FAQ
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Hamburg, Carl von Ossietzky

Öffnungszeiten heute10.00 bis 24.00 Uhr alle Öffnungszeiten Leichte Sprache

Mutter Erde. Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit In der europäischen Kultur wird die Natur mit klangvollen Namen bezeichnet: Mutter Erde, Frau Natur, Gaia. Fast immer wird dabei die Natur als weiblich gedacht und dargestellt. Dies findet auch in vielen Bildern seit der Frühen Neuzeit seinen Niederschlag, welche die Natur als Gebärerin und Ernährerin, Erzieherin, Magierin und Hüterin der Welt zeigen. Die antike, kleinasiatische Fruchtbarkeitsgöttin Diana Ephesia war hier das meist bemühte Vorbild, die –mit vielen Brüsten ausgestattet – Produktivität und Vielfalt der Natur symbolisieren sollte.

Im europäischen Denken wurden gängige Ansichten durch Naturprinzipien legitimiert, was weiblich sei und wie sich Frauen zu verhalten hätten: Frauen galten als das „natürlich“ schwächere Geschlecht und ihre Gebärfähigkeit wurde als naturgegebenes Lebensziel vorausgesetzt. Diese Vorstellungen spiegeln sich auch noch in modernen Begriffsfindungen wie „working mum“ wider, in der die – scheinbar als nicht selbstverständlich zu verstehende – Verknüpfung von erwerbstätigem Arbeiten und dem Aufziehen von Kindern als dem eigentlich „typisch“ weiblichen Betätigungsfeld vollzogen wird.

Diese Sichtweisen und Projektionen werden in vielen Beispielen frühneuzeitlicher Druck- und Buchgraphik ins Bild gesetzt. In der Ausstellung finden sich unter anderem Werke nach Originalen von Maarten van Heemskerck, Hendrick Goltzius und Peter Paul Rubens. Ebenso werden Titelblätter antiquarischer, kunstgeschichtlicher, naturkundlicher und philosophischer Texte von Cesare Ripa, Athanasius Kircher, Joachim von Sandrart sowie Georges Louis de Buffon präsentiert.

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg, der Forschungsstelle Naturbilder/Images of Nature, der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) sowie der Kunstsammlung der Universität Göttingen unter Leitung von Iris Wenderholm und Maurice Saß.
Weiter lesen “Ausstellung: Mutter Erde. Natur und Weiblichkeit in der Frühen Neuzeit (17.1.-24.3.)”

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel

18. Dezember 2018
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 3.180 Aufrufe

Weihnachten2018Die Stabi bleibt von Mo, 24.12. bis Mi, 26.12.2018 und Mo, 31.12.2018 bis Di, 1.1.2019 geschlossen.

Am Sonnabend, 29. 12.2018 bieten wir die Sonntagsöffnung mit eingeschränktem Service an.

Bis So, 23.12.2018 und ab Mi, 2.1.2019 gelten die üblichen Öffnungszeiten, ebenso wie von Do, 27.12. bis Fr, 28.12.2018.

Ausnahmen:

  • Die Linga-Bibliothek bleibt von Mo, 24.12.2018 bis Mi, 2.1.2019 geschlossen.
  • Der Handschriftenlesesaal ist von Do, 27.12. bis Fr, 28.12. von 10-16 Uhr geöffnet.
  • Das Bistro Libretto ist am Sa, 22.12. von 9-16 Uhr geöffnet, und dann erst wieder ab 2. Januar 2019 ab 9 Uhr. Vom 23.12.2018 bis 1.1.2019 bleibt das Bistro geschlossen.

Die Bestellmöglichkeit über den Online-Katalog bleibt während der gesamten Zeit erhalten. Allerdings kann es nach Weihnachten und zu Beginn des neuen Jahres in Einzelfällen zu verzögerten Bereitstellungsfristen kommen. Bitte vergewissern Sie sich vor Ihrem Besuch in der Bibliothek durch einen Blick in Ihre Benutzerdaten, ob die bestellten Werke schon bereitliegen.

Die Öffnungszeiten der fast 40 Fachbibliotheken, Spezial- und Forschungsbibliotheken sowie Sondersammlungen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Homepages.

Studentische Hilfskräfte für den Lesesaal gesucht

17. Dezember 2018
von SH — abgelegt in: Aktuelles — 1.615 Aufrufe

stabilogo-150 [Update 15.01.2019: Bitte nicht mehr bewerben. Die Stellen wurden besetzt.[Ende Update 15.01.2019]

Die Stabi sucht zum 15.02.2019 studentische Hilfskräfte zur Mitarbeit in den Allgemeinen Lesesälen.

Während der Zeiten montags bis freitags von 19 bis 24 Uhr sowie sonnabends von 13 bis 24 Uhr und sonntags von 10 bis 24 Uhr sind Sie im Servicebereich des Lesesaals eingesetzt. Zu Ihren weiteren Aufgaben gehören Regalkontrolle, das Einstellen von Büchern sowie die Pflege der Loseblattsammlungen.

Der Einsatzplan wird monatlich neu in einem Team von insgesamt 10 studentischen Hilfskräften festgelegt. Wir bieten Ihnen eine Anstellung von ca. 32 h pro Monat zu einem Stundenlohn von 10,13 Euro.

Sie sind zeitlich flexibel, kundenfreundlich, längerfristig disponibel und verfügen über deutsche Sprachkenntnisse mindestens der Niveaustufe C1?

Dann freuen wir uns auf Ihre Kurzbewerbung mit Lebenslauf per E-Mail an sabine.henssen@sub.uni-hamburg.de.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Frau Henßen (Tel. 42838-6402).

Mit der Eröffnung der neuen Stabi-Lesesäle in der 1. und 2. Etage haben wir unsere beiden großen Modernisierungsvorhaben bereits erfolgreich umgesetzt und abgeschlossen. Zu guter Letzt stehen nun die Sanierung und die Neugestaltung des Lesesaals 3 an:

  • Ab Montag, den 17. Dezember 2018, schließen wir den Lesesaal 3 in der 2. Etage.
  • Der Gruppenarbeitsbereich bleibt durchgehend für Sie geöffnet. Allerdings ist tagsüber mit Baulärm aus der angrenzenden Baustelle zu rechnen.

Aus dem Leseaal 3 wird nach dem Umbau das neue MediaLab der Stabi. Dort werden Sie unter anderem zahlreiche PC- und Spezialarbeitsplätze finden.

Die Eröffnung des neuen MediaLab ist für das Frühjahr 2019 geplant.

Wir suchen eine engagierte Mitarbeiterin oder einen engagierten Mitarbeiter für die EDV-gestützte Zugangsbearbeitung konventioneller und elektronischer Medien (monographische Werke ab 1850) und die eigenverantwortliche und initiative Mitarbeit im Bereich Management von E-Ressourcen.

Diplombibliothekar (m/w), Bachelor of Arts Medien und Information

Die Stelle ist:

  • unbefristet
  • Vollzeit auch teilzeitgeeignet
  • ohne Führungsfunktion
  • schnellstmöglich zu besetzen

Stellennummer:

173411

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

(Tarifbeschäftigte) EGr. 9 TV-L
(Beamte) BesGr. A9 (Bibliotheksinspektorin bzw. Bibliotheksinspektor) HmbBesG

Bewerbungsschluss:

31.12.2018 (Update 19.12.2018): Verlängert bis 11.01.2019

Ausführliche Informationen zur Bewerbung auch auf https://www.hrecruiting.de/service/

Weiter lesen “Stellenausschreibung Diplombibliothekar (m/w), Bachelor of Arts Medien und Information”

Neue Lesesäle für die Stabi – fertig!

7. Dezember 2018
von TO — abgelegt in: Aktuelles,Baustelle Stabi — 4.620 Aufrufe

Wir sind fertig! Am heutigen Freitag, den 7. Dezember 2018, haben wir den neuen Lesesaal in der 2. Etage wieder geöffnet. Mit dem Abschluss des zweiten Bauabschnitts stehen Ihnen damit nach fast zehnmonatiger Bauzeit unsere runderneuerten und neugestalteten Lesesäle wieder Verfügung.

Was haben wir gemacht?

Vieles ist neu – sofort ins Auge fällt natürlich unser roter Stabi-Teppich –, aber eine Sache bleibt: Die Lesesäle sind auch nach dem Umbau ein Ort der ruhigen Einzelarbeit und des Lernens. Mit dem Umbau haben wir diese Funktion gestärkt und wir bieten Ihnen damit weiterhin ruhige Arbeitsplätze, nun aber in moderner, zeitgemäßer Atmosphäre mit verbesserter Ausstattung:

  • Sitzkomfort: neue, bequemere Stühle
  • Arbeitstische: mehr Platz durch größere Tische, teilweise mit Sichtschutz
  • Licht und Strom: Einzelleuchten an vielen und Steckdosen an allen Arbeitsplätzen
  • Bücher & Zeitschriften: auch diese ‚Klassiker‘ bleiben und sind frei zugänglich

Lesesaal-Service, Präsenzbestand, Handschriftenlesesaal und Hamburg-Sammlung

Mit der Fertigstellung beider Lesesäle in der 1. und 2. Etage bieten wir Ihnen ab sofort wieder das gewohnte Servicespektrum an:

  • Lesesaal-Service, 1. Etage: Auskunft durch die Lesesaal-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie Ausgabe der lesesaalpflichtigen Bestände
  • Allgemeiner Präsenzbestand, 1. und 2. Etage: Die wichtigsten Nachschlagewerke, Handbücher, Wörterbücher, Gesamtausgaben, Quellenwerke, Kommentare und Fachzeitschriften zu vielen Fachgebieten und frei zugänglich
  • Handschriftenlesesaal, 1. Etage: Bereitstellung und Nutzung der wertvollen Bestände der Sondersammlungen
  • Hamburg-Sammlung, 1. Etage: Frei zugänglicher Kernbestand an Literatur zu Hamburg und ganz Norddeutschland
  • Scannen, Kopieren & Arbeitsplätze für Mikroformen, 1. Etage

Abgerundet wird das Angebot durch Recherche-PCs, Internet-PCs und PCs für Sonderlizenzen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in den neuen Lesesälen!

Veranstaltungsflyer Januar

4. Dezember 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 2.221 Aufrufe

Neues Jahr, neues Programm: Was wir Ihnen im Januar zu bieten haben, zeigen wir in unserem monatlich erscheinenden Flyer. Hier liefern wir Ihnen wie gewohnt einen kompakten Überblick über das umfassende Veranstaltungsprogramm der Stabi. Sie finden dort die jeweils anstehenden Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen. Als gedrucktes Exemplar liegt er ab sofort im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer aber bequem schon jetzt auf Ihren Rechner laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat ist nun da: Flyer Januar 2019 (PDF; 1,8 MB).

Schauen Sie gern mal rein, ob in unserem Veranstaltungsangebot nicht etwas dabei ist, was Sie interessiert und das Sie vielleicht schon jetzt in Ihrem Kalender vormerken möchten. Wie immer gibt es alle Informationen auch fortlaufend hier im Blog, auf Facebook und auf Twitter.

Open-Access-Woche: Nachlese

4. Dezember 2018
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Aktuelles,Open Access,Open Science — 1.809 Aufrufe

 Es war Open-Access Woche 2018 und die Stabi war dabei! In der Woche vom 22. bis 28.10.2018 wurde weltweit das Thema Open Access aufgegriffen, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren. Die Stabi hat sich mit unterschiedlichen Aktivitäten beteiligt.

Die Vorträge und Workshops liegen hinter uns und die Ausstellung ist abgebaut, aber das Thema Open Access bleibt natürlich nach wie vor aktuell. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und stellen Ihnen nun die Materialien zu unseren Aktionen soweit möglich auch digital zur Verfügung:

Weiter lesen “Open-Access-Woche: Nachlese”

A 2005/… verläßt den SB-Bereich

27. November 2018
von SH — abgelegt in: Aktuelles — 1.303 Aufrufe

2005 Update 6.12.2018: Der Signaturenjahrgang A 2005/ … steht jetzt im geschlossenen Magazin und kann bestellt werden.

Der derzeit älteste Jahrgang im SB-Bereich muss Platz machen für die Neuerwerbungen 2019. Der Umzug wird ca. 4 Tage dauern. Die Bücher aus diesem Signaturenbereich werden in den nächsten Tagen über den Campus-Katalog bestellbar sein. Wenn Sie während des Umzugs ein Buch dieser Signaturengruppe brauchen, welches schon nicht mehr im SB-Bereich steht, sprechen Sie bitte das Personal im Ausleihzentrum an.

Die Amerikas in der Lübecker Völkerkundesammlung (13.12.)

27. November 2018
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.255 Aufrufe

Vortrag von Dr. Lars Frühsorge.

Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck Die Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck gilt als das älteste bürgerliche Ethnologiemuseum Deutschlands. Ähnlich wie Hamburg knüpfte auch Lübeck bereits im frühen 19. Jahrhundert vielfältige Handelsbeziehungen mit Lateinamerika. Kaufleute, aber auch Missionare oder erste Touristinnen, brachten in der Folgezeit archäologische und ethnographische Objekte in ihre Heimatstadt, was schließlich zur Gründung eines eigenen Museums führte.

Heute präsentierten sich die Amerikabestände mit rund 5.500 Objekten als eine eher kleine Sammlung, die sich aber durch ihre thematische Breite und zeitliche Tiefe auszeichnet. Der neue Direktor des Museums Dr. Lars Frühsorge stellt in seinem Vortrag diese mehrheitlich noch niemals gezeigten Bestände vor und lotet ihr Potenzial für zukünftige Forschungen aus. Er geht dabei auch auf aktuelle museologische Fragen ein, etwa nach dem Umgang mit sakralen Objekten und menschlichen Überresten oder nach der Relevanz dieser Bestände für die Kolonialismusdebatte.

Eine Veranstaltung der Mesoamerika-Gesellschaft Hamburg in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg.

Donnerstag, 13. Dezember 2018, 18:15 Uhr
Ort: Vortragsraum, 1. Etage. Eintritt frei.