FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Montag, 12.10., bis Sonntag, 18.10., jeweils ca. 11 bis ca. 17 Uhr, Foyer.

Pop-up der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg im Foyer der Stabi Hamburg

Zum Semesterstart ist die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg mit einer Pop-up-Zentrale in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky vertreten. Studierende und Besuchende können politische Bildung so direkt im Uni-Alltag erleben. Am Stand lädt die Landeszentrale dazu ein, kostenfreie Publikationen oder Medien im Rahmen der Bereitstellungspauschale zu entdecken, ins Gespräch zu kommen und Impulse zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen mitzunehmen.

Lernbuch Digitale Resilienz – Wie Eltern und ihre Kinder souveräner im Umgang mit dem Internet werden Buchvorstellung und Podiumsdiskussion
Donnerstag, 15.10., 19 Uhr, Vortragsraum.

Pressefreiheit braucht (junge) Menschen, die Informationen einordnen und Desinformation erkennen können – das Fundament einer demokratischen Meinungsbildung. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das „Lernbuch Digitale Resilienz – Wie Eltern und ihre Kinder souveräner im Umgang mit dem Internet werden“. Das Lernbuch richtet sich an alle, die gemeinsam als Familie oder im Klassenverband digitale Chancen nutzen und sich gegen Gefahren wappnen möchten – für mehr Sicherheit, Selbstvertrauen und Freude im digitalen Alltag.
Weiter lesen “Pressefreiheit braucht Nachrichtenkompetenz – Wie wir Kinder und Jugendliche für die digitale Öffentlichkeit resilient machen (15.10.)”

Leichte Sprache Montag, 12.10., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

Warum gibt es Bilder für Leichte Sprache? Wie entstehen Bilder für Leichte Sprache? Das Besondere ist: Leichte Bilder werden zusammen mit dem Text von Prüfer:innen für Leichte Sprache auf ihre Verständlichkeit geprüft.

Es werden Praxisbeispiele aus der Illustration für Leichte Sprache mitgebracht. Dabei wird gezeigt, wie Leichte Bilder entstehen können, welche Herausforderungen dabei auftreten und wie unterschiedlich sie aussehen können.
Weiter lesen “Gläserne Übersetzer:innen: Übersetzen ohne Worte – Bilder (nicht nur) für Leichte Sprache (12.10.)”

Eine live-journalistische Veranstaltung von Weltreporter.net & Headliner im Rahmen der Hamburger Woche der Pressefreiheit.
Sonntag, 11.10., 14 – 15:30 Uhr, Vortragsraum.

Grafik auf Klick in groß: Zwischen den Zeilen - Hamburger Woche der Pressefreiheit Schwebende Bäume in Ghana, umkämpfte Minen im Sudan: In Kooperation mit Headliner bringen die Weltreporterinnen Helena Kreiensiek und Bettina Rühl ihre Recherchen zu den Schattenseiten des Goldrauschs live auf die Bühne. Kreiensiek hat zum Goldabbau in Ghana und im Senegal recherchiert, Rühl traf traumatisierte Schürfer aus den Minen der sudanesischen Kriegsregion Darfur. Im Anschluss: Werkstattgespräche und Blick hinter die Kulissen der Auslandsberichterstattung im Dialog mit dem Publikum.

Erleben Sie spannende Recherchen zum Rohstoff Gold live auf der Bühne. Helena Kreiensiek, die in Dakar lebt, hat zum Abbau des Edelmetalls in Ghana und im Senegal recherchiert. Sie berichtet zum Beispiel von „schwebenden Bäumen“ in einer der goldreichen Regionen in Ghana. Dort wurde so viel Erdreich abgetragen, dass die Bäume mit ihren Wurzeln gleichsam in der Luft stehen. Kreiensiek hat die Belastung der Umwelt und die immer einsturzgefährdeten Stollen gesehen, hat mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Goldregion in Ghana und im Senegal darüber gesprochen, wie der Goldrausch die Gesellschaft verändert, zum Beispiel durch Prostitution und ungewollte Kinder, die von Sexarbeiterinnen zurückgelassen werden.
Weiter lesen “Dunkles Gold – Über die weltweiten Schattenseiten des Goldrauschs (11.10.)”

Mittwoch, 7.10., 18 Uhr, Vortragsraum.

Wenn heute eine nicht explodierte Fliegerbombe entdeckt wird, übernimmt der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr die Entschärfung. Doch wer war unmittelbar nach den Luftangriffen und in den ersten Jahren nach Kriegsende für die Beseitigung von Blindgängern verantwortlich? Der Vortrag beleuchtet die Geschichte der Bombenräumung in Hamburg und stellt die damals beteiligten Organisationen und Personengruppen vor – darunter die Feuerwerker der Wehrmacht sowie den Sicherheits- und Hilfsdienst. Ein besonderes Augenmerk gilt zudem dem Einsatz von Zuchthausgefangenen und KZ-Häftlingen in den Räumkommandos. Darüber hinaus werden die turbulenten Nachkriegsjahre unter der Leitung des Sprengmeisters Walter Merz betrachtet. Unter schwierigen Bedingungen mussten nicht nur Blindgänger, sondern auch große Mengen an Waffen und Munition der besiegten Wehrmacht beseitigt werden.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 6.10., 17 Uhr, Lichthof.

Die digitale Transformation und die damit verbundenen Veränderungen in Studium, Lehre und Forschung haben auch die Aufgaben und Angebote wissenschaftlicher Bibliotheken grundlegend verändert. Sie entwickeln nicht nur ihre Informationsangebote und Formen der Wissensvermittlung weiter, sondern denken zunehmend auch ihre räumlichen Konzepte neu.

Die Bibliothek ist nicht mehr nur ein Ort, an dem Wissen aufbewahrt wird – sie wird zu einem Ort, an dem Wissen entsteht, geteilt und erlebt wird.
Weiter lesen “Dialog: Bibliothek der Zukunft. Lernräume für Wissenschaft und Stadtgesellschaft (6.10.)”

Stellenausschreibung: Systemadministrator:in Webservices und Authentifizierung (E11)

14. September 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 503 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist schnellstmöglich folgende Stelle zu besetzen:

Systemadministrator:in Webservices und Authentifizierung

Die Stelle ist:

  • unbefristet
  • Vollzeit/Teilzeit

Stellennummer/Job-ID:

J000043804

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EGr. 11 TV-L

Bewerbungsschluss:

09.10.2026

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Weiter lesen “Stellenausschreibung: Systemadministrator:in Webservices und Authentifizierung (E11)”

Niklas Weber, Credit: privat Montag, 5.10., 18.30 Uhr, Ossietzky-Forum.

Im 19. Jahrhundert wird die Eisenbahn zum „Treffpunkt der guten (und manchmal weniger guten) Gesellschaft“ (Walter Jens). Vom König bis zum einfachen Rekruten, vom Industriemagnaten bis zur Fabrikarbeiterin – fast alle sind gelegentlich mit der Eisenbahn unterwegs.

Niklas Weber, Historiker und Kulturwissenschaftler, untersucht diese Praktiken der Trennung und ihren Wandel. Er beleuchtet die Diskurse und Erzählungen, die sich daran angeschlossen haben: vom Antagonismus der Klassen und sozialer Mobilität, von der Liebe auf den ersten Blick und sexueller Gewalt, von rassistischen Diskriminierungen und antisemitischen Epiphanien.

Der Rote Salon ist ein 2024 vom Journalisten Michael Hopp gegründetes Veranstaltungsformat, das politische Literatur im Gespräch mit den Autor:innen vorstellt. Der Eintritt ist frei, um Spende wird gebeten. Anmeldung unter: www.roter-salon-hamburg.de.

Gläserne Übersetzer:innen: Wie „Love“ zu „Liebe“ wird (5.10.)

14. September 2026
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 245 Aufrufe

Romance und New Adult übersetzen von Regency bis Romantasy.
Montag, 5.10., 18.30 Uhr, Vortragsraum.

Alexandra Kranefeld (Foto privat), Inka Marter (Foto Christa Paul) und Ingo Herzke (Foto Klaus Rózsa)

Das Übersetzen von Genreliteratur und gerade von Liebesromanen wird traditionell im Literaturbetrieb schlechter entlohnt. Aber ist es wirklich so einfach? Die mannigfaltigen Hürden, die den Übersetzer:innen dabei begegnen können, werden von Alexandra Kranefeld und Inka Marter an ein paar wildromantischen Textbeispielen erklärt. Moderation: Ingo Herzke.

Die Veranstaltungsreihe „Gläserne Übersetzer:innen“ bietet Interessierten die Möglichkeit, Übersetzer:innen live bei ihrer Arbeit zu erleben und mitzudiskutieren. Die Veranstaltung wird von der Behörde für Kultur und Medien gefördert. Der Eintritt ist frei.

Joachim Kersten - 'Lose Blätter - Notizen, Essays und Rezensionen' Mittwoch, 30.9., 19 Uhr, Lichthof.

Joachim Kersten (1946–2023) war im Brotberuf Jurist, sein Spezialgebiet war das Urheber- und Presserecht. Seine Leidenschaft aber galt der Literatur. Als fulminanter Leser und Büchersammler war er Anwalt, Berater und Freund von Autorinnen und Autoren, von Verlagen und Archiven, von Stiftungen und Institutionen des Literaturbetriebs. In dieser Rolle prägte er das literarische Leben Hamburgs – und die gesamtdeutsche Bücherwelt.

Dass der Vielleser auch ein produktiver Autor war, zeigt der Band „Lose Blätter. Notizen, Essays und Rezensionen“ (Wallstein Verlag, 2025), der ausgewählte Texte aus fast sechzig Jahren versammelt. Auf Autobiografisches folgen kritische Texte zur Zeitgeschichte, wichtige juristische Arbeiten wie „Der Urheber im Netz“, heitere Kabinettstücke und Rezensionen. Joachim Kerstens Urteilskraft ist ebenso beeindruckend, wie seine umfassende literarische und historische Bildung. Und zugleich schreibt er voller Bewunderung und Liebe zur Literatur. Im letzten Kapitel zeigt sich schließlich der Büchersammler, der von seinen Bücherwünschen und vom Besuch in Buchhandlungen erzählt und schließlich sein „Tagebuch eines Büchernarren“ aufblättert.
Weiter lesen “Buchvorstellung: „Lose Blätter“. Lesung und Gespräch zu Notizen, Essays und Rezensionen von Joachim Kersten (30.9.)”