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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Klopstocks „Hermann-Dramen“ erschienen

10. Februar 2010
von MG — abgelegt in: Schätze der Stabi — 2.971 Aufrufe

Noch im Dezember 2009, passend zum zweitausendjährigen Jubiläum der Varusschlacht, erschien in der Hamburger Klopstock-Ausgabe (die im 17. Stock des Stabi-Bücherturms residiert!) der Band „Hermann-Dramen“ von Friedrich Gottlieb Klopstock.
Während die „Hermanns Schlacht“ (1769) große Resonanz beim Publikum hervorrief, das sogar so weit ging, Klopstock nicht mehr nur als Messias-Dichter, sondern gleichwertig dazu als Hermann-Dichter zu apostrophieren, war den beiden folgenden Dramen „Hermann und die Fürsten“ (1784) und „Hermanns Tod“ (1787) dieser Erfolg nicht mehr beschieden.
Der nun veröffentlichte Text-Band der Edition bietet den Text nach den Erstdrucken. Dazu stellt er die Textvarianten aus zwei Handexemplaren als Fußnotenapparat zur Verfügung, welche die Arbeit an einer zweiten Fassung der Hermann-Dramen bis zu Klopstocks Tod dokumentieren. Die Überarbeitung blieb unvollendet. Anhand des Fußnotenapparates kann auf einen Blick diese offene Textgenese von der Erst- zur Zweitfassung nachvollzogen werden. Der in Kürze folgende Apparat-Band erläutert u. a. neben der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte des Werkes auch Klopstocks revolutionäre ästhetische Konzeption.
Die Hamburger Klopstock-Ausgabe, die seit 1962 an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg entsteht, erscheint im Verlag Walter de Gruyter:
Friedrich Gottlieb Klopstock, Werke und Briefe. Historisch-kritische Ausgabe. (Hamburger Klopstock-Ausgabe.) Hrsg. von Horst Gronemeyer, Elisabeth Höpker-Herberg, Klaus Hurlebusch und Rose-Maria Hurlebusch (†). Abteilung Werke VI: Hermann-Dramen. Hrsg. von Mark Emanuel Amtstätter. Band 1: Text. Berlin, New York 2009. In der SUB ist der Band unter der Signatur A 2010/2225 ausleihbar.

Neuerwerbung: Autographen von Hans Henny Jahnn

10. Februar 2010
von MG — abgelegt in: Schätze der Stabi — 2.193 Aufrufe

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg hat ein 35 Autographen umfassendes Konvolut mit hand- und maschinenschriftlichen Briefen von Hans Henny Jahnn (1894-1959) als Ergänzung zum in der SUB aufbewahrten Nachlass erworben. Die große, inhaltsreiche Brieffolge von 65 Seiten ist an den Lehrer Ludwig Voß in Ollsen, Jahnns langjährigen Freund, und dessen Frau Anni gerichtet. Die Briefe aus der Zeit zwischen dem 4.1.1932 und dem 17.4.1956 geben unmittelbare Einblicke in Jahnns innere und äußere Existenzkämpfe in den Jahren nach 1933, als er in Bondegaard auf Bornholm einen Hof bewirtschaftete. Sowohl Jahnns Romantrilogie „Fluss ohne Ufer“ als auch seine Tätigkeiten als Orgelbauer und Pferdezüchter werden ausführlich behandelt. Ein besonders interessantes Zeugnis ist ein Empfehlungsschreiben für den jungen Hubert Fichte, dessen Nachlass ebenfalls in der Staats- und Universitätsbibliothek liegt. Die Briefe, die zum Großteil bereits veröffentlicht sind, lagen im Falle der maschinenschriftlichen bislang nur in Durchschlägen vor. Die Erwerbung zeigt nun oftmals interessante handschriftliche Ergänzungen auf den abgeschickten „Original“-Briefen.

Schauen Sie sich auch die bis Ende Februar verlängerte Kabinettausstellung von Hans Henny Jahnns Architekturzeichnungen im Durchgang zum Altbau an.

_MG_7519.jpgDie Modenschau am 26. und 27. Februar folgt dem Konzept der kurdischen Modedesignerin Inci Hakbilen, die seit Jahren mit ihrem Team eine Brücke zwischen dem Zweistromland und Europa schlägt, um die alten Traditionen und Motive in der hiesigen modernen Gesellschaft neu zu vermitteln – für einen besseren Dialog und einen produktiven Austausch beider Kulturen.

Ort: LICHTHOF im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee
Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Eintritt 12€

Neu: E-Book-Sammlung Cambridge Histories Online

8. Februar 2010
von MM — abgelegt in: E-Medien — 1.796 Aufrufe

Cambridge Histories Online bietet Zugriff auf ca 70 umfassende Darstellungen und Nachschlagewerke mit mehr als 250 Bänden. Enthalten sind Werke zur britischen und amerikanischen Geschichte, zur Geschichte Afrikas und Lateinamerikas, einzelner Länder und Regionen Asiens, zur Literaturgeschichte, Musikgeschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Geschichte der Religionswissenschaft und Philosophie sowie zur Geschichte der Naturwissenschaften.
Die Datenbank wird von der Fakultät für Geisteswissenschaften lizenziert und steht campusweit zur Verfügung.

WiWi-Bibliothek: 16.2. geschlossen, Bauarbeiten gehen weiter

8. Februar 2010
von AC — abgelegt in: Aktuelles,Fachbibliotheken — 1.442 Aufrufe

Am Dienstag, den 16. Februar 2010 bleibt die Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften geschlossen. Am 15.Februar schließt die Bibliothek um 20 Uhr.

Die Umgestaltungsmaßnahmen im 1. Bauabschnitt der Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften sind nahezu beendet. Nach dem Umzug in den fertigen 1. Teil der Bibliothek, werden Ihnen – über 200 Arbeitsplätze – OPAC-Geräte (Online-Kataloge) mit Internetzugang – Kopierer und – diverse Gruppenarbeitsplätze in unseren Räumen zur Verfügung stehen. Für den 2.Bauabschnitt lassen sich Beeinträchtigungen im laufenden Betrieb leider nicht vermeiden:

  • Die Toiletten innerhalb der Bibliothek stehen nicht zur Verfügung. Die nächsten Toiletten befinden sich im Erdgeschoss, neben der Campus-Mensa.
  • Die neuen Schließfächer werden voraussichtlich in der Woche vom 1.3.2010 in Betrieb genommen. Bitte weichen Sie übergangsweise auf die Schließfächer im Foyer (EG,Von-Melle-Park 5) aus.

Die lärmintensiveren Abrissarbeiten zu Beginn des 2. Bauabschnittes werden nach Ende der 1. Klausurentermine Mitte Februar beginnen. Voraussichtlich ab Mitte August 2010 werden wir Ihnen eine vollständig neugestaltete Bibliothek mit verbesserten Serviceleistungen präsentieren können.

Stabi: Zeitschriften-Ausgabe ab 13.00 Uhr eingeschränkt (6.2.)

5. Februar 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.256 Aufrufe

Am Sonnabend, 6.2.2010 sind ab 13.00 Uhr bis voraussichtlich 19 Uhr wegen dringender Arbeiten am Stromnetz einige Magazinbereiche nicht zugänglich. U.a. auch der Abschnitt, in dem die ungebundenen Zeitschriftenhefte aufbewahrt werden. Ab diesem Zeitpunkt ist im Lesesaal die Ausgabe von aktuellen Tageszeitungen und losen Zeitschriftenheften nicht mehr möglich. Zeitschriften, die direkt im Leseaal bei den jeweiligen Fächern aufgestellt sind (Z Agr – Z Zool), sind davon nicht betroffen.

Wartungsarbeiten am E-Medien-Server (Di, 9.2.)

4. Februar 2010
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.401 Aufrufe

baustelle2.jpgAm Dienstag, dem 9.2.2010 ab ca.  9.00 Uhr wird unser E-Medien-Zugangsserver wegen Nacharbeiten nochmal kurzzeitig nicht verfügbar sein. Wir rechnen damit, dass die notwendigen Wartungsarbeiten etwa 20 Minuten dauern werden. Betroffen sind alle Internet-Datenbanken, E-Zeitschriften, E-Books und CD-ROM-Datenbanken, die über unseren Zugangsserver angeboten werden.

Ein knappes dreiviertel Jahr sind die Zeitschriften der GIGA Journal Family nun online. Da lohnt ein Blick in die Nutzerstatistik:

  • Für 2009 können für alle vier Zeitschriften insgesamt knapp 28.000 Artikel-Downloads verzeichnet werden.
  • Bereits über 7.400 Artikel-Downloads lassen sich für 2010 feststellen (Stand: 4.2.2010).

Die Zahlen zeigen, dass der beschrittene Weg des Open Access die Sichtbarkeit unterstützt.
Die GIGA Journal Family erreicht so eine globale Reichweite, was einen sehr viel engeren Austausch und Dialog mit den wissenschaftlichen Communities vor Ort ermöglicht und Comparative Area Studies fördert.

Die etablierten Zeitschriften des GIGA (German Institute of Global and Area Studies) wurden im Rahmen eines DFG-Projektes als Open-Access-Zeitschriften über den Stabi-Verlag Hamburg University Press verfügbar gemacht. Die Überführung der renommierten Zeitschriften des GIGA in Online-Zeitschriften bei gleichzeitiger Fortführung der etablierten Printausgaben hat Modellcharakter.

Die Download- und Abstract-View-Angaben können für die gesamte Zeitschriftenfamilie wie auch für die einzelnen Zeitschriften jeweils unter „About“ > „Statistics“ eingesehen werden. Für die einzelnen Artikel finden Sie die Statistik in den „Reading Tools“.

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Die Zeitschriften der GIGA Journal Family:
Africa Spectrum
Journal of Current Chinese Affairs sowie China Data Supplement
Journal of Politics in Latin America
Journal of Current Southeast Asian Affairs

Deutscher Bibliotheksverband unterstützt Open Access

3. Februar 2010
von IM — abgelegt in: Open Access — 1.600 Aufrufe

logo_head.gifDer Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) unterstützt die Open-Access-Bewegung und empfiehlt den wissenschaftlichen Bibliotheken in einer Stellungnahme, sich „vorbehaltslos für die Open-Access-Bewegung einzusetzen, nachdrücklich in ihren Hochschulen für Open Access zu werben und entsprechende Strategien zu ihrer Umsetzung zu entwickeln“.
Der dbv weist auf das neue Förderprogramm der DFG hin, das den Hochschulen die Chance bietet, sich aktiv in der Open-Access-Bewegung zu engagieren, und fordert zur Nutzung dieser Fördermöglichkeiten auf.

Die Stabi unterstützt Open Access, so unter anderem mit ihrem Dissertationsserver, Digitalisierungsprojekten wie der „Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte“ und den historischen Hamburg-Karten und natürlich auch mit Hamburg University Press: Im Stabi-Verlag sind die Online-Versionen wissenschaftlicher Monografien und Sammelbände sowie von Zeitschriften frei verfügbar.

Fachtagung Wissenschaft und Geschlecht (18./19. Februar)

3. Februar 2010
von MG — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.600 Aufrufe

Bei der Tagung des Centrums für Globalisierung und Governance geht es um Karrieren und Barrieren auf dem Weg an die Spitze in den Hochschulen:
Derzeit gibt es sehr deutliche Signale an Hochschulen und andere wissenschaftliche Organisationen, konsequenter als bisher für die Chancengleichheit von Frauen und Männern aktiv zu werden: Professorinnen-Programm, Exzellenzinitiative und forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG fordern zur konkreten Konzeptentwicklung auf. Zudem wird die Mittelvergabe in wachsendem Maße mit Forderungen der Chancengleichheit verbunden. Der Handlungsauftrag ist klar.
Was aber wissen wir über die Situation?
Die Geschlechterforschung hat in den vergangenen Jahrzehnten viel dazu beigetragen, das Geschlechterverhältnis in Wissenschaft und Forschung zu ergründen. Doch noch immer sind viele Fragen offen und das komplexe Wechselspiel der Prozesse und Faktoren, die zur Ungleichheit beitragen, ist längst nicht erschöpfend analysiert. Die Fachtagung gibt Einblick in aktuelle Forschungsprojekte, die sich mit Karrierewegen in der Wissenschaft, ihren Ansprüchen an räumliche und zeitliche Mobilität, der Vereinbarkeit von Elternschaft und Wissenschaft und den besonderen Lebenslagen von akademischen Doppelkarrierepaaren beschäftigen.
Anmeldung und Informationen
Ort: LICHTHOF im Altbau, Eingang Edmund-Siemers-Allee / Ecke Grindelallee