FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Stephan Braese im Gespräch mit Doerte Bischoff.
Montag, den 14.11.2016, 18.00 Uhr | Carl-von-Ossietzky-Lesesaal (Exilbibliothek, Stabi Altbau, Erdgeschoss).

Jenseits der Pässe: Wolfgang Hildesheimer - Eine Biographie Wolfgang Hildesheimer zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellern der Jahrzehnte nach 1945. Der Autor von Tynset und Masante, der Lieblosen Legenden und einer spektakulären Mozart-Biographie brachte in die deutsche Nachkriegsliteratur eine Fülle von Erfahrungen ein, die seinen deutschen Kollegen fehlten. 1933 nach England und Palästina emigriert, lernte er frühzeitig die angelsächsische Moderne um Eliot, Joyce und Beckett kennen; bereits 1940/41 wurde er mit der Psychoanalyse vertraut; und seine Tätigkeit als Simultandolmetscher bei den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen konfrontierte ihn mit der Faktizität der von Deutschen begangenen Massenverbrechen. Die jetzt von Stephan Braese vorgelegte erste umfassende Biographie des Schriftstellers zeigt eindrücklich, auf welche Weise diese Erfahrungen Hildesheimers Werk geprägt haben. Sie legt zugleich offen, wie Hildesheimer darüber hinaus, durch eine Vielzahl öffentlicher Stellungnahmen, jenen Bruch zu überwinden versuchte, der die deutsche Gesellschaft und ihre Kultur in den Jahren der NS-Herrschaft von den internationalen Entwicklungen abgespalten hatte.

Im Gespräch mit Doerte Bischoff stellt der Autor sein Buch vor.

Stephan Braese: Jenseits der Pässe: Wolfgang Hildesheimer – Eine Biographie. Göttingen: Wallstein Verlag. 44,90 €.

Veranstaltungsflyer Dezember

8. November 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.958 Aufrufe

Flyer Dezember 2016

Das Veranstaltungsjahr 2016 neigt sich dem Ende entgegen. Falls Sie wissen möchten, was der letzte Monat des Jahres an Programmpunkten bereit hält, empfehlen wir Ihnen einen Blick in unseren monatlich erscheinenden Flyer. Dort finden Sie die kommenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar wird er an vielen Stellen in der Stadt verteilt und liegt im Foyer der Stabi aus. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für Dezember ist nun da: Flyer Dezember 2016 (PDF, 1,4 MB).

Sicher ist in unserem Veranstaltungsangebot etwas dabei, was Sie interessiert und was Sie vielleicht in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Coding Da Vinci Nord: voller Erfolg für alle Beteiligten

7. November 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien,Hamburg,Schätze der Stabi — 9.193 Aufrufe

Was war das für eine tolle Atmosphäre gestern im Bunker auf dem Heiligengeistfeld im resonanzraum. Nach dem Kickoff des Kulturhackathons Coding Da Vinci Nord vom 17./18.9. haben sich gestern alle Beteiligten wieder getroffen – sowohl die Kulturinstitutionen, die ihre Daten zur Verfügung gestellt haben, als auch die Programmierer und Gestalter, die mit diesen Daten etwas Neues geschaffen haben, um der Projektpräsentation der 17 Teams und der anschließenden Preisverleihung beizuwohnen. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll bei all der Begeisterung, doch machen wir es einfach so: erstmal die Preisträger und dann die Vorstellung der insgesamt sieben Projekte, die sich mit Daten der Stabi befasst hatten.
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'Klaus Mann: Die zerbrochenen Spiegel'

Sasha Riva in: ‘Klaus Mann: Die zerbrochenen Spiegel’, 2010; Foto: Anja Beutler

Im Rahmen der Ausstellung „Hinter der Schriftstellerfamilie Mann – Julia da Silva-Bruhns“ (Info)
mit einer Einführung von Nele Lipp.

Klaus Mann war schon früh von neuen Formen des Tanzens fasziniert, wie er sie von Nijinskij und Max Terpis kannte. 1926 verfasste er in Hamburg das Libretto „Diezerbrochenen Spiegel“, im Mittelpunkt „Prinz Narzissus“, der gern vor seinen Spiegeln posiert. Daneben treten Hofstaat, Kinder und Arbeiter auf, die ihm seine geliebten Spiegel zerschlagen. Zu diesen Figuren hatte ihn der Hamburger Tänzer Hans (später: Jean) Weidt inspiriert. Das dramatische Geschehen reflektiert sowohl die persönliche Verfassung des damals 21jährigen als auch soziale und politische Umstände der ausgehenden zwanziger Jahre. Tanzpantomimen, eine heute vergessene Hybridform zwischen Tanz und Theater, vertraten das „non plus ultra“, das Klaus Mann bei Max Reinhardt in Berlin kennen gelernt hatte und dem er auch in Hamburg begegnete.
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Hamburger Studenten in China

Foto: UHH-CESL

Podiumsdiskussion.

Ein Semester oder ein ganzes Studium in China? Nicht mehr ungewöhnlich für junge Hamburger. Aber wozu? Aus Neugier? Für die Karriere? Oder die Völkerverständigung? Lebt und lernt es sich dort wirklich so anders als in Deutschland?

Drei junge China-Kenner, die in der Volksrepublik und Deutschland studierten, berichten: Freshfields-Anwältin Dr. Sophia-Antonia Bir, Sinologie-Doktorand Stefan Christ und Aresa Brand, Hamburger Wirtschaftsförderung. Prof. Hinrich Julius, Universität Hamburg, moderiert. Die Veranstaltung richtet sich an Schüler und Studierende mit China-Interesse, an Lehrkräfte, Professoren, Dozenten, Eltern. Weitere Interessierte sind willkommen.

Die Diskussion wird organisiert von der China-EU School of Law. www.uni-hamburg.de/cesl

Donnerstag, 17. November 2016, 19 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.

Hamburger Turnerschaft von 1816

Turnerpyramide HT 16

Ausstellung im Hamburg-Lesesaal 14. November 2016 bis 5. März 2017

Die Ausstellung zeigt die Erfolgsgeschichte der Sportvereine in Deutschland exemplarisch am Beispiel der Hamburger Turnerschaft von 1816, eines der ältesten bestehenden Sportvereine Deutschlands. Die Gründung geht zurück auf eine Gruppe junger, patriotisch gesinnter Sportler um den aus Berlin stammenden Bankierssohn Wilhelm Benecke, Schüler des „Turnvaters Jahn“. Der erste wetterfeste „Turnboden“ befand sich im Johanniskloster in der Hamburger Stadtmitte. 1888 kam das Frauenturnen hinzu.
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HamburgLesen 2016: Fotoband «Der Hafen»

31. Oktober 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 3.846 Aufrufe

HamburgLesen 2016: Fotoband «Der Hafen»

Der Buchpreis der Staatsbibliothek HamburgLesen 2016 geht an «Der Hafen. Fotografien des Hamburger Hafens 1930-1970; Gustav Werbeck, John Holler, Germin, Harald Zoch», Hrsg. von Henning Rademacher.

Am Freitag, 28.10.2016, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek, Prof. Dr. Gabriele Beger überreichte dem Herausgeber Henning Rademacher die Preisstatuette.
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Der Campuslieferdienst wird gut angenommen

27. Oktober 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.444 Aufrufe

Campuslieferdienst Vor einem halben Jahr haben wir einen neuen Service der Stabi vorgestellt, der von den Nutzerinnen und Nutzern mit großer Zufriedenheit angenommen wurde. Zum Start des Wintersemesters ist es an der Zeit, nochmal auf dieses Angebot hinzuweisen, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg ihre Arbeit erleichtert. Was ist der Campuslieferdienst? Wir zitieren aus dem Blogartikel zum Start:

Mit dem neu eingerichteten Campuslieferdienst haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hamburg ab sofort die Möglichkeit, nach erfolgreicher Erstanmeldung und Authentifizierung in beluga, Aufsätze aus Zeitschriften und Sammelwerken sowie Kapitel aus Monographien bei der Stabi oder der Ärztlichen Zentralbibliothek am UKE zu bestellen. Zugestellt werden die Beiträge dann als PDF direkt an die persönliche Mailadresse.

Mehrere Hundert WissenschaflerInnen der Uni Hamburg haben sich schon angemeldet. In der Startphase konnten wir schon 2.500 Bestellungen erledigen. Pro Arbeitstag erreichen uns im Schnitt 15 Bestellungen. Kommt Ihre bald dazu?

Alle Informationen zur Anmeldung und zum Bestellvorgang finden Sie unter der leicht zu merkenden Adresse stabi.hamburg/liefern.

Die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Hamburg (11.11.-8.1.)

26. Oktober 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 3.232 Aufrufe

plakat-unisammlgn-2016 Von Algen und Kristallen, von Plejaden und Schmetterlingen. Die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität Hamburg.

Rund 40 wissenschaftliche Sammlungen gibt es an der Universität Hamburg – von A wie Anatomie bis Z wie Zoologie. Zum Teil sind die Objekte schon Hunderte oder gar Tausende Jahre alt, etwa in der Arbeitsstelle für Hamburgische Geschichte oder in der Mineralogischen Sammlung. Andere Objekte wiederum wurden erst vor wenigen Jahrzehnten geschaffen, wie die Sammlungsstücke des Computer-Museums.

Allen Sammlungen ist gemein, dass sie eine unbezahlbare Forschungsinfrastruktur für die Wissenschaft darstellen. Denn die gesammelten Objekte sind nicht etwa nur Relikte einer vergangenen Zeit, sondern können einen wichtigen Beitrag zur Beantwortung aktueller und zukünftiger Forschungsfragen leisten. Eine wichtige Rolle spielen dabei moderne Untersuchungsmethoden, die zum Sammel-Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung standen, z.B. molekulargenetische Analysen und weiterentwickelte Röntgenmöglichkeiten.

Die Ausstellung gibt einen Einblick sowohl in die Bestände der Sammlungen, als auch in die Arbeitsbereiche des Sammelns, der Forschung mit und an Sammlungsobjekten und erläutert Aspekte des Erhaltens dieser großen Forschungsinfrastrukturen.

Eine Ausstellung der Zentralstelle für wissenschaftliche Sammlungen der Universität Hamburg in der Staats- und Universitätsbibliothek.

11. November 2016 bis 8. Januar 2017
Ort: Ausstellungsraum, Erdgeschoss, der Eintritt ist frei.

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Antibiotika – Stumpfe Waffen? (8.11.)

25. Oktober 2016
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.178 Aufrufe

antibiotika

Jährlich sterben allein in der Europäischen Union 25.000 Menschen aufgrund von Antibiotikaresistenz, schätzt das European Centre for Desease Prevention and Control (ECDC). Kann das Fortschreiten der Antibiotika-Resistenz aufgehalten werden? Was leistet die Forschung?

Darüber diskutieren auf Einladung des Zentrums für Strukturelle Systembiologie (CSSB) und der Akademie der Wissenschaften in Hamburg:

  • Prof. Dr. Petra Dersch, Leiterin der Abteilung Molekulare Infektionsbiologie, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
  • Dr. Werner Lanthaler, CEO Evotec AG
  • Prof. Dr. Ansgar W. Lohse, Ärztlicher Direktor der I. Medizinischen Klinik des UKE / Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Hamburg
  • Prof. Dr. Thomas Marlovits, Stellvertretender wissenschaftlicher Direktor CSSB, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), Deutsches Elektronen-Synchrotron(DESY)

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