FAQ
© 2018 Staats- und Universitätsbibliothek
Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute09.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten

Neue Lesesäle für die Stabi – der Umbau beginnt im März

19. Februar 2018
von TO — abgelegt in: Baustelle Stabi — 1.833 Aufrufe

Nach 35 Jahren und über 35 Millionen Besuchen ist es an der Zeit: im März 2018 beginnen wir mit dem Umbau und der Modernisierung der Lesesäle.

Was haben wir vor?

Es bleibt dabei: Die Lesesäle sind auch nach dem Umbau ein Ort der ruhigen Einzelarbeit und des Lernens. Das Ziel des Umbaus ist es, diese Funktion zu stärken und weiterhin ruhige Arbeitsplätze in moderner, zeitgemäßer Atmosphäre mit verbesserter Ausstattung zu schaffen.

Wann geht es los?

Die ersten vorbereitenden Maßnahmen haben bereits begonnen. Wir verlagern unter anderem die ersten Zeitschriften aus den Lesesälen in die Magazine. Sollten Sie eine Zeitschrift nicht am Regal finden, dann wenden Sie sich gerne an die Kolleginnen und Kollegen der Lesesaal-Buchausgabe.

Die Arbeitskabinen in der zweiten Etage machen Platz für den künftigen Servicebereich und die Buchausgabe des Lesesaals.

Der Umbau der Lesesäle erfolgt in zwei Bauabschnitten:

  • Lesesäle 1. Etage: Der erste Bauabschnitt beginnt am 12. März 2018 mit der Schließung des Lesesaal 1 und des Handschriftenlesesaals.
    Die Lesesäle 2 und 3 bleiben während des ersten Bauabschnitts für Sie geöffnet, den Servicebereich und die Buchausgabe sowie den Handschriftenlesesaal finden Sie dann dort.
  • Lesesäle 2. Etage: Im Sommer 2018 öffnen der neugestaltete Lesesaal 1 und der Handschriftenlesesaal wieder ihre Türen in der ersten Etage. Dann beginnt der Umbau der Lesesäle in der zweiten Etage.

Abschluss des Umbaus: Herbst 2018.

Wir bauen Ihre Wünsche!

Wir haben Sie im letzten Jahr in Umfragen und Workshops nach Ihren Wünschen für die Neugestaltung der Lesesäle befragt. Vieles davon setzen wird nun auch um!

  • Sitzkomfort: neue, bequemere Stühle
  • Arbeitstische: mehr Platz durch größere Tische, teilweise mit Sichtschutz
  • Licht und Strom: Einzelleuchten an vielen und Steckdosen an allen Arbeitsplätzen
  • PC-Arbeitsplätze: in geringerer Anzahl auch im Lesesaal
  • Bücher & Zeitschriften: auch diese ‚Klassiker‘ bleiben

Information vor Ort zum Lesesaal-Umbau

Gibt es Einschränkungen durch den Umbau?

Ja, Einschränkungen sind bei Baumaßnahmen nicht zu vermeiden.

  • Es wird lauter werden. Lärmintensive Maßnahmen sollen jedoch möglichst in den Abend- und Nachtstunden erfolgen.
  • Es wird enger werden. Rund ein Drittel der Arbeitsplätze wird während des Umbaus wegfallen.
  • Und: Bücher und Zeitschriften aus den Lesesälen 1 und 3 sowie aus dem Hamburg-Lesesaal müssen Sie während des Umbaus bestellen.

Fragen und Anregungen?

Wir werden Sie in den nächsten Monaten regelmäßig über den Stand des Umbaus informieren, freuen uns aber auch über Ihr Feedback. Ihre Fragen zum Umbau der Lesesäle beantworten wir Ihnen gerne unter lesesaalumbau@sub.uni-hamburg.de

14 Antworten zu “Neue Lesesäle für die Stabi – der Umbau beginnt im März”

  1. Dr. Roland Holzleitner sagt:

    Das kann doch einfach alles nicht wahr sein! Nimmt das denn nie ein Ende?

    Was sollen wir dennn noch alles ertragen neben dem ganzen Baulärm, den Unterbrechungen, Systemabstürzen, vorzeitigen Schließungen und Umleitungen?

  2. Marcus sagt:

    Vielleicht schaut ihr euch eure Nutzer*innen einfach mal an:

    Da sitzen jede Menge Menschen mit PC/Mac und Handy vor euren PCs, damit sie etwas im Internet heraussuchen können, um dies in ihrer Arbeit zu verwenden, die sie ebenfalls auf den mitgebrachten Rechnern schreiben.
    Natürlich gibt es auch an anderer Stelle wiederum Internetrechercheplätze, aber es fehlt einfach an hybriden Möglichkeiten zwischen Recherche und Einzelarbeit. Die Möglichkeiten zur Recherche werden aktuell jedenfalls größtenteils zur schlichten Einzelarbeit mit dem mitgebrachten Rechner genutzt, statt die Ressourcen der Stabi zu nutzen.

    Die Recherche bzw. Einzelrechner enthalten als Hilfe lediglich Citavi, was zur Fertigstellung von Hausarbeiten / Abschlussarbeiten einfach nicht ausreicht. Hier stünden (um nicht noch weitere Lizenzen von Office lizensieren zu müssen) jede Menge freier Software Tools zur Verfügung, welche dem vorinstallierten Word Pad deutlich überlegen sind.

    Schade, schade, schade, aber so wird das nichts mit der Nutzeranpassung. Mehr Tische und Stühle sind sicherlich ein Anfang, bedenkt man, dass durch Sanierungsarbeiten an anderen Unigebäuden im Mellepark, immer mehr studentische Arbeitsplätze in den letzten Jahren weggefallen sind.

    Trauriger Höhepunkt:
    Aus Brandschutzgründen mussten sämtliche freistehende Stühle und Tische in der Halle und auf den Gängen des Gebäudes der Sozialökonomie entfernt werden.

  3. TO sagt:

    @Dr. Roland Holzleitner: Vielen Dank für Ihren kritischen Kommentar!
    Ihren Unmut können wir gut nachvollziehen. Nach über 35 Jahren ist die Modernisierung der Lesesäle allerdings dringend notwendig und Baumaßnahmen gehen immer mit Einschränkungen und Unannehmlichkeiten einher. Das Ergebnis wird Sie hoffentlich überzeugen können.

  4. TO sagt:

    @Marcus: Vielen Dank für Ihre kritischen Anmerkungen!
    In unseren Befragungen und Workshops haben sich über 90% der Lesesaal-Nutzer für Einzelarbeitsplätze mit Laptopnutzung ausgesprochen. Das Ziel des Umbaus ist es, diese Funktion zu stärken und die Ausstattung zu verbessern. Wir prüfen darüber hinaus die Einrichtung neuer und hybrider Lernumgebungen.

  5. Jörg Beleites sagt:

    Wenn ich den ausgehängten Umbauplan richtig lese, wird an der Stelle des derzeitigen Hamburg-Lesesaals ein „Bereich für längerfristiges Arbeiten“ eingerichtet.
    Das bedeutet doch hoffentlich nicht, dass der „Hamburg-Lesesaal“ (neben der Medienwerkstatt seit Jahrzehnten mein Lieblingsraum in der SUB) verschwinden wird?!
    Oder habe ich den Plan falsch interpretiert?

  6. TO sagt:

    @Jörg Beleites: Vielen Dank für Ihre Nachfrage! Sie haben den Plan vollkommen richtig interpretiert, der Hamburg-Lesesaal wird in seiner jetzigen Form in der zweiten Etage nicht erhalten bleiben. Allerdings richten wir in ersten Etage einen neu gestalteten Hamburgbereich ein. Überdies wird es weiterhin Arbeitsplätze geben, die ruhige und konzentrierte Einzelarbeit ermöglichen.

  7. Jörg Beleites sagt:

    Danke für die Antwort.
    Ich hoffe sehr, dass mit der Veränderung (aus einem Hamburg-Lesesaal wird -nur?- ein Hamburgbereich) nicht etwa auch eine Verkleinerung des frei zugänglichen Hamburg-Bestandes einhergehen wird! Gerade in dem schnellen Freiregal-Zugriff auf doch mindestens einen erheblichen Teil der Hamburg-bezogenen Werke der SUB sehe (und nicht nur ich) den großen Vorteil des eigenen Hamburg-Lesesaals – möge uns mindestens diese Vielfalt erhalten bleiben!

  8. TO sagt:

    @Jörg Beleites: Seien Sie unbesorgt, die gesamten Bestände des Hamburg-Lesesaals werden in den neuen Lesesaal überführt und frei zugänglich sein.

  9. Su sagt:

    Ich hoffe sehr, dass die im Lesesaal 1 zur Verfügung gestellten PC-Arbeitsplätze während bzw. nach dem Umbau weiterhin zur Verfügung stehen werden, da ein großer Bildschirm doch weitaus besser zum Arbeiten geeignet ist als ein kleiner eines mitgebrachten Notebooks. Um wieviel Plätze reduziert sich die Anzahl der Internet-Arbeitsplätze konkret?

  10. MJGT sagt:

    @Su: Danke für Ihre Nachfrage. Sie können ganz unbesorgt sein. Nach Ende des Umbaus der Lesesäle werden genau so viele Internet-Arbeitsplätze zur Verfügung stehen wie vorher.

  11. Vivian Benitez sagt:

    Ich bin Alumni der Uni Hamburg und bezahle eine Mitgliedschaft in der Bibliothek, trotzdem kann ich nicht das W-Lan nutzen???? Ich finde es eine Frechheit. Umbau und modernisierung aber nicht mal W-Lan für nicht Stundenten. Es gibt keine andere Bibliothek in Hamburg!!!!!! Und es sollte nicht nur für Studenten aber auch für Alumni oder normale Einwohner der Stadt Hamburg zugänglich sein.

  12. TO sagt:

    @Vivian Benitez: Vielen Dank für Ihre kritische Anmerkung! Tatsächlich ist der WLAN-Zugang für Nicht-Studierende bislang aus technischen Gründen nicht möglich. Alternativ stellen wir aber allen unseren Nutzerinnen und Nutzern Internet-PCs vor Ort zur Verfügung, der Zugang zum Beispiel zu unseren E-Medien wird damit gewährleistet. Auch wir sind mit der Situation alles andere als zufrieden, daher arbeiten wir an einer Lösung und sind sehr zuversichtlich, dass wir in absehbarer Zeit das WLAN für alle anbieten können.

  13. Benjamin sagt:

    Ich möchte den negativen Kommentaren hier etwas entgegensetzen: Die StaBi war für mich lange der bei weitem schlechteste Ort, um zu lernen und zu schreiben. Das Licht war zu dunkel, die Plätze waren zu eng für papier-intensive Arbeiten, und es gab nicht annähernd genug Steckdosen. Die aktuellen Arbeiten verbessern genau die Dinge, die mich gestört haben – und ich war nicht mal bei den Workshops 😉 Ich freue mich auf die neue StaBi!

  14. TO sagt:

    @Benjamin: Herzlichen Dank für Ihren erfreulichen Kommentar! Wir freuen uns auch auf die „neue Stabi“!

Schreibe einen Kommentar