FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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'Transformation' von Stefan Moos Mittwoch, 21.2., 19 Uhr, Vortragsraum.

Der Künstler und Journalist Stefan Moos (“Transformation“) unterhält sich mit dem Psychoanalytiker Karl-Josef Pazzini über das Verhältnis von Minderheiten zur jeweiligen Mehrheitsgesellschaft: Werden Minderheiten offiziell anerkannt, verändert das die Minderheiten deutlich und setzt sie einem enormen Normalisierungs- und Anpassungsdruck aus – während die Vertreter der Mehrheit alles tun, um sich nicht ändern zu müssen.

In der Reihe „IndieStabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17.1., 19 Uhr, Vortragsraum.

Das Über regiert: Überspekulation, Überakkumulation, Überschuldung und Überverschmutzung. Es ist die spekulative Kapitalisierung, die – untrennbar verbunden mit dem Aufstieg der vernetzten Computer – in Folge von ekstatischen Steigerungsexzessen zum Über geführt hat. Die daraus resultierenden ökonomischen, sozialen und geopolitischen Spannungen und Konflikte, für deren Kennzeichnung der Begriff der „Polykrise“ gebraucht wird, lassen am Horizont das Zeitalter der Katastrophe heraufziehen.

Achim Szepanski Nach einer Einführung von Karl-Heinz Dellwo (Galerie der abseitigen Künste) liest der Autor Achim Szepanski aus dem Buch und lädt zur Diskussion ein.

In der Reihe „IndieStabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 15.11., 18 Uhr, Vortragsraum.

Michael Batz, Foto: Dölling und Galitz Verlag Norma van der Walde, Foto: privat

Ausgehend von den im Dölling und Galitz Verlag erschienenen Publikationen „Das Haus des Paul Levy. Rothenbaumchaussee 26“ und „Null Uhr Neunzehn. Hamburger Versuche, heute noch über Krieg und Feuersturm zu sprechen“ thematisieren der Autor und Theatermacher Michael Batz und die Friedensaktivistin Norma van der Walde, Tochter eines Widerstandskämpfers, Übersetzungsformen von Erinnerung in Gegenwartsbezüge und zeitgemäßes Engagement.

Eine Veranstaltung des Dölling und Galitz Verlags in Kooperation mit dem MIT2WO Kulturnetzwerk e.V., der Liste unabhängiger Verlage LuV und der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky.

In der Reihe „Indie Stabi“ stellt einmal im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Der Eintritt ist frei.

IndieStabi: Ein Abend mit dem Helmut Buske Verlag (9.10.)

25. September 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 496 Aufrufe

Fragen und Antworten rund um die Deutsche Gebärdensprache (DGS).
Montag, 9.10., 19 Uhr, Vortragsraum.

Gebärdensprache

Nina-Kristin Meister und Thomas Finkbeiner Thomas Finkbeiner und Nina-Kristin Meister, die Autoren des „Sprachkalenders Deutsche Gebärdensprache“ und Herausgeber der neuen Buchreihe „Deutsche Gebärdensprache und Deaf Communities“, vermitteln anschaulich Wissen zur DGS und den Deaf Communities. Im Mittelpunkt steht der Band „100 Fragen und Antworten rund um die Deutsche Gebärdensprache“. Die Bände dieser ersten bilingual-bimodalen Reihe in DGS und deutscher Schriftsprache richten sich sowohl an taube als auch hörende Personen, die mehr über die vielen Facetten der DGS und das Leben tauber Personen erfahren möchten.
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Dem Tod davongelaufen Wie neun junge Frauen dem Konzentrationslager entkamen
20. September, 19 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage

Neun Frauen, die in der Résistance gekämpft hatten und von den Nazis ins KZ deportiert wurden, wagen im April 1945 die Flucht auf dem Todesmarsch. Von der Überlebenden Suzanne Maudet unmittelbar nach Kriegsende verfasst, ist dieser Text ein kleines Juwel. Er vibriert vor Lebenslust und Optimismus, ist beflügelt von euphorischer Vorfreude auf die Freiheit.

Buchvorstellung von „Dem Tod davongelaufen“ mit Übersetzerin Ingrid Scherf. Veranstaltet von Assoziation A und IKW e.V., gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung.

In der Reihe „Indie Stabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Der Eintritt ist frei.

IndieStabi: Ein Abend mit der edition fünf (16.8.)

28. Juli 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 988 Aufrufe

Mittwoch, 16.8., 19 Uhr, Vortragsraum.

Rote Reihe, edition fünf

In der edition fünf – 2010 von der Münchner Literaturagentin Silke Weniger gegründet, um gemeinsam mit der Herausgeberin Karen Nölle weibliche Erzähltraditionen stärker in den Fokus des Literaturbetriebs zu rücken – erscheinen literarische Meilensteine von Autorinnen aus aller Welt: Vergessene Schätze und lohnende Entdeckungen von Autorinnen, die wichtige Texte zur Tradition weiblichen Schreibens beitragen. Der genauen editorischen Arbeit entspricht die besondere Gestaltung der Bücher.
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Mittwoch, 19.7., 19 Uhr, Vortragsraum.

Alexander Rösler und Ulrike Schrimpf stellen ihre neuen Romane „Der Mann hier unten“ und „Lauter Ghosts“ vor. Über Alexander Rösler sagte der Deutschlandfunk: „Kein Wort zu viel: Das zeichnet die Prosa von Alexander Rösler aus. Mit knappen, lakonischen, präzis rhythmisierten Sätzen erzeugt sie ihre subtil verstörende Sogkraft.“ Und der SPIEGEL äußerste sich so zu Ulrike Schrimpf: „Dass das Fragment erschüttern kann, mehr als das Ganze, weiß man seit unserer Rezeption der Antike. Hier ist diese Erfahrung noch einmal zu machen, virtuos in Tempo, Sprache, sozialer Genauigkeit.“ Und der Verlag Literaturquickie sagt nichts, ist aber vor Ort.
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Mittwoch, 21.6., 19 Uhr, Vortragsraum.


Was sind die ungeschriebenen Regeln einer Großstadt, nach denen neu Ankommende nicht zu fragen wagen oder von denen sie gar nicht wissen, dass sie existieren?

Die Autorin Paula Hildebrandt begibt sich auf die Suche nach einer Sprache, um die Realität einer diversen Stadtgesellschaft zu beschreiben. In ihren Erkundungen befasst sie sich mit dem Ankommen und Bleiben, mit Fragen nach Identität und Zugehörigkeit, den Grenzen und Ambivalenzen deutscher Willkommenskultur. Paula Hildebrandt liest aus ihrem Buch Welcome City und spricht mit dem adocs Verlag über ihre Arbeit. Der Eintritt ist frei.

In der Reihe „Indie Stabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 17.5., 19 Uhr, Vortragsraum.

Illustration: Svea Öhlschläger

Zwei Lebensgeschichten im „Jahrhundert der Extreme“: Martha und Harry Naujoks, beide Anfang des 20. Jahrhunderts geboren, nahmen an den Kämpfen der jungen Republik teil, beide waren – getrennt voneinander – schon 1933 in Haft. Martha emigrierte 1935 über Prag nach Moskau und überlebte die stalinistischen Säuberungen, Harry war zwölf Jahre in mehreren KZs und baute als „Lagerältester“ eine Widerstandsgruppe auf. Der Historiker Henning Fischer stellt die beiden eindrucksvollen Biografien vor.
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Mittwoch, 19.4., 19 Uhr, Vortragsraum.

Edition Nautilus

Mit Planet ohne Visum hat Jean Malaquais, „einer der großen Abenteurer der europäischen Literatur“, den vielen Menschen ein Denkmal gesetzt, die 1942 im Hafen von Marseille strandeten und zwischen Kollaborateuren, Spitzeln und Widerstandskämpfern auf Weiterfahrt hofften.

Nadine Püschel, Foto: privat

 

Planet ohne Visum ist zugleich Agententhriller und Milieustudie, ein packendes Epos der Menschen ohne Papiere, dessen elegante Sprache und stilistischen Reichtum Nadine Püschel meisterhaft ins Deutsche übertragen hat. 1947 in Frankreich erschienen, liegt der Roman damit erstmals in deutscher Übersetzung vor.

„Ein literarisches Ereignis“, ein „Jahrhundertbuch“, „eine späte, aber grandiose Entdeckung“, „ein Juwel“ – die Presse zeigte sich einhellig begeistert über die Veröffentlichung von Jean Malaquais’ Roman „Planet ohne Visum“ auf Deutsch.
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