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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Stellenausschreibung Servicetalent (m/w/d) (E6)

9. Januar 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 750 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg sind schnellstmöglich folgende zwei Stellen zu besetzen:

Servicetalent (m/w/d)

Die beiden Stellen sind:

  • befristet bis 30.09.2024
  • Vollzeit/Teilzeit

Stellennummer:

B 11.07/B 11.30

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EG 6 TV-L

Bewerbungsschluss:

07.02.2023

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Dat nyge Testament Prof. Dr. Ingrid Schröder (Institut für Germanistik der Universität Hamburg). Donnerstag, 26.1.2023, 17 Uhr, Konferenzraum SUB Hamburg (2. Etage).

Welche Rolle spielen niederdeutsche Bibelübersetzungen in der norddeutschen Sprachgeschichte? Was können wir aus ihnen zur Entwicklung des Niederdeutschen ablesen, über Sprachgebrauch und Sprachstruktur? Die Geschichte niederdeutscher Bibelübersetzungen wird im Vortrag schlaglichtartig vom altsächsischen Heliand im 9. Jh. bis zur Neuübersetzung aus den Ursprachen im ausgehenden 20. Jh. nachgezeichnet.

Im Zentrum stehen die niederdeutschen Übersetzungen der Lutherbibel, beginnend mit dem Hamburger Druck des Neuen Testaments von 1523 bis hin zu den späten Ausgaben an der Wende zum 17. Jahrhundert wie der Hamburger Ausgabe David Wolders von 1596. Diese Bibeldrucke kennzeichnen die sprachhistorisch höchst sensible Phase mit dem Übergang vom Niederdeutschen zum Hochdeutschen in der Schriftsprache, an der die Reformation im Allgemeinen wie auch Martin Luthers Bibelübersetzung im Besonderen einen wesentlichen Anteil hatte.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung „De gantze hillige Schrifft. 500 Jahre Bibeldruck in Hamburg“. Der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 18.1., 19 Uhr, Konferenzraum (2. Etage).

hamburger bauhefte

hamburger bauhefte Das Engagement des 2012 gegründeten Schaff-Verlags zielt (neben der Kunst-) auf die Architekturvermittlung – die Wahrnehmung unserer gebauten Umwelt. Architektur kommuniziert Geschichte und Identität. Sie prägt Gemeinschaft. Sie bestimmt die Wahrnehmung unserer Aufenthaltsorte, die einer immer rasanteren Veränderung unterworfen sind. Ihrem Verständnis kommt verstärkte Bedeutung zu. Dabei sind wir nicht nur ein Verlag. Wir verstehen uns als eine Schnittstelle – zwischen Institutionen, Initiativen, Geschichtswerkstätten, Bauherr:innen, zwischen Politiker:innen, Denkmalpfleger:innen, Aktivist:innen, Fotograf:innen, Künstler:innen. In den hamburger bauheften verbinden wir architekturgeschichtliches Wissen, historisches Archivmaterial und aktuelle Aufnahmen mit verständlichen Texten in einem handlichen Format.

In der Reihe “Indie Stabi” stellt die Hamburger Liste unabhängiger Verlage an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Buch vor. Der Eintritt ist frei.

Bildangabe: Coverillustration Jutta Drewes, Quelle: Hamburgisches Architekturarchiv, Bestand Paul Seitz, Fotograf: Eberhard Troeger

Mittwoch, 18.1., 16 Uhr, Stabi HamburgHub (Zentralbibliothek am Hühnerposten)

Der Bestand der Staats- und Universitätsbibliothek umfasst knapp vier Millionen Bücher, vom Fachbuch über den Krimi bis zum Kochbuch. Falls Sie trotz dieser Menge an Büchern nicht fündig geworden sind, erfahren Sie im Info-Snack mit Lena Porsch, der Leiterin unserer Dokumentlieferung, was Sie in diesem Fall tun können: Nutzen Sie einfach die Fernleihe zwischen Bibliotheken! Mit diesem Service können Sie sich Literatur aus anderen Bibliotheken nach Hamburg liefern lassen – und zwar von überall auf der Welt. Dabei haben Sie in vielen Fällen die Wahl zwischen einer Ausleihe oder einer Kopie von bestimmten Seiten. Einzige Voraussetzung für diesen gebührenpflichtigen Service ist ein gültiger Ausweis der SUB. Gerne helfen wir Ihnen anschließend dabei, die Fernleihe selbst zu veranlassen oder übernehmen diesen Schritt für Sie. So können Sie sich über die SUB das Wissen der Welt nach Hamburg holen.

Der Info-Snack findet im Stabi HamburgHub in der Zentralbibliothek der Bücherhallen am Hühnerposten statt. Der Eintritt ist frei.

Buchsprechstunde (10.1.)

20. Dezember 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Tipps und Tricks — 277 Aufrufe

Dienstag, 10.1.2023, 15 Uhr, Konferenzraum, 2. Etage.

Sie haben alte Bücher in ihrem Familienbesitz und möchten wissen, ob es sich um Raritäten oder weit verbreitete Standardliteratur handelt? Worauf sollte bei der Erhaltung solch alter Schätze geachtet werden? Viele Fragen dazu beantworten Ihnen die Expert:innen aus den Sondersammlungen in der Buchsprechstunde. Für eine gute inhaltliche Vorbereitung bitten wir um vorherige Anmeldung unter stabi.hamburg/bss.

Die Buchsprechstunden werden quartalsweise angeboten. Sollte Ihnen dieser Termin nicht passen, kommen Sie gern zum nächsten.

Workshop Dr. Franziska Klemstein
(Bauhaus-Universität Weimar)
Montag, 27.2.2023, 9 – 13 Uhr
Ort: SUB Hamburg

Netzwerkanalyse ist einer der klassischen Einsatzbereiche für Graphen in den Digital Humanities, Neo4J eine der zentralen Technologien für semantische Graphenmodellierung. In diesem BYOD-Workshop1 sollen Teilnehmer:innen die Möglichkeit bekommen, erste praktische Erfahrungen in der Arbeit mit Neo4J zu sammeln. Hierfür werden Beispiel-Datensets aus dem Korrespondenznetzwerk von Ida und Richard Dehmel zur Verfügung gestellt, die im Projekt Dehmel Digital an der UHH und SUB erschlossen werden. Der Workshop richtet sich an Interessierte, die bereits erste Erfahrungen mit DH-Methoden gesammelt haben und praktisch in das Thema Graphen einsteigen wollen.

Die Teilnehmer:innenzahl ist beschränkt auf 15, daher wird um Anmeldung an forschungsdienste@sub.uni-hamburg.de gebeten.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digital Humanities – Wie geht das?“ des Referats für Digitale Forschungsdienste.

  1. Bring your own device. []

Digital Humanities-Vortrag: Graphen – Theorie und Technologien (31.1.)

19. Dezember 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.121 Aufrufe

Graphen: Theorie und Technologien Vortrag Dr. Franziska Klemstein
Dienstag, 31.1.2023, 17 – 18:30 Uhr

Graphen haben sich in den vergangenen Jahren zu einem für die Digital Humanities zentralen Technologiezweig entwickelt, da sie sich hervorragend für die semantische Modellierung von Daten eignen. Die Graphentheorie beschäftigt sich komplementär mit dem theoretischen Fundament und der Frage nach Eigenschaften und Beziehungen der Elemente eines Graphen. In ihrem Vortrag wird Dr. Franziska Klemstein (Bauhaus-Universität Weimar) über die verschiedenen Graphentechnologien und -theorien sprechen und Einblick geben in Anwendungsszenarien und Einsatzbereiche von Graphen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Digital Humanities – Wie geht das?“ des Referats für Digitale Forschungsdienste. Der Online-Vortrag läuft über Zoom.

Digitalisierte Weihnachtsgrüße des jungen Johannes Brahms an seine Eltern

19. Dezember 2022
von Mirijam Beier — abgelegt in: Schätze der Stabi — 385 Aufrufe

Weihnachtsbrief Johannes Brahms'

Im Frühjahr dieses Jahres wurden alle Briefe von und an Johannes Brahms, die sich im Brahms-Archiv der SUB Hamburg befinden, als Digitalisate im Portal „Hamburger Kulturgut Digital“ zur Verfügung gestellt. Darunter befindet sich auch ein Brief (Signatur BRA : Ca2 : 15) des dreizehnjährigen Johannes Brahms an seine “Theure Eltern” bzw. “très chers parens” Johann Jacob und Christiane zu Weihnachten 1846. (Eine Transkription des gesamten Briefes findet sich am Ende dieses Blog-Beitrags.) Der am 7. Mai 1833 in Hamburg geborene spätere Komponist besuchte ab seinem sechsten Lebensjahr die private Elementarschule von Heinrich Voß am Dammtorwall und wechselte 1844 auf die von Johann Friedrich Hoffmann geleitete “Lehranstalt für Knaben”. Seine dort erworbenen Kenntnisse der französischen Sprache stellte er in diesem Weihnachtsgruß unter Beweis, den er auf Deutsch und Französisch an seine Eltern richtete. Dabei gehörte das Erlernen von Fremdsprachen nicht zu seinen bevorzugten Fächern.

Weihnachtsbrief Johannes Brahms'

Dieser Brief gehört zu den frühesten erhaltenen Briefen des Komponisten, nur ein Brief an seinen ersten Klavierlehrer Otto Cossel, der in der Pierpont Morgan Library, New York, aufbewahrt wird, datiert knapp fünf Jahre früher. Bei Cossel hatte Johannes Brahms seit 1840 Klavierunterricht.
Die weiteren Bestände des Brahms-Archivs der SUB lassen sich ebenfalls seit diesem Jahr über das Portal Kalliope entdecken.
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Ausstellung: De gantze hillige Schrifft. 500 Jahre Bibeldruck in Hamburg Kein Werk ist in mehr Sprachen übersetzt und in mehr Ausgaben gedruckt worden als die Bibel. In Hamburg jedoch konnte der Bibeldruck nur in einem engen Rahmen stattfinden, da sich die Stadt bis ins 19. Jahrhundert hinein allein der „Lutherschen Lehre“ verschrieben hatte und andere Bekenntnisse nicht gelten ließ. Als etwa der protestantische Theologe Johann Otto Glüsing 1710–1712 eine „Biblia Pentapla“ herausgab, die die Bücher der Bibel in „fünffacher deutscher Verdolmetschung“ synoptisch nebeneinanderstellte – und somit vier Textvarianten neben der Lutherübersetzung bot –, konnte das Werk im streng lutherischen Hamburg nicht erscheinen. Gedruckt wurde es deshalb in Wandsbek und Schiffbek, damals noch vor den Toren der Stadt.

Den Anfang hatte dieses klare Bekenntnis zu Martin Luther in der Reformation genommen, die sich in Hamburg schnell durchsetzte. Bereits 1523 – nur wenige Monate nach der Erstveröffentlichung seiner Übersetzung des griechischen Neuen Testaments in Wittenberg, des sogenannten Septembertestaments – erschien auch in Hamburg eine Ausgabe desselben, jedoch in niederdeutscher Sprache, denn die hiesige Bevölkerung sprach Platt. Die Veröffentlichung erfolgte anonym, nicht einmal der Name der Druckerei, aus der innerhalb kurzer Zeit 16 reformatorische Schriften hervorgingen, wurde bekannt. Als „Presse der Ketzer“ wurde sie alsbald betitelt, widmete sie sich doch vollkommen der Verbreitung der neuen Lehre innerhalb Hamburgs. Der Fokus auf die niederdeutsche Sprache wurde durch das 16. Jahrhundert hinweg beibehalten und gipfelte 1596 in der ersten vollständigen niederdeutschen Ausgabe „Biblia Dat ys: De gantze hillige Schrifft Sassisch“.
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Rezension von “Fritz Schumacher: Kulturpolitik eines Baumeisters”

15. Dezember 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 444 Aufrufe

Fritz Schumacher: Kulturpolitik eines Baumeisters

Fritz Schumacher: Kulturpolitik eines Baumeisters, Hrsg. vom Fritz-Schumacher-Institut, Dölling und Galitz Verlag, München/Hamburg 2022, 280 Seiten, 38 Euro.

In der heute erschienenen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift des Mietervereins zu Hamburg hat Stabi-Kollegin Britta Warda das Buch “Fritz Schumacher: Kulturpolitik eines Baumeisters” aus dem Dölling und Galitz Verlag rezensiert. In der Einleitung des Artikels schreibt sie:

Fritz Schumacher (1869-1947) war von 1909 bis zu seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 Bau-, später Oberbaudirektor von Hamburg. Bis heute prägen seine nachhaltigen Bauten das Stadtbild.

Er war nicht nur ein genialer Architekt, bedeutender Theoretiker und zukunftsweisender Stadtplaner – auch sein künstlerisches und literarisches Werk ist herausragend.

Das aktuelle Buch entstand auf Basis einer Sammlung von Texten und handschriftlichen Aufzeichnungen, die bei Recherchen in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg im Nachlass von Fritz Schumacher entdeckt wurden. Das Material hatte Schumacher für eine nach seinem Abschied aus dem Amt geplante Publikation persönlich zusammengestellt. Es sollte eine letzte, konzentrierte Gesamtschau seines architektonischen, städtebaulichen, künstlerischen und literarischen Schaffens werden. Nicht nur der Krieg und Schumachers Krankheit verhinderten eine Veröffentlichung zu seinen Lebzeiten – auch Versuche seiner Erben, das Buch postum zu publizieren, scheiterten.

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