The Night of African Entrepreneurs in Germany (17.9.)
30. August 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.322 Aufrufe
Die Konrad-Adenauer-Stiftung lädt ein zu:
The Night of African Entrepreneurs in Germany
Samstag, den 17. September 2016
17.30 – 22.00 Uhr
im Lichthof der Staatsbibliothek (Eingang Grindelallee / Ecke Moorweidenstraße)
In Deutschland leben heute in etwa 300.000 Menschen afrikanischer Herkunft. Einige von ihnen tragen durch die Gründung äußerst erfolgreicher Unternehmen zur ökonomischen Prosperität Deutschlands bei.
Das Symposium ‘The Night of African Entrepreneurs in Germany’ zeigt anhand einiger Beispiele die Hintergründe, Voraussetzungen und Erfolgsgeschichten afrikanischer Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland auf. Hierzulande schaffen sie neue Wirtschaftszweige und Arbeitsplätze und tragen zugleich wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in ihren Heimatländern bei. Neben Vorträgen renommierter Wissenschaftler diskutieren Experten aus Politik, freier Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Chancen und Herausforderungen neuer Unternehmensgründungen der afrikanischen Diaspora. Damit sollen Anreize und Motivation für weitere Gründungen geschaffen und der interkulturelle Dialog angestoßen werden.
Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kooperation mit dem Afrika-Verein der Deutschen Wirtschaft e.V.
Online-Anmeldung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Osmanische Manuskripte in Hamburger Sammlungen (16.9.-30.10.)
25. August 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 5.729 Aufrufe
Wunder der erschaffenen Dinge.
Ausstellung vom 16. September bis 30. Oktober 2016.
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, der Eintritt ist frei.
Erstmals wird eine Auswahl der osmanischen Manuskripte in Hamburger Sammlungen in einer Ausstellung zusammengeführt. Die Exponate repräsentieren die Vielzahl der Manuskriptkulturen, in denen sich die verschiedenen Ethnien, Sprachen und Konfessionen des bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts bestehenden Osmanischen Reiches widerspiegeln. Den Kern der Ausstellung bilden Manuskripte mit osmanisch-türkischen Texten in arabischer Schrift. Sie stellen eindrücklich zur Schau, dass Handschriftlichkeit über die Form des herkömmlichen Buches hinaus weit verbreitet war. Ihre Unabdingbarkeit für die hochgradig bürokratisierte Staatsverwaltung wird durch Urkunden und Rechnungsbücher augenfällig, und aufwendig gearbeitete Objekte wie Kalenderrollen, Orden und Tableaus rahmen das von Hand geschriebene Wort oder heben die Ästhetik der Schrift an sich hervor. Auch das Erscheinungsbild der seit dem frühen 18. Jh. gedruckten Bücher lässt die wichtige Stellung von Handschriftlichkeit bis weit in die zweite Hälfte des 19. Jhs. deutlich werden.
Die Ausstellung ist Teil des „Turkologentag 2016“, der von der Gesellschaft für Turkologie, Osmanistik und Türkeiforschung (GTOT e. V.) sowie dem Arbeitsbereich Turkologie der Universität Hamburg ausgerichtet wird (14. bis 17. September 2016).
Der Katalog zur Ausstellung kann auf der Website www.manuscript-cultures.uni-hamburg.de/mc.html heruntergeladen werden; dort finden Sie ein ausführliches Inhaltsverzeichnis und den Link auf die 110 MB große PDF-Datei.
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Hinter der Schriftstellerfamilie Mann: Julia da Silva-Bruhns (14.9.-25.11.)
22. August 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 6.931 Aufrufe
Dass die Mutter Thomas und Heinrich Manns Brasilianerin war und 1851 mitten im Urwald bei Rio de Janeiro geboren wurde, wissen selbst manche Germanisten nicht.
Ihr Weg führte vom „Glück in den Tropen“ in das – für Thomas Mann – „mittelalterliche Lübeck“ und die Ehe mit dem Finanzsenator Mann und endete nach dem frühen Tod des Senators 1891 mit ihrer Befreiung in der Bohèmestadt München. Ein Leben zwischen den Kulturen, das für das spätere Exil und Weltbürgertum ihrer Schriftstellersöhne Heinrich und Thomas sowie für dessen Künstlerkinder prägend war.
Die Ausstellung stellt die drei Lebensetappen Julia Manns in Brasilien, Lübeck und München mit Schwerpunkt auf Brasilien dar. Kuratoren der Ausstellung sind Dr. Dieter Strauss, ehem. Leiter der Goethe-Institute von Sao Paulo und Santiago de Chile, und die Brasilianerin Maria A. Senne. Dieter Strauss publizierte u.a. „Oh Mann, oh Manns – Exilerfahrungen einer berühmten deutschen Schriftstellerfamilie“ (2011) und ist Mitherausgeber des Ausstellungskatalogs: „Julia Mann: Brasilien – Lübeck – München“ (1999).
Ausstellung im Gang zum Lichthof, 1. Etage; Eintritt frei.
14. September bis 25. November 2016
Eröffnung der Ausstellung:
Mittwoch, 14. September 2016, 18 Uhr
Der Einführungsvortrag von Dr. Dieter Strauss behandelt Julia Manns Einfluss auf das literarische Werk ihrer Söhne Thomas und Heinrich sowie ihres Urenkels Frido, des Lieblingsenkels von Thomas Mann, der im „Doktor Faustus“ einen frühen literarischen Tod erleidet.
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.
Eritrea, das vergessene Land (9.9., Film & Diskussion)
11. August 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 4.308 Aufrufe
Politische Situation und Fluchtgründe.

Mercado in Asmara, Eritrea, Carlos Reis, CC BY-NC-SA 2.0
Mit
Dr. Mussie Habte, GRÜNE im Landtag von Baden-Württemberg, und
Gebre I. Melake, Protagonist des Films aus Hamburg,
Moderation: Malika Sandabad, Sozialwissenschaftlerin.
Freitag, 9. September 2016, 17 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.
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Historisches Forschen mit Schülern (6.9.)
8. August 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.954 Aufrufe
Am 1. September 2016 startet die 25. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten.
Lehrerinnen und Lehrer sind eingeladen, sich über den Wettbewerb und das aktuelle Thema zu informieren. Dazu gibt es Impulse und Anregungen für historische Projektarbeit mit Schülern.
Anmeldung über das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (Veranstaltungsnummer 1614X2401). Mehr Informationen auf geschichtswettbewerb.de; E-Mail: gw@koerber-stiftung.de
Dienstag, 6. September 2016, 15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.
Veranstaltungsflyer September
3. August 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.338 Aufrufe
Es spricht sich herum, dass die Stabi ein gutes Veranstaltungsprogramm hat. Um Ihnen den Überblick zu erleichtern, wann was wo stattfindet, gibt es unseren monatlich erscheinenden Flyer. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat September ist nun da: Flyer September 2016 (PDF; 1,4 MB). Dort gibt es erste Informationen über die von vielen mit Spannung erwartete Ausstellung über Osmanische Manuskripte, «Wunder der erschaffenen Dinge», die am 15. September 2016 eröffnet werden wird.
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Die EU nach dem Brexit-Referendum (12.7.)
1. Juli 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.519 Aufrufe
Gehen oder bleiben? Die Antwort darauf haben die britischen Wähler_innen am 23. Juni gegeben. Der Brexit kommt – aber wann und wie? Das werden die bestimmenden Themen der nächsten Wochen, Monate und Jahre sein. Und mehr noch: Längst wird die europäische Einigung auch in anderen Ländern immer lauter in Frage gestellt. Weitere Referenden können folgen.
Knapp drei Wochen nach der Entscheidung der britischen Wähler_innen richten wir den Blick nach vorn. Was macht die britische Politik mit dem Votum? Vor welchen Herausforderungen steht die Europäische Union? Welche Rolle kann Deutschland spielen?
Die Gäste sind:
- Niels Annen, MdB, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
- Cord Jakobeit, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Hamburg
- Markus Kotzur, Professor für Europa- und Völkerrecht an der Universität Hamburg
- Brendan Simms, Professor für die Geschichte der internationalen Beziehungen an der Universität Cambridge und Mitbegründer von „Project for Democratic Union“
Moderiert wird die Veranstaltung von Louise Brown (Journalistin).
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“Die Dinge und ihre Verwandten. Wie entwickelt man eine Sammlung?” (22.7.)
1. Juli 2016
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Sternkarte oder Mosaik? Welches Bild, welche Konstellation ergeben die Dinge in einer Sammlung? Welcher epistemischen oder ästhetischen Ordnung gehorchen sie? Welchen Interessen dient eine Sammlung und wie entwickelt man sie?
Fragen wie diese beantwortet Ulrich Raulff, Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach, anhand konkreter Beispiele aus den Sammlungen einer Institution, die von sich behauptet, das literarische Gedächtnis ihrer Nation zu sein.
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach besteht aus zwei Museen (Schiller-Nationalmuseum und Literaturmuseum der Moderne), einem umfangreichen, 1400 literarische und philosophische Vor- und Nachlässe und 300.000 Bilder und Objekte umfassenden Archiv und der weltweit größten Spezialbibliothek zur neueren deutschen Literatur.
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Der Schabbat – Grundlagen des jüdischen Glaubens (14.7.)
29. Juni 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.686 Aufrufe
Eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg.
Ca. 100.000 Juden leben in Deutschland. Die meisten davon dürften die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Sie sind längst ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft. Auch wenn wiederum nur ein Teil von ihnen als „religiös“ betrachtet werden kann, so sind es doch so viele, dass wir mehr über ihre Religion und deren Bezug zum Leben in Deutschland kennenlernen wollen. Fremdheit und daraus folgende tägliche Ablehnung und Diskriminierung können wir dadurch abbauen, dass wir mehr übereinander erfahren, mehr voneinander wissen.
19:00 Uhr: Vortrag und Diskussion
Ort: Vortragsraum, 1. Etage
Arie Rosen: Der Schabbat – Grundlagen des jüdischen Glaubens
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Philippinische Passionsrituale (12.7.)
29. Juni 2016
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Selbstkreuzigung auf den Philippinen. Foto: istolethetv (CC BY 2.0)
Vortrag Prof. Dr. Peter J. Bräunlein (Universität Göttingen): Philippinische Passionsrituale.
Medien und Medialität als Herausforderungen der Katholizismusforschung.
Selbstgeißelungen und Selbstkreuzigungen – für den westlichen Blick ebenso spektakulär wie erschreckend – sind feste Bestandteile österlicher Passionsbräuche auf den Philippinen. Alljährlich strömen Tausende von Menschen zusammen, um blutigen Kasteiungen beizuwohnen oder zu verfolgen, wie sich Männer und Frauen im Nachvollzug des Leidensweges Christi ans Kreuz nageln lassen.
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