Brigitte Nolden – La prima idea (15.3.-19.5.)
1. März 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 4.086 Aufrufe
Schulhefte, Skizzenbücher, Grafik-Bücher, Radierungen, Zeichnungen, kleine Gemälde, Plastiken, Werkkataloge. 1957 – 2017.
Die eng mit Hamburg verbundene Künstlerin Brigitte Nolden schaut zurück auf ihr Lebenswerk und zeigt vom 15. März bis 19. Mai 2018 ihre Arbeiten von der ersten Idee, „La Prima Idea“, den anfänglichen Skizzen im Geheimheft über Bildserien und Grafikbüchern bis hin zu ihren großformatigen farbintensiven Malereien in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Schon als Dreizehnjährige zeichnete die 1944 in Celle geborene Künstlerin Brigitte Nolden ihre Träume in ein Geheimheft. Ihre künstlerische Begabung kommt nicht von ungefähr. Sie ist die Tochter eines Silhouettisten. Brigitte Nolden machte ihre Passion zum Beruf, studierte an der Werkkunstschule in Hamburg und eröffnete nach Aufenthalten in Rom und Prag 1969 ihr erstes Atelier Nolden am Glockengießerwall. Von 1972-79 lehrte sie „Farbe und Form“ an der heutigen Hochschule für Angewandte Wissenschaften in der Hansestadt. Noch heute gibt sie Mal- und Zeichenkurse. Ideen und Inspirationen holt sich die Künstlerin auf ihren Reisen. Besonders Italien und Griechenland haben es ihr angetan. Ihre Faszination von antiken Text- und Bildquellen drückt sie in starken Farben und Formen aus, entwickelte ihren eigenen abstrahierenden Malstil. Aber auch ihre Wahlheimat Hamburg mit seinen Hafenanlagen und Industrievororten bietet ihr ungewöhnliche Motive für ihre Gemälde.
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Stabi-Direktorin Gabriele Beger mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet
26. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 5.820 Aufrufe
Heute überreicht die Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank die Ehrung an die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.
Der Bundespräsident verleiht der Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Stabi) Prof. Dr. Gabriele Beger das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für ihre richtungsweisende Arbeit für das gesamte deutsche Bibliothekssystem und ihr Engagement als ehrenamtliche Verfechterin umsetzbarer Regelungen im Urheberrecht. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank überreicht die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste um das Gemeinwohl heute im Hamburger Rathaus.
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Mi, 28.02.: bis 13 Uhr nur Teilöffnung (Personalversammlung)
22. Februar 2018
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 1.538 Aufrufe
Am Mi, 28.02.2018 öffnet die Bibliothek wie gewohnt um 9 Uhr. Wegen der jährlichen Personalversammlung sind jedoch bis 13 Uhr Serviceeinschränkungen nicht vermeidbar. Teilbereiche werden erst verspätet geöffnet, bzw. besetzt:
- Serviceplatz (Ausleihzentrum) ab 13 Uhr geöffnet
- Bibliothekarische Auskunft (Informationszentrum) ab 13 Uhr besetzt
- Annahme von Dissertationen (Auskunft Informationszentrum) ab 13 Uhr möglich
- Fernleih-Auskunft (Informationszentrum) 13-15 Uhr besetzt
- Medienwerkstatt ab 13 Uhr geöffnet
- Handschriftenlesesaal ab 13 Uhr geöffnet
Unseren Basisservice können wir trotz Personalversammlung anbieten: das Ausleihzentrum (Buchausleihe + Rückgabe) und die Arbeitsplätze im Informationszentrum sowie den Lesesälen 1,2 und 3, dem Hamburg-Lesesaal und dem Gruppenarbeitsbereich sind bereits ab 9 Uhr zugänglich, die Buch- und Zeitschriftenausgabe im Lesesaal 1 ist ebenfalls schon ab 9 Uhr geöffnet.
Bei der Bereitstellung der Bestellungen von Di, 27.02. muss mit Verzögerungen gerechnet werden. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Planungen.
Neue Lesesäle für die Stabi – der Umbau beginnt im März
19. Februar 2018
von TO — abgelegt in: Baustelle Stabi — 4.523 Aufrufe
Nach 35 Jahren und über 35 Millionen Besuchen ist es an der Zeit: im März 2018 beginnen wir mit dem Umbau und der Modernisierung der Lesesäle.
Was haben wir vor?
Es bleibt dabei: Die Lesesäle sind auch nach dem Umbau ein Ort der ruhigen Einzelarbeit und des Lernens. Das Ziel des Umbaus ist es, diese Funktion zu stärken und weiterhin ruhige Arbeitsplätze in moderner, zeitgemäßer Atmosphäre mit verbesserter Ausstattung zu schaffen.
Wann geht es los?
Die ersten vorbereitenden Maßnahmen haben bereits begonnen. Wir verlagern unter anderem die ersten Zeitschriften aus den Lesesälen in die Magazine. Sollten Sie eine Zeitschrift nicht am Regal finden, dann wenden Sie sich gerne an die Kolleginnen und Kollegen der Lesesaal-Buchausgabe.

Die Arbeitskabinen in der zweiten Etage machen Platz für den künftigen Servicebereich und die Buchausgabe des Lesesaals.
Der Umbau der Lesesäle erfolgt in zwei Bauabschnitten:
- Lesesäle 1. Etage: Der erste Bauabschnitt beginnt am 12. März 2018 mit der Schließung des Lesesaal 1 und des Handschriftenlesesaals.
Die Lesesäle 2 und 3 bleiben während des ersten Bauabschnitts für Sie geöffnet, den Servicebereich und die Buchausgabe sowie den Handschriftenlesesaal finden Sie dann dort. - Lesesäle 2. Etage: Im Sommer 2018 öffnen der neugestaltete Lesesaal 1 und der Handschriftenlesesaal wieder ihre Türen in der ersten Etage. Dann beginnt der Umbau der Lesesäle in der zweiten Etage.
Abschluss des Umbaus: Herbst 2018. Weiter lesen “Neue Lesesäle für die Stabi – der Umbau beginnt im März”
Kulturelles Erbe & Recht in der digitalen Welt
19. Februar 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg University Press,Open Access — 1.789 Aufrufe
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Digitalisierung des kulturellen Erbes sind eine Frage der kulturellen Selbstbehauptung. Gelingt es uns nicht, diese Rahmenbedingungen angemessen zu gestalten, können wir unser kulturelles Erbe nicht selbst digitalisieren und zugänglich machen, sondern müssen darauf hoffen, dass dies in anderen Ländern mit anderen rechtlichen Bestimmungen geschieht. Eine Kultur, die ihre eigene Überlieferung aufs Spiel setzt, riskiert damit auch, dass andere bestimmen, was von ihr übrig bleibt.
(Klimpel, S. 7)
Das obige Zitat ist dem Werk “Mit gutem Recht erinnern” entnommen, das neu im Stabiverlag erschienen ist. Es leistet einen wichtigen Beitrag zum dringend notwendigen Diskurs über die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Digitalisierung:
Paul Klimpel (Hg.)
Mit gutem Recht erinnern
Gedanken zur Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen des kulturellen Erbes in der digitalen Welt
Das Recht, insbesondere das Urheberrecht, hat große Auswirkungen darauf, was von dem großen Reichtum unseres kulturellen Erbes im kollektiven Gedächtnis verbleibt. In der digitalen Welt, in der alles Kopie und damit – im urheberrechtlichen Sinne – Vervielfältigung ist, ist auch jede Nutzung des kulturellen Erbes urheberrechtlich relevant. Auf der anderen Seite leben wir in Zeiten einer rasanten Medienentwicklung und eines Überflusses an Informationen, Bildern, Filmen und Texten. Umso größer ist die Herausforderung, die Erinnerung an unser kulturelles Erbe wachzuhalten. Was nicht online gefunden werden kann, wird zunehmend verschwinden. Insofern können die Auswirkungen eines unausgewogenen Urheberrechts, das das kulturelle Erbe nicht ausreichend berücksichtigt, dramatisch sein.
Dieses Buch versammelt verschiedene Vorschläge und Überlegungen, wie die rechtlichen Rahmenbedingungen geändert werden können, um eine stärkere Präsenz auch des urheberrechtlich geschützten kulturellen Erbes im Netz zu ermöglichen. Verfasst sind diese Vorschläge von Expertinnen und Experten aus den Gedächtnisinstitutionen sowie aus der Rechtswissenschaft und Politik, mithin von Autorinnen und Autoren, die mit den internationalen Rahmenbedingungen und dem urheberrechtlichen Diskurs in Deutschland gut vertraut sind.
Erschienen als frei verfügbare PDF-Datei (Gesamtpublikation wie auch einzelne Beiträge) und
als Printausgabe: XV, 175 S., 15,5 x 22 cm, Softcover, 14,80 EUR.
Bestellungen über order.hup@sub.uni-hamburg.de oder den Buchhandel
Die Publikation steht, soweit nicht anders gekennzeichnet, unter der
Creative-Commons-Lizenz Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0).
Das bedeutet, dass sie vervielfältigt, verbreitet und öffentlich zugänglich
gemacht werden darf, auch kommerziell, sofern dabei stets der Urheber,
die Quelle des Textes und o. g. Lizenz genannt werden.
Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten (1.3.)
13. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.719 Aufrufe
Wer kennt das nicht: Der Abgabetermin der Hausarbeit rückt näher, und man starrt auf das leere Blatt oder den leeren Bildschirm und findet irgendwie nicht gut in die Arbeit rein. Doch da hilft eine Aktion des Universitätskollegs, die uns als schöne Tradition bald wieder ins Haus steht:
Das Team des Schreibzentrums der Universität Hamburg lädt zur 7. Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten in die Stabi ein!
Am Donnerstag, den 1. März 2018 von 16 bis 24 Uhr ist es wieder so weit: Studierende aller Fakultäten treffen sich, um gemeinsam zu schreiben und viel Wissenswertes über das Schreiben zu erfahren. Alle Studierenden, die ein Schreibprojekt beginnen, bearbeiten oder beenden möchten, erhalten an diesem Abend vielfältige Unterstützung: In entspannter Atmosphäre unter Gleichgesinnten und fachkundiger Anleitung können Hausarbeiten weitergeschrieben und Abschlussarbeiten feingeschliffen werden.
Wir bieten Ihnen ein vielfältiges Workshop-Angebot von A wie Argumentieren bis Z wie Zitieren, und der Hochschulsport sorgt mit Schreibtischyoga und gezieltem Muskeltraining für die nötige körperliche Entspannung. Lehrende sind ebenfalls herzlich eingeladen, teilzunehmen.
Alle Infos, Kontaktdaten und vor allem das detaillierte Programm (reinschauen lohnt!) gibt es auf der Website des Universitätskollegs.
Veranstaltungsflyer März 2018
8. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.703 Aufrufe
Das Veranstaltungsprogramm der Stabi ist recht vielfältig. Da kann man schon mal den ein oder anderen Termin verpassen. Damit das nicht passiert, bloggen wir nicht nur regelmäßig darüber, sondern fassen das Programm für Sie auch jeden Monat im Überblick im beliebten Veranstaltungsflyer zusammen. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen für die Planung Ihres persönlichen Kulturprogramms. Als gedrucktes Exemplar liegt der Flyer im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können ihn auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat März ist bereits da: Flyer März 2018 (PDF; 1,3 MB).
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Salomon Heine (28.2.)
6. Februar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.349 Aufrufe
Großzügiger Gastgeber, erfolgreicher Geschäftsmann und geliebter Onkel. Ein Vortrag von Sylvia Steckmest.
Mittwoch, 28. Februar 2018, 18 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Als stadtbekannter Mäzen und als Gründer des Israelitischen Krankenhauses ist Salomon Heine in die Geschichte eingegangen. Weniger bekannt sind die vielen interessanten Gäste seiner Sonntagseinladungen in Ottensen und später am Jungfernstieg. Salomon Heine war ein reicher Mann, aber wie und womit verdiente er sein Geld, welche Art Geschäfte machte er? Bankiers wie heute gab es noch nicht. Die Beziehung zu seinem Neffen Heinrich Heine war bekanntermaßen schwierig, doch das Verhältnis zu dessen Bruder Maximilian war ein fast ungetrübtes, wie den Briefen Salomon Heines zu entnehmen ist. Diese drei unterschiedlichen Themen sollen in diesem Vortrag erläutert werden.
Bücher aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn
31. Januar 2018
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.905 Aufrufe
Von Anna von Villiez.
Am 22. Januar konnte die Stabi in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden 10 Bücher im Rahmen einer Restitution auf den Weg nach Israel bringen. Die Werke, allesamt Hebraika, stammten ursprünglich aus der Bibliothek von Gustav Gabriel Cohn, einem Hamburger Fondsmakler, der im Laufe seines Lebens eine umfangreiche Privatbibliothek zu religiöser Literatur des Judentums aufgebaut hatte.
Cohns Bücher gelangten, vermutlich im Rahmen der Beschlagnahmung des Besitzes nach seiner Deportation, in den Bestand der Stabi, wo sie im sogenannten „Altbestand“ erst viel später entdeckt und eingearbeitet wurden.
Gustav Gabriel Cohn wurde in Rawitsch im damaligen Posen als Sohn des jüdischen Religionslehrers Markus Cohn und seiner Frau Pauline geb. Brie geboren. Als junger Mann ging er nach Berlin, wo er etwa zehn Jahre verbrachte und unter anderem am Rabbinerseminar seine Ausbildung absolvierte. Noch in Berlin entschied er sich dann für eine weltliche Karriere als Bankier und Finanzmakler.
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Neue Kooperationspartner des Campuslieferdienstes: Zehn Bibliotheken der MIN-Fakultät
29. Januar 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.071 Aufrufe
Über den Campuslieferdienst haben wir hier im Blog schon mehrfach informiert. Zur Erinnerung: 2016 hat die Stabi einen neuen Service eingerichtet, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg den Zugang zu Fachinformationen erleichtert: Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelbänden sowie einzelne Kapitel aus Monographien aus den Beständen der SUB oder der Ärztlichen Zentralbibliothek am UKE oder der Zentralbibliothek Recht können über den Campuslieferdienst kostenlos zur elektronischen Lieferung bestellt werden. Zeitnah werden die Texte als PDF an die E-Mail-Adresse der Besteller versandt.
Nun hat der Campuslieferdienst neue Kooperationspartner, und zwar diese zehn Bibliotheken der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften:
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