Veranstaltungsflyer Juli 2022
16. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 964 Aufrufe
Jeden Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juli wird in Kürze im Foyer ausgelegt, an unsere Veranstaltungs-Abonnent:innen verschickt und in der Stadt verteilt. Online ist er bereits da, Sie können den Flyer hier herunter laden: Flyer Juli 2022 (PDF; 1,3 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Vortrag: Könige der Republik. Thomas Manns demokratisches Verständnis (24.6.)
13. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.470 Aufrufe
Freitag, 24. Juni 2022, 19 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage.

Eine »republikanische Wende« soll Thomas Mann in den Jahren nach 1918 vollzogen haben – so eines der wirkmächtigsten Deutungsmuster der politischen Biografie Manns. Das Bild der Wende suggeriert eine dynamische Entwicklung, die sein Denken in ein Davor undemokratischer Ideen und ein Danach fester demokratischer Überzeugung teilt. Dieses Bild möchte der Vortrag infrage stellen und am Beispiel von Manns Rede Von deutscher Republik kenntlich machen, wie wenig der Begriff der Wende auf Manns Denken zutrifft. Vielmehr werden Kontinuitäten deutlich, die sein politisches Denken nahezu konstant bestimmen. Tim Lörke hat Germanistik und Anglistik studiert und wurde mit einer Arbeit über Thomas Manns demokratisches Kulturverständnis und Doktor Faustus in Heidelberg promoviert. Nach Assistenzen in Heidelberg und an der Freien Universität Berlin ist er heute Geschäftsführer und wissenschaftlicher Koordinator des Sonderforschungsbereichs Intervenierende Künste an der Freien Universität Berlin. Seit 2006 ist er Beiratsmitglied der Dt. Thomas Mann-Gesellschaft.
Für Mitglieder der Thomas-Mann-Gesellschaft eintrittsfrei, für Nicht-Mitglieder 7€.
Vortrag mit Schellackplatten: Zum musikalischen Umfeld des frühen Helmut Zacharias (1939-1943) (22.6.)
8. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.425 Aufrufe
Mittwoch, 22.6., 18.30 Uhr, Vortragsraum, 1. Etage.
Helmut Zacharias‘ früheste Erfolge als Plattenstar stammen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und gelten als Meilensteine des Violinjazz in Deutschland. Zacharias konnte die jazzfeindlichen Kulturwächter der NS-Reichskulturkammer dadurch blenden, dass er deutsche Schlager als Grundlage seiner Jazzbearbeitungen nahm und seine Hot-Combo um Instrumente wie Cembalo und Violine ergänzte, die als deutsches Kulturgut anerkannt waren. Reinhard Otto ist Leiter des in der Geschichtswerkstatt Barmbek angesiedelten Barmbeker Schallarchivs. Im Besitz einer umfangreichen Schellackplattensammlung, gibt er sein Wissen um musik- und zeithistorische Zusammenhänge der „goldenen Ära“ der Schellackzeit in zahlreichen Vorträgen weiter. Weiter lesen “Vortrag mit Schellackplatten: Zum musikalischen Umfeld des frühen Helmut Zacharias (1939-1943) (22.6.)”
Digitaltag am 24.6.2022 – Drei Veranstaltungen der Stabi
7. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.662 Aufrufe
Die Initiative “Digital für alle” hat den Digitaltag ins Leben gerufen. Der Digitaltag soll Digitalisierung mit zahlreichen Aktionen für alle Bürgerinnen und Bürger alltagsnah erlebbar machen. Durch verschiedene Veranstaltungsformate von Vereinen, Behörden und Unternehmen schafft der Digitaltag eine Plattform, um die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten und zu diskutieren.
Bei der kommenden Ausgabe des Digitaltages am Freitag, dem 24. Juni ist die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg mit drei virtuellen Veranstaltungen dabei (Dauer jeweils 60 Min.):
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Buchsprechstunde (5.7.)
3. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Tipps und Tricks — 1.158 Aufrufe
Dienstag, 5.7., 15 Uhr, Konferenzraum, 2. Etage.
Sie haben alte Bücher in ihrem Familienbesitz und möchten wissen, ob es sich um Raritäten oder weit verbreitete Standardliteratur handelt? Worauf sollte bei der Erhaltung solch alter Schätze geachtet werden? Viele Fragen dazu beantworten Ihnen die Expert:innen aus den Sondersammlungen in der Buchsprechstunde. Für eine gute inhaltliche Vorbereitung bitten wir um vorherige Anmeldung unter stabi.hamburg/bss.
Die Buchsprechstunden werden quartalsweise angeboten. Sollte Ihnen dieser Termin nicht passen, kommen Sie gern zum nächsten.
Sommerkonzert: LUX et UMBRA: Vom Schatten ins Licht (17.6.)
2. Juni 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.070 Aufrufe
Freitag, 17.6.2022, 20 Uhr, Lichthof, Eingang Grindelallee.
Das junge Vokalensemble DeZett nimmt das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Facetten zwischen Licht und Schatten. Das Ensemble, 2015 aus Medizinstudierenden, Ärztinnen und Ärzten am Hamburger Universitätsklinikum gegründet, beleuchtet die Dichotomie des Titels mit Werken von der Spätrenaissance bis in die Gegenwart. Mit Werken von Wilbye, Stanford, MacMillan und anderen, darunter auch eine ensembleeigene Uraufführung.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Info-Snack: Volle Fahrt voraus! Wege zur Literatur über Schiffe und das Meer (15.6.)
31. Mai 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.324 Aufrufe
Mittwoch, 15.6.2022, 16 Uhr, Stabi HamburgHub (Zentralbibliothek am Hühnerposten)
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Diskussionsreihe: Hamburg und die »Staatsverträge« (31.5./9.6./16.6.)
20. Mai 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.458 Aufrufe
Aus der Reihe: 10 Jahre „Staatsverträge“ zwischen der Stadt Hamburg und den islamischen Gemeinden sowie der alevitischen Gemeinde
(I) – Eine historische Herleitung Dienstag, 31.5.2022 18 – 19.30 Uhr
(II) – Muslimisches Alltagsleben Donnerstag, 9.6.2022, 18 – 19.30 Uhr
(III) – Einflussnahme aus dem Ausland? Was bedeutet dieser Vorwurf? Donnerstag, 16.6.2022 19 – 20.30 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage.
Zum Hintergrund der Reihe:
10 Jahre „Staatsverträge“ zwischen der Stadt Hamburg und den islamischen Gemeinden sowie der alevitischen Gemeinde
Im Jahr 2012 schloss die Stadt Hamburg Verträge mit drei islamischen Dachverbänden sowie der alevitischen Gemeinde. Diese sog. „Staatsverträge“ regeln auf Landesebene eine ganze Reihe von Fragen, die das Alltagsleben von Muslim*innen in Hamburg betreffen. So geht es beispielsweise um Feiertagsregelungen, Religionsunterricht oder auch Seelsorge in besonderen Einrichtungen, um nur einige Punkte zu nennen. Darüber hinaus haben die Vertragsabschlüsse Symbolkraft, weil sie als Schritt in Richtung Gleichstellung der Religionen gelten und zudem die ersten ihrer Art in Deutschland waren – und neben Bremen bis heute sind. Zehn Jahre später soll nun evaluiert werden, um „im Lichte der gewonnenen Erfahrungen über diesen Vertrag und die Notwendigkeit von Änderungen und Ergänzungen zu verhandeln“, wie es der Vertrag 2012 festschrieb.
Aus diesem Anlass informiert die Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg über Hintergründe und Entstehung der Verträge, zeigt ihre aktuelle Bedeutung und thematisiert eventuelle Versäumnisse.
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Veranstaltungsflyer Juni 2022
20. Mai 2022
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.477 Aufrufe
Jeden Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juni ist bereits da: Flyer Juni 2022 (PDF; 1,7 MB).
Schauen Sie doch mal rein, ob aus dem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.
Die Neuentdeckung eines Autors: Die Borchert-Box feiert ihren ersten Jahrestag
20. Mai 2022
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Aktuelles,Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.534 Aufrufe
Wolfgang Borchert, am 20. Mai 1921 als erstes und einziges Kind von Fritz und Hertha Borchert geboren, war bereits als Jugendlicher überzeugt, dass in ihm ein Genie schlummerte. Allerdings: Seine quantitativ enorme schriftstellerische Produktion – oft schrieb der Sechszehnjährige rund zehn Gedichte täglich – ließ nicht allzu viel Talent erkennen. Einen „Allesversucher und Nichtskönner“ hat sein Biograf Peter Rühmkorf den Nachwuchspoeten deswegen genannt. Und doch feierte Borchert noch in jungen Jahren seinen Durchbruch: Als sein Hörstück Draußen vor der Tür im Februar 1947 über die nachkriegsdeutschen Hörfunksender knisterte und ein lautstarkes Echo hervorrief, war er 25 Jahre alt. Bis zu seinem frühen Tod am 20. November 1947 hatte Borchert ein Werk geschaffen, das ihn postum zu einem der wenigen Autoren machte, die generationsprägend genannt werden können.
Von der jugendlichen Selbstüberschätzung war in den wenigen Monaten, in denen er selbst einen „Borchert-Rummel“ wahrnahm, allerdings kaum noch etwas übrig. Nachdem sein Verleger Ernst Rowohlt ihm den neuen Katalog des reputationsreichen Verlags in die Schweiz geschickt hatte, wo sich der schwerkranke Borchert seit Mitte September 1947 zu regenerieren versuchte, und sich der Autor »an die erste Stelle« gesetzt sah, glaubte er an einen schlechten Witz. Aktualität sei schließlich kein Qualitätszeichen. »In zwei Jahren«, so Borchert in seinem vermutlich letzten Brief am 15. November 1947 an den Verlagsdoyen, »wird kein Mensch das Zeug mehr lesen.«
Weil es anders kam, weil Borchert viele Autor:innen prägte und viele Leser:innen faszinierte, übergab seine Mutter Hertha, die es als Plattdeutsch-Autorin selbst zu regionaler Bekanntheit gebracht hatte, den Nachlass ihres berühmten Sohnes 1976 an die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek, wo er seitdem gehütet und erschlossen wird. Ein Versprechen, das bei der Übergabe gegeben worden war, haben wir im 100. Geburtsjahr des Autors endlich erfüllt: Der Nachlass Wolfgang Borcherts wurde im Hauptgebäude der Bibliothek zugänglich gemacht. Unsere Borchert-Box mit der Dauerausstellung zu Leben und Werk des Autors, die unter dem Titel Dissonanzen. Wolfgang Borchert 1921-1947, läuft, feiert nun ihren ersten Jahrestag.
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