FAQ
© 2026 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Digitale Angebote – Trends und Zahlen 2012

14. Dezember 2012
von MT — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien — 6.672 Aufrufe

Die Stabi bietet ihren Nutzern mittlerweile eine Vielzahl digitaler Angebote. Das Jahresende bietet einen willkommenen Anlass, Bilanz zu ziehen und im Rahmen einer kleinen Blog-Serie in den folgenden Tagen einen Blick auf die Statistiken zu tun.

Update 21.12.2012:
Übersicht der im Rahmen dieser Blog-Serie veröffentlichten Artikel:

Folge I: Website

Die Website www.sub.uni-hamburg.de ist der zentrale Einstiegspunkt in alle digitale Angebote des Bibliothekssystems Universität Hamburg. Über die Homepage erfolgt der direkte Zugang zum Campus-Katalog sowie seit Dezember zum beluga-Katalog, der Zugang zum Stabi-Blog, den landesbibliothekarischen Angeboten der Stabi und natürlich zu den elektronischen Angeboten der Stabi und des Bibliothekssystems.
Über die Homepage der Stabi sind – neben den Dokumentenservern und zahlreichen Spezialkatalogen – nahezu 1000 Datenbanken und über 110.000 elektronische Zeitschriften erreichbar.
Darüber hinaus bietet die Website der Stabi eine Vielzahl von Informationen und Services zur Recherche, zum Service der Stabi und zu den Sammlungen der Bibliothek sowie zu den Bibliotheken der Universität.

Insgesamt umfasst die Website inzwischen 731 Seiten, die im Jahr 2012 bisher 8.540.260-mal aufgerufen wurden. Von den drei großen Teilbereichen der Website wird der Recherchebereich mit 51 % der Seitenaufrufe am häufigsten besucht, gefolgt vom Bereich Service mit 25 % und dem Bereich Bibliotheken mit 24 %. Die meistbesuchte Seite nach der Einstiegsseite ist – wen wundert’s – die Elektronische Zeitschriftenbibliothek.

Jahresstatistik Seitenaufrufe 2012

Jahresstatistik Seitenaufrufe 2012

Das Schaubild zeigt die Verteilung der Anzahl der Seitenaufrufe 2012: Die Website der Stabi wird über die Monate hinweg gleichmäßig genutzt.

EOL – Die Enzyklopädie des Lebens

14. November 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien — 5.124 Aufrufe

EOL - Enzyklopädie des Lebens

Wussten Sie, dass der Kuhfisch (Lactoria cornuta) zur Familie der Kofferfische gehört? Oder wie überhaupt Arten neu entdeckt werden? Oder was es mit einer biologischen Klassifizierung auf sich hat? Diese und unzählige weitere Fragen beantwortet die Enzyklopädie des Lebens (“Encyclopedia of Life”, kurz: EOL), eine noch im Wachstum befindliche Datenbank, die Annett Klimpel gestern im Hamburger Abendblatt vorgestellt hat:

Es ist ein Mammutprojekt, ehrgeizig und gewaltig: Alle Arten der Erde sollen in der “Encyclopedia of Life” (EOL) beschrieben werden. Die Online-Datenbank ist kostenlos zugänglich – und umfasst mittlerweile etwa 1,1 Millionen Arten. Eine enorme Zahl, doch das Ziel ist damit noch längst nicht erreicht: Rund 1,9 Millionen Tier- und Pflanzenarten sind derzeit wissenschaftlich beschrieben, schätzen Wissenschaftler. Drei- bis zehnmal so viele könnte es insgesamt geben oder auch mehr. Und die Mikroorganismen sind dabei bisher nur am Rande berücksichtigt.

Lesen Sie weiter im Abendblatt: «Datenbank als Lexikon des Lebens».

Sprachauswahl EOL Selbstverständlich finden Sie die Datenbank auch in unseren Datenbankbeschreibungen, von wo aus Sie auch direkt eine Recherche starten können: «Encyclopedia of Life». Tipp: gleich zu Beginn können Sie oben links statt der voreingestellten englischen Sprache Deutsch (oder eine andere von Ihnen bevorzugte Sprache) auswählen. Die meisten Informationen liegen aber auf Englisch vor. Der Ausbau des deutschen Portals ist für 2013 geplant. Doch schon jetzt lohnt der Besuch des Mammutprojektes mit einer überwältigenden Fülle an Daten, Fotos und Verweisen auf weitere fachliche Ressourcen.

Und wenn Sie schauen möchten, welche Datenbanken es zum Fachgebiet Ihrer Wahl gibt, sei Ihnen die nach Fächern gegliederte Übersicht Datenbank-Infosystem empfohlen, die Sie oben rechts unter dem Punkt “Suche nach Datenbanken” auch nach Stichworten durchsuchen können.

Podcast-Empfehlung zum Thema Verlage und E-Books

1. November 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen,E-Medien — 8.180 Aufrufe

Lesewelt in der U-Bahn: E-Book & Buch

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, dem dürfte dieses Bild – vor ein paar Tagen in der U1 aufgenommen – vertraut sein. Zu den vormals nur in gedruckten Büchern Lesenden kommen immer öfter Leseratten mit E-Book-Readern hinzu. In den USA wird mittlerweile jedes 3. Buch in der E-Book-Version verkauft. Diese nicht mehr aufzuhaltende Entwicklung – in Verbindung mit dem Trend zum Zusammenschluss von Verlagen –, zeigt sich gerade in diesen Tagen in der viel diskutierten Fusion von Random House und PenguinZur Fusion von Random House und Penguin siehe Artikel im Handelsblatt: Bertelsmann schafft neuen Buchgiganten (29.10.2012). Die beiden international agierenden Verlage wollen damit gegen die Übermacht von Amazon ankämpfen. Dazu gab es gestern eine hoch interessante Folge von hr2 – Der Tag: Von Gütersloh nach Nirgendwo? – Global Player Bertelsmann:

Digitale Bücher, Lesegeräte und das große Verlagsschrumpfen, die digitale Revolution ist unaufhaltbar. Sie hat nun auch den Medienkonzern Bertelsmann erfasst. Der reagiert mit einem echten Coup: er schafft gemeinsam mit dem Londoner Branchenriesen Pearson ein Joint Venture, um mit voller Kraft im globalen Wettbewerb um den digitalen Buchmarkt aufzutreten. Zusammengelegt werden die Buchverlage der beiden Unternehmen, also Penguin in London und Random House in New York. Genau dort dürften die gute alte Verlagskultur made in Gütersloh und die US-amerikanischen Geschäftspraktiken bald krisenträchtig aufeinander treffen. Kritiker der gerade ausgehandelten Fusion sagen daher voraus: mit diesem Brocken werde sich Bertelsmann verheben. Denn nicht alles, was in digitalen Träumen zusammenpasst, lässt sich auch in der realen Geschäftswelt vereinigen.

Zu Wort kommt u.a. der ausgewiesene Experte für den Internationalen Buchmarkt Rüdiger Wischenbart. Speziell zur deutschsprachigen Situation – im Besonderen zum Zusammenspiel von Verlagen und wissenschaftlichen Bibliotheken – äußert sich Dr. Sven Fund, Geschäftsführer von De Gruyter. Er erläutert auch die Bedeutung von Open Access für das Zusammenwirken von Wissenschafts-Verlagen, Autoren und Lesern und erklärt, was es mit Patron Driven Acquisition auf sich hat. Die Theater- und Roman-Autorin Juli Zeh nimmt angenehm entspannt zur vermeintlichen Angst der Autoren vor dem elektronischen Markt Stellung. Doch hören Sie selbst, die 53-minütige Sendung kann auf der Website von hr2 Der Tag oder hier nach gehört werden:

http://mp3.podcast.hr-online.de/mp3/podcast/derTag/derTag_20121031.mp3

Wenn Sie sich für das E-Book-Angebot der Stabi interessieren, kann ich Ihnen – neben der kontinuierlichen Vorstellung unserer entsprechenden E-Medien-Angebote hier im Blog – folgende Übersichts-Seite und den Artikel «Über 350.000 neue E-Book-Zugänge» empfehlen.

Hamburger Adressbücher - hier: Ausgabe von 1903 Die Hamburger Adressbücher erfreuen sich anhaltend großer Beliebtheit. Über 5.000 Nutzerinnen und Nutzer schlagen jeden Monat in der digitalen Version der Hamburger Adressbücher nach. Alleine in diesem Jahr wurden so schon fast 1 Million Seitenaufrufe erzeugt. Seit wir Ihnen das umfangreiche Digitalisierungsprojekt vor knapp zwei Jahren im Artikel «Stabi stellt Riesenfundus an Hamburger Adressbüchern ins Netz» mit diesen Worten präsentierten, ist es eine gut und gern genutzte Quelle:

Urgroßvaters Adresse, Omas Hutgeschäft mit Telefonnummer und Bankkonto, Straßenbahnfahrpläne, die Sozialstruktur von Straßen und Quartieren Sitzpläne der Theater: Hamburgs Adressbücher stellen einen ganzen Kosmos von ortsbezogenen Daten dar, der – bisher verborgen in den langsam zerfallenden Papierausgaben – nun als digitales Angebot recherchierbar ist. Journalisten finden zielgenau und schnell dringend benötigte Daten, Familienforscher können ihre Stammbäume mit Adressen und Umfeld ihrer Ahnen versehen, Historiker und Sozialwissenschaftler finden gesichertes Quellenmaterial.

Auch im Rahmen der Reihe Expo des Monats haben wir Ihnen zwischenzeitlich «Das erste Hamburger Adressbuch 1787» live vor Ort und in einer virtuellen Ausstellung vorgestellt.

Und das Beste: das Angebot erweitert sich noch:

Telefonbucheintrag im Detail Zu den bisher 340 Jahrgängen Hamburger, Altonaer und weiterer Adressbücher der Region ist mittlerweile eine lange Reihe historischer Telefonbücher hinzugekommen. Für die Jahre 1895-1938 sind (mit nur drei kleinen Lücken) jährlich mindestens eines, oft zwei Halbjahresverzeichnisse „der Theilnehmer an der Stadt-Fernsprecheinrichtung in Hamburg“ im Netz. (Weitere werden folgen.) Hier sehen Sie zum Beispiel eine von der Kaiserlichen Ober-Postdirection in Hamburg veröffentlichte Ausgabe von 1895.

Anweisung zur Benutzung der Fernsprecher

Ihr wachsender Umfang zeigt an, wie rasch sich das neue Medium verbreitete – und über die Wohnsitz- und Berufsangaben lässt sich der Weg sehr gut verfolgen, den die Innovation Fernsprecher in die Hamburger Gesellschaft hinein genommen hat. Und wer die damalige Technik des Telefonierens näher kennenlernen möchte, findet am Anfang der Telefonbücher über mehrere Jahrzehnte hin ausführliche Gebrauchsanweisungen.

Zur gefälligen Beachtung

Die Adressbücher finden heute auch in der FAZ (30.10.2012, Politik S. 3) Erwähnung, und zwar im Artikel «Der diskrete Charme der Bibliotheken» von Frank Pergande:

Digitalisierung ist heute vor allem eine Aufgabe, vor der die wissenschaftlichen Bibliotheken stehen. Die Universitätsbibliothek in Hamburg hat dafür eine eigene Abteilung geschaffen und teure Geräte gekauft. Digitalisiert werden zunächst einmal Nachlässe, Karten und besonders wertvolle Bücher sowie alles, was Hamburg anbelangt, vor allem die Adressbücher und historische Zeitungen.

Schauen Sie sich die Hamburger Adressbücher mit der oben vorgestellten Erweiterung um die historischen Telefonsprechbücher doch einmal an.

Hamburg University Press ist der Verlag der Stabi und eine Open-Access-Einrichtung der ersten Stunde.

Alle Veröffentlichungen stehen online zur freien Lektüre und zum kosten­losen Herunterladen zur Verfügung (Open Access). Das unterstützt die Sichtbarkeit und Wahrnehmung der wissenschaftlichen Ergebnisse.

Der Verlag folgt dem so genannten „Goldenen Weg“ des Open-Access-Publizierens, das heißt, die digital frei verfügbare Variante erscheint zeitgleich mit der gedruckten Ausgabe. Gibt es bei Projekten ausschließlich Online-Versionen, so sind diese ebenfalls sofort ohne Zeitverzug frei verfügbar.

Alle Publikationen werden in der Regel neben einer digitalen Ausgabe parallel im Print-on-Demand-Verfahren veröffentlicht (hybrides Publizieren).

Hamburg University Press veröffentlicht ausgewählte Arbeiten – in der Regel Monographien und Sammelbände – von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg sowie von weiteren wissenschaftlichen und wissenschaftsnahen Einrichtungen. In digitaler Form können Monographien in ihrer Gesamtheit heruntergeladen werden. Sammelbände stehen sowohl als Gesamtdokumente wie auch in Einzelbeiträgen („digitale Sonderdrucke“) zum freien Herunterladen zur Verfügung.

Darüber hinaus werden Zeitschriften publiziert wie auch innovative Projekte realisiert.

Der Verlag ist in nationalen und internationalen Netzwerken präsent, um für die optimale Verbreitung der Publikationen seiner Autoren zu sorgen.  In der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage ist er ebenso engagiert wie in der Association of European University Presses (AEUP).

Vor allem für die digitalen Ausgaben strebt Hamburg University Press durch technische Maßnahmen eine stetige Verbesserung der Sichtbarkeit seiner Publikationen an. Die Veröffentlichungen werden über internationale Portale und Kataloge verbreitet und sind über Suchmaschinen recherchierbar. Dass sich das lohnt, zeigen die Zahlen. Konnten für 2011 rund 72.000 Aufrufe von Publikationsdateien verzeichnet werden, so sind es in 2012 mit dem Stand vom heutigen Tag über 127.000 Downloads (Zahlen um Suchmaschinenzugriffe etc. bereinigt).

Open Access an der Stabi III: Digitalisierungsaktivitäten

26. Oktober 2012
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Open Access — 7.175 Aufrufe

Immer mehr nicht-kommerzielle Einrichtungen und kleine Verlage engagieren sich dafür, ihre bisherigen Veröffentlichungen im Dienste der Wissenschaft und Bildung frei im Internet zur Verfügung zu stellen.

Wissenschaftliche Bibliotheken engagieren sich hier seit mehreren Jahren vor allem im Bereich der urheberrechtsfreien Werke – aber auch in Kooperationen mit Verlagen. Sie haben Expertise vor allem in Bezug auf Metadaten, Langzeitarchivierung, (Retro-)Digitalisierung und Präsentationsumgebung aufgebaut.

Auch die Stabi nimmt diese Herausforderung an und stellt sich nach mehreren erfolgreichen Einzelprojekten auf die Anforderungen der Massendigitalisierung ein.  Beim Aufbau einer stabilen Infrastruktur spielt die Workflowsoftware Goobi, an deren Weiterentwicklung als Open-Source-Plattform sich die Stabi aktiv beteiligt, eine entscheidende Rolle.

Mit  Goobi  wurden seit 2011 250.000 Seiten zur Landesgeschichte gescannt und erschlossen. In diesem Angebot werden relevante Nachschlagewerke, Zeitschriften, Karten und Portraits zusammengetragen. Neben einer Fortsetzung dieser Materialtypen sind Parlamentaria und Statistiken in Vorbereitung.

Bei den zurückliegenden Einzelprojekten ist insbesondere das  intensiv genutzte Angebot der Hamburger Adressbücher hervorzuheben. Hier sind alle hamburgischen Adressbücher mit ihren Vorläufern und regionalen Ausgaben aus dem Umland digital vereinigt und komfortabel nach Personen, Straßen und Firmen durchsuchbar. Eine Ergänzung um Fernsprechbücher ist in Arbeit und in Teilen bereits sichtbar.

Im Hintergrund wird ein weiteres Großprojekt vorbereitet – die Digitalisierung von 2 Mio. Seiten Hamburger historischer Zeitungen – eingebunden in das EU-Projekt ‚europeana newspapers‘, das im Endergebnis 17 Mio. Zeitungsseiten aus ganz Europa open access zur Verfügung stellen wird. Große Teile werden mit Hilfe von Texterkennungssoftware (OCR) auch als Volltext erschlossen sein.

Ein exemplarisches Gegenstück zur Massendigitalisierung, das besonders durch seine Tiefenerschließung gekennzeichnet ist, ist die Digitalisierung des Jungius-Nachlasses – einem herausragenden Schatz der Bibliothek. Er besteht aus Jungius’ wichtigstem Arbeitsinstrument, einer umfangreichen und über Jahrzehnte gepflegten Sammlung von fast 50.000 handschriftlichen Notizzetteln, mit denen Jungius das gesamte Wissen seiner Zeit erfassen und ordnen wollte. Dieses DFG-geförderte Projekt wird im Verlauf der nächsten zwei Jahre umgesetzt und das Digitalisierungsangebot der Stabi um eine weitere wertvolle Sammlung bereichern.

Open Access an der Stabi II: Zeitschriftenhosting auf dem Zeitschriftenserver

25. Oktober 2012
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Open Access — 8.049 Aufrufe

Bibliotheken werden seitens der Wissenschaft zunehmend als aktiver Partner im wissenschaftlichen Publizieren wahr- und in die Pflicht genommen. Die Stabi verfügt bezüglich nachhaltiger Sichtbarmachung wie auch Sichtbarkeit von digitalen frei verfügbaren wissenschaftlichen Publikationen über profunde Expertise.

Mit dem neuen Zeitschriftenserver bietet die Bibliothek im Rahmen des hauseigenen Verlags Hamburg University Press nun eine neue Möglichkeit des digitalen Publizierens für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg. Auf diesem Server können elektronische Ausgaben wissenschaftlicher Zeitschriften in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht werden.

Bei allen hier zur Veröffentlichung kommenden Zeitschriften steht der Inhalt für die Rezipierenden frei zur Verfügung (Open Access); die Rechtepolitik ist gemäß der guten wissenschaftlichen Praxis autorenfreundlich.
Die Herausgeber einer Zeitschrift verantworten die wissenschaftliche Qualität. Sie organisieren die redaktionellen Aufgaben bis zur Online-Publikation einer Ausgabe.
Die Kompetenz des Stabi-Verlags konzentriert sich auf Präsentation, Archivierung sowie nachhaltige internationale Sichtbarmachung und Verbreitung in Katalogen, Fachdatenbanken und über Suchmaschinen auf Artikelebene. Diese Prozesse werden ständig optimiert. Die Sichtbarkeit einer Zeitschrift und ihrer Artikel wird mittels seriös ermittelter Statistiken nachgewiesen.
Für die Einrichtung einer Zeitschriftenumgebung entstehen einmalige Kosten. Die Folgeleistungen (Administration, Hosting, Sichtbarmachung) werden durch eine jährlich anfallende Wartungspauschale vergütet.

Über nachhaltige Erfahrung in der Umsetzung dieser Aufgaben verfügt Hamburg University Press durch die Realisierung der Webpräsenz der GIGA Journal Family:

Ansprechpartnerin:
Isabella Meinecke
meinecke@sub.uni-hamburg.de
Tel. 040/42838-7146

Open Access an der Stabi I: Dokumentenserver und Dokumentenserverhosting

24. Oktober 2012
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,E-Medien,Open Access — 7.122 Aufrufe

Dokumentenserver sind an Universitäten oder Forschungseinrichtungen betriebene Ressourcen, auf denen wissenschaftliche Materialien archiviert und weltweit entgeltfrei zugänglich gemacht werden. Sie sind eine wesentliche Komponente in der Umsetzung von Open Access.

Die Stabi spielt eine aktive Rolle im Austausch wissenschaftlicher Dokumente über das Internet. Auf verschiedenen, professionell betreuten Servern werden größtenteils weltweit frei zugängliche wissenschaftliche Dokumente angeboten. Für die notwendige Infrastruktur zur langfristigen Archivierung und der Meldung der Dokumentdaten bei Multiplikatoren wie der Deutschen Nationalblibliothek wird gesorgt. Dass dieses Angebot auf eine große Nachfrage trifft, zeigt die Anzahl der Volltextzugriffe im Jahr 2011, die sich insgesamt auf mehr als 800.000 Downloads beläuft, wobei automatische Zugriffe durch Suchmaschinen bereits herausgerechnet wurden.

Die Dokumente können von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in spezifischen Fachdatenbanken und im Campus-Katalog recherchiert werden. Dank gezielter Optimierung der Server sind die frei zugänglichen Dokumente weltweit über Suchmaschinen wie Google auffindbar.

Die Dokumentenserver der Stabi (ausgenommen sind an dieser Stelle Hamburg University Press sowie über den Verlag veröffentlichte Zeitschriften) sind:

  • Ediss – die Sammlung aller elektronisch publizierten Dissertationen der Uni Hamburg
  • Edoc.ViFaPol – das zentrale Repository für frei zugängliche Publikationen in den Bereichen der Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft und Friedensforschung im deutschsprachigen Raum
  • Epub – hier finden sich elektronische Pflichtexemplare von Hamburger Verlagspublikationen sowie einschlägige Literatur aus verschiedenen Sondersammelgebieten (über den Campus-Katalog recherchierbar)

Dokumentenserverhosting

Die Stabi hat im Bereich der technischen wie auch bibliothekarischen Betreuung von Dokumentenservern umfassendes Know-How aufgebaut. Um auch andere Institutionen von diesem Wissen profitieren zu lassen, bieten wir seit 2012 einen Service an, bei dem die technische Einrichtung und das Hosting von Dokumentenservern gegen eine Aufwandsentschädigung übernommen wird.

Pilotanwendungen sind:

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Jan F. Maas
maas@sub.uni-hamburg.de
Tel. 040/42838-6674

Stabi Gründungsmitglied von “Goobi. Digitalisieren im Verein”

25. September 2012
von MG — abgelegt in: E-Medien — 15.656 Aufrufe

Die Gründer von “Goobi. Digitalisieren im Verein” e.V. 


Die Anwendergemeinschaft der Digitalisierungssoftware Goobi schafft professionelle Strukturen

Die Digitalisierungssoftware Goobi zur Produktion und Präsentation von Digitalisaten wird in rund 30 deutschen Bibliotheken eingesetzt und findet auch im Ausland zunehmend Verbreitung. Sie ist quelloffen, plattformunabhängig und bietet dank der Unterstützung namhafter Firmen für jede Betriebsgröße überzeugende Lösungen.

Im Interesse eines verbesserten Rechts- und Investitionsschutzes sowie einer höheren Organisationskraft der Anwendergemeinschaft haben 12 Bibliotheken und Unternehmen aus Deutschland und Österreich  am 17. September 2012 in Dresden den Verein „Goobi. Digitalisieren im Verein“ gegründet. Die Eintragung ins Vereinsregister wird vorbereitet, ebenso der Aufbau einer Geschäftsstelle, die unter anderem die gemeinsame Produktwerbung professionalisieren soll. Das Release Management für Goobi wurde in der ersten Mitgliederversammlung an die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) vergeben.

Als Gründungsmitglieder fungierten die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, die Bibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, die SLUB, die Universitätsbibliothek Freiberg, die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, die Universitätsbibliothek Kiel, die Oberösterreichische Landesbibliothek, die Württembergische Landesbibliothek, das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung sowie die Unternehmen Image Access GmbH, intranda GmbH und Zeutschel GmbH.

Die Stabi setzt Goobi seit 2010 als Digitalisierungsplattform ein und präsentiert im Webangebot “Hamburgensien digital” aktuell eine wachsende Zahl an Nachschlagewerken und Zeitschriften zur Geschichte Hamburgs. Dieses Hamburg-Angebot wird laufend um Portraits, Karten und Ansichten ergänzt. In Vorbereitung ist ein größeres Projekt zur Erschließung der Parlamentsschriften. Mit Mitteln der DFG wird die Digitalisierung des Nachlasses von Joachim Jungius und 1500 Drucke des 17. Jahrhunderts aus Hamburg vorangetrieben. Und als aktuell größtes Projekt ist die Digitalisierung von 2 Mio. historischen Hamburger Zeitungsseiten in Angriff genommen worden – umgesetzt im Kontext des EU-Projektes “europeana newspaper”.

1.047 utb-studi-e-books im Campus-Katalog

3. September 2012
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien,Tipps und Tricks — 11.100 Aufrufe

Wir haben es am Freitag schon in unseren Social-Media-Kanälen (Facebook, Twitter, Google+) bekannt gegeben, möchten die gute Nachricht aber gerne auch im Blog vermelden:

Wir haben 1.047 utb-studi-e-books in den Campus-Katalog eingespielt. Für Uni-Angehörige sind diese auch von außerhalb des Campus aufrufbar: http://bit.ly/ebooksUTB.

UTB E-Books im Campus-Katalog eingrenzen: Bspl: Antike Denken Sie bitte daran, dass Sie mit der Katalog-Recherchefunktion “eingrenzen” die Titelauswahl nach Ihrem persönlichen Interesse weiter eingrenzen können. Einfach oben im Auswahlmenü statt “suchen” “eingrenzen” auswählen. So wird etwa die Titelmenge bei Eingabe des Suchwortes “Antike” auf die 12 UTB-eBooks zur Antike eingeschränkt.

Selbstverständlich können Sie auch den Weg über das Portal utb-studi-e-books gehen und aus verschiedenen Fachübersichten die Sie interessierenden Titel auswählen: