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Hamburg, Carl von Ossietzky

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El Antifaz (2018). Foto: Claus Deimel

Im Rahmen der Reihe «Mesoamerika im Film» wird der Dokumentarfilm „Nordwestmexiko, Sierra Tarahumara“ von Claus Deimel aus dem Jahr 2018 gezeigt.

Die Tarahumara gehören zu den geschundensten Völkern Mexikos und des indigenen Lateinamerikas. Kaum eine andere Gruppe sogenannter Indianer überlebt derart friedlich und zugleich widerständisch und ausgestattet mit so wenigen materiellen Mitteln wie die Tarahumara im nordwestmexikanischen Bundesstaat Chihuahua – die sich selbst Rarámuri, d.h. „die Fußläufer“, nennen. Sie leben eine Form der Resistenz, indem sie bewährte Verhaltensweisen und soziale Umgangsformen trotz „Zivilisationsdruck“ nicht aufgeben. Sie praktizieren aggressionslosen Widerstand gegen modernistische Formen der Veränderung ihrer sozialen Riten und Verhaltensweisen.
Weiter lesen ““El Antifaz. ‘Tschüss die Seele’ – Die Verabschiedung” (16.5.)”

Carolin Vogel

Das Dehmelhaus in Blankenese

Künstlerhaus zwischen Erinnern und Vergessen

„Dem größten deutschen Dichter wurde eine Villa geschenkt“ titelte eine italienische Tageszeitung 1913. Hundert Jahre später stand Richard Dehmels Haus vor dem Verfall. Was war passiert?

Das Ehepaar Richard und Ida Dehmel (um 1901)

Dieses Buch rekonstruiert die Geschichte eines außergewöhnlichen Ortes und seiner Bewohner. Es erinnert an zwei Schlüssel­figuren der künstlerischen Moderne: an den Lyriker Richard Dehmel (1863–1920), der Thomas Mann entdeckte, Karl Schmidt-Rottluff bewegte und Arnold Schönberg inspirierte, und an die Kunstförderin Ida Dehmel (1870–1942), die Schriftsteller anregte, für Frauenrechte kämpfte und den Künstlerinnenverband GEDOK gründete.

Basierend auf Briefen wird der Wandel des Gesamtkunstwerkes Dehmelhaus vom sagenumwobenen Künstlertreffpunkt zum Erinnerungsort nachgezeichnet. Das vorliegende Werk fragt nach Gründen für sein Verschwinden und zeigt, wie das Dehmelhaus dennoch den Stürmen des 20. Jahrhunderts standhielt.

Das Dehmelhaus von Süden (um 1912)

Während ihrer Forschung nutzte die Autorin u. a. intensiv das umfangreiche Dehmel-Archiv der Stabi, das seit 1926 Eigentum der Bibliothek ist,  jedoch bis 1939 im Dehmelhaus untergebracht war.

Angaben zur Veröffentlichung
Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-60-0,
XIV, 481.S., 52 Abbildungen (davon 20 farbig),
Hardcover, 15,1 x 22,5 cm,
39,80 EUR.

Das Werk wurde durch die Dehmelhaus Stiftung ermöglicht.

Hamburger Erklärung der Vielen

2. Mai 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 1.780 Aufrufe

Hamburger Erklärung der Vielen

Wie viele weitere Hamburger Kultureinrichtungen hat auch die Stabi die «Erklärung der Vielen» unterzeichnet. Wir verstehen uns als Bibliothek, die einen freien Raum für Kultur und den Zugang zur Wissenschaft anbietet und leben dies in unserer täglichen Praxis. Das Motto der Erklärung der Vielen unterstützen wir ausdrücklich: Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei!

Den kompletten Text der «Erklärung der Vielen» kann hier nachgelesen werden, dort werden wir auch als Mitunterstützer aufgeführt. Aus der Erklärung möchten wir diese Passage zitieren:

Weiter lesen “Hamburger Erklärung der Vielen”

1. Mai geschlossen

25. April 2019
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.363 Aufrufe

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Mittwoch, 1. Mai 2019, nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.

Lesung mit Kallia Papadaki (7.5.)

23. April 2019
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.617 Aufrufe

Kallia Papadaki Kallia Papadaki wurde 1978 in Didymoteicho geboren und wuchs in Thessaloniki auf. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften in den USA und Regie und ist heute Drehbuchautorin. Ihr Erstlingswerk war der Film «September» von Penny Panajotopoulou. Ihr erster Roman «Dendrites» erhielt 2017 den Literaturpreis der Europäischen Union.

Am 7. Mai wird es um Fragen gehen wie: Wie konstruiert man literarische Figuren? Wie verhalten sie sich zur Geschichte und zu ihrer Zeit? Wie wird ein Dokument in einen literarischen Text integriert? Wie feilt man am Erzählstil und wie verwendet man Sprache? Mit Ausgangspunkt der Erzählsammlung O ichos tou akalyptou: exi kinochristes istories und dem Roman Dendrites stellt Kallia Papadaki ihre Romanwelt vor, spricht über ihre literarischen Vorbilder und ihre narrativen Experimente.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg
Dienstag, 7. Mai 2019, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Neu im Stabiverlag: Felix Kleins Hydrodynamikseminar 1907/08

23. April 2019
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press,Open Access — 1.397 Aufrufe

Michael Eckert

Strömungsmechanik zwischen Mathematik und Ingenieurwissenschaften

Felix Kleins Hydrodynamikseminar 1907/08

Christian Klein (Datum unbekannt, Fotografie: gemeinfrei)

Felix Klein (Datum unbekannt, Quelle Wikimedia Commons)

Hydrodynamik galt lange als Fach für Mathematiker und theoretische Physiker. Das Ingenieurfach Hydraulik bietet hingegen für viele praktische Probleme brauchbare Formeln an; allerdings konnten diese zunächst nur empirisch begründet werden. Im Wintersemester 1907/08 veranstaltete der Mathematiker Felix Klein an der Universität Göttingen ein Seminar mit dem erklärten Ziel, die Kluft zwischen diesen Fächern zu überwinden.
Die Ergebnisse der sechzehn Sitzungen dieses Hydrodynamischen Seminars wurden zusammenfassend in einem Protokollbuch festgehalten, das hier nun erstmals in edierter Form zugänglich ist. Die enthaltenen Beiträge der Seminarteilnehmer zeigen, wie die Kluft zwischen theoretischer Hydrodynamik und praktischer Hydraulik mit der modernen Strömungsmechanik überbrückt wurde.

Die hiermit vorgelegte kritische Edition von Michael Eckert ging aus einem von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg unterstützten Forschungsprojekt hervor, das sich der Untersuchung und Grundlagenentwicklung der modernen Hydrodynamik widmet.

Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Lizenz: Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 CC BY 4.0) und
als Printausgabe:
ISBN 978-3-943423-61-7, 204 S., mehrere Abbildungen,
15,1 x 22,5 cm,
Softcover, 22,80 EUR.

Bestellungen über order.hup@sub.uni-hamburg.de, per Fax 040/42838-3352 oder über den Buchhandel

beluga-Katalog: neue Titel derzeit nicht enthalten

23. April 2019
von TO — abgelegt in: Aktuelles — 2.107 Aufrufe

Nach umfassenden Arbeiten an der Datenbank des Gemeinsamen Biblikotheksverbundes (GBV), die auch die Datenbasis für den Hamburger beluga-Katalog ist, haben sich nach der Inbetriebnahme einige Startschwierigkeiten gezeigt. Deshalb ist beluga seit dem 15.03.2019 nicht mehr ganz aktuell und neuere Titel werden nicht zuverlässig angezeigt.

Wir empfehlen Ihnen daher bis auf weiteres bei Literaturrecherchen nicht nur den beluga-Katalog zu nutzen, sondern ergänzend auch im Campus-Katalog zu prüfen, ob der von Ihnen gewünschte Titel doch in der Stabi, in den Fachbibliotheken oder in anderen Hamburger Bibliotheken vorhanden ist. Wir machen es auch so!

Wir bemühen uns um eine schnelle Klärung der Situation.

Logo Stabi Hamburg Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht schnellstmöglich eine/n

Fachangestellte bzw. Fachangestellter (m/w/d) für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek

Die Stelle ist:

  • befristet bis 31.12.2020
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion.

Stellennummer:

184313

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

(Tarifbeschäftigte): EGr. 5 TV-L,

Bewerbungsschluss:

10.05.2019 verlängert: 24.05.2019

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

Weiter lesen “Stellenausschreibung: Fachangestellte/r für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek (E5 befristet)”

Logo Stabi Hamburg Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky sucht schnellstmöglich eine/n

Fachangestellte bzw. Fachangestellter (m/w/d) für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek

Die Stelle ist:

  • unbefristet
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion.

Stellennummer:

184312

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

(Tarifbeschäftigte): EGr. 5 TV-L,

Bewerbungsschluss:

10.05.2019 verlängert: 24.05.2019

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Lotte im Kino
Freitag, 26. April 2019, 16:30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Der Eintritt ist frei.

Lilli Palmer in der Rolle der Charlotte Kestner Es war wohl kein herzliches Wiedersehen: „Mittag Riedels und Mad. Kästner”, derart knapp vermerkt Goethe im Tagebuch am 25. September 1816 den Besuch von Charlotte Kestner bei ihm in Weimar – der Frau, die Vorbild war für die Lotte in „Die Leiden des jungen Werther“. Um diese Begegnung spinnt Thomas Mann seinen Roman „Lotte in Weimar“, den Egon Günther 1974 für die DDR-Filmfirma Defa auf die Leinwand brachte. Der Film entstand, kurz nachdem die DDR-Kulturpolitik sich von der Vereinnahmung Goethes und anderer Dichter für die Staatsdoktrin gelöst hatte und stattdessen eine „kritische Aneignung“ der Klassiker forderte.
Weiter lesen “Thomas Manns Roman „Lotte in Weimar“ und die Verfilmung von Egon Günther (26.4.)”