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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Die Verehrung der Heiligen Gertrud (25.2.)

2. Februar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.278 Aufrufe

St.-Gertruden-Kirche Hamburg Dr. Klaus-Joachim Lorenzen-Schmidt: Die Verehrung der Heiligen Gertrud. Beobachtungen anhand der Sankt-Gertruden-Kapellen von Hamburg, Lübeck und Rostock

Die heilige Gertrud von Nivelles, eine Äbtissin aus fränkischem Königshaus, wurde Ende des 14. und im 15. Jahrhundert eine „Modeheilige“, der zahlreiche Altäre und Kapellen in Norddeutschland geweiht wurden und nach der sich Bruderschaften benannten. In Hamburg, Lübeck und Rostock kam es zur Gründung vorstädtischer Kapellen mit eigenen Elenden-Kirchhöfen für gestorbene Fremde, denen der Zugang zu den Kirchspielskirchen verwehrt war. Alle drei Kapellen sind heute verschwunden – die St.-Gertruden-Kirche Hamburgs wurde nach dem Großen Brand 1842 niedergelegt. Der Vortrag beleuchtet die religiösen und sozialen Hintergründe der St.-Gertruden-Verehrung.

Dr. Klaus-J. Lorenzen-Schmidt war Archivar am Staatsarchiv Hamburg und befasst sich mit der hamburgischen und schleswig-holsteinischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Mittwoch, 25. Februar 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

«Blackout» – Vortrag von Marc Elsberg (5.2.)

30. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Fachbibliotheken — 4.270 Aufrufe

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Blackout – Chancen und Risiken digitalisierter Energienetze
Vortrag von Marc Elsberg, dem Autor der Bestseller „Blackout“ und „Zero“
im Rahmen der Ringvorlesung “Energie und Ressourcen”
Do. 5.2., 17.30 Uhr, Hörsaal C
Fachbereich Chemie, Universität Hamburg,
Martin-Luther-King-Platz 6, Hörsaal C

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4. Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten (19.2.)

27. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.591 Aufrufe

4. Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten “Puh, die nächste Hausarbeit steht an!” – Während der “Langen Nacht“ pushen wir Sie in Richtung Abgabe. Im Mittelpunkt steht das akademische Schreiben mit Workshops zu den wichtigsten Fragen rund um das wissenschaftliche Arbeiten, individuelle Beratung und die Möglichkeit zu schreiben. Wir sind da für Studierende aller Fakultäten – in jeder Phase des Studiums – und für Lehrende, die Schreibprojekte betreuen.

Workshops, individuelle Schreibberatungen und einen Schreibertypentest bieten MitarbeiterInnen der Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit, der Schreibwerkstätten Geisteswissenschaften, des Schreibzentrums (Fakultät für Erziehungswissenschaft), des Projekts “Einführung in das rechtswissenschaftliche Arbeiten” und der Zentralen Studienberatung. Der Umgang mit elektronischen Werkzeugen beim Schreiben ist ein weiterer Schwerpunkt.

MitarbeiterInnen der Stabi, des RRZ und des IT SLM geben Tipps zur Literaturverwaltung mit Citavi, zum Elektronischen Publizieren und zum effizienten Einsatz von MS Word. “Arbeiten mit LaTeX” wird von der Studienberatung angeboten. Zwischen den Workshops zeigt Ihnen der Hochschulsport, wie Sie fit bleiben. Von 18-22 Uhr bieten wir im Informationszentrum (1. OG) ein Help-Desk Social Media an.

Donnerstag, 19. Februar 2015, 16-24 Uhr
Ort: Informationszentrum, Vortragsraum und Konferenzraum

Weitere Informationen und Online-Anmeldung www.uni-hamburg.de/langenacht

Unterwasserarchäologische Untersuchungen

Update 27.1.2015: Die Veranstaltung muss leider entfallen!

Marlen Kröger (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel):
Unterwasserarchäologische Untersuchungen auf der Halbinsel Yucatán, Mexiko

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Bedeutung der Cenoten und gefluteten Höhlensystemen auf der yukatekischen Halbinsel für unterschiedliche Forschungsbereiche. Es wird eine Auswahl subaquatischer Fundplätze vorgestellt, die jeweils von Bedeutung für die archäologische, paläontologische oder auch anthropologische und zoologische Forschung sind.

Durch ihre weitgehende Abgeschlossenheit und spezielle Wasser- und Sedimentzusammensetzung bieten diese Fundorte einzigartige Erhaltungsbedingungen für Befunde und Funde. Außerdem werden die speziellen taucherischen und logistischen Herausforderungen einer unterwasserarchäologischen Untersuchung im Dschungel näher erläutert.

Update 27.1.2015: Die Veranstaltung muss leider entfallen!

Do, 12. Februar 2015, 18:15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

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Die Litterae annuae der Gesellschaft Jesu von Altona und Hamburg (1598 bis 1781) Buchpräsentation: Christoph Flucke (Hg.): Die Litterae annuae der Gesellschaft Jesu von Altona und Hamburg (1598 bis 1781)

ausgehoben, kollationiert und übersetzt von Christoph Flucke, mit einem Vorwort versehen und redigiert von Dr. Martin J. Schröter.

Jahr für Jahr, von 1598 bis 1781, haben die Jesuiten in Altona und Hamburg Berichte über ihre Tätigkeit an ihre Oberen gesandt. Dazu waren sie durch ihren Orden, die Gesellschaft Jesu, verpflichtet. Ordensintern dienten diese Texte religiöser Erbauung, aber auch der Intensivierung des Austausches.

Die Leser bekommen mit der bilingualen Quellenedition kulturgeschichtliche Einblicke in Leben und Wirken der Jesuiten: ihr kulturelles und religiöse Wirken, kontroverstheologisch zugespitzte Konflikte mit der lutherischen Mehrheitsgesellschaft sowie Erfolge und Rückschläge bei der Wiedereinführung katholischer Kultur in Hamburg und Umgebung. Dabei wird manches politische Ereignis in Hamburg in ein neues Licht gerückt.

Christoph Flucke war Oberstudienrat für Altgriechisch, Latein und Geographie in Hamburg. Dr. Martin J. Schröter ist Studienrat für Geschichte, Latein, Philosophie und Politik-Gesellschaft-Wirtschaft in Hamburg.


Freitag, 6. Februar 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Was macht ihr mit meinen Daten? – Diskussionsabend (3.2.)

20. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.464 Aufrufe

Malte Spitz Mit Malte Spitz, Datenschutzaktivist, Politiker und Autor des Buches „Was macht ihr mit meinen Daten?” und Prof. Dr. Johannes Caspar, Hamburgischer Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit.

Prof. Dr. Caspar, © HmbBfDI / Thomas Krenz In Hamburg stehen die Server der Techniker Krankenkasse. Von Millionen TK-Versicherten werden dort nicht nur Anschrift und Geburtsdatum gespeichert, sondern auch die Diagnosen von jedem Arztbesuch, egal ob Übergewicht oder Tripper festgestellt wurde.

Was macht ihr mit meinen Daten? Tagtäglich werden Daten über uns gespeichert, beim Zahlen per EC-Karte, Surfen mit dem Smartphone oder eben beim Arztbesuch. Jeder von uns hat mittlerweile einen umfassenden Datenschatten.

Malte Spitz hat sich auf eine Expedition begeben, seine Daten zu finden und die Zusammenhänge der Datenverarbeitung aufzuzeigen. Sei es das Zusammenspiel von Unternehmen und staatlichen Stellen, oder der wachsende Datenhandel in der Wirtschaft. Spitz will eine gesellschaftliche Debatte anstoßen darüber, in welcher digitalen Zukunft wir leben wollen und welchen Stellenwert informationelle
Selbstbestimmung dort hat.

Eine Veranstaltung von: umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg. e.V. – Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Dienstag, 3. Februar 2015, 18:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.

Zeitungsrückschau fortgesetzt: Bergedorf 1915

19. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien,Hamburg — 3.248 Aufrufe

bergedorf1915-blog Da im vergangenen Jahr viele Leser das Projekt «Bergedorf 1914» regelmäßig verfolgten, haben wir uns entschlossen, den Rückblick auf die 100 Jahre alte Meldungen in der «Bergedorfer Zeitung», kommentiert aus heutiger Sicht, fortzuführen. Wie bereits im Artikel «Neue Spurensuche im Bergedorf-Blog: Bergedorf 1914» beschrieben, geht es bei dieser Rückschau um Folgendes:

Bergedorf war im Ersten Weltkrieg kein Kriegsschauplatz – Gott sei Dank. Der ferne Krieg war dennoch ganz nah und im Leben jedes einzelnen spürbar.

Bereits in Bergedorf 1914 wurde anhand ausgewählter Artikel gezeigt, wie sich das Leben in Bergedorf durch den Krieg änderte. Die Rubrik wird nun für das Jahr 1915 im Wochenrhythmus fortgeführt.

Besonderer Dank geht an den Autor des Bergedorf-Blogs, an den Staatsrat der Behörde für Wissenschaft und Forschung a. D. Bernd Reinert. Woche für Woche lässt er die Leserschaft an seinen Entdeckungen bei Recherchen zu Bergedorf in den Beständen der Stabi teilhaben und ordnet diese kundig ein. In dieser Woche wirft er im Artikel «Jünglinge für die Jugendwehr und das Kastenwesen im Landgebiet» einen «Blick auf die Geburt der Wander- und Sportvereine aus dem Geiste des deutschen Militarismus» (Quelle: Twitter-Account @Erbloggtes). Bernd Reinert leitet in das Thema ein mit den Worten:
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Susanne Dirkwinkel: Bibliothekarin und Seekartenexpertin

12. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Aufgelesen — 5.348 Aufrufe

<em> Foto: Maximilian Buddenbohm, Diplom-Bibliothekar.</em>


Foto: Maximilian Buddenbohm, Diplom-Bibliothekar.

 

Ich bin Bibliothekarin, und ich segle.

sagt Susanne Dirkwinkel. In der Reihe «Was machen die da?» stellen Isabel Bogdan und Maximilian Buddenbohm Menschen vor, deren Wirken ihnen im Netz aufgefallen ist und von denen sie wissen möchten, was die da machen, wo sie wirken. In der heutigen Folge wird eine Bibliothekarin vorgestellt, die einen eher ungewöhnlichen beruflichen Weg eingeschlagen hat. Sie ist Seekartenexpertin. Wie sie das geworden ist und welche Schnittstellen ihre Tätigkeit mit ihrer bibliothekarischen Ausbildung haben, kann man in dem lesenswerten Interview erfahren:
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Kundgebung in Hamburg: Liberté, Égalité, Fraternité! (12.1.)

10. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 6.619 Aufrufe

JeSuisCharlie

Die weltweiten Bekundungen der Solidarität sind die einzig mögliche Reaktion auf die barbarischen Ereignisse dieser Woche in Paris. Die Stabi unterstützt ausdrücklich den Aufruf zu einer Kundgebung in Hamburg am kommenden Montag:

Liberté, Égalité, Fraternité!
Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!

Aufruf zur Kundgebung für Freiheit und Demokratie
am Montag, 12. Januar 2015 um 18 Uhr auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz (Mönckebergstraße)

Wir rufen Migrantenorganisationen, Kulturschaffende, Gewerkschaften, Unternehmer/innen und alle Bürger/innen in Hamburg auf, um nach dem Anschlag auf das Pariser Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ auf einer Kundgebung für Freiheit und Demokratie und gegen Terror, Rassismus und Ausgrenzung aufzustehen. Dieser Anschlag ist ein Angriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit und auf unsere demokratischen Werte. Wir alle sind gefordert, unsere Werte zu verteidigen und uns gegen den Hass und Terror zu wehren, mit dem uns die Islamisten und Rassisten anstecken wollen. Terroranschläge wie in Paris sind weder mit dem Islam, noch mit Religion überhaupt zu rechtfertigen. Wir treten allen Menschen und Organisationen entgegen, die angeblich religiös motivierte Verbrechen zur Ausgrenzung und Diskriminierung muslimischer Mitbürgerinnen und Mitbürger politisch instrumentalisieren – auch hier in Hamburg. Wir machen uns stark für ein vielfältiges und friedliches Zusammenleben aller.
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Bibliotheken im Alten Orient (28.1.)

8. Januar 2015
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.231 Aufrufe

Fresko aus Tell Ahmar (Til Barsip) mit Schreibern für Aramäisch und Akkadisch

Fresko aus Tell Ahmar (Til Barsip) mit Schreibern für Aramäisch (li) und Akkadisch (re); Info Fresko

Schreiber-aus-Til-det Dr. Sabina Franke, Universität Hamburg/Helmut-Schmidt-Universität:
«Wer die Tafel wegträgt, dessen Augenlicht soll der Sonnengott Schamasch wegnehmen» – Entstehung, Aufbau und Funktion von Bibliotheken im Alten Orient

Im Alten Orient, im Gebiet des heutigen Irak und Syrien, wurde die Schrift vor ungefähr 5300 Jahren erfunden. Man schrieb mit Schilfrohrgriffeln auf unverwüstlichen Tontafeln, von denen bis heute fast eine Million gefunden, die aber bislang nur zum Teil gelesen und bearbeitet sind. Wer las und schrieb im Alten Orient? Wie hat man damals das Problem der Aufbewahrung der Tontafeln gelöst? Gab es Gelehrte, die sich eine Bibliothek zusammenstellten? Warum taten sie dies und welche Texte wählten sie zur Aufbewahrung aus? Viele Ähnlichkeiten und wenige Veränderungen in vielen Jahrhunderten!

Mittwoch, 28. Januar 2015, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, Eintritt frei.