittelalter“ mehrere interessante Gastvorträge statt. Den Anfang machen:
- Prof. Dr. Klaus Herbers
„Die Mozaraber – Personengruppen zwischen christlicher und muslimischer Identität“ - Christian Saßenscheidt M.A.
„Rezeption und Inklusion von Minoritäten. Muslime und Christen im hochmittelalterlichen Toledo“
Dienstag, 06.12.2011: 16-18 Uhr c.t.
Vortragsraum der Staatsbibliothek
Weitere Termine: Prof. Dr. Ann Chrystys (10.01.2012) und Dr. Daniel König (24.01.2012)
Die Sammlung Bartkowiak (13.12.)
28. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 5.665 Aufrufe
Präsentation einer großartigen Neuerwerbung: Die Sammlung Bartkowiak
Die Sammlung „Schönes Buch“ hat im vergangenen Jahr einen besonderen Zuwachs bekommen. Etwa 1.400 buchkünstlerische Werke aus dem »forum book art Archiv«, das von Heinz Stefan Bartkowiak 1988 ins Leben gerufen wurde. Eine Abfrage nach Provenienz Bartkowiak im Campus-Katalog listet die Werke im Bestand auf.
Neben den Pressendrucken und Künstlerbüchern wurden auch wichtige Archivmaterialien übernommen, die Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern bieten, zu Museen, Bibliotheken, Buchkunst-Messen, Bücherdörfern, Druckwerkstätten u.v.m., aber auch Sammlungen an künstlerischen Druckgrafiken, Plakaten und Glückwunschkarten. Aus der Handbibliothek sind seltene Nachschlagewerke, Werkverzeichnisse, Kataloge und für das Buchwesen wichtige Handbücher übernommen.
Studierenden, Kunst- und Buchwissenschaftlern, aber auch allen am besonderen Buch Interessierten steht nun ein wertvoller Fundus für Recherchen und wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung, der vor allem das internationale buchkünstlerische Schaffen der letzten 30 Jahre dokumentiert.
Die Veranstaltung gibt Ihnen die Möglichkeit, ganz besondere Einblicke in die Sammlung zu erhalten. Sie ist eine wunderbare Ergänzung der schon bestehenden Sammlung „Schönes Buch“, die seit 1948 in der Staatsbibliothek besteht und besonders illustrierte Bücher, bibliophile Ausgaben, Künstler- und Malerbücher sowie Pressendrucke vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis heute vereinigt.
Programm:
- Die Sammlung Bartkowiak im Kontext der Sammlung „Schönes Buch“ der Staats- und Universitätsbibliothek – Antje Theise, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
- Was ist zeitgenössische Buchkunst? Unerwartete Antworten auf eine einfache Frage – Prof. Dr. Ernst Fischer, Mainzer Institut für Buchwissenschaft
- forum book art: ein Familienprojekt – Heinz Stefan Bartkowiak spricht über die Entstehung der Sammlung
Dienstag, 13. Dezember 2011, 19.00 Uhr
Ort: Vortragsraum, erste Etage, Eintritt frei.
Hamburg nach dem Krieg – mit fremden Augen. Zwei wieder entdeckte Filme. (7.12.)
28. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 7.267 Aufrufe
Hamburg nach dem Krieg – mit fremden Augen. Zwei wieder entdeckte Filme aus Schweden und den USA. Vorgestellt von Dr. Joachim Paschen und Carsten Stern
„Licht und Schatten über Hamburg“, eine Produktion von Svensk Kulturfilm, stammt aus dem Jahre 1948 und ist ungewöhnlicherweise in Farbe: Er dokumentiert eine Reise schwedischer Guttempler, die den Erfolg ihrer „Schwedenspeisung“ in Hamburg nachprüfen wollen. Die Aufnahmen vermitteln den Eindruck einer Stadt im Aufbruch. Besonders beeindruckend sind die Bilder von älteren und jungen Menschen, die ihren Optimismus zeigen.
„North Sea Harbor“, eine Reportage des amerikanischen Fernsehens, stammt aus dem Jahre 1952. Im Mittelpunkt steht die Familie des Werftarbeiters Walter Schmidt, der eine Stadt im Wiederaufbau vorführen kann: Hamburgs Schiffbau, der Wohnungsbau, die bürgerfreundliche Polizei und die demokratische Schule. Erklärungen von Bürgermeister Brauer und Polizeipräsident Georges erläutern dem amerikanischen Publikum den Erfolg des Marshall-Plans.
Dr. Joachim Paschen ist 1. Vorsitzender des Vereins Film- und Fernsehmuseum e.V.; Carsten Stern, Jurist, Mitglied im Verein für Hamburgische Geschichte, hat in seinem Buch über die „Schwedenspeisung“ die Hilfstätigkeit des schwedischen Roten Kreuzes in Hamburg nach dem Kriegsende 1945 dargestellt.
Verein für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit dem Verein Film- und Fernsehmuseum Hamburg e.V.
Mittwoch, 7. Dezember 2011, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.
Update 8.12.11: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wir haben gerade einen kurzen Rückblick auf unserer Google-Plus-Seite veröffentlicht.
Stabi-Veranstaltungsflyer Dezember
22. November 2011
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.498 Aufrufe

Unser Veranstaltungsflyer, der als gedrucktes Exemplar im Foyer der Stabi aus liegt und der an vielen Stellen in der Stadt verteilt wird, erfreut sich großer Beliebtheit. Sie können den Flyer wie immer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die aktuelle Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Dezember ist jetzt da. In seiner elektronischen Form “wiegt” er 7,5 MB: Flyer Dezember 2011 (PDF).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
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