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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Neuerwerbung: Die erste hochdeutsche Bibelausgabe Hamburgs

4. November 2020
von Markus Trapp — abgelegt in: Schätze der Stabi — 3.994 Aufrufe

Bücher haben ihre eigene Lebensgeschichte und bisweilen lassen sie uns daran sogar teilhaben, so auch im Falle der jüngsten Neuerwerbung der Sondersammlungen der Stabi:

Das Newe Testament, in der Übersetzung von Martin Luther, gedruckt im Jahr 1597 in Hamburg durch Theodosius Wolder (Sign.: Scrin A/2043).

Das Newe Testament, in der Übersetzung von Martin Luther

Bei dem kleinen Büchlein, das mit einer Rückenhöhe von nur etwa 10 cm für den Privatgebrauch gedacht war, handelt es sich um die früheste Hamburger Ausgabe des neuen Testaments in hochdeutscher Sprache. Andernorts, insbesondere in Wittenberg, wurden solche Druckausgaben bereits seit 1522 zahlreich verlegt. In Hamburg jedoch veröffentlichten die Druckereien jahrzehntelang ausschließlich niederdeutsche Übersetzungen, ganz im Sinne Martin Luthers, der ja darauf bedacht war, die Bibel in der Sprache des Volkes zu verbreiten, damit die Heilige Schrift für jedermann zugänglich würde. Da die Hamburger Bürger seit jeher Platt sprachen, waren die niederdeutschen Bibelausgaben, die schon ab 1523 in der Hansestadt verlegt wurden (vgl. Das nyge Testament tho dude), vorerst die naheliegende Veröffentlichungsform.

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Ab 2.11.: Stabi bleibt geöffnet!

30. Oktober 2020
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 8.363 Aufrufe

Die Stabi bleibt für die Ausleihe und das Lernen vor Ort auch im November geöffnet. Um den Betrieb zu entzerren und die Abholung auch in Randzeiten möglich zu machen, bieten wir ab Montag für die Nutzung der 200 Arbeitsplätze die Öffnungszeiten von Mo-Fr 9-24 und Sa-So 10-24 Uhr (mit einer Reinigungspause von 16-17 Uhr) an, die Buchausleihe ist Mo-Fr von 11-24 Uhr und Sa-So von 10-24 Uhr geöffnet.
Auch die Fachbibliotheken der Universität Hamburg bleiben geöffnet.

Als Wissenschaftseinrichtung und zentrale Bibliothek der Universität und der Hamburger Hochschulen sind wir zwar von der Schließung ausgenommen, die Nutzung sollte aber im Interesse aller auf das notwendige Maß reduziert werden. So gerne wir Sie bei uns im Regelbetrieb als Gäste begrüßen würden, müssen wir Sie daher bitten, in der Lockdownphase möglichst viele unserer Dienstleistungen online zu nutzen. Nutzen Sie unsere elektronischen Medien von zu Hause, lassen Sie sich Bibliotheksausweise per Post zusenden und holen Sie Auskünfte möglichst über die Website, telefonisch oder per Mail ein.

Die 200 angebotenen Arbeitsplätze sind für Nutzer*innen gedacht, die zwingend in der Bibliothek arbeiten müssen, z.B. weil Sie Medien nutzen, die wir nicht außer Haus geben können oder die zu Hause keine Möglichkeit haben, zu lernen und wissenschaftlich zu arbeiten.  Wir bitten Sie daher darum, Plätze nur aus diesen Gründen zu reservieren und ansonsten nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

Der Jahresbericht 2019 ist da

28. Oktober 2020
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 2.465 Aufrufe

Jahresbericht 2019 Wer sich darüber informieren möchte, was die Stabi im vergangenen Jahr alles getan hat, dem sei die Lektüre des frisch veröffentlichten Jahresberichtes 2019 empfohlen. Dass er etwas später erscheint als sonst, ist der Corona-Zeit geschuldet. Seit dem Frühjahr haben wir alle Kräfte gebündelt, um den Fortbetrieb der Bibliothek in Zeiten der Eindämmung von Covid-19 schultern zu können. Doch nun ist er da, reich bebildert und voller interessanter Fakten zum vergangenen Jahr.

Dieser Jahresbericht ist aber auch wegen weiterer Gründe ein ganz besonderer: 2019 war ein Jahr der Veränderungen. Zu den Veränderungen gehörte nicht nur der Dienstantritt des neuen Direktors, sondern auch der Abschluss der Renovierung der Lesesäle und der Ausbau und die kontinuierliche Fortführung zahlreicher bibliothekarischer Dienste. Dazu schreibt der Direktor der Stabi, Prof. Robert Zepf, im Editorial:

Mit diesem Heft laden wir Sie ein, in diese vielfältige und bunte, aber oft auch technisch-funktionale Welt unserer Arbeit einzutauchen – und möchten Sie dazu inspirieren, die beschriebenen Dienste und Angebote am besten einmal selbst auszuprobieren!

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Zeit für Inklusion

27. Oktober 2020
von Redaktion — abgelegt in: Aktuelles — 2.722 Aufrufe

von Hajo Seng (Schwerbehindertenvertreter), Korinna Meschke & Birgit Straubel (Gleichstellungsbeauftragte).

Inklusion

Inklusion. (Quelle: Pixabay)

Der virtuelle Büchertisch mit diversesensibler Kinderliteratur, den die Gleichstellungsbeauftragten der SUB Hamburg im Rahmen der Diversity Tage im Stabi-Blog veröffentlicht haben, erwacht wieder zum Leben – diesmal mit dem Schwerpunkt Inklusion zur Veranstaltungsreihe “Zeit für Inklusion“. Mit diesem Beitrag versuchen wir nun, Ihnen auf digitalem Wege ein paar Informationen zukommen zu lassen und hoffentlich Ihr Interesse an dem Thema zu wecken.

Was sind diversesensible Kinderbücher? Oft wachsen behinderte und nichtbehinderte Menschen in unterschiedlichen Welten auf und haben nur wenig Kontakt zueinander. Behinderte Menschen wirken so oft andersartig oder sogar fremd und werden anders behandelt als nichtbehinderte Menschen: übervorsichtig, denn sie dürfen ja nicht diskriminiert werden; sie werden nicht ernst genommen und nicht verstanden. Sie haben ungewollt einen “Sonderstatus”, auch dann, wenn niemand die Absicht hat, sie zu diskriminieren. Dabei gibt es viele behinderte Menschen, sei es gehbehindert, sinnesbehindert, anders denkend (was oft als geistig oder lernbehindert klassifiziert wird) und vieles mehr. Normal wäre eigentlich ein tagtäglicher und unbefangener Umgang mit ihnen. Dass die Anders- oder Fremdartigkeit behinderter Menschen in den Vordergrund tritt, ist erlernt; es wird gelernt in einer Gesellschaft, die quer durch alle Bereiche behinderten Menschen einen Sonderstatus zuweist: vom Kindergarten über Schule, Ausbildung und Arbeit, aber auch in vielen privaten Bereichen. Hier spielen Kinderbücher, in denen es um behinderte Kinder oder Jugendliche, ihren Sonderstatus und ihre Auseinandersetzung damit geht, eine wichtige Rolle. Sie korrigieren ein Bild, in dem behinderte Menschen nicht als Teil der menschlichen Vielfalt erscheinen. Sie hinterfragen die Art und Weise, wie (erwachsene) Menschen über behinderte Menschen denken.
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Reformationstag geschlossen (31.10.)

27. Oktober 2020
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 2.167 Aufrufe

An gesetzlichen Feiertagen bleibt die Stabi geschlossen.

Bitte beachten Sie bei Ihren Planungen, dass Ihnen die Bibliothek am Sonnabend, 31. Oktober 2020 nur mit dem virtuellen Angebot, aber nicht vor Ort zur Verfügung steht.

Umstieg geglückt: Ab sofort wieder Dissertationen online veröffentlichen!

26. Oktober 2020
von Markus Trapp — abgelegt in: E-Medien — 2.055 Aufrufe

eDiss-Server der Stabi Nach einer Woche Sperrzeit für den Upload von Dissertationen auf den eDiss-Server der Stabi geht es ab sofort wieder los: ein Einbringen von neuen Dokumenten ist wieder möglich.

Sie finden den Server mit neuer Software und in neuem Gewand unter der bekannten Adresse

ediss.sub.uni-hamburg.de

Wählen Sie „Login mit UHH-Account“ und loggen Sie sich mit Ihrer Rechenzentrumskennung ein (Angehörige der Uni Hamburg haben diese Kennung im Rahmen ihres Studiums bzw. ihrer Dienstaufgaben erhalten: https://bv.uni-hamburg.de/), falls Sie keine Rechenzentrumskennung haben, wählen Sie „Login für Externe“ und registrieren sich über „Neu hier?“ mit Ihrer aktuellen und aktiven E-Mail-Adresse (Sie bekommen dann weitere Informationen für die Anmeldung per E-Mail zugesendet).
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Buchpreis HamburgLesen 2020 für Christian Bau

23. Oktober 2020
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles,Hamburg — 4.086 Aufrufe

Preisträger  HamburgLesen 2020

Der mit 5.000 € dotierte Buchpreis der Stabi HamburgLesen 2020 geht an Christian Bau für sein für die thede herausgegebenes Buch «Eiffe for President. Alle Ampeln auf gelb».

Am Freitag, 23.10.2020, fand die feierliche Preisverleihung im Lichthof der Staats- und Universitätsbibliothek statt. Stabi-Direktor Robert Zepf überreichte dem Autor die Preisstatuette.
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Open-Access-Woche 2020

14. Oktober 2020
von Isabella Meinecke — abgelegt in: Open Access,Open Science — 5.066 Aufrufe

Open-Access-Woche 2020

Die Stabi beteiligt sich an der Open-Access-Woche 2020, in der vom 19. bis 25.10.2020 weltweit das Thema Open Access aufgegriffen wird, um vor Ort für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und mit Aktionen und Veranstaltungen zu informieren. Hier finden Sie das Stabi-Programm.

Open Access meint den freien Zugang zu öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen und den zugrunde liegenden Materialien und ist eine wesentliche Voraussetzung für eine offene Wissenschaft (Open Science).
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Stellenausschreibung: Abteilungsleitung Bibliothekssystem und Serviceentwicklung (E13/A13)

13. Oktober 2020
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 3.895 Aufrufe

Logo Stabi Hamburg In der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg ist schnellstmöglich folgende Stelle zu besetzen:

Abteilungsleitung Bibliothekssystem und Serviceentwicklung

Die Stelle ist:

  • unbefristet
  • Vollzeit/Teilzeit

Stellennummer:

226977

Die Ausschreibung richtet sich an:

Alle Interessierten

Entgelt-/Besoldungsgruppe:

EGr. 13 TV-L / BesGr. A13 HmbBesG

Bewerbungsschluss:

12.11.2020

Ausführliche Informationen zur Bewerbung entnehmen Sie bitte diesem PDF.

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Bistro Libretto: Kaffee + Snacks

12. Oktober 2020
von ST — abgelegt in: Aktuelles — 3.891 Aufrufe

Das Bistro Libretto in der Stabi bleibt im Moment zwar noch geschlossen, aber die Kaffee-, Getränke- und Snackautomaten sind wieder in Betrieb! Wenn Sie alleine am eigenen Arbeitsplatz lernen, ist dort nebenbei der Verzehr möglich.

Im Lesesaal gilt natürlich weiterhin: kein Essen und nur Wasser in durchsichtigen Flaschen.