IndieStabi: „Transformation“ von Stefan Moos. Ein Abend mit der TEXTEM-Verlagsgesellschaft (21.2.)
12. Februar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.988 Aufrufe
Mittwoch, 21.2., 19 Uhr, Vortragsraum.
Der Künstler und Journalist Stefan Moos (“Transformation“) unterhält sich mit dem Psychoanalytiker Karl-Josef Pazzini über das Verhältnis von Minderheiten zur jeweiligen Mehrheitsgesellschaft: Werden Minderheiten offiziell anerkannt, verändert das die Minderheiten deutlich und setzt sie einem enormen Normalisierungs- und Anpassungsdruck aus – während die Vertreter der Mehrheit alles tun, um sich nicht ändern zu müssen.
In der Reihe „IndieStabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Der Eintritt ist frei.
Vortrag: Fortschritt, Formalismus, Faustus. Verlagswesen und Zensur in der DDR zwischen 1949 und 1956 (20.2.)
5. Februar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.293 Aufrufe
Dienstag, 20.2., 18 Uhr, Vortragsraum.
Viele Autor:innen und Künstler:innen, die während der Naziherrschaft verfolgt worden waren, entschieden sich nach 1945 bewusst für ein Leben und Wirken in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. in der DDR. Zu einem Zentrum des kulturellen Neuaufbaus wurde der im August 1945 gegründete Aufbau-Verlag. Der Ost-Berliner Verlagsgigant überzeugte mit einem in Umfang und Inhalt unübertroffenen Programm, spürte aber insbesondere in den frühen 1950er Jahren den langen Arm der Zensur, etwa bei der Debatte um Hanns Eislers Opernlibretto „Johann Faustus“ oder dem Verbot der „Studienblätter aus China“ von Gustav Seitz.
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Wissensräume für morgen – Trends im Bibliotheksbau (30.1.)
26. Januar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.446 Aufrufe
Dienstag, 30. Januar 2024, 17 Uhr im Vortragsraum (1. Etage).
Referent: Olaf Eigenbrodt
Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde der Staats- und Universitätsbibliothek.
Die digitale Transformation erfasst fast alle Bereiche unseres Lebens. Sie stellt dabei nicht nur eine technische Herausforderung dar, sondern wirft auch soziale, ökonomische und kulturelle Fragen auf. Als Zentrale Wissensinstitutionen und Begegnungsorte sind Bibliotheken aufgerufen, sich auch in ihren räumlichen Angeboten diesen Veränderungen zu stellen. Dabei gilt es, eine Reihe von Fragen zu beantworten: Was bedeutet es, wenn unser Leben sich zunehmend in einem hybriden Raum zwischen Präsenz und digitaler Vernetzung abspielt? Wie lernen und arbeiten wir in Zukunft? Welche Bedürfnisse entstehen, die bisher keinen Raum gefunden haben? Wie können wir vielfältige Begegnungen gestalten? Welchen Beitrag können öffentliche Orte wie Bibliotheken zur nachhaltigen Entwicklung leisten? Und welche Räume braucht es eigentlich, um den Anspruch, gesichertes Wissen für die Gesellschaft zugänglich zu machen, auch in Zukunft zu erfüllen?
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Workshop: How to Preserve Diverse Data in a Monolingual Environment: Introducing the Project Closing the Gap in Non-Latin-Script Data (14.2.)
17. Januar 2024
von Jonas Mueller-Laackman — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.475 Aufrufe
Wednesday, February 14, 9:30 – 12:30
at HG154 (Vortragsraum), VMP3
Update 13.2.2024: Auch Online-Teilnahme möglich: Zoom.
Registration: forschungsdienste@sub.uni-hamburg.de
In our era of vast technological developments, digital methods have unlocked a broad spectrum of new research possibilities, not only in the natural sciences but also in the social sciences and the humanities. Digital preservation, new tools for distant reading, and quantitative text analysis have revolutionized knowledge extraction from texts. However, as these fields are largely dominated by the Global North, research involving materials in languages from beyond that sphere often faces limitations that hinder the utilization of novel technologies.
The workshop “How to Preserve Diverse Data in a Monolingual Environment,” to be held on February 14 at the Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky, is part of an initiative to address this asymmetry. The research project Closing the Gap in Non-Latin-Script Data (based at the Freie Universität Berlin), in cooperation with the Referat für Digitale Forschungsdienste at the SUB Hamburg, has been conducting a survey and analysis of the field of Digital Humanities with a focus on low-resource and non-Latin-script (NLS) languages. The aim is to identify technical and structural limitations that may arise across various stages of projects working with such languages, particularly in terms of data analysis and sustainable data preservation. Furthermore, Closing the Gap strives to set an example for multilingual DH research aligned with FAIR principles, offering its workflows and solutions as guidelines for the community.
The goal of this workshop is twofold. First, members of the Closing the Gap team will present some of the data that the project has collected and the workflows that have been developed, as well as preliminary insights from this research—thereby providing an overview of challenges that are commonly faced in multilingual DH. Second, the workshop is intended to create a space for open discussion and exchange of ideas among DH practitioners, librarians, and others who are interested in improving the conditions for working with NLS textual data.
Registration by mail to: forschungsdienste@sub.uni-hamburg.de
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Vortrag: Im Westen angekommen. Gustav Seitz in Hamburg 1958 bis 1969 (6.2.)
12. Januar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.282 Aufrufe
Dienstag, 6.2., 18 Uhr, Vortragsraum.
1958 wandelte Seitz seine ordentliche Mitgliedschaft in der Akademie der Künste der DDR in eine korrespondierende um und verlagerte seinen Wohnsitz nach Hamburg – nachdem er zunächst einen Spagat zwischen Ost und West versucht hatte. Er war aber auch in dem Sinne im Westen „angekommen“, dass er nun zu einem Vorzeigekünstler der Bundesrepublik wurde (documenta II, documenta III, Biennale in Venedig).
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Pioniere des Wissens. Die Nobelpreisträger:innen der Max-Planck-Gesellschaft (24.1.-1.3.)
10. Januar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.333 Aufrufe
24. Januar – 1. März 2024 im Lichthof im Altbau.

Alljährlich in Stockholm vergeben, ist der Nobelpreis in den Naturwissenschaften seit mehr als hundert Jahren der glänzendste und legendärste internationale Forschungspreis. Unter den Ausgezeichneten sind 31 Forscher:innen der Max-Planck-Gesellschaft und ihrer Vorläuferin der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Diese Arbeiten sind ein Ausschnitt der Entwicklung der Wissenschaft im 20. und 21. Jahrhundert.
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Zum 100. Todestag von Wladimir Iljitsch Lenin (24.1.)
9. Januar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.190 Aufrufe
„Er rührte an den Schlaf der Welt“.
Mittwoch, 24.01.2024, 19 – 21 Uhr, Vortragsraum.
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Veranstaltungsflyer Februar 2024
9. Januar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.426 Aufrufe
In unserem monatlich erscheinenden Flyer bieten wir Ihnen einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er in Kürze im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Februar ist nun da: Flyer Februar 2024 (PDF; 1,7 MB).
IndieStabi: Die Ekstase der Spekulation – Kapitalismus im Zeitalter der Katastrophe. Ein Abend mit GadaK (17.1.)
3. Januar 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.493 Aufrufe
Mittwoch, 17.1., 19 Uhr, Vortragsraum.
Das Über regiert: Überspekulation, Überakkumulation, Überschuldung und Überverschmutzung. Es ist die spekulative Kapitalisierung, die – untrennbar verbunden mit dem Aufstieg der vernetzten Computer – in Folge von ekstatischen Steigerungsexzessen zum Über geführt hat. Die daraus resultierenden ökonomischen, sozialen und geopolitischen Spannungen und Konflikte, für deren Kennzeichnung der Begriff der „Polykrise“ gebraucht wird, lassen am Horizont das Zeitalter der Katastrophe heraufziehen.
Nach einer Einführung von Karl-Heinz Dellwo (Galerie der abseitigen Künste) liest der Autor Achim Szepanski aus dem Buch und lädt zur Diskussion ein.
In der Reihe „IndieStabi“ stellt an jedem dritten Mittwoch im Monat ein Verlag aus der Liste unabhängiger Verlage Hamburg (LuV) sich und seine Produktion vor. Der Eintritt ist frei.
Lesung: „Nie wieder ist jetzt!“. Texte gegen Antisemitismus (16.1.)
21. Dezember 2023
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.373 Aufrufe
Dienstag, 16.1., 19.30 Uhr, Lichthof.
„Der Antisemitismus ist kein jüdisches Problem, er ist unser Problem.“ (Jean-Paul Sartre)
Kristine Bilkau, Isabel Bogdan, Simone Buchholz, Natascha Geier, Katharina Hagena, Dagrun Hintze, Karen Köhler, Anselm Neft und Katrin Seddig lesen aus Texten von Jean Améry, Hannah Arendt, Heinrich Mann, Jean-Paul Sartre, Gabriele Tergit u. a.
Nicolai von Schweder-Schreiner singt Lieder von Daliah Lavi, Donald Fagen u. a.
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