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Hamburg, Carl von Ossietzky

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Buchvorstellung: Klopstock! Eine Biographie (3.7.)

21. Juni 2024
von Konstantin Ulmer — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen,Hamburg — 1.637 Aufrufe

Mittwoch, 3.7., 18 Uhr, Vortragsraum.

Friedrich Gottlieb Klopstock war der berühmteste deutsche Dichter des 18. Jahrhunderts – noch vor Goethe. Zu seinem 300. Geburtstag erscheint nun eine neue Biographie, die das gesamte Leben und Werk von den ersten Gesängen des „Messias“ bis hin zu den späten Oden würdigt und auch Klopstocks kulturpolitische Projekte darstellt. Die unglückliche Liebe zu einer Kusine, der „Fanny“ der frühen Oden, und die glückliche Ehe mit Meta Klopstock werden ebenso geschildert wie die Freundschaften mit zahlreichen Dichtern und Künstlern der Zeit. So entsteht das Bild eines faszinierenden Menschen und radikalen Dichters, der bis zu seinem Lebensende mit neuen Themen und Formen experimentierte. Prof. Dr. Kai Kauffmann führt mit Leichtigkeit durch das lange und abwechslungsreiche Dichterleben.

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Veranstaltungsflyer Juli 2024

21. Juni 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Aktuelles — 813 Aufrufe

Veranstaltungsflyer Juli 2024

Jeden Monat gibt es Vorträge, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen in der Stabi. Damit Sie einen besseren Überblick über unser umfangreiches Veranstaltungsprogramm bekommen, haben wir in einem monatlich erscheinenden Flyer die kommenden Veranstaltungen für Sie zusammengefasst. Als gedrucktes Exemplar liegt er im Foyer der Stabi aus und wird an vielen Stellen in der Stadt verteilt. Sie können den Flyer auch bequem auf Ihren Rechner herunter laden. Die neueste Ausgabe mit dem Programm für den kommenden Monat Juli ist bereits da: Flyer Juli 2024 (PDF; 850 kb).

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Screenshot Website: Fernleihe & Dokumentlieferung Benötigen Sie Literatur? Und sie ist in keiner Hamburger Bibliothek vorhanden?

Dann haben wir ein Angebot für Sie: Geben Sie eine Fernleih-Bestellung auf! Die Fernleihe ist eine gemeinsame Dienstleistung von Bibliotheken, Bücher oder Aufsatzkopien aus anderen Bibliotheken zu besorgen. Wir bestellen für Sie bzw. unterstützen Sie bei Bestellungen innerhalb Deutschlands und kümmern uns vollumfänglich um die Beschaffung aus internationalen Bibliotheken weltweit. Keine Bibliothek ist für uns zu weit weg, wir fragen auch in Honolulu an (und haben auch schon Bücher daher erhalten). Wie Sie eine Bestellung aufgeben, welche Kosten auf Sie zukommen, wie wir liefern, erfahren Sie auf unserer Webseite. Eine Neuerung möchten wir aber gesondert erwähnen: Seit April 2024 dürfen wir endlich Aufsatzkopien auch per E-Mail an Sie ausliefern. Die über die normale Fernleihgebühr hinaus an die VG Wort fällige Tantieme übernimmt vollumfänglich die SUB für Sie.
Und für Angehörige der Universität Hamburg bieten wir mit dem Campuslieferdienst und dem digitalen Semesterapparat noch weitere Services rund um die digitale Dokumentlieferung an.

Von Katrin Janz-Wenig.

Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg verwahrt etwas mehr als 1.000 Papyri. Diese Objekte stammen stellenweise noch aus vorchristlicher Zeit und überliefern Texte und Notizen in verschiedenen Sprachen. Die überwiegende Zahl stellen die griechischen Papyri dar, aber es finden sich auch arabische, demotische, koptische, lateinische und weitere mehrsprachige Texte.

Nun ist unter den noch nicht erschlossenen griechischen Papyri eine für verschiedene Forschungsdisziplinen beachtliche Entdeckung gemacht worden. Lajos Berkes (Humboldt-Universität zu Berlin) und Gabriel Nocchi Macedo (Universität Lüttich, Belgien) konnten den Text, der auf dem Papyrus-Fragment P.Hamb.graec.1011 erhalten ist, als Ausschnitt aus dem Kindheitsevangelium nach Thomas identifizieren.

Mit dieser medienwirksamen Nachricht verbinden sich gleich mehrere Superlative (vgl. u.a. Ältestes Manuskript eines Evangeliums über die Kindheit Jesu entdeckt). Der im 4. oder 5. Jahrhundert entstandene Papyrus ist der älteste Beleg des griechischen Überlieferungsstranges des so weit verbreiteten Textes, der sich zudem in vielen Sprachen erhalten hat und bis ins europäische Mittelalter hinein tradiert wurde. Der neue Beleg erhärtet damit bedeutend die These, dass die Sprache, in der der Text wohl im 2. Jahrhundert geschrieben wurde, tatsächlich Griechisch war. Außerdem legen paläographische Betrachtungen nahe, dass sich hier eine Schreibübung eines Schülers erhalten hat. Solche Übungen sind sehr selten erhalten und stellen somit immer eine Rarität dar, die uns Einblicke in das alltägliche Leben um 400 n. Chr. ermöglichen.

Eine umfassende Erschließung der Hamburger Papyrus-Sammlung steht noch aus und so bleibt zu hoffen, dass wir noch weitere kleine Juwelen beherbergen, die gefunden werden (https://www.papyrusportal.de).

Ausstellung: Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik (2.7.-15.9.) Der Nachlass Friedrich Gottlieb Klopstocks (1724–1803) gehört zu den bedeutendsten Beständen in den Sondersammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Am 300. Geburtstag des Dichters, dem 2. Juli 2024, eröffnet die Stabi nun eine multimediale Ausstellung, die nachgelassene Objekte präsentiert und dabei einen besonderen Aspekt in den Fokus rückt: Unter der Überschrift „Vom Klang der Dichtung. Klopstock und die Musik“ möchten wir uns der Klanglichkeit von Klopstocks Dichtung und der musikalischen Rezeption des Autors nähern.

Mit diesem Fokus veranschaulicht die Ausstellung auch die kulturgeschichtliche Bedeutung eines großen Dichters, der heute fast ausschließlich Insidern ein Begriff ist. Das war zu Klopstocks Lebzeiten und bis weit ins 20. Jahrhundert hinein anders: Mit seinem neuen Ton wurde er zu einer Vaterfigur für die nachfolgende Generation und zum Vorbild für Dichtergrößen wie Goethe oder Hölderlin. Die klangliche Komponente in seinem Werk – Friedrich Schiller nannte Klopstock einen „musikalischen Dichter“ – war ein entscheidender Impuls für die Entwicklung einer neuen Dichtersprache.

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Mittwoch, 26.6, 18 Uhr, Vortragsraum.

Der Boden Hamburgs birgt so manche Geheimnisse. Alte Klöster, Burgen, Kontorhäuser, vergessene Straßen und Friedhöfe die im heutigen Stadtbild nicht mehr oder nur schwerzu erkennen sind offenbaren sich, wenn das Bodenarchiv geöffnet wird. Dabei werden durch bessere Datierungsmethoden und sorgfältigere Ausgrabungstechniken alte Erkenntnisse ergänzt oder mitunter korrigiert. Begleiten Sie den Archäologen Kay-Peter Suchowa auf einem Streifzug durch unsere wunderschöne Stadt.

Kay-Peter Suchowa, M.A., hat 1999 seinen Abschluss in Vor- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg gemacht. Daraufhin leitete er zwischen 1999–2010 zahlreiche Stadtkerngrabungen in Lübeck. Parallel arbeitete er dort am Archäologischem Museum als Museumspädagoge. Es folgten Ausgrabungen in Hameln und Rinteln, bevor er 2012 nach Hamburg wechselte.

Eine Veranstaltung des Vereins für Hamburgische Geschichte. Der Eintritt ist frei.

Montag, 24.6., 19.30 Uhr, Vortragsraum.

Joy Labinjo We came to a Country that we helped to Rebuild The international art scene has finally woken up to address the historical imbalances which have kept female artists far too long in the shadows. Art historian Linda Nochlin’s seminal 1971 essay, ironically titled “Why Have There Been No Great Women Artists?“ promised to be a transformative moment in art history, but male artists continued to dominate the narrative. In the wake of the #MeToo movement, museum directors, curators and academics are making up for lost ground. In her lecture “Let’s Hear it for The Girls“, Cindy Polemis looks at some of the leading female artists working today who should be household names.

Entrance free for members of The Arts Society Hamburg. Guests: 15 €, Students 5 €.

Vortrag und Konzert: Polens neuer Weg nach den Europawahlen (18.6.)

10. Juni 2024
von Markus Trapp — abgelegt in: Ausstellungen und Veranstaltungen — 1.330 Aufrufe

Jan Opielka Dienstag, 18.6., 19 Uhr, Vortragsraum.

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg lädt zum Treffen mit dem polnischen Journalisten Jan Opielka ein, der die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen in Polen erläutert. Wird die neue Regierung in der Lage sein, die Rechtstaatlichkeit und die Frauenrechte wieder herzustellen sowie das Land näher an Europa heranzuführen und zugleich die Beziehungen mit Deutschland zu normalisieren?

Im Anschluss wechselt der Referent die Rollen und wird eigene Musikstücke darbieten (Gitarre und Gesang) – auf Deutsch und Polnisch. Der Eintritt ist frei.

Freitag, 21. Juni, 19 Uhr, Vortragsraum.

Claudio Steiger Zum 100jährigen Jubiläum von Thomas Manns großem Roman „Der Zauberberg“ laden wir zu einer Podiumsdiskussion mit dem Literaturwissenschaftler und Zauberberg-Experten Claudio Steiger (Heidelberg) ein.

In dem Gespräch soll es um zentrale Aspekte des Buches gehen wie etwa um Konservatismus am Beispiel von Hans Castorps Großvater, um die erbitterten Debatten zwischen dem Aufklärer Settembrini und dem reaktionären Jesuiten Naphta und um die Überwindung der Romantik am Beispiel der Musik.

Das Gespräch moderiert Oliver Fischer, Vorsitzender der Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg.

Die Besucher:innen sind herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen! Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Mittwoch, 19.6., 19 Uhr, Vortragsraum.

Comicbuch Im Juni erscheint im Ankerwechsel Verlag die Graphic Novel „Face with Tears of Joy“ zum Thema Emojis. Was steckt hinter den Bildschriftzeichen? Woher kommen sie? Wie nutzen wir sie? Sind Emojis divers und demokratisch? Und funktionieren sie wirklich global? Copyright: Karla-Jean von Wissel
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