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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Begegnungen mit Daniil Charms (3.11.-7.1.)

13. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 5.801 Aufrufe

Russische bildende Künstler mit dem großen Avantgarde-Dichter im Dialog.

Ausstellungsplakat 'Begegnungen mit Daniil Charms' Die Ausstellung ‘Begegnungen mit Daniil Charms‘ verknüpft das Werk des St. Petersburger Schriftstellers Daniil Charms (1905-1942) mit zeitgenössischer und aktueller russischer Buchkunst. Dabei wird der Blick auf Künstler gerichtet, die bereits zu Lebzeiten Charms’ Kinderliteratur illustrierten und deren Schöpfungen dann in Kinderzeitschriften oder als einzelnes Kinderbuch erscheinen durften. Weiterführend werden moderne russische Künstlerbücher ausgestellt, um die – oft innovative – Vielfalt und Bandbreite vom Kinderbuch bis zum modernen Künstlerbuch vorzustellen.

Mit der Ausstellung wird ein unangepasster Autor und Lebenskünstler geehrt: Daniil Charms.

In Zeiten der dirigistischen sowjetischen Staatsmacht, des Terrors und des Vernichtungskrieges von Nazi-Deutschland war ihm keine Überlebenschance geblieben. Die Ausstellung feiert mit der Literatur aber auch die Kunst, die sich ihre Wege sucht, so wie das Wasser von Newa und Elbe in den beiden Partnerstädten: St. Petersburg und Hamburg.

Die Schau wird kuratiert von Albert Lemmens und Serge Stommels (Nijmegen) und begleitet von der Charms-Kennerin Gudrun Lehmann (Düsseldorf). Die gezeigten Werke stammen aus der LS Collection, Van Abbemuseum, Eindhoven.
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Perspektiven für Geflüchtete (26.10.)

10. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.779 Aufrufe

SPRACHLOS – CHANCENLOS – ARBEITSLOS? Perspektiven für Geflüchtete

SPRACHLOS – CHANCENLOS – ARBEITSLOS?

In Deutschland leben zahlreiche geflüchtete Menschen aus Bürgerkriegs- und Krisenregionen, die hier ein sicheres und selbstbestimmtes Leben führen wollen. Neben dem Spracherwerb ist Arbeit hierfür ein entscheidender Schlüssel, doch aktuell befinden sich nur sehr wenige Geflüchtete in einer qualifizierten Ausbildung. Viele von Ihnen sind als Hilfsarbeiter_innen ohne sichere Perspektive beschäftigt. Gleichzeitig sucht die deutsche Wirtschaft dringend qualifizierte Beschäftigte.

Die nüchterne Bestandsaufnahme zeigt, dass unter den anerkannten Geflüchteten der überwiegende Teil zu geringe Qualifikationen für den Arbeitsmarkt aufweist. Ohne Nachbildung und Ausbildung werden viele von ihnen weiter prekäre Jobs ausüben, doch im Kompetenzwirrwarr der Behörden drohen gut gemeinte Förderprogramme zu verpuffen. Wie können wir also die Berufsfähigkeit von geflüchteten Frauen und Männern effektiv steigern? Wie kann die Wirtschaft stärker in die Integration eingebunden werden? Welche Aufgaben haben die Behörden zu erledigen, damit Menschen mit Bleibeperspektive eine gute Arbeit finden?

Programm:
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Prof. Dr. Gerhard Fischer (Sydney):
Immigration, Integration, Desintegration. Zur Geschichte der deutschen Einwanderung in Australien bis zum 1. Weltkrieg

Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18:30 Uhr. Votragsraum 1. Etage. Eintritt frei.

Internierungslager Holsworthy

Blick vom Turm des Internierungslagers Holsworthy 1914-1920, offizieller Name: German Concentration camp (G.C.C.) Liverpool.

Prof. Dr. Gerhard Fischer Die deutschsprachige Community war bis weit in das 20. Jahrhundert hinein die zahlenmäßig größte nicht-britische Einwanderungsgruppe in Australien. Der Vortrag zeichnet die Entwicklung dieser Migrationsgeschichte nach: von den Gruppeneinwanderungen im frühen 19. Jahrhundert über eine gelungene Integration bis zur Katastrophe im 1. Weltkrieg, als die Politik der australischen Regierung (Ausgrenzung, Internierung, Deportation) die Disintegration der German Australian Community zur Folge hatte. Ein besonderer Augenmerk liegt auf dem Beitrag der sogenannten 48er: liberal-demokratische Intellektuelle, die aus politischen Gründen Deutschland verließen und als Publizisten und Sprecher ihrer Landsleute wesentlich zur Identitätsbildung der Deutschaustralier beitrugen.
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Preisverleihung HamburgLesen 2017 (27.10.)

9. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.986 Aufrufe

Am Freitag, dem 27. Oktober, ab 17 Uhr ist es wieder soweit: Zum fünften Mal vergibt die Staatsbibliothek ihren Buchpreis HamburgLesen an ein Buch der aktuellen “Jahresproduktion”, das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst. Im Rennen um den mit 5.000 € dotierten Buchpreis sind folgende sieben Titel der Shortlist:


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Doku auf Filmfest Hamburg: «Ex libris. Die Public Library von New York»

9. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 1.578 Aufrufe

Ex libris. Die Public Library von New York

Auf dem Filmfest Hamburg wird zur Zeit die bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnete Dokumentation über die New York Public Library gezeigt. Der Film “Ex libris. Die Public Library von New York” des amerikanischen Regisseurs Frederick Wiseman und ist ein außergewöhnliches filmisches Porträt einer der größten Bibliotheken der Welt:
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Veranstaltungsflyer November 2017

9. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.759 Aufrufe

Veranstaltungsflyer November 2017

Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die Stabi ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm hat. Wer sich die Termine der bei uns stattfindenden Lesungen, Ausstellungen, Vorträge und Konzerte gerne rechtzeitig notieren möchte, dem sei unser Veranstaltungsflyer ans Herz gelegt. Nächste Woche erscheint er in gedruckter Form, liegt dann in der Stabi zum Mitnehmen bereit und wird überall in der Stadt verteilt. Doch schon jetzt kann er hier heruntergeladen werden: Flyer November 2017 (PDF, 1,4 MB).
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Streit vermeiden – das professionell errichtete Testament (25.10.)

6. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.971 Aufrufe

Dr. Ekkehard Nümann Dr. Ekkehard Nümann, Notar a.D.
Eine Veranstaltung der Universitätsgesellschaft
Mittwoch, 25. Oktober 2017, 18.30 Uhr
Ort: Vortragsraum (1. Etage). Eintritt frei.

Nur jedes zehnte Testament ist fehlerfrei, die große Mehrheit ist missverständlich oder widersprüchlich formuliert. Die Folgen sind Ärger, Streit und Familienangehörige, die vor Gericht gegeneinander um ihr Erbe kämpfen. Um dieses zu vermeiden, sollte jeder rechtzeitig seine Nachfolge fachlich einwandfrei regeln.

Plünderung der Tiefsee – Welthunger nach Rohstoffen (20.10.)

6. Oktober 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.752 Aufrufe

Podium und Diskussion

Fr. 20. Oktober 2017, 18 Uhr
Stabi Hamburg, Vortragsraum, 1. OG

Bereits rund 2 Millionen Quadratkilometer des Meeresbodens haben sich verschiedene Unternehmen und Staaten als Lizenzgebiete in der Tiefsee gesichert. Dort wollen sie zukünftig in Tiefen zwischen 1.000 und 6.000 Metern Bergbau betreiben und mineralische Rohstoffe wie Gold, Silber oder Kupfer fördern. Die Folgen für die Meeresökosysteme wie auch für die Küstenbevölkerungen und die traditionelle Nutzung der Meere durch die Fischerei oder den Tourismus sind umstritten. In der Wissenschaft wird ein Verlust an Artenvielvalt befürchtet und die Küstengemeinden warnen vor negativen Auswirkungen auf die Fischerei und einer Verletzung von Menschenrechten.

In den Gewässern vor Papua Neuguinea soll 2019 nun Solwara 1 gestartet werden, das erste kommerzielle Tiefseebergbau-Projekt. Breiter Widerstand regt sich sowohl in Papua Neuguinea als auch im ganzen Pazifik dagegen. Wir wollen an diesem Abend in die Problematik des Tiefseebergbaus einführen und dessen weitreichende Folgen für die Rohstoff-, Umwelt- und Meerespolitik diskutieren.

Mit:
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Stellenausschreibung: Entwickler/-in für digitale Repositorien (E13)

20. September 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.585 Aufrufe

An der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Logo Stabi Hamburg

Entwickler/-in für digitale Repositorien der SUB Hamburg

Die Stelle ist:

  • unbefristet
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion
  • schnellstmöglichst zu besetzen

Stellennummer:

149153

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EGr. 13 TV-L

Bewerbungsschluss:

11.10.2017 verlängert: 08.11.2017

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Erlebte Inklusion im 19. Jahrhundert (11.10.)

20. September 2017
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 3.355 Aufrufe

Martina G. Herrmann (Freiburg i. Br.): Erlebte Inklusion im 19. Jahrhundert.
Erfahrungen aus dem privaten Briefwechsel der jüdischen Familie Isler in Hamburg

Stadtplan von 1904

Stadtplan von 1904

Rund 4000 Briefe der Familie Isler berichten vom ganz alltäglichen Leben – was man so schreibt, wenn ein Familienmitglied nicht zu Hause ist. Sie erzählen nicht nur vom bildungsbürgerlichen Alltag und von Fortschritten in der Frauenfrage. Islers waren Juden. Und so teilen die Briefe in vielen Details mit, wie der Prozess der Inklusion in der Sicht der Betroffenen aussah, sehr anders nämlich als aus der Sicht der Mehrheitsgesellschaft damals und heute. Der Briefwechsel reicht von 1827 bis 1888 und umfasst drei Generationen. Inklusion, so erfahren wir, ist auch mit gutem Willen nicht im Handumdrehen zu erreichen.

Im Vortrag wird dieser Prozess anhand der Briefe und ihrer Verarbeitung in dem Buch „Sophie Isler verlobt sich“ nachgezeichnet.
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