Streit vermeiden – das professionell errichtete Testament (25.10.)
6. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.930 Aufrufe
Dr. Ekkehard Nümann, Notar a.D.
Eine Veranstaltung der Universitätsgesellschaft
Mittwoch, 25. Oktober 2017, 18.30 Uhr
Ort: Vortragsraum (1. Etage). Eintritt frei.
Nur jedes zehnte Testament ist fehlerfrei, die große Mehrheit ist missverständlich oder widersprüchlich formuliert. Die Folgen sind Ärger, Streit und Familienangehörige, die vor Gericht gegeneinander um ihr Erbe kämpfen. Um dieses zu vermeiden, sollte jeder rechtzeitig seine Nachfolge fachlich einwandfrei regeln.
Plünderung der Tiefsee – Welthunger nach Rohstoffen (20.10.)
6. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.732 Aufrufe
Podium und Diskussion
Fr. 20. Oktober 2017, 18 Uhr
Stabi Hamburg, Vortragsraum, 1. OG
Bereits rund 2 Millionen Quadratkilometer des Meeresbodens haben sich verschiedene Unternehmen und Staaten als Lizenzgebiete in der Tiefsee gesichert. Dort wollen sie zukünftig in Tiefen zwischen 1.000 und 6.000 Metern Bergbau betreiben und mineralische Rohstoffe wie Gold, Silber oder Kupfer fördern. Die Folgen für die Meeresökosysteme wie auch für die Küstenbevölkerungen und die traditionelle Nutzung der Meere durch die Fischerei oder den Tourismus sind umstritten. In der Wissenschaft wird ein Verlust an Artenvielvalt befürchtet und die Küstengemeinden warnen vor negativen Auswirkungen auf die Fischerei und einer Verletzung von Menschenrechten.
In den Gewässern vor Papua Neuguinea soll 2019 nun Solwara 1 gestartet werden, das erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt. Breiter Widerstand regt sich sowohl in Papua Neuguinea als auch im ganzen Pazifik dagegen. Wir wollen an diesem Abend in die Problematik des Tiefseebergbaus einführen und dessen weitreichende Folgen für die Rohstoff-, Umwelt- und Meerespolitik diskutieren.
Mit:
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Erlebte Inklusion im 19. Jahrhundert (11.10.)
20. September 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.306 Aufrufe
Martina G. Herrmann (Freiburg i. Br.): Erlebte Inklusion im 19. Jahrhundert.
Erfahrungen aus dem privaten Briefwechsel der jüdischen Familie Isler in Hamburg
Rund 4000 Briefe der Familie Isler berichten vom ganz alltäglichen Leben – was man so schreibt, wenn ein Familienmitglied nicht zu Hause ist. Sie erzählen nicht nur vom bildungsbürgerlichen Alltag und von Fortschritten in der Frauenfrage. Islers waren Juden. Und so teilen die Briefe in vielen Details mit, wie der Prozess der Inklusion in der Sicht der Betroffenen aussah, sehr anders nämlich als aus der Sicht der Mehrheitsgesellschaft damals und heute. Der Briefwechsel reicht von 1827 bis 1888 und umfasst drei Generationen. Inklusion, so erfahren wir, ist auch mit gutem Willen nicht im Handumdrehen zu erreichen.
Im Vortrag wird dieser Prozess anhand der Briefe und ihrer Verarbeitung in dem Buch „Sophie Isler verlobt sich“ nachgezeichnet.
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Kolloquium niederdeutsche Sprachforschung (5./6.10.)
18. September 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.618 Aufrufe
8. Kolloquium des Forums Sprachvariation der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) / 6. Nachwuchskolloquium des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung (VndS)
Auf der gemeinsamen Nachwuchstagung stellen NachwuchswissenschaftlerInnen ihre Forschungsprojekte vor und diskutieren sie. Die Vorträge beschäftigen sich mit Themen der Dialektologie und Regionalsprachenforschung sowie der historischen Sprach- und Literaturwissenschaft. Neben ergebnisorientierten Vorträgen gibt es auch Beiträge, in denen die Darstellung der Forschungsmethode im Fokus steht.
Organisation: Katharina Dreessen, Yvonne Hettler, Sarah Ihden (Hamburg), Andrea Kleene(Mannheim), Robert Langhanke (Flensburg/Kiel) und Lars Vorberger (Marburg)
Kontakt / Anmeldung: sarah.ihden@uni-hamburg.de
Website: https://www.slm.uni-hamburg.de/germanistik/forschung/veranstaltungen/kolloquium-igdd-und-vnds.html
Donnerstag, 5. Oktober, und Freitag, 6. Oktober 2017
Ort: Vortragsraum, 1. Etage, der Eintritt ist frei.
Dialogischer Vortrag zum 20. Jubiläum des Vereins KOÏNZI-DANCE (27.9.)
12. September 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.978 Aufrufe
Über das Fremde das Eigene begreifen.
Auch wenn die Kunstgattungen heute einander viel offener gegenüberstehen, als noch vor zwanzig Jahren, ist der Bereich zwischen ihnen wenig präsent; weder in der Wissenschaft noch im Bewusstsein der Öffentlichkeit. Um seine Aspekte theoretisch auszuloten und praktisch erfahrbar zu machen, schlossen sich in dem Verein KOÏNZI-DANCE Künstler und Kulturwissenschaftler verschiedener Sparten zusammen.
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Stabi-Veranstaltungsflyer Oktober
12. September 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.640 Aufrufe
In unserem monatlich erscheinenden Flyer zeigen wir das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Stabi im Überblick. Sie finden dort die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Die neueste Ausgabe mit dem umfangreichen Programm für den kommenden Monat Oktober ist in diesen Tagen eingetroffen. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden: Flyer Oktober 2017 (PDF, 1,4 MB).
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Hatte Marx recht? Ein Streitgespräch zu 150 Jahren „Das Kapital“
7. September 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.342 Aufrufe
Eine Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Julius-Leber-Forum Hamburg
Montag, 18. September 2017, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.
Die Finanzmärkte außer Kontrolle, Megafusionen wie zwischen Bayer und Monsanto oder die Dominanz der Internet-Giganten Google und Facebook: Mehr denn je scheinen die Prozesse der Kapitalanhäufung Karl Marx’ Analysen in „Das Kapital“ recht zu geben. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Staaten erlebt die Welt den vorläufigen Höhepunkt der Verbreitung des Kapitalismus. Doch viele Gesellschaften sind tief gespalten in Arm und Reich.
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Summer School zur hebräischen Buchkultur in der Stabi
6. September 2017
von MEM — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.810 Aufrufe
Forschung über Handschriften und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses bedingen einander und sind auf die Analyse von Originalen angewiesen. Mit der Summer School „Hebrew Codicology and Palaegraphy based on the Collection of the State and University Library Hamburg“
Die Dozenten der Summer School – Prof. Malachi Beit-Arié, Dr. Nurith Pasternak, Dr. Edna Engel und Prof. Sarit Shalev-Eyni – sind international ausgewiesene Experten. Einer ausgewählten Gruppe von 15 Teilnehmern werden sie ein Programm bieten, bei der die hebräische Buchkultur umfassend und interdisziplinär vorgestellt wird. Einband, Buchblock, Schriftträger, Schrift und Schriftentwicklung sowie Buchdekor stehen dabei im Zentrum des Unterrichts und der Analysen.
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Hamburger Vorsorgetag (26.9.)
4. September 2017
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Eine Veranstaltung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. und des GBI rV rund um das Thema Vorsorge:
Begrüßung: Karen Koop, Vorsitzende im Landesverband Hamburg, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
Bilderfolgen von Flucht und Exil (4.9.-29.10.)
30. August 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.202 Aufrufe
Grafische Literatur als Reflexionsmedium von Entortungsgeschichten.
Der Comic in seiner heute bekannten Form beginnt thematisch mit einer Flucht: Superman, der in den 1930er Jahren in den USA von Jerry Siegel und Joe Shuster als erste Superheldenfigur der Comicgeschichte erschaffen wurde, muss seinen Heimatplaneten Krypton verlassen und wird mit einer Rakete auf die Erde geschickt. Superman lebt dort wie ein Mensch; er versteckt seine übermenschlichen Fähigkeiten und setzt diese nur im Geheimen und für den Kampf gegen das Böse ein.
Flucht und Exil, Fremdheit und Assimilation, dies sind bis heute bestimmende thematische Signaturen des Mediums. Während die ersten Comics vor allem durch die Migrationserfahrung ihrer Zeichner geprägt waren, werden Flucht und Exil aktuell sowohl aus betroffener wie auch aus außenstehender Perspektive ins Bild gerückt.
Die Ausstellung sowie der Newsletter der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur unternehmen den Versuch, Funktionen und Potenzialen grafischer Literatur zum Themenkomplex Flucht und Exil in historischer und aktueller Perspektive nachzuspüren.
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