FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Mittwoch, 8.3., 19 Uhr, Lichthof
Donnerstag, 9.3., 19 Uhr, Lichthof.

barockwerk hamburg: Ein Fest für Hamburg. Telemanns 'festtägliche' Kantaten von 1757 Als einen „noch in seinem hohen Alter feurig denkenden Tonkünstler“ bezeichnete 1764 die Hamburger Presse den damals bereits 83-jährigen Georg Philipp Telemann. Diese Einschätzung gilt erst recht für den sieben Jahre jüngeren, im Zenit seiner Kunst stehenden Komponisten der Festtagskantaten von 1757: In jedem Takt dieser großartigen Werke spürt man eine erstaunliche Frische und Lust am Komponieren, eine Musik, die gleichermaßen sinnlich wie mitreißend ist, hier und da sogar experimentelle Züge (Harmonik, Formgebung, Melodik) trägt.

Man muss diese teilweise entfesselten, dann wieder kontrapunktisch oder choralartig gebundenen, an wiederum anderen Stellen durch empfindsame Melodien von großer Schönheit geprägten Werke gehört haben, um zu verstehen, warum dieser ideensprühende, dem Publikum stets zugewandte Greis so sehr verehrt wurde. Dass Telemann sein ganzes großes Können vor allem und immer wieder in seine kirchenmusikalischen Werke einbrachte, bekannte er der Welt bereits 1718 in seiner ersten Autobiographie: „Dieses aber weiß wol / daß ich allemahl die Kirchen-Music am meisten werth geschätzet“.

Hanna Zumsande, Clara Steuerwald (Sopran),
Geneviève Tschumi (Alt), Mirko Ludwig (Tenor),
Dominik Wörner (Bass).
Es spielt das Ensemble barockwerk hamburg
Ira Hochman (Leitung)
Weiter lesen “Konzert barockwerk hamburg: Ein Fest für Hamburg. Telemanns „festtägliche“ Kantaten von 1757 (8.+9.3.)”

Vortrag: Büchersammlungen der Societas Jesu in Hamburg (1.3.)

10. Februar 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.275 Aufrufe

Mittwoch, 1.3., 17 Uhr, Konferenzraum.

Episteln und Evangelien, 1781 Im Herbst 2021 erhielt die Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) einen kostbaren Buchbestand als Dauerleihgabe. Es handelt sich dabei um rund 850 historische Drucke der vor Jahren aufgelösten Diözesanbibliothek des Erzbistums Hamburg. Darunter befinden sich Teile von historischen Sammlungen, die Ordenspriester der Jesuiten im 17. und 18. Jahrhundert für ihre Tätigkeit in Hamburg, Altona und Lübeck nutzten.

Was verbirgt sich alles in dieser noch unerforschten Sammlung? Und was wissen wir über die „Societas Jesu“, also die Ordensgemeinschaft der Jesuiten, als Sammlerin von Büchern in Hamburg, Altona und Norddeutschland?

Diesen und weiteren Fragen gehen Prof. Dr. Markus Friedrich (Fachbereich Geschichte der Universität Hamburg), Dr. Burkhard Conrad (Abteilung Schule und Hochschule des Erzbistums Hamburg) und Dr. Anne Liewert (SUB) in einem gemeinsam gestalteten Vortrag nach und zeigen dabei auf, welche besondere Bedeutung den Jesuiten über Jahrhunderte hinweg im Bereich der Bildung und Wissenschaft zukam.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „De gantze hillige Schrifft. 500 Jahre Bibeldruck in Hamburg“. Der Eintritt ist frei.

Woche der aufgeschobenen Hausarbeiten (27.2.-2.3.)

7. Februar 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.110 Aufrufe

Montag–Mittwoch, 27.2. – 1.3., online via Zoom
Donnerstag, 2.3., 10–17.30 Uhr, MediaLab (2. Etage).

Woche der aufgeschobenen Hausarbeiten (21.-24.3.)

Gemeinsam dran bleiben statt weiter aufschieben: Das Schreibzentrum der Universität Hamburg und die Staats- und Universitätsbibliothek laden Studierende, die ihre Haus- oder Abschlussarbeit in Angriff nehmen oder fertigstellen möchten, wieder zu einer „Woche der aufgeschobenen Hausarbeiten“ ein.
Von Montag bis Mittwoch (27.2.-1-3) gibt es ein vielfältiges Online-Programm mit Workshops, Coffee Lectures, Schulungen und moderierten Schreibräumen zu unterschiedlichen Themen des wissenschaftlichen Schreibens.

Am Donnerstag (2.3.) können Sie vor Ort mit Mitarbeitenden des Schreibzentrums und der SUB über Ihr Schreiben ins Gespräch kommen. Den ganzen Tag werden am Präsenztag in der Stabi Schreibberatung, Beratungsangebote zum wissenschaftlichen Veröffentlichen und zum Schreiben in den Digital Humanities angeboten. Kommen Sie einfach vorbei!

Programmplakat: Plakat_Tag der aufgeschobenen Hausarbeiten_2.3.2023
Programmübersicht und Anmeldung:
www.isa.uni-hamburg.de/schreibzentrum/aktuelles/2022-03-03-wdah23.html

In der Folge haben wir hier zur besseren Übersicht die Programmangebote der Stabi am Präsenztag 2.3. und via Zoom (27.2.-1.3.), und im Anschluß die Zoom-Veranstaltungen von Kolleg:innen aus der Bibliothek WISO/BWL zusammengestellt:
Weiter lesen “Woche der aufgeschobenen Hausarbeiten (27.2.-2.3.)”

Logo Stabi Hamburg
Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine

wissenschaftliche Hilfskraft (40h pro Monat / derzeit 13,95 € pro Std.)

zur Mitarbeit bei Aufgaben im Projekt “Digital Humanities – Wie geht das?”

Die Stelle ist befristet bis zum 31.03.2024.
Bewerbungsschluss: 07.03.2023

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Weiter lesen “Stellenausschreibung: wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt “Digital Humanities – Wie geht das?””

EU-Projektantrag eingereicht

6. Februar 2023
von Miriam Marie Green — abgelegt in: Aktuelles — 1.453 Aufrufe

Small Project Proposal im Interreg Baltic Sea Region Programm  

Das Team von Wissen Bauen 2025 hat die Idee des Urban Knowledge Hub im internationalen Kontext weitergedacht. Dafür wurde Ende Januar ein Projektantrag für Co-Finanzierung im Interreg Baltic Sea Region Programm eingereicht. Doch wie kam es zu diesem Antrag?

Weiter lesen “EU-Projektantrag eingereicht”

IndieStabi: abhängen. Ein Abend mit dem ConferencePoint Verlag (15.2.)

2. Februar 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.516 Aufrufe

Mittwoch, 15.2., 19 Uhr, Konferenzraum (2. Etage).

In der Reihe „IndieStabi“ stellt der Kunsthistoriker, Künstler und Performanceforscher Johannes Lothar Schroeder sein Buch abhängen. Bilder und Gefühle verwerfen vor. Erschienen ist es im ConferencePoint Verlag, der sich in seinen Kunst-, Fotografie- und Theoriebüchern dem Zusammenwirken von Wort und Bild nähert.

Für abhängen nahm sich Schroeder die Arbeiten von Dieter Rühmann, Annegret Soltau und Boris Nieslony aus kunsthistorischer Sicht vor und war auf ein Neues mit den Herausforderungen seit den 1970er Jahren konfrontiert. Er begegnete dem Widerwillen, mit dem man sich gegenüber den Produkten der Bildindustrie behaupten musste. Nutzte man am Ende selbst Video oder Audio oder verlegte man sich auf das Schreiben? Solche Fragen standen im Raum. Mit der Abkehr von den Idealen der 68er-Revolte kam ein innerer Bildersturm, der den Wert der Kunst generell in Frage stellte. abhängen fällt aus der Zeit, denn es wendet sich zurück.

In der Reihe “Indie Stabi” stellt die Hamburger Liste unabhängiger Verlage an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Buch vor. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 15.2., 16 Uhr, Stabi HamburgHub (Zentralbibliothek am Hühnerposten).

Sie möchten wissen, wo Ihre Tante Käthe in Hamm oder Ihr Onkel Erwin in St. Pauli gelebt hat? Sie fragen sich, in welcher Straße in Eilbek eine längst nicht mehr existierende Firma ansässig war, oder suchen Informationen zur Staatsangehörigkeit einer Hamburgerin des 19. Jahrhunderts?

Die Staats- und Universitätsbibliothek hat aus der Hamburg-Sammlung Hamburger Adressbücher ab 1787, ältere Fernsprechbücher und weitere relevante Nachschlagewerke digitalisiert, die hierzu Auskunft geben. Wir zeigen Ihnen Tipps und Tricks bei der Recherche – bringen Sie gerne eigene Suchanfragen mit!

Der Info-Snack findet im Stabi HamburgHub in der Zentralbibliothek der Bücherhallen am Hühnerposten statt. Der Eintritt ist frei.

 

Montag, 6.2.2023, 17 Uhr, Konferenzraum (2. Etage).

Vorderdeckel des Einbandes des Gottfried Evangeliars aus dem Hamburger Dom Der Benediktinermönch und „Apostel des Nordens“ Ansgar erhielt um 835 von Ludwig dem Frommen für seine Missionsstation nördlich der Elbe eine aufwändig ausgestattete Bibel, die wenige Jahre später unterging. Der Hamburger Dom bekam um 1100 von dem Gaugrafen Gottfried ein Evangeliar geschenkt, mit dem die heute noch greifbare Überlieferung einsetzt. Um 1255 entstand eine dreibändige Bibelhandschrift für das Hamburger Domkapitel, die jetzt zum Weltdokumentenerbe der Unesco gehört.

Diesen und anderen mittelalterlichen „Bibelspuren“ in und aus Nordelbingen geht Dr. Joachim Stüben vom Bibliotheks- und Medienzentrum der Nordkirche in seinem Vortrag nach. Er ermittelt dabei mögliche Funktionen der Heiligen Schrift im damaligen Gemeinschaftsleben und hinterfragt die immer noch wirkmächtige Vorstellung einer „Bibelvergessenheit“ der Jahrhunderte vor Luther.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „De gantze hillige Schrifft. 500 Jahre Bibeldruck in Hamburg“. Der Eintritt ist frei.

Preisverleihung: Helmut-Frenz-Preis 2023 (4.2.)

23. Januar 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.640 Aufrufe

Mosaiq e.V.Samstag, 4.2.2023, 16 Uhr, Lichthof.

Der Helmut-Frenz-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird in diesem Jahr an Mosaiq e.V. verliehen. Der Verein setzt sich für marginalisierte junge Menschen, für den Abbau von Vorurteilen und Hass und für die Kooperation mit vielen zivilgesellschaftlichen Akteur:innen ein.

Seit 2014 wird der Helmut-Frenz-Preis vom Ida Ehre Kulturverein an Menschen und Organisationen verliehen, die sich für ein friedliches Zusammenleben, gegen Hass, Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft einsetzen. Dieser Preis wird in Erinnerung an den Kämpfer für die Menschenrechte Helmut Frenz verliehen, der sich als evangelisch-lutherischer Bischof in Chile für die Verfolgten und Gefolterten unter der Militärdiktatur eingesetzt hat. Mosaiq e.V. ist somit ein würdiger Preisträger im Sinne von Helmut Frenz.

Eine Veranstaltung des Ida Ehre Kulturverein. Musik vom chilenischen Trio Resistencia. Der Eintritt ist frei. Eingang Edmund-Siemers-Allee/Ecke Grindelallee.

Wasser in der Stabi – Arbeitsplätze zum Teil gesperrt

20. Januar 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 5.083 Aufrufe

Wasserschaden in Lesesaal 2

Nachdem es in den ersten Januarwochen ausdauernd geregnet hat, haben sich in der Stabi wieder Probleme mit dem Dach bemerkbar gemacht. Bereits in der letzten Woche lief Wasser in den Gruppenarbeitsbereich in der zweiten Etage. Am Wochenende dann die böse Überraschung: Im Lesesaal ist es in zwei Bereichen großflächig zu Wasserschäden gekommen. Betroffen sind die Fensterarbeitsplätze auf der Seite zum Wiwi-Bunker und ein Teil des Studios. Aufgrund der großen Dachfläche und einer Installationsebene über der zweiten Etage ist leider nicht vorhersehbar, welchen Weg sich das Regenwasser sucht und wo die undichten Stellen ganz genau liegen. So wurde bereits Wasser entfernt und provisorische Reparaturen vorgenommen. Witterungsbedingt kann die Dachdeckerfirma aber derzeit keine umfassende Beseitigung der Schäden in Angriff nehmen. Solange hier noch Wasser eindringt, müssen die Arbeitsplätze in den betroffenen Bereichen gesperrt bleiben, auch wenn wir wissen, dass derzeit jeder freie Platz in der Stabi benötigt wird. Wir entschuldigen uns für die damit verbundenen Einschränkungen.
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